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Meldung des Tages: 1 Billion Dollar reichen nicht: Europas kritisches Rohstoffproblem
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AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro


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AT&S Advanced . 40,65 € +0,37% Perf. seit Threadbeginn:   +201,11%
 
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#5526


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cicero33:

Leiterplatten für den Mobilfunk

 
21.01.26 17:44
Die EU macht offenbar ernst mit dem Ausschluss von Huawei und ZTE aus dem europäischen Mobilfunktmarkt.

www.derstandard.at/story/3000000305027/...chen-in-der-branche

Beliefert AT&S eigentlich auch Ericsson und Nokia mit Leiterplatten?

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KeinBörsengu.:

Löschpolitik

 
22.01.26 03:36
Ich muss sagen, ich finde die Löschpolitik hier etwas seltsam...
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economist:

Löschpolitik

 
22.01.26 14:38
Löschpolitik
Ich muss sagen, ich finde die Löschpolitik hier etwas seltsam...
KeinBörsenguru, 22.01.26 03:36
Keine Ahnung. Ich dachte erst, Du hättest den Beitrag selbst rausgenommen. Las sich zwar genervt, aber nicht anrüchig oder falsch. Das war meines Erachtens die wohl verbreitetste These zum dann doch sehr kurzen Abverkauf.

Übrigens sieht die 4 vorn ganz nett aus. Mal schauen, ob sich das hält, ob AT&S in zwei Wochen die Entwicklung des Kurses auch operativ und mittels Ausblick untermauern kann.  
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KeinBörsengu.:

Vergrößerung der Reinraumflächen

2
22.01.26 20:02
Interessante und wohl sehr positve News:

"ATS verdreifacht Reinraumflächen im Stammwerk in Leoben
Umbau und Modernisierung für an Land gezogene Großaufträge

Der Leiterplattenhersteller ATS will in den kommenden Monaten seine Reinraumflächen im Stammwerk in Leoben-Hinterberg modernisieren und verdreifachen. Die Aufstockung von rund 760 auf 2.300 Quadratmeter werde notwendig, da die Auftragslage anhaltend gut und mehrere Großprojekte gewonnen worden seien, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Das Investitionsvolumen liege im mittleren Millionen-Euro-Bereich.
"Nach eineinhalb herausfordernden Jahren geht es wieder bergauf", meinte CEO Michael Mertin. "Der Treiber ist Künstliche Intelligenz." Die Entscheidung, die Produktion in Leoben-Hinterberg zu erweitern, sei ein "klares Bekenntnis zu Qualität und ein strategischer Schritt, um technologische Souveränität sowie die Lieferfähigkeit für Kunden langfristig abzusichern".

Umbau bis Sommer 2026 fertig

Die für die Hightech-Fertigung wichtigen Reinräume, die nun modernisiert werden, erstrecken sich über zwei Stockwerke. Daher werden auch die Liftanlage und das Stiegenhaus erstmals im Leiterplatten-Stammwerk in Reinraumtechnik errichtet. Zusätzlich werde die Qualität des Reinraums um eine Güteklasse auf ISO6 angehoben. Auch Büro-, Lager- und Logistikbereiche werden umgebaut. Bis Sommer 2026 soll die Modernisierung und der Ausbau abgeschlossen sein. "Der Umbau umfasst modernste Fertigungsanlagen und optimierte Logistikprozesse, die den Standort auf das nächste technologische Level heben", unterstrich die neue Standortleiterin Barbara Decker-Schlögl.

