Auslandspresse drängt Bundesregierung ........


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soulsurfer:

Auslandspresse drängt Bundesregierung ........

 
25.09.02 13:12

auf Versöhnung mit den USA


Hamburg (dpa) - Die Mehrheit der großen europäischen Zeitungen sieht in der Normalisierung der Beziehungen zu den USA die dringlichste Aufgabe der wiedergewählten Bundesregierung. Eine Auswahl der Pressestimmen:

ITALIEN «Corriere della Sera»: «Das ist die Sprache des Kalten Kriegs, die schwerste deutsch-amerikanische Krise seit einem halben Jahrhundert. (US-Präsident George W.) Bush vergibt weder (Bundeskanzler Gerhard) Schröder noch seiner Regierung.»

NIEDERLANDE «Algemeen Dagblad»: «Man muss fürchten, dass Deutschland in den nächsten vier Jahren eine "blockierte Republik" sein wird. (...) Schröder muss diesen Konflikt (mit den USA) schnell aus der Welt schaffen. Eine Eiszeit in den einst so engen Beziehungen zu den USA kann sich der deutsche Patient nicht auch noch leisten.»

RUSSLAND «Nesawissimaja Gaseta»: «Die neue Regierung steht vor großen Problemen, angefangen vom Stillstand in der Wirtschaft über die Massenarbeitslosigkeit bis zum Wiederanknüpfen der Beziehungen zu den USA (...). (...) Deshalb ist völlig klar, dass der alt-neue Außenminister (Joschka) Fischer in nächster Zeit die Spannungen zwischen Berlin und Washington entschärfen muss.»

ÖSTERREICH «Der Standard»: «Schröder selbst wird auf freundliche Töne aus Washington lange warten können. Aus der Sackgasse (...) wird ihn das Parlament herausführen müssen, Schröder allein wird dazu kaum fähig sein.»

GROßBRITANNIEN «Financial Times»: Schröder muss nach seinem knappen Wahlsieg jetzt versuchen, Deutschland aus der wirtschaftlichen Misere zu befreien und wieder eine angemessene Rolle in der Welt spielen zu lassen.»

SCHWEIZ «Neue Zürcher Zeitung»: »Jetzt, da sich der beißende Wahlkampf-Rauch verzogen hat, wird das ganze Ausmaß des Flurschadens sichtbar werden, den (Bundeskanzler Gerhard) Schröder mit seinem Irak-Abenteuer angerichtet hat.»

SPANIEN «ABC»: «Ein schwaches Deutschland erhält einen schwachen Kanzler. (...) In der Außenpolitik steht Deutschland vor schweren Aufgaben. Die Achse Berlin-Paris ist zerrüttet. Die Beziehungen zu den USA sind beschädigt. Sie sind das erste Opfer des rot-grünen Wahlsiegs.»

POLEN «Rzeczpospolita»: «Der Wahlkampf hat gezeigt, dass die Partei von Kanzler (Gerhard) Schröder von einer Krankheit zerfressen ist, aus die sie Brandt in den 80er Jahren gezogen hat - dem Syndrom der Weltmacht.»

FRANKREICH «Le Figaro»: «Wenn (Frankreichs Präsident Jacques) Chirac und Schröder ihrem Europa eine Form geben wollen und verhindern wollen, dass es führerlos dahintreibt, müssen sie die deutsch-französische Beziehung von Grund auf erneuern.»


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Hiob:

Die EU-Abzocker und solche, die es werden wollen

 
25.09.02 13:16

scheinen um ihre Subventionen zu fürchten. Wird Zeit, daß wir da mal die Spendierhosen etwas enger schnallen.
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