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Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit


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bammie:

Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit

 
23.08.04 16:15
Während die Schweizer Bank aus Angst vor einem Aufweichen des Bankgeheimnisses der Deutschen Börse eine Abfuhr erteilt, ist man in Deutschland auf dem besten Weg, den gläsernen Bankkunden zu schaffen. Ab April 2005 können Arbeitsämter, Finanzamt und auch BAföG-Stellen alle Kontendaten einsehen. Was eigentlich für Terrorbekämpfung und Verfolgung illegaler Finanzströme gedacht war, erweist sich immer mehr als "Instrument zur Förderung der Steuererlichkeit".



Ab dem 1. April 2005 steht allen öffentlichen Stellen, die mit "Begriffen des Einkommensteuergesetzes" zu tun haben, ein automatisiertes Kontenabfragesystem zur Verfügung. Im Wesentlichen wird die Bundesagentur für Arbeit, Sozialämter und BAföG-Stellen auf die Abfrage zurückgreifen können. Ursprünglich war das umstrittene Abfragesystem zur Terrorbekämpfung eingeführt worden.

Wer glaubt seine Spuren durch permanente Konto-Neueröffnungen verwischen zu können, sieht sich getäuscht: Gelöschte Konten müssen drei Jahre lang gespeichert werden. In einem zweiten Schritt können die Ermittler nähere Informationen wie Kontostand, Aktienbestände oder Geldbewegungen anfordern.

Ab dem 1. April 2005 tritt nun ein Abschnitt des "Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit" in Kraft, der den Kreis der zugangsberechtigten Behörden erweitert. Es sieht vor, dass auch die Finanzämter über das Bundesamt für Finanzen diese Dateien abrufen können, "wenn dies zur Festsetzung oder Erhebung von Steuern erforderlich ist und ein Auskunftsbegehren an den Steuerpflichtigen nicht zum Ziele geführt hat oder keinen Erfolg verspricht".  
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ReneWC:

das ist doch prima

 
23.08.04 16:55
dann kann ich mir als KUNDE ja sicherlich auch die daten der letzten drei jahre abrufen (geben lassen) ohne dass die bank dafür nen ordentlichen bearbeitungsbetrag sehen will.

René Wiggle Christ

SHOCK-WEB.DE
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EinsamerSam.:

Finanzämter kontrollieren nur lasch

 
08.02.05 10:39
Neues Gesetz ermöglicht ab April Abfrage von Bankdaten

Finanzämter kontrollieren nur lasch

Normale Steuerbürger müssen auch in Zukunft kaum damit rechnen, dass das Verschweigen von kleineren Zinserträgen in der Steuererklärung auffliegt. Nach Informationen des Handelsblatts sind die Finanzbehörden derzeit weder gewillt noch in der Lage, ein neues Gesetz, das ihnen ab April die Abfrage von Kontendaten ermöglicht, umfassend umzusetzen.

DÜSSELDORF. „Das ist ein untaugliches Instrument“, sagte Dieter Ondracek, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft (DStG), dem Handelsblatt. „Zu flächendeckenden Überprüfungen sind die Finanzbehörden gar nicht in der Lage.“

Auch die Union hält einen massenhaften Kontencheck nicht für praktikabel: „Ein flächendeckendes Kontrollverfahren ist weder vom Gesetz vorgesehen, noch ist es sinnvoll, verhältnismäßig oder gewünscht“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Michael Meister, dem Handelsblatt. „Ziel ist vielmehr, den Finanzbehörden zusätzliche Kontrollrechte nur für den Fall einzuräumen, in dem ein begründeter Anfangsverdacht besteht“, so Meister.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Barbara Hendricks, hatte hingegen erst kürzlich ein hartes Vorgehen der Finanzbehörden bei der Überprüfung von Kapitaleinkünften angekündigt: „Wir werden es Steuerhinterziehern nicht leicht machen“, sagte die SPD-Politikerin.

Das neue Gesetz, das nach dem Auslaufen der Steueramnestie Zinsbetrügern das Leben schwer machen soll, sieht vor, dass die Finanzermittler über das Bundesamt für Finanzen auf eine so genannte Kontenevidenzzentrale zugreifen dürfen – „wenn dies zur Erhebung von Steuern erforderlich ist und ein Auskunftsersuchen an den Steuerpflichtigen nicht zum Ziele geführt hat“. Auch zahlreiche weitere Behörden sind dann abfragebefugt, etwa Sozialämter, die Bundesagentur für Arbeit sowie BAföG-Stellen.

Das Gesetz erweitert die Befugnisse der Finanzbehörden damit zum 1. April erheblich. Glaubte ein Finanzbeamter den Angaben eines Steuerpflichtigen nicht, konnte er bislang nur erneut nachfragen. Blieb der Steuerzahler bei seinen Angaben, war der Finanzbeamte weitgehend machtlos. Der Grund: „Ermittlungen ins Blaue hinein“, so Steueranwalt Friedhelm Jacob, Partner der Kanzlei Hengeler Mueller in Frankfurt, sind unzulässig.

Durch das neue Gesetz ändert sich das: Künftig kann der Beamte über die Kontenevidenzzentrale die Stammdaten eines Bankkunden ermitteln, wie Name, Geburtsdatum, Anschrift sowie die Zahl der Konten und die zuständigen Kreditinstitute. Erhärtet sich dadurch der Verdacht eines Steuerbetrugs – etwa weil der Betroffene eine hohe Zahl von Konten führt, aber keinerlei Zinserträge angegeben hat – können die Finanzbehörden gezielt von den Banken eine Offenlegung der Konten verlangen. „Von einem Bankgeheimnis kann dann nicht mehr die Rede sein“, so Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes.

DStG-Chef Ondracek gibt hingegen Entwarnung. Normale Steuerbürger müssten sich trotzdem keine Sorgen machen, ins Visier der Steuerprüfer zu geraten. Die Kontenabfrage sei eine Zusatzaufgabe – „und die halst sich kein Beamter gerne auf“, sagte Ondracek. Schließlich seien die Finanzämter bereits jetzt personell unterbesetzt.