ATS ist ein führender Anbieter von hochwertigen IC-Substraten und Leiterplatten, hat aber zwei schwierige Jahre mit schwacher Nachfrage hinter sich. Laut ATS habe sich das Blatt aber nun wieder komplett gewendet. Große Aufträge wurden an Land gezogen. Schon bisher wurden sämtliche "Big Names" wie etwa AMD oder Intel beliefert. ATS beschäftigt derzeit weltweit rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat auch Werke im malaysischen Kulim sowie im chinesischen Chongqing.
Antworten
Dividendius:

Vergrößerung der Reinraumflächen

 
23.01.26 03:08
Das sind genau die News, auf die wir (und andere) wohl schon warten. Erstens sehr positive Nachricht zur Auftragslage und zweites eine "kleine" Erweiterung mit Standort "Nicht Asien" - sozusagen für alle Fälle und hoffentlich auch zur Anlandziehung entsprechender österreichischer und europäischer Förderungen. Und schließlich (egal ob als "Nebenprodukt" oder nicht): Es ist auch gut für die Arbeitsplatzsituation in Österreich und auf die darauf folgende hoffentlich einsetzende Verbesserung der qualifizierten Ausbildung der nächsten Generation.

Alles in allem: einfach nur positiv.

Klar, für die "großen Gewinne" braucht es eine klingende Auslastung von Kulim. Aber die Trumpsche Zoll-Philosophie gerät ohnedies immer mehr in's Stocken. Umso mehr, als die US Bevölkerung schön langsam mitbekommt, wer die Zölle eigentlich bezahlt.

Selbst wenn Trump so fortfahren könnte wie bisher - und ich bitte um Entschuldigung für den Zynismus - müsste sich ganz besonders Taiwan Sorgen machen. Die Welt würde dann immer weiter aufgeteilt in die Teile USA - China und (abgeschwächt) Russland. Und AT&S produziert in China sowie im "unverdächtigeren" Malaysien !

Und EUROPA ? Das sehe ich so: Wird davon abhängen, ob der Weckruf durch Trump anhaltend ist, oder ob, wenn nach den nächsten US Wahlen wieder ein für Europa "angenehmer" US Präsident kommt, hierorts alles wieder entschlummert und die finanziellen Mittel wieder nur noch ins Sozialsystem fließen (wo sie natürlich höchst wichtig sind aber fallweise sind Reformen in Österreich wie z.B. Pensionsantrittsalter etc. annähern rasant, wie in der katholischen Kirche !!). Europa muss gelernt haben, dass man selbständig werden muss. Das heißt auch: im technologischen Bereich autonom werden, eigenes Internet und eigene  Clouds errichten, eigene Raketen und Sateliten samt eigenem EU GPS System, eigene halbwegs ernst zu nehmende militärische Kompetenz samt Ausrüstung etc... da passt enorm viel AT&S hinein ! .

Spannend ist, dass Trump vor wenigen Wochen neue Restriktionen gegen AMD und NVIDIA Exporte nach China verhängt hat, dass sie die allerbesten ihrer Produkte mal wieder nicht nach China liefern dürfen. Und TROTZDEM sind die Kurse gestiegen. Im Sog auch jene von AT&S. Was nicht zuletzt damit zusammenhängen könnte, dass es ja auch noch "normale" PCs, Handys, Elektroautos etc. gibt, die ebenfalls mit Bauteilen versorgt werden müssen und nicht nur KI Phantasie alleine den Markt beherrscht......

Und schießlich: nicht mal Trump selbst zweifelt noch daran, die Midterm's zu verlieren. Dann haben wir eine lahme Donald Trump Ente. Das zeichnet sich jetzt schon ab. Wohl kann - und wird - er in den kommenden Monaten noch einiges an Unheil anrichten, aber die Rücknahmen seiner ständigen Drohungen (zuletzt militärische Optionen gegen Grönland, Rücknahme der neuen Zolldrohungen etc..) zeigen schon die Richtung. Und allem Anschein nach sehen die Märkte die Zeit NACH Trump. Und die beginnt schon im November, wenn er die Mehrheit im Congress (und vielleicht auch im Senat ?) verliert. Und persönlich glaube ich, dass das auch die Richter im US Supreme Court erkennen könnten - slebst die konservativen (siehe anstehende Entscheidung zur Zollpolitik)

Sohin also: langsam hellt sich der Himmel über der Weltwirtschaft - und damit auch über AT&S.  Und da schließe ich mich Economist gerne an: das erste Mal seit langer Zeit wieder ein 4er vor dem Kurs, schaut angenehm aus. Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, und dann sehen wir einen 5er am Beginn stehen !

