AT&S Advanced Technologies and Solutions AG

Aktie
WKN:  922230 ISIN:  AT0000969985 US-Symbol:  ASAAF Branche:  Elektronische Bauteile Land:  Österreich
130,60 €
-4,80 €
-3,55%
19:49:58 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
5,22 Mrd. €
Streubesitz
30,47%
KGV
14,98
Nachhaltigkeits-Score
52 %
Index-Zuordnung
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AT&S Advanced Technologies and Solutions Aktie Chart

AT&S Unternehmensbeschreibung

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft mit Sitz in Leoben (Österreich) zählt zu den führenden Anbietern hochkomplexer Leiterplatten- und Packaging-Lösungen für die Elektronikindustrie. Das Unternehmen fokussiert sich auf High-End-Substrate für Halbleiter, anspruchsvolle Leiterplatten für mobile Endgeräte, Automotive-Elektronik, Industrieanwendungen und Medizintechnik. Kern der Strategie ist die Positionierung als technologischer Enabler für digitale Megatrends wie Hochleistungsrechnen, künstliche Intelligenz, 5G, Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme. AT&S agiert global mit Fertigungsstandorten in Europa und Asien, darunter große Werke in China und Indien sowie neue Kapazitäten in Malaysia, und setzt auf einen starken Fokus auf F&E und kundenspezifische Entwicklungsprojekte.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von AT&S basiert auf der Entwicklung und Produktion hochkomplexer, mehrlagiger Leiterplatten (High-End PCBs) und IC-Substrate, die in kritischen Systemen mit hohen Zuverlässigkeits- und Miniaturisierungsanforderungen eingesetzt werden. Im Zentrum steht eine vertikal ausgerichtete Wertschöpfungskette: von der technologischen Co-Entwicklung mit OEMs und Halbleiterherstellern über Prototyping und Industrialisierung bis zur Serienfertigung in skalierten Produktionsclustern. AT&S erzielt einen wesentlichen Teil des Geschäfts mit längerfristig ausgerichteten Kundenbeziehungen und Entwicklungskooperationen, wodurch Abhängigkeiten von kurzfristigen Spotaufträgen reduziert werden. Der Fokus liegt auf margenstärkeren High-Mix-/Mid-to-High-Volume-Segmenten, nicht auf Standard-Leiterplattenmärkten mit ausgeprägter Commodity-Charakteristik. Durch die Spezialisierung auf anspruchsvolle Anwendungen und hohe Eintrittsbarrieren im Produktionsprozess verfolgt AT&S ein qualitäts- und technologiegetriebenes Premium-Modell.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von AT&S besteht darin, mit hochzuverlässigen Verbindungs- und Packaging-Lösungen die Leistungsfähigkeit moderner Elektronik systemkritisch zu erhöhen und zugleich die Energieeffizienz und Miniaturisierung voranzutreiben. Das Unternehmen möchte als bevorzugter Technologiepartner für anspruchsvolle Kunden in den Bereichen Halbleiter, Kommunikation, Automotive und Industrie wahrgenommen werden. Strategische Leitlinien sind: konsequente Fokussierung auf High-End-Technologien, langfristige Kundeneinbindung bereits in der Designphase, Ausbau der Substratkompetenz für Hochleistungsrechner, künstliche Intelligenz und Datenzentren sowie ein strukturierter Ausbau der globalen Produktionsplattform mit einem Schwerpunkt auf Asien bei gleichzeitiger Verankerung von F&E in Österreich und Europa. Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion, sind integraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von AT&S lässt sich in mehrere technologische Cluster gliedern. Im Mittelpunkt stehen:
  • Hochdichte Leiterplatten (HDI- und mSAP-Technologien) für Smartphones, Wearables, Industrie- und Medizingeräte
  • IC-Substrate für Hochleistungsprozessoren, Grafikchips und Netzwerkprozessoren in Rechenzentren und High-Performance-Computing
  • Leiterplatten für Automotive-Anwendungen, insbesondere für Fahrerassistenzsysteme, Steuergeräte, Infotainment und Elektromobilität
  • Speziallösungen für Luftfahrt, Industrieautomatisierung und anspruchsvolle Sensorik
  • l>Ergänzend bietet AT&S Engineering- und Design-Services, Material- und Layoutberatung, DFM-Unterstützung (Design for Manufacturing) sowie qualifizierte Test- und Qualifikationsleistungen. Die Dienstleistungen zielen darauf ab, Entwicklungszyklen der Kunden zu verkürzen und frühe Designentscheidungen an Fertigungsrestriktionen und Zuverlässigkeitsanforderungen anzupassen.