„Das ist kein Instrument für das normale Veranlagungsgeschäft“, heißt es auch bei einer Oberfinanzdirektion (OFD). Intern sei ein moderater Umgang mit der Kontenabfrage bereits angeordnet worden. „Nur in ausgewählten Einzelfällen, etwa bei der Überprüfung von Steuerpflichtigen mit bedeutenden Einkünften oder zur Vorbereitung von Betriebsprüfungen, wird es zum Einsatz kommen.“

Das Verschweigen von kleineren Kapitaleinkünften in der Steuererklärung dürfte damit auch in naher Zukunft unentdeckt bleiben – auch wegen des schlechten Verhältnisses von Aufwand und Nutzen. „Da kommen ja kaum zählbare Mehrsteuern heraus“, heißt es bei der OFD. Sorgen müssten sich allerdings jene „Zinsertrags-Verschweiger“ machen, die erhebliche Einkünfte haben – oder etwa geheime Betriebskonten unterhalten: „Hier wird künftig nachgehakt.“

Noch ist allerdings ungeklärt, ob die Kontenabfrage überhaupt rechtens ist. Die Volksbank Raesfeld sowie ein Notar haben Verfassungsbeschwerde gegen das neue Gesetz erhoben. „Wir wollen uns den Weg in den Schnüffelstaat ersparen“, begründet ihr Anwalt Gunter Widmaier von der Kanzlei Redeker Sellner Dahs & Widmaier, den Schritt.

Tatsache ist, dass Bank und der betroffene Kunde nicht über das Abfragen der Kontendaten informiert werden müssen, was sowohl Datenschützer, als auch Kreditinstitute und die Opposition erzürnt. Anwälte und Notare bemängeln zudem, dass mit den Stammdaten auch Informationen über Vollmachten oder Treuhandkonten abgerufen werden, für die eigentlich eine strenge Schweigepflicht gilt.

Im Bundesfinanzministerium hält man die Kritik dagegen für unberechtigt – und an dem Termin für das Inkrafttreten des Gesetzes fest. Der Zentrale Kreditausschuss hatte wegen technischer Schwierigkeiten bei der Online-Abfrage eine Verschiebung angeregt. „Das sind typische Anlaufschwierigkeiten, die eine Verschiebung nicht rechtfertigen“, sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD).

Quelle: Handelsblatt.com

...be invested
Der Einsame Samariter

Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit 1804810
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Eddie:

die selben Affen, die den gläseren Steuerbürger

 
08.02.05 10:53
per Gesetz einführen wollen, wehren sich mit Händen
und Füßen, wenn es darum geht die "Nebeneinkünfte"
der sog. Abgeordenten offenzulegen.

Pfui Deibel, sog i nur!
Antworten
bauwi:

Wird wohl so kommen!

 
10.03.05 20:32
Begründung der Richter:"DIe Steuerehrlichen bleiben sonst auf der Strecke."

Der wahre Hintergrund: "Die Kassen sind leer. Koste , was es wolle, muß Geld her!"
Wie der Bürger die Aktivitäten hinter seinem Rücken allerdings bewerten wird, machen sich die Herren keine Gedanken. Als nächstes kommt die Hausdurchsuchung im Urlaub!

MfG bauwi

PS: Na Gott sei Dank arbeitet mein Nachbar nicht bei den Finanzbehörden. Andernfalls würde der mich sicher gern finanziell ausleuchten um davon seinen nächsten Autokauf abhängig zu machen.  
Antworten
bammie:

kann ich nur zustimmen, das kommt

 
10.03.05 20:55
schon fast dem Stalking nahe
Antworten
bauwi:

Gebe vorher alles hier aus:

 
17.03.05 20:03
Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit 1863937

MfG bauwi
Antworten
geldschneider:

Achtung Finanzamt kennt jetzt schon alle Konten!

 
29.03.05 17:13
Bei einem Steuerzahler wurde letzte Woche Kontenpfändung gemacht, weil er mit seinen Steurnn säumig war.
Dabei wurden Konten gepfändet, die nur über die Schufa einsehbar waren, von denen das Finanzamt, aber nie Kenntnis hatte!

Wer dann kein Schmugeld (Bargeld) oder ein Konto ohne Schufa oder im Ausland hat, der kann nicht mal mehr seine Miete zahlen!

Antworten
bauwi:

Wie soll auf diesem Weg Binnenkaufkraft entstehen?

 
29.03.05 17:23
Habe inzwischen mit ein paar Leutchen gesprochen, die einige Kilo Cash auf dem Polster haben. Deren Kommentar ist eindeutig:  Das Geld wandert ab!
" Tschüssssssssssssi Deutschland !"
Einer sagte sogar: " Den Deppen kann man nicht helfen! Ich will investieren, bekomme aber nur Knüppel zwischen die Beine. Den säumigen Staaten erlässt der "doofe" Eichel die Schulden, und wir sollen es richten! Neee Danke!"

Und was bleibt mir? Na ich bleib hier und pflege die Aktienkultur.

MfG bauwi
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Bruchbude:

?

 
29.03.05 18:56

Bringt es einem etwas, wenn man mit den genannten Behörden nichts zu tun hat? Ausnahme natürlich das FA :-(  
Antworten
BimBam:

sofort handeln!

 
29.03.05 19:52
Konten nach Österreich oder in die Schweiz, Luxemburg transferieren (dort bar einzahlen)

Rot-grün-schwarz-gelb weiter so! Firmen weg, Jobs weg, Geld weg, Geburtenrate viel zu niedrig, Wachstums-Schlusslicht in Europa, Pisatest mit Bravour gemeistert  - es läuft einfach alles spitzenmässig! Fehlt nur noch eine Auswanderungswelle der Eliteschichten!
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BarCode:

Wer bei den aktuell recht niedrigen

 
29.03.05 20:20
Steuersätzen Steuern hinterzieht (oder dazu aufruft), sollte, wenn es ums meckern gegen die hiesigen Verhältnisse geht, lieber die Klappe halten.