Und ceterum censeo: Hallo Cicero: schön, dass Du wieder da bist und postest !

Liebe Grüße, Dividendius






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#5532

economist:

@Handbuch

 
23.01.26 09:35
Keine Sorge. Das amerikanische Rechtssystem funktioniert. Was Trump - wovon auch immer - hält, ist dabei nicht so relevant. Die Aussichten für die Midterms sahen schon besser aus. Aber hat noch das As der 2000 Dollar Prämie im Ärmel und die sichtbaren Kosten (z.B. an der Tankstelle) sehen auch ok aus. Was weiterhin für Trump spielt, dass die Demokraten einfach keine  breit akzeptable Rampensau finden. Trump muss also nicht stark sein. Es reicht, wenn es die andere Seite wieder vermasselt ;-)

Und natürlich geht es auch ums Geld. Es wird immer vergessen, dass Wohlstand auch ohne Demokratie funktioniert, Demokaratie aber nicht ohne Wohlstand.

Ich bin hier deutlich optimistischer. Zumindest für die Amerikaner,  für die Europäer sieht das schon anders aus.
Antworten
Antisense:

Intel sieht starke CPU Nachfrage

3
24.01.26 17:59

Diese Woche hat Intel seine Quartalszahlen präsentiert und das für AT&S relevante mangelnde Angebot von CPUs bei hoher Nachfrage angesprochen: "We exceeded Q4 expectations across revenue, gross margin, and EPS even as we navigated industry-wide supply shortages,” said David Zinsner, Intel CFO. “We expect our available supply to be at its lowest level in Q1 before improving in Q2 and beyond. Demand fundamentals across our core markets remain healthy as the rapid adoption of AI reinforces the importance of the x86 ecosystem as the world’s most widely deployed high-performance compute architecture.”



Zwischen den Zeilen zeigt sich hier die Schwäche Intels gegenüber AMD/TSMC, die wahrscheinlich die CPU Nachfrage bestens bedienen können, wodurch auch die Intel Aktie nach dem neulichen Höhenflug etwas eingebrochen ist. Da die Nachfrage durch den Ausbau von Datenzentren, vor allem in Nordamerika, getrieben wird, besteht tatsächlich auch das Potenzial für eine robuste Nachfrage an Substraten. Laut TSMC Geschäftsführer Wei haben die großen Tech Firmen ihm versichert, dass ihre Investitionen in KI über die nächsten drei Jahre fest eingeplant sind, wodurch TSMC seine höheren Investitionen in den kommenden Jahren gerechtfertigt. Meta allein plant beispielsweise Ausgaben von $600 Mrd in den nächsten zwei Jahren (https://www.reuters.com/business/...i-data-centers-expand-2025-11-07/).



Das wichtige hier ist denke ich, dass das Börsennarrativ "GPU Nachfrage kannibalisiert CPU Nachfrage" allmählich durch die steigende CPU Nachfrage widerlegt wird, was AT&S auch helfen könnte. Die grössten Profiteure werden wohl Nvidia, AMD und Broadcom sein, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass AT&S nicht auch deutlich profitiert und die Aktie so wie die der Wettbewerber ihr Allzeithoch wieder erreicht. Ob die Führung diesen Optimismus bei den kommenden Quartalsergebnissen auch durch Einnahmen oder den Ausblick vermitteln kann, wird kurzfristig wohl bestimmen ob die 4 vor dem Kurs sich hält. Meine Erwartungen sind basierend auf der Vergangenheit niedrig, aber ich bin nach wie vor aufgrund der langfristigen Trends investiert.

