habe heute den Brief des B8F Vorstandes aus dem Briefkasten gezogen. So etwas einfältiges
und emotionalisiertes habe ich noch nie von einem Unternehmensführungsgremium gelesen!
Die Welt geht unter.
Diese jetzige Situation ist dem Handeln-/Nichthandeln der Vergangenheit geschuldet. Da war
dem Prof. die Aktionärskommunikation relativ egal. Und wenn es Probleme gab, dann hat er
sich hinter dem AR Vorsitzenden versteckt. Jetzt geht es um seinen Posten und er fängt an zu
greinen. Statt die Aktionäre und Mitarbeiter zu beruhigen "Leute, B8F hat ein gutes Produkt
und wird weiter wachsen. Bleibt am Ball" wird die Situation immer weiter hochgeschauckelt
und dieser dämliche Brief trägt noch dazu bei. Inzwischen ist doch jeder, der sich eine eigene
Meinung bilden will und kritische Fragen stellt, sich also nicht auf die Seite der Pro-Bio stellt,
verdächtigt, pro Balaton zu sein. Ich bin doch nicht gegen Israel, wenn ich Netanjahu kritisiere!
Der Brief trägt hochgradig dazu bei, die Fronten zu verhärten. Der Vorstand hätte z.B. TOP 2
splitten können in Entlastung für Lübbert, Schaffer, Dünwald. Da hätte durch die Differenzierung
auch die Sicht der Aktionäre gezeigt werden können.
So ist man gezwungen, auch für etwas zu voten, was man eigentlich nicht möchte. Und das macht
mich sauer. Schließlich erlebe ich die CEO/CFO Kritik Story seit Jahren and nothing changed.
D.h. ich muß jetzt in den sauren Apfel beißen. Ich werde mich auf der HV entscheiden, wenn
sichtbar wird, wo der Weg hinführt.
Aber ich bin nicht bereit, diesem W:O Echo Raum beizutreten!
“Wenn ein Unternehmen gut läuft, wird die Aktie letztendlich folgen.” W. Buffett