Gruß BarCode

Antworten
54reab:

ich mag werder sozialschmarotzer

 
29.03.05 20:45
nocht steuerbetrüger. beide gruppen beerdigen ein demokratisches staatswesen und nicht ein fischer oder westerwelle. von einem ehrlichen steuerzahler waren immer schon alle bankverbindungen dem finanzbeamten bekannt. das geheule von den steuerbetrügenden susen ist also total uninteressant. die betrüger, die jetzt erst aufwachen zeichnen sich auch nicht durch eine besondere intelligenz aus. die entwicklung ist schon seit jahren absehbar und wird laufend vom bundesverfassungsgericht eingefordert.


 Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit 1876291

Antworten
johannah:

BarCode,

 
29.03.05 20:58
entweder du bist ahnungslos, oder ein Provokateur, oder du bist eine der Stützen des Systems, wie es die ehemals schießwütigen NVA Angehörigen waren, die allerdings im Nachhinein kein Unrechtsbewustsein haben, sondern nur ihre Pflicht erfüllt haben wollten.

Hast du schon mal 60% von jeder Überstunde abgeben müssen?

Wenn du die moderate Besteuerung der Aktiengewinne ansprichst, dann magst du Recht haben. Das ist aber nicht Alles. Mit deinen Scheuklappen, und die hast du wohl, geht heutzutage kaum noch einer durchs Leben.

Wer keine Steuern hinterzieht, wer schwarz arbeiten lassen kann und es nicht tut und wer schwarz arbeiten kann und es nicht tut, der ist bescheuert.

Gruß / johannah  
Antworten
johannah:

Der gläserne Bürger

 
29.03.05 21:17
Habe mir die Postings hier etwas genauer angeschaut. Und was ist festzustellen? Die Abschaffung des Bankgeheimnisses stört offensichtlich keinen. Nach allgemenem Sprachgebrauch sind es ja nur die Bonzen, die dadurch kontrolliert werden.

Wer von euch ist aber auf die Idee gekommen, daß es nicht nur diese betrifft, sondern jeden von uns. Wer ist auf die Idee gekommen, daß seine privaten Geschäfte keinen angehen, das Finanzamt schon gar nicht. Wer hat gemerkt, daß er auf dem Altar der sogenannten  Sicherheitsbestimmungen, der gerechten Besteuerung, des Solidaräitätspronzipes usw. geschlachtet wird?

Offensichtlich sind alle blind. Offensichtlich sind alle ahnungslos und lassen sich von den süßen Klängen der Bürokratie einlullen.

Offensichtlich sind uns die Kirgiesen, und vorher die Ukrainer, haushoch überlegen. Sie verjagen ihre Despoten. Und was tun wir? Wir sagen zu allem Ja und Amen, und springen von den Klippen.

Johannah
Antworten
geldschneider:

Wer so argumentiert, von wegen

 
29.03.05 21:24
Steurerbetrüger, der war noch nie selbstständig, und hat von Steuerehrlichkeit keine Ahnung.

Wer selbständig ist, kann jederzeit eine Kontenpfändung kriegen, weil er zu spät war, weil er zu hoch geschätzt wurde, weil er krank war usw. und so fort!

Wer so argumentiert wie manche hier, denen wünsche ich eine Kontenpfändung. Und wer dann noch so blöde ist und argumentiert, ein Konto was das Fiananzamt nicht eknnt, heißt noch lange nicht, dass man die Eingänge daraus nicht versteuert!

Unwissenheit kann ganz schön blind machen!

Es geht um den gläsernen Bürger hier!!

Und das muß uns Angst machen..
Aber schlaft schön weiter, schade dass es keine Bader Meinhof mehr gibt. ich wäre sofort dabei.

In diesem Staat stimmt einiges nicht mehr!

Nur wer ein Sozialschmarotzer ist, der bleibt ungeschoren. Der Rest wird einfach abgezockt!

Denkt mal jemand hat ein Depot, und eine Kontenpfändung. Der kann nicht mal merh ein SL setzen weil er nicht mehr verkaufen darf!

Schon mal drüber nachgedacht. Und wer dann nicht mal drüber nachdenkt, ein Depot bei der  Bank zu haben, von der das Finanzamt nichts weiß, weil sie nicht in der Schufa steht, z.B.  nur mal zum Nachdenken.

Und dmait meine ich nicht um Steuern zu hinterziehen, sondern um ein Polster zu haben, falls das Finaznamt den Strick zudreht. Weil sonst kannst du dich aufhängen.

Und das hat mit Überlebensstrategie zu tun!
Antworten
BarCode:

Nun ja

 
29.03.05 21:26
als schießwütiger Ex-NVAler und Provokateur und damit logische Stütze "dieses Systems" kann ich natürlich zu allem, was du da so von dir gibst, auf keinen Fall Ja und Amen sagen. Deine Versuche, rechtfertigende Notstände zu konstruieren, um letztlich Betrug zu sanktionieren ist mehr als fragwürdig: Bei uns durfte man schon wählen und kann auch davon ausgehen, dass die, die gewählt wurden, auch dran sind! Das ist es, wofür die Kirgisen und Ukrainer auf die Straße gingen.

Gru? BarCode
Antworten
54reab:

seit einiger zeit ist das finanzamt

 
29.03.05 21:32
bei eigenen fehlern schadensersatzpflichtig und verliert immer öfters derartige prozesse:

Wer selbständig ist, kann jederzeit eine Kontenpfändung kriegen, weil er zu spät war, weil er zu hoch geschätzt wurde, weil er krank war usw. und so fort!

dieser  prozess beginnt nicht nicht mit der pfändung. da hat man vorher schon sehr vieles verpennt respektive ignoriert. ich wurde auch schon öfters zu zu hohen vorauszahlungen verdonnert. konnte dieses jedoch schon immer mit sehr einfachen mitteln abwehren. sie müssen natürlich glaubhaft sein.  
Antworten
BarCode:

"Nun ja" war für Johannah

 
29.03.05 21:37
und für GS: Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein gegenüber Behörden ist kein Fehler. Also meine Kommunikation mit dem FA gleicht nicht dem Schema: Hyäne (FA) frisst Aas.