Business Units und operative Struktur

Operativ gliedert sich AT&S im Wesentlichen in zwei große Geschäftsbereiche, die sich an Technologien und Zielmärkten orientieren. Eine Einheit konzentriert sich auf Leiterplattenlösungen für Mobile Devices, Automotive, Industrie und Medizintechnik. Sie adressiert Kunden mit vielfältigen Anwendungen, die hohe Packungsdichten, stabile Lieferketten und verlässliche Qualitätsstandards verlangen. Eine zweite zentrale Einheit umfasst Substrat- und Packaging-Lösungen für die Halbleiterindustrie, insbesondere für High-End-Prozessoren und Netzwerkchips. Diese Einheit zeichnet sich durch geringe Kundenzahl, hohe technische Tiefe und enge Co-Entwicklungsbeziehungen aus. Ergänzt werden die operativen Einheiten durch zentrale F&E-Funktionen, die vorwiegend in Österreich angesiedelt sind, sowie globale Produktionsstandorte in Österreich, Indien, China und Malaysia, die auf große Serien ausgelegt sind. Die organisatorische Struktur dient dazu, technologische Spitzenkompetenz mit regionaler Nähe zu Schlüsselkunden zu verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

AT&S verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale, die als technologische Burggräben wirken. Im Substratbereich kombiniert das Unternehmen feinste Strukturbreiten, hohe Lagenzahlen und enge Toleranzen mit industriell skalierter Produktion, was hohe Markteintrittsbarrieren schafft. Die Kompetenzen in HDI- und mSAP-Prozessen, in Via-Technologien, thermischem Management und Materialkombinationen für hohe Frequenzen und Temperaturen sind über Jahre in enger Abstimmung mit globalen Technologiekunden gewachsen. Der Burggraben wird gestützt durch hohe Kapitalkosten für Reinraum- und Galvanikanlagen, langwierige Qualifikations- und Auditprozesse bei Premiumkunden sowie durch Know-how in Prozessintegration, Yield-Optimierung und Zuverlässigkeitstests. AT&S profitiert zudem von einer Kombination aus europäischer F&E-Basis und asiatischer Produktionsskala, was für viele westliche Kunden in sicherheitsrelevanten Anwendungen ein Differenzierungsmerkmal gegenüber reinen Massenherstellern ist.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für High-End-Leiterplatten und IC-Substrate ist global konzentriert und zugleich stark umkämpft. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern im High-End-Bereich zählen unter anderem japanische, taiwanische, koreanische und chinesische Hersteller von Substraten und Leiterplatten, die ebenfalls mit der Halbleiterindustrie und führenden Elektronikkonzernen eng zusammenarbeiten. Im klassischen Leiterplattensegment konkurriert AT&S mit einer Vielzahl asiatischer Produzenten, von denen viele stark kostengetrieben agieren und sich auf Standardware konzentrieren. Im Premiumsegment differenziert sich AT&S durch höhere Komplexität und stärkere Kundenintegration, muss sich jedoch dauerhaft gegen Wettbewerber behaupten, die massiv in Substratkapazitäten und Advanced-Packaging-Technologien investieren. Der zunehmende Technologiewandel hin zu Advanced Packaging, System-in-Package-Lösungen und immer feineren Strukturen verschärft den Innovationswettbewerb und erfordert kontinuierlich hohe Investitionen in Anlagen, Prozesse und Know-how.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von AT&S verfolgt seit Jahren eine Strategie des konsequenten Upgradings des Produktportfolios hin zu Substraten und komplexen Packaging-Lösungen. Die Unternehmensführung setzt auf langfristig ausgerichtete Kapazitätserweiterungsprogramme, insbesondere in Asien, um von wachsendem Bedarf in Hochleistungsrechnern, Cloud-Infrastruktur, künstlicher Intelligenz und Automotive-Elektronik zu profitieren. Gleichzeitig wird die F&E-Basis in Österreich als Innovationsanker gestärkt, um neue Technologien bis zur Serienreife zu entwickeln und Kunden frühzeitig zu binden. Risikoseitig steht die Geschäftsführung vor der Aufgabe, Kapitaldisziplin und Bilanzstabilität gegenüber ambitionierten Expansionsplänen auszubalancieren. Strategisch wichtig sind zudem Diversifikation der Kundenbasis, Stärkung von Governance- und Compliance-Strukturen sowie die Koordination zwischen europäischen und asiatischen Standorten, um Lieferkettenrisiken zu reduzieren und regulatorische Anforderungen in unterschiedlichen Rechtsräumen zu erfüllen.