Antworten
Handbuch:

@economist

 
25.01.26 09:13
@Handbuch
Keine Sorge. Das amerikanische Rechtssystem funktioniert. Was Trump - wovon auch immer - hält, ist dabei nicht so relevant. Die Aussichten für die Midterms sahen schon besser aus. Aber hat noch das As der 2000 Dollar Prämie im Ärmel und die sichtbaren Kosten (z.B. an der Tankstelle) sehen auch ok aus. Was weiterhin für Trump spielt, dass die Demokraten einfach keine  breit akzeptable Rampensau finden. Trump muss also nicht stark sein. Es reicht, wenn es die andere Seite wieder vermasselt ;-)

Und natürlich geht es auch ums Geld. Es wird immer vergessen, dass Wohlstand auch ohne Demokratie funktioniert, Demokaratie aber nicht ohne Wohlstand.

Ich bin hier deutlich optimistischer. Zumindest für die Amerikaner,  für die Europäer sieht das schon anders aus.
economist, 23.01.26 09:35

Wäre schön, wenn es so wäre... 

https://www.n-tv.de/politik/...ng-des-US-Rechtsstaats-id30277399.html

Antworten
KeinBörsengu.:

Wie wird es weitergehen?

 
25.01.26 10:20
Das fragen sich wohl so manche von uns.
Ich interpretiere es jedenfalls als gutes Zeichen, dass zum Wochenschluss die 4 vor dem Kurs gehalten hat, und zwar trotz guter Volumina und trotz der steilen Kurve, die der Kurs in den Wochen zuvor hingelegt hat.

Momentan halten noch zwei Shorties ihre Positionen mit jeweils 0,81 Prozent, JP Morgan (die eingestiegen sind, als der Kurs noch recht weit über 40 lag) und Qube (wobei ich mir nicht sicher bin, ob dieser Eintrag bei der FMA korrekt ist, denn bei Qube gab es vor einiger Zeit offenbar eine Namensänderung und es wurden vielleicht zwei Firmen dieses Namens angeführt, obwohl es sich um dieselbe Institution handelte - ich denke, Qube ist bereits draußen).

In wenigen Tagen gibt es Zahlen. Solche Tage dienen nach einem markanten Anstieg zuvor oft dazu, Kassa zu machen.
Was ist hier zu erwarten. Der Rückblick wird wohl kaum mehr für (negative) Überraschungen sorgen, interessanter wird da wohl der Ausblick. Ich kann mir vorstellen, dass es zwar positive Signale geben wird, die Geschäftsführung aber in Hinblick auf die Erfahrungen der letzten Jahre aber ein wenig auf die Euphoriebremse drücken und eher etwas Understatement betreiben wird - was ich auch nicht schlecht finde.
Es kann auch durchaus sein, dass, wenn alles halbwegs im Rahmen ist, JP Morgan doch seine letzten Short-Positionen auflöst - was den Kurs weiter nach oben treiben würde.
Geopolitisch gibt es aber weitere Unwägbarkeiten. Einige Analysten sprechen davon, dass die USA jetzt tatsächlich kurz vor einem heftigen Angriff auf den Iran stehen, es könnte schon nächste Woche soweit sein.

Im Worst Case gelingt es nicht, das Regime auszuschalten und es kommt z. B. zur Sperre der Straße von Hormus - mit deutlichem Ölpreisanstieg und negativen Folgen für die Weltwirtschaft.
Im Best Case gibt es das umgekehrte Szenario: Das Regime wird gestürzt oder es gibt einen Übergang. Die Sanktionen würden in weiterer Folge aufgehoben und Massen an zurückgehaltenem iranischen Öl bester Qualität kämen auf einmal auf den Weltmarkt - ein Preissturz auf dem Ölmarkt wäre die Folge, welcher die Wirtschaft anschieben und Putin so in Bedrängnis bringen würde, dass wir dem Ende des Ukrainekriegs jetzt tatsächlich einen gewaltigen Schritt näher kämen, was sich wiederum sehr positiv auf die Konjunktur auswirken würde.