Wenn man in Verzug ist oder Stundung braucht oder Ähnliches: Einfach die Gosch aufmachen und nicht auf Pfändung warten.

Im Prinzip wäre ich auch eher für Bankgeheimnis und Steuerehrlichkeit auf Vertrauensvbasis. Allein: Ihr habt mich mal wieder eines besseren belehrt: Wenns darum geht, ein paar Kröten vor dem Finanzamt zu retten, scheint einigen offensichtlich jede hahnebüchene "Systemkritik" gerade recht...

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

@Barcode

 
29.03.05 22:13
mal ne bescheidene Frage. Wer betrügt eigentlich wen in unerem Staat?

Ich meine es sind die korrupten Politiker, die nur an sich selbst denken und für ihre Sponsoren (die großen Kapitalgesellschaften, deren Aufsichtsräte sie stellen) arbeiten.

Unsere Politiker sehen wohlwollend zu wie täglich 1000 Arbeitsplätze an das Ausland verloren gehen, obwohl, oder weil die Gewinne dann noch mehr sprudeln und das während zeitglich hier mit solchen Massnahmen wie "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit" der letzte Eueo aus den Wehrlosen rausgepresst wird.

Wer betrügt hier wen?
Antworten
Heimatloser:

@johannah

 
29.03.05 22:14
"Hast du schon mal 60% von jeder Überstunde abgeben müssen?

Wer keine Steuern hinterzieht, wer schwarz arbeiten lassen kann und es nicht tut und wer schwarz arbeiten kann und es nicht tut, der ist bescheuert."

Durch Dein Denken, das Du mit Deinem letzten Satz kundtust, schaffst Du die Grundlage für die 60%.

Würde absolute Steuerehrlichkeit herrschen, könntest Du den Satz von 60% halbieren.

Antworten
BarCode:

Schon klar!

 
29.03.05 22:15
Steuern zu hinterziehen ist eine Art gemeinnütziger Akt gegen eigennützige Politiker.

Gruß BarCode
Antworten
geldschneider:

Also ich kenne das Problem selbst

 
29.03.05 22:20
hatte ich früher auch schon gehabt, wegen Steuerschätzungen, weil ich zu spät war, mit der Abgabe.

Und nun hat es einen Bekannten erwischt, der hatte keine Geldprobleme, aber war krank.

Und von wegen mal mit dem Finanzamt reden, so schnell kansst du gar nicht gucken!

Weil wer krank war längere zeit und niemanden zuverlässigen hat, der sich um Zahlungen kümmert, den frißt die Katz und das Finanzamt ganz schnell.
Antworten
BimBam:

Nein

 
29.03.05 22:21
ich verurteile auch den Gesetzesbruch in jeder Form, aber ich vermute das sich viele kleine Leute nur mit ein bissl Steuer-Betrug im kleinen Stil überhaupt noch über Wasser halten können.  
Antworten
Kritiker:

Denen, die hier

 
29.03.05 22:24
"Steuerehrlichkeit" von seiten des FA's predigen, wünsche ich mal einen echten Rechtsfall.
Ergebnis: Betrügt der Bürger das FA, so ist es eben Betrug (StGB).
Betrügt hingegen das FA den Bürger, so nennt man es Steuerehrlichkeit!!
Ablauf eines Steuer-Rechtsstreites:
1) Das FA stellt eine Behauptung auf. 2) Das FA fordert Zahlung.
3) Der Besteuerte legt Einspruch ein. 4) Das FA geht auf die Brgründung nicht ein. Die Zahlung wird fällig - jedoch bei der Finanzkasse (!) Diese kümmert sich nicht um den Sachverhalt.
5) Finanzkasse zieht das geforderte Geld von einem Konto ein - ohne Pfändung(!)
6) Bei Klage braucht man RA (kostet 1000,-), trotzdem verliert man 1. Instanz - weil Klage vor dem "Finanzgericht"!
Ich habe dies - im gegensatz zu den Gesundbetern erlebt. - Kritiker.
Antworten
johannah:

Kröten vor dem FA retten,

 
29.03.05 22:36
würde ich ja gerne, wenn ich welche hätte.

Ein bisschen Selbstbewustsein gegenüber Behörden ist erstrebenswert! Die Aufforderung dazu ist aber mehr als ein Witz! Was nützt mir mein Selbstbewustsein? Jeder Einspruch wird mit zusätzlichen Mahngebühren Beantwortet. Jede nächste Gerichtsinstanz glaubt der vorherigen, nicht mir. Und letztendlich gerate ich unter die Räder. Die Sachlage spricht halt immer gegen mich, und den gesunden Menschenverstand will in den Behörden keiner einschalten, vermutlich gibts den dort gar nicht.

Es ist keine hahnebüchene Systemkritik, liebe/r BC. Diese Kritik hat Hand und Fuß. Wir haben ein marodes Staats- und Beamtenwesen, welches die Bürger vorsorglich auf die Anklagebank setz und somit jeden von uns zu Verdächtigen macht.

Diejenigen von uns, die das Gewehr in der Hand haben, können naturgemäß die Sorgen der Ziele nicht verstehen. Sie packen halt die Keule aus. Und das Ziel dieser Keule in diesem Forum ist die Krummbeinige, Geldgierige und häßliche Fratze des Steuerhinterziehers, zugegebenermaßen im übertragenem Sinne. Aber sie trifft alle, und die überwiegende Mehrheit ist unschuldig.