Branchen- und Regionenanalyse

AT&S ist im Schnittfeld mehrerer wachstumsorientierter Industrien tätig: Halbleiter, Telekommunikation, Automotive, Industrieautomation und Medizintechnik. Die Halbleiter- und Substratbranche ist durch ausgeprägte Zyklen, hohe Kapitalkosten und rasanten Technologiewandel gekennzeichnet. Langfristig treiben Datenwachstum, künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Mobilfunkstandards der nächsten Generation die Nachfrage nach Hochleistungsrechnern und damit nach komplexen Substraten. Der Automotive-Sektor erlebt durch Elektrifizierung und zunehmende Elektronikanteile pro Fahrzeug strukturelles Wachstum, ist jedoch konjunktur- und regulatorikabhängig. Regional betrachtet agiert AT&S global, mit einer starken industriellen Präsenz in China, Indien und Malaysia sowie weiteren asiatischen Standorten, während F&E sowie Teile der Fertigung in Österreich verbleiben. Damit ist das Unternehmen einerseits gut in wachstumsstarken Elektronikclustern positioniert, andererseits aber auch geopolitischen Spannungen, unterschiedlichen Umwelt- und Arbeitsstandards sowie Währungs- und Regulierungsschwankungen ausgesetzt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AT&S entstand aus österreichischen Leiterplattenaktivitäten und entwickelte sich seit den 1980er- und 1990er-Jahren schrittweise von einem regional ausgerichteten Produzenten zu einem international etablierten High-Tech-Anbieter. Ein zentraler Meilenstein war der strategische Schritt nach Asien, insbesondere der Aufbau großer Fertigungskapazitäten in China, um am Wachstum der globalen Elektronikindustrie zu partizipieren. Parallel dazu verlagerte das Unternehmen seinen technologischen Schwerpunkt von Standard-Leiterplatten auf HDI-Technologien, komplexe Mehrlagenschaltungen und später auf IC-Substrate. Über die Jahre vertiefte AT&S seine Beziehungen zu führenden OEMs und Halbleiterherstellern und erlangte den Status eines strategischen Zulieferers in mehreren Schlüsselsegmenten. Die Historie ist geprägt von Phasen intensiver Investitionszyklen, technologischem Fortschritt und einer zunehmenden internationalen Diversifikation, bei der der Standort Österreich als Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und anspruchsvolle Nischenfertigung erhalten blieb. In den vergangenen Jahren kamen zusätzliche Großprojekte in