Das leidige Grönland-Thema scheint mal mittelfristig vom Tisch zu sein, allerdings wird offenbar die Lage in Minneapolis immer bedrohlicher - einige Analysten sprechen von einer realen Gefahr eines Bürgerkriegs in den USA. Dies würde den Ausnahmezustand nach sich ziehen und die Midterm-Elections könnten vor so einem Hintergrund wohl nicht stattfinden....
Antworten
Dividendius:

KeinBörsenguru - wie es weitergehen könnte

 
26.01.26 00:47
Da stellst Du einige sehr interessante Überlegungen an, KeinBörsenguru. Teile Deine Meinung, dass die bevortehende Zahlenpräsentation von AT&S  insbesonders im Hinblick auf die Guidance spannend wird. Es müsste aber im Hinblick auf das letzte Quartal eine eindeutige Richtung zu besseren Umsätzen zu sehen sein. Immerhin haben ja auch die Hauptkunden entsprechende Entwicklungen. Ob es zu einem Understatement im Hinblick auf den kurz- und mittelfristige Ausblick kommt, das sei dahingestellt. Es wäre eine "AT&S Tugend", denn auch Herr Gerstenmayer hatte in den Zeiten des Aufwärtstrends eher verhalten prognostiziert um ein quartal später positiv zu überraschen (ich spreche von den Zeiten des Aufschwungs, aber geht es nach der allgemeinen Lage im Segment, müssten wir da ja nun stehen).

Die politischen Überlegungen, die Du anstellst, die sind in der Tat eine Betrachtung wert. Sollte die USA massiv im Iran operieren, bin ich mir nicht so sicher, dass sich daraus rasch positive Folgen für die Weltwirtschaft ergäben - falls dadurch das Regime gestürzt würde. Das könnte die gesamte islamische Welt nicht so einfach hinnehmen mit entsprechenden geopolitschen Unabwägbarkeiten. Ich glaub auch nicht, das die Amerikaner im Iran als "Retter" gesehen würden um dann - wie sich Trump das überall vorstellt - alle Ölquellen geschenkt zu bekommen. Die USA hat schon einige Male gezeigt, dass sie großartig sind im Stürzen von Regimen um nach einiger Zeit wieder zum Rückzug zu blasen. Könftige Politiker im IRA - und meine ich vor allem die vielen Bürgermeister zum Beispiel,  werden sich also hüten, sich nur auf die USA gestützt, zu exponieren. Und dass Pahlevi von heute auf morgen, so viele Anhänger hat, um das riesige und massiv korrupte Land in den Wohlstand zu führen, das darf zumindest bezweifelt werden. Vor allem, weil das auch einige Jahre brauchen wird.

Dazu kommt: würde ein Meer von billigem Öl gut für die Amerikaner sein ? Ich teile Deine Meinung, das wäre schlecht für Putins Ukraine Krieg. Aber Trump will amerikanisches Öl verkaufen. Wobei er wohl auch veneziolanisches Öl als amerikanisch betrachtet, weil da ja US Investoren Geld reinstecken. Das würde aber nicht im Iran funktionieren, das Land wird nicht aus Dankbarkeit plötzlich die USA lieben und folglich auch nicht den Amerikanern die Ölquellen überlassen. Billiges Öl könnte über einen längeren Zeitraum gesehen sicherlich dem Iran helfen. Für die USA heißt das, dass die eigenen Volumen weniger wert werden.

Bürgerkrieg in den USA. Naja, ich hab mir abgewöhnt bei Trump eine "das kann nicht sein" - Position einzunehmen. Je nach zeitlicher Lage könnte das sicherlich die Midterms beeinflussen. Wäre das aber ein Kalkül Trumps (die Verhinderung einer Wahl), dann glaube ich eher, dass eine solche Situation eher im Zeitraum der nächsten Präsidentenwahlen zu "planen" wäre. Nach dem Vorbild der Ukraine: Im Krieg kann man keine Wahlen abhalten. Aber das genau so zu timen, müsste auch für Trump schwer sein - und ich denke, da werden auch nicht mehr alle republikanischen Senatoren und Gouverneure mitmachen.


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