Berlin - Der Luftschiffbauer CargoLifter ist nach eigenen Angaben nur noch wenige Tage zahlungsfähig, schließt aber eine Insolvenz für diese Woche aus. "Die Lage ist ernst", sagte Sprecherin Silke Rösser am Wochenende. Derzeit würden Gespräche zwischen dem Unternehmen sowie der Landes- und der Bundesregierung laufen, die heute fortgesetzt würden.
Das Magazin "Focus" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, die Liquidität sei nur bis zum heutigen Montag gesichert, falls es keine kurzfristige Hilfe vom Land oder Bund gebe. Rösser sagte, in dieser Woche werde es definitiv nicht soweit sein. Es gehe jedoch "eher um Tage als um Wochen".
Brandenburgs Regierungssprecher Manfred Füger sagte, die Landesregierung wisse nichts von einer akuten Zahlungsunfähigkeit. In den Rettungsgesprächen gehe es vorrangig um die Aktivierung einer bereits gewährten Bund-Länder-Bürgschaft und die Begleitung durch eine Hausbank. Das Kabinett in Potsdam befasst sich morgen mit CargoLifter.
Wie das Magazin "Focus" weiter berichtet, hätten Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens dem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) mitgeteilt, die Liquidität sei nur noch bis Montag gewährleistet. Ein Schreiben mit der Bitte um kurzfristige Unterstützung sei auch an Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegangen. CargoLifter-Sprecherin Rösser bestätigte die Briefe, ohne auf Details eingehen zu wollen.
Die börsennotierte CargoLifter AG entwickelt in der brandenburgischen Stadt Brand ein Luftschiff, das schwerste Lasten über lange Strecken transportieren soll. Wegen der Finanzprobleme wurde der Jungfernflug auf 2005 verschoben. Das Projekt kostet mindestens 720 Millionen Euro. Bisher wurden 340 Millionen Euro in die Entwicklung gesteckt. Das Land Brandenburg förderte das Projekt mit fast 40 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 470 Menschen, davon 255 in Brand.
Seit längerem verhandelt CargoLifter schon mit dem Land über ein Darlehen von bis zu 50 Millionen Euro. Weitere Hoffnung setzt das Unternehmen auf die Wandelanleihe, die von Anlegern gezeichnet werden kann. Die Anleihe war zunächst den eigenen Aktionären angeboten worden und hatte 3,8 Millionen Euro eingebracht. Erwartet worden waren mindestens zehn Millionen Euro. (dpa)
Das Magazin "Focus" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, die Liquidität sei nur bis zum heutigen Montag gesichert, falls es keine kurzfristige Hilfe vom Land oder Bund gebe. Rösser sagte, in dieser Woche werde es definitiv nicht soweit sein. Es gehe jedoch "eher um Tage als um Wochen".
Brandenburgs Regierungssprecher Manfred Füger sagte, die Landesregierung wisse nichts von einer akuten Zahlungsunfähigkeit. In den Rettungsgesprächen gehe es vorrangig um die Aktivierung einer bereits gewährten Bund-Länder-Bürgschaft und die Begleitung durch eine Hausbank. Das Kabinett in Potsdam befasst sich morgen mit CargoLifter.
Wie das Magazin "Focus" weiter berichtet, hätten Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens dem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) mitgeteilt, die Liquidität sei nur noch bis Montag gewährleistet. Ein Schreiben mit der Bitte um kurzfristige Unterstützung sei auch an Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegangen. CargoLifter-Sprecherin Rösser bestätigte die Briefe, ohne auf Details eingehen zu wollen.
Die börsennotierte CargoLifter AG entwickelt in der brandenburgischen Stadt Brand ein Luftschiff, das schwerste Lasten über lange Strecken transportieren soll. Wegen der Finanzprobleme wurde der Jungfernflug auf 2005 verschoben. Das Projekt kostet mindestens 720 Millionen Euro. Bisher wurden 340 Millionen Euro in die Entwicklung gesteckt. Das Land Brandenburg förderte das Projekt mit fast 40 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 470 Menschen, davon 255 in Brand.
Seit längerem verhandelt CargoLifter schon mit dem Land über ein Darlehen von bis zu 50 Millionen Euro. Weitere Hoffnung setzt das Unternehmen auf die Wandelanleihe, die von Anlegern gezeichnet werden kann. Die Anleihe war zunächst den eigenen Aktionären angeboten worden und hatte 3,8 Millionen Euro eingebracht. Erwartet worden waren mindestens zehn Millionen Euro. (dpa)