Doe Kirgiesen und Ukraiener gingen und gehen auf die Strasse für Demokratie und Freiheit. Wir wählen zwar, aber wen? Eine Partei, eine Person, ein Programm? Und diejenigen, die wir gewählt haben,  wen vertreten sie? Uns, ihre Wähler nicht.

Die Kirgiesen haben uns doch etwas voraus, sie jagen die Schmarotzer in der Politik und den Ämtern davon. Wir ziehen lieber den Kopf ein.

Gruß / johannah  
Antworten
BarCode:

Wer redet hier von Gesundbeterei?

2
29.03.05 22:37
Kritik ist das eine. Aber sein Geld auf Schwarzkonten in sonstwo zu schaffen, um Steuern zu hinterziehen, und dies als eine Art revolutionären, uneigennützigen, sozialen Akt zu verkaufen, als Protest gegen den Eigennutz der Politiker, und auch noch dazu das romantische Lied vom kleinen geschröpften Mann zu trällern: Ha,ha.
Diejenigen, die mir so begegnen, die Schwarzgeld in der Schweiz oder Luxemburg vor der Steuer verstecken, sind garantiert nicht die "vom Staat geschröpften kleinen Leut".

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

@Barcode

 
29.03.05 22:47
also ich bin selbstständig, habe einen 15 Monatigen und eine Frau zu Hause und muß noch lange für unsere Hypothek auf das Haus schuften. Zugegeben, ich verdiene gut und schaffe beseite was geht - im Kontext, s.o.

Was bin ich Deiner Meinung nach? Bin ich ein kleiner geschröpfter Mann oder einer der besser mehr an den Fiskus abführen sollte, anstatt selbst etwas Nachhaltiges zu schaffen, das meiner Familie evtl. später die Existenz sichert?
Antworten
johannah:

Lieber BarCode

 
29.03.05 22:53
deine Gedankengänge sind reine Utopie und beschränken sich auf Schlagwörter.

Es gibt weder den idealen Bürger noch den idealen Staat. Der Bürger ist aber realistischer als seine Regierung. Deswegen müpft er auf. Der Bürger, zumindest derjenige, der Geld verdient, fühlt sich geschröpft und versucht dem Zugriffen des finanzgierigen Staates zu entkommen.

Was ist daran so falsch?

Johannah
Antworten
BimBam:

.

 
29.03.05 22:57
ich will 28 noch präzisieren. Ich bin sozial, weil ich allein mit einer selbsständigen Unternehmung Kind und Frau ernähre! Der von Dir gelobte Staat lässt mich und meine Familie hingegen eiskalt völlig untergehen wenn ich nicht mehr kann. Also komme mir bitte nicht mit dieser Argumentation! Dagegen verwehre ich mich!  
Antworten
BarCode:

Mach was du willst!

 
29.03.05 22:58
Und verantworte es selbst. Ich bin nicht dein Richter.
Ich bin selbständig, habe 2 Kinder, und eine Frau die freiberuflich arbeitet, und ich verdiene mal so mal so - je nachdem, wie das Geschäft grade läuft. Das Haus ist abbezahlt und meine Steuern zahle ich auch. Ich lebe vom Netto und kalkuliere auch so. Fertig. Und ich erlaube mir durchaus zu kritisieren, wenn ich der Affassung bin, dass die kassierten Gelder sinnlos verballert werden. Allerdings: Mit etwas Schwund muss man rechnen - auf der Einzahlerseite wie auf der Ausgeberseite. Da "menschelt" es halt auf beiden Seiten. Ich bin in der gemütlichen Lage, nach beiden Seiten guten Gewissens  Kritik austeilen zu können...

Gruß BarCode


Antworten
BarCode:

Und Johanna,

 
29.03.05 23:08
deine Protestpose kannst du knicken. Behalt deine Kröten und werde glücklich damit. Meine Kinder gehen auf Schulen, ich nutze die Infrastruktur (Straßen usw.), ich bin froh, dass es eine einigermaßen unabhängige Justiz gibt, bei der ich auch zur Not gegen das FA klagen kann, ein 80 Mio Land braucht auch einen Verwaltungsapparat (könnte effektiver sein) und Regierungsinstitutionen müssen auch arbeiten können. Und das alles kostet Geld. Ich lebe in einem der reichsten Länder der Erde und mein Bedürfnis zu Jammern wird durch einen einzigen Blick z.B. nach Afrika reichlich relativiert. Warum sollte ich also keine Steuern Zahlen?

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

#31

 
29.03.05 23:12
ich finde Deine Kritik an meiner Handlungsweise ja grundsätzlich richtig, aber wie Du eben selbst bemerkt hast, gibt es eben auch gute Argumente dagegen, speziell in meiner Situation. Vielleicht leiste ich mir auch etwas mehr Großzügigkeit (Freigiebigkeit) gegenüber dem Staat wenn meine Lieben irgendwann ausreichend versorgt sind ;-)

Im Übrigen mangelt es allerortens an Vertrauen in unsere Politik und das marode Sozialsystem und die gerechte und sinnvolle Verteilung der eigenen eingezahlten Beiträge, deshalb sehen halt mehr und mehr Bürger zu wo sie was beiseite bringen - ist m.E. völlig legitim solange die da oben nach der Wahl genau das Gegenteil von dem machen was im Wahlkampf versprochen wurde!

Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf!
Antworten
BarCode:

Der Fisch wohl!

 
29.03.05 23:18
Aber der Mensch stinkt auch gelegentlich von den Füßen. Die Demokratie lebt von der Basis.

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

noch eine letzte Frage

 
29.03.05 23:27
wie erklärst Du mir dass sich die Zahl der FA-bekannten Millionäre in den letzten 4 Jahren in Deutschland mehr als verdoppelt hat und zeitglich die Zahl der unter der armmutsgrenze lebenden ebenfalls sprunghaft um Faktor 2 gestiegen ist??? - und das unter einer rot-grünen Regierung! (die genauen Zahlen müßte ich noch mal raussuchen, waren neulich erst in der WAMS)

Bitte erkläre mir das und erkläre mir warum ich das mit noch mehr Beiträgen unterstützen soll? Offensichtlich fließt das Geld in die falsche Richtung!
Antworten
BimBam:

Friede den Hütten, Krieg den Palästen ! G. Büchner o. T.

 
29.03.05 23:31
Antworten
BarCode:

Steuern sind nicht dazu geeignet

 
29.03.05 23:42
noch dazu da, aus Reichen Arme oder aus Armen Reiche zu machen. In einem anderen Thread musste ich lernen, dass 10% der Steuerzahler für über 50% des EK/Lohnsteueraufkommens sorgen. Die unteren Einkommen (25%) tragen kaum zum Steueraufkommen bei. Insofern fließt doch eine ganze Menge von oben nach unten - falls du das mit der richtigen Richtung meintest. Es gibt dazu einen Link, den ich jetzt nicht mehr suchen will.

Dass die Zahl der Millionäre steigt kann z.B. auch damit zu tun haben, dass mehr Leute steuerehrlich werden. Und ansonsten ist es doch kein schlechtes Zeichen, wenn man bei uns reich werden kann, solange dise legal läuft - und nicht etwa durch Beschiss bei der Steuer. Im Übrigen ist die absolute Zahl der Millionäre gemessen an der Bevölkerungszahl recht gering. Und: das hat ziemlich wenig damit zu tun, dass Menschen unter die Armutsgrenze rutschen. (Außer vielleicht dadurch, dass die Armutsgrenze bei uns relativ zum Durchschnittseinkommen gesetzt wird und wenn das Durchschnittseinkommen steigt, weil im obersten Bereich stark zugelegt wird, die Grenze steigt und mehr drunter rutschen. Aber das ist höhere mathematik und kein Sozialproblem.)
Dass mehr Leute in die relative Armut geraten liegt jedenfalls ganz allein an der horrend hohen Arbeitslosigkeit und nicht an der Zahl der Millionäre. Und die Arbeitslosigkeit kann meines Erachtens weder durch das Steuersystem im Allgemeinen noch durch Steuerhinterziehung im Besonderen bekämpft werden.

Gruß BarCode

Antworten
johannah:

Lieber BarCode,

 
29.03.05 23:44
man hat sich hier wohl auf dich eingeschossen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du nicht verstehen kannst oder willst, was hier gesagt wird.

Es geht nicht um deine Kinder und deine Frau. Familie haben wohl die meisten hier.

Du lebst immer noch in einem der reichsten Länder der Welt, das ist richtig. In deiner Jugend hast du aber in einem noch reicheren Land gelebt (Siehe die BIP Entwicklung Pro Nase über die letzten z.B. 10 Jahre). Unser Wohlstand schwindet, und das hat zur Folge, daß deine Kinder, sowie unser aller Kinder, nicht mehr deinen Wohlstand im Alter sicher stellen können.

Ihren eigenen Wohlstand werden sie noch weniger sicherstellen können.

Gruß / Johannah
Antworten
geldschneider:

Der gläserne Bürger und Orson Wales,

 
29.03.05 23:45
der totale Überwachungsstaat,rückt immer näher.


Orson Wales wurde in seiner Phanatsie längst von der Wirklichkeit überflügelt.

Unter dem Deckmantel um Geldwäsche und Terroistenbekämpfung zu vereinfachen , haben nun alle Ämter Zugriff auf unsere Konten. bzw. kennen alle unsere Konten.

Wer das noch verharmlost, der ist noch jung und unerfahren oder mehr als blauäugig!

Jeder Rentner wird nun auch dem Finanzamt gemeldet, und damit auch sein Konto auf das seine Rente geht.

Ich sage Euch, aus Erfahrung das Finanzamt ist der Feind des Selbständigen, und wer hier eine Gerechtigkeit erwartet, der hat wenig Erfahrung mit denen.

Meine Mutter hat eine Mini Rente weil Vater selbständig war, aber sie hatte Geld, legal vom hausverkauf.

Was sie nicht wußte, dass das Geld was sie in Wertpapieren, festverzeinslichen angelegt hatte, hätte sie stuerfrei als Rentnerin einnehmen können, weil sonst keine Einküfte da waren.

Sie brachte auf Rat eines dummen Freundes das Geld ins Ausland.

Da das Finanzamt vom Verkauf des hauses wußte, und meine Mutter keine Steuererklärung auf Anforderung abgab, die Dumme, kam die Steuerfahndung.

Das Geld was das Finanzamt meiner Mutter angeblich abgeknöpft hat, war meines Erachtens nach nicht Rechtens, doch wollte sie "steuererfahrene Kinder " nicht einschalten um ihr gegenüber dem Finanzamt helfen zu können.

So und nun kommst Du, wer war das noch? hier auf Ariva, der alle Betrüger und Riesen- Leute nennt,
die ihr Geld aus Angst vor dem Finanzamt ins Ausland bringen, legal verdientes Geld, war das!

Hätte meine Mutter das Haus nicht verkauft, und würde darin wohnen bleiben, dann wäre sie ein Sozialhilfefall mit der kleinen Rente geworden!. Weil ein haus darf man besitzen.
So zog sie aber in eine Wohnung um von dem Geld zu leben!Und das machte ihr das Finanzamt strittig!.
Einzelfall!? Sicher nicht!

Einfach schön weiter träumen! Ist doch viel einfacher als, etwas zu verändern .
Antworten
BimBam:

Gute Nacht!

 
29.03.05 23:49
macht echt Spass mit Euch zu diskutieren, vorallem Barcode ist sehr sachlich und konstruktiv - das gefällt mir. Leider ist es schon sehr spät.  
Antworten
BimBam:

sorry, alle anderen natürlich auch!

 
29.03.05 23:55
wie gesagt, feine Diskussion mit allen hier!
Antworten
johannah:

Bar Code,

 
29.03.05 23:56
ich nehme hiermit meinen recht aggresiven Ton der vorherigen Postings in Bezug auf deine Person zurück. Der Erste Eindruck hat getrügt. Offensichtlich liegen wir in unserer Einstellung gar nicht so weit auseinander.

Johannah
Antworten
BarCode:

Weder kenne ich Orson Wales

 
30.03.05 00:05

noch kann ich aufgrund dessen, was du hier zu deiner Mutter und ihrem offensichtlichen falschen Verhalten - wie du selbst schreibst - erkennen, weshalb ich vor dem FA zittern sollte. Und ich habe in 22 Jahren Selbständigkeit durchaus meine Erahrungen gemacht.

Und Johannah: Ich habe nicht das Gefühl, dass auf mich geschossen wird, und ich berstehe sehr wohl, was man mir sagen will. Verstehst du, was ich sagen will? Könnte ich jetzt fragen... Und wenn du richtig liest, kannst du erkennen, dass meine Familie nur als Replik an BimBam ins Spiel kam.

Und in meiner Jugend (Ende 60er/Anfang 70er) war Deutschland wesentlich ärmer - auch ärmer an Wohlstands-Jammerern, weil die Leute wussten, was sie leisten mussten, um das zu erreichen, was sie erreicht hatten - sie kamen von weiter unten.

Ich habe gerade zufällig einen Spiegel aus dem Jahre 1982 in der Hand gehabt. Es war erstaunlich, was da so drin war. (Habe ihn neben mir liegen.)

- Warnungen, dass die Amis pleite gehen wegen Reagens drastischer Neuverschuldung. (USA: Städte und Straßen verrotten.)
- Libanon: Durchbruch oder Stillstand?
- Golf-Krieg (Saddam als Freund des Westens)
- Serie über Reformpolitik und Staatsschulden: "Die Deutschen werden ärmer" (!!!)
- Ärzte: Honorare ohne Gegenleistung

Ich schwöre: Es ist der Spiegel vom August 82.

Gruß BarCode

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BimBam:

.

 
30.03.05 00:10
dann muß das wohl ein langjähriger übergeordneter Trend sein ;-)
Antworten
geldschneider:

@barcode

 
30.03.05 00:33
Deiner Argumentation nach könntest du Steinbock oder Jungfrau sein, tippe eher Jungfrau.!

Denen passiert sowas nie!

Die stehen über allen, denen solche Sachen passieren, und schauen auf die anderen ach so Dummen herab.

Habe ich falsch geraten? Schade!

Es freut mich, dass du vor
Behörden keine Angst hast, solche leute sind ideal für antidemokratische Gesetze!

Und dass du finanziell offensichtlich so fest im Sattel sitzt, dass du über dem Allem stehst, vermeintlich! Und in deiner vermeintlich heilen Welt!
Hochmut kommt vor dem Fall!

Kenne genug Leute, die sich über Arbeitslose vor Jahren noch echaufiert haben, und jetzt sitzen sie selber auf der Straße und kriegen keinen Job mehr, weil über 40!

Man muß mit seinen Daten, bezüglich Banken etc. noch sorgfältiger umgehen, um der Willkür nicht Tür und Tor zu öffnen.

Thema Kontenpfändung:
kannte einen Unternehmer, der brauchte Nierenwäsche, wie das auch immer heißt. Aber das Finanzamt hatte die Konten gesperrt!
Es war dem Finanzamt aber egal, ob der Mann seine Nieren waschen konnte. Sein Steuerberater bekam die Konten nicht frei!

Und es gibt Tausende von Beispielen, wie Behörden mit Menschenleben umgehen!
Die gehen über Leichen.
Tut mir leid, ich bin eben ein Revoluzzer, das sagte mein Vater schon! Und das gibt sich auch nicht mit den jahren, wird eher stärker!

bin eben kein @barcode,

aber Orson Wales sollte man schon mal lesen!





Antworten
BarCode:

Ich kenne Orson Welles als guten Schauspieler

 
30.03.05 00:49
und ich kenne George Orwell als guten SAchriftsteller (1984, Farm der Tiere). Und ich bin auch bereit, gegen Behördenwillkür alles erdenkliche zu unternehmen, wenn es mich trifft, auch wenn ich dabei jemanden unterstützen kann.
Und das Finanzamt besteht in erster Linie aus Menschen - und gelegentlich wohl auch Unmenschen. Gegen letztere muss man vorgehen, ohne Frage - aber nicht durch Kontenversteckspiele.

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

.

 
30.03.05 00:52
jetzt muß ich doch noch etwas loswerden, vielleicht als Diskussionsgrundlage für morgen wenn jemand den Thread gerne weiterführen möchte.

Mich stört vorallem auch das jegliche Kritik neuerdings gleich als Jammern abgetan und ins lächerliche gezogen wird. Das ist reinste Polemik und ich empfinde das als durchweg ignorant und selbstherrlich. Ich gehe davon aus dass die, die andere gleich immer als Jammerer bezeichnen, selbst bestens versorgt sind - im Übrigen fast immer auf Kosten der Beitragszahler ohne selbst etwas eingzahlt zu haben - und vermutlich nicht über sachliche Gegenargumente verfügen.

Es gibt eine nette Geschichte die ich hier erzählen möchte.

Zwei Frösche lebten in einem Teich der völlig ausgetrocknet ist. Sie beschlossen, sich nicht tatenlos ihrem Schicksal zu ergeben und wanderten auf der Suche nach einer neuen Lebensgrundlage umher bis sie sich schon völlig ausgetrocknet in eine Milchkanne flüchteten.

Der Boden der Milchkanne war aber gerade so hoch gefüllt das sie nicht "stehen" konnten - der rettende Sprung aus der Kanne war also unmöglich. Einer der Beiden hat nach einer Weile alle viere gerade sein lassen und ist ertrunken. Der andere Frosch hat aber so laneg gestrampelt bis aus der Milch Butter wurde und so konnte er abermals dem  Schicksal entrinnen.

Die Botschaft ist soweit verständlich - nicht jammern, sondern strampeln und strampeln bis das "Wunder" geschieht. (Hilf Dir selbst!)

Was aber, wenn andere vorher den Rahm abgeschöpft haben? Dann wird aus der Milch keine Butter, da kann er noch so viel strampeln. So kommt es mir jedenfalls im übertragenen Sinne bei uns in D vor. Was soll es bringen den Druck auf die Arbeitslosen immer mehr zu erhöhen, wenn zeitgleich täglich 1000 Arbeitsplätze ins Ausland verloren gehen?

Wir alle wissen, die Wurzel all unserer aktuellen Probleme ist die Arbeitslosigkeit. Aber warum in Gottes Namen tut denn keiner was dagegen!?

Wieso müssen die abhängig Beschäftigten immer mehr Belastungen ertragen, während die Konzerne immer mehr durch Stellenabbau runieren - und das bei steigenden Gewinnen. Die Konzerne nutzen doch auch unsere Infrastruktur und Rechtssicherheit, etc. Die profitieren auch am meisten von der Demokratie.

Wieso stoppt keiner diese wahnsinnigen und selbstzerstörerischen Jobverlagerungen!?

(Ich kenne die Antwort)

Antworten
BarCode:

Zu spät!

 
30.03.05 00:56
Vielleicht morgen.

Gute Nacht
BarCode
Antworten
johannah:

an 43

 
30.03.05 00:58
Geschossen wird schon, das Ziel treffen sie offensichtlich nicht.

Was die Replik Betrifft: Wie kann Familie eine Kopie sein? Und von Was?

Gruß /  Johannah
Antworten
BarCode:

Replik

 
30.03.05 01:02
ist auch eine Erwiderung, ein Bezugnehmen auf etwas vorher Gesagtes.

Gruß BarCode
Antworten
BimBam:

.

 
30.03.05 01:09
es ging darum das er ein Kind mehr hat, aber auch selbstständig ist und somit mein Argument teilweise aushebeln kann - was richtig ist. Er hat aber evtl. einen unfairen Vergleich benutzt, da er vermutlich sehr viel älter ist als ich und einer anderen Berufsgruppe angehört.
Antworten
BimBam:

#38

 
30.03.05 01:20
ist übrigens trotzdem ein sehr gutes Posting, genau auf den Punkt gebracht. Das Problem lässt sich übrigens nichtmal durch Vollbeschäftigung alleine lösen. Hierzu bräuchte es zusätzlich noch eine echte Familienförderung, die mittelfristig eine Anhebung der Geburtenrate auf mindestens 2,1 Kinder bewirkt. Das gravierenste aller Probleme, nämlich die demographische Entwicklung, kommt erst in einigen Jahren mit voller Wucht hinzu!
Antworten
geldschneider:

@barcode: Big Brother is watching you

 
30.03.05 10:30
Stimmt haargenau

Kurzbeschreibung
b
BIG BROTHER IS WATCHING YO
s

George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich... Lesen Sie mehr


In unserem Lande gibt es keine Intellektuellen mehr. Nur mehr müde Menschen, die sich mit den bestehenden Verhältnissen abfinden und sie sogar gutheisen.

Ich stimme da Bim Bam zu, wer Kritik äußert wird inDeutschland neuerdings als Jammerer bezeichnet. Das ist auch so eine Art um Leute zum Schweigen zu bringe.
manipulation , nennt man das und die zieht durch alle Medien!

Leute wacht endlcih mal auf!

so und nun habe ich keine Zeit mehr zum diskutieren muß arbeiten

Da wirds mir ganz kalt!
www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548234100/...8-8471478-7432542
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BarCode:

Na Gott sei Dank!

 
30.03.05 21:27
Ich dachte schon: "Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein zu!"
Aber wir haben ja immer noch Big Brother...

Gruß BarCode
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bauwi:

Wir ersticken in unserem Märchenland!

 
30.03.05 22:23
Thema: öffentlicher Nahverkehr (siehe ARD) jetzt!

Schaurig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MfG bauwi
Antworten
bauwi:

Stillstand in deutschen Landen!

 
30.03.05 22:35
Frankreich ,Italien und Japan haben ihre Hausaufgaben gemacht! (Straßenbau)
Nur bei uns ist es eine Katastrophe!!!!
(Korruption allerorten) - Stolpe geht jeder Antwort arrogant aus dem Wege!
Erfolgreiche Modelle anderer Staaten werden nicht mal kopiert.
Fazit: Hier verrottet ein Staat. Er erstickt an den Machtinteressen derjenigen , die an der Macht sitzen.
Die Aufstellung eines 100 Mrd.-Fonds würde das Problem lösen. Machtinteressen verhindern diesen Vorschlag!

Stattdessen ist dieser Staat nicht bereit, Macht abzugeben.

MfG bauwi
Antworten
bauwi:

Noch ein Link zum o.g. Thema um das Thema nicht

 
10.05.05 19:02
nicht zu vergessen:

www.wdr.de/tv/q21/1467.0.phtml



MfG bauwi
Antworten
bauwi:

Ab morgen die Wende?

 
21.05.05 10:39
Nein - ich meine nicht den Lotto-Jackpott!
Sondern die NRW-Wahl!

MfG bauwi
Antworten
54reab:

wende wohin?

 
21.05.05 11:07
ein steuergeheimnis gab es nie in deutschland. das bundesverfassungsgericht selbst verlangte eine bessere kontrolle im bereich kapitaleinkünfte. was soll sich also ändern?


 Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit 1948192

Antworten
bauwi:

Hast recht! Nix ändert sich!

 
21.05.05 11:21

One big family: Bankgeheimnis auf dem Altar der Steuerehrlichkeit 1948207
MfG bauwi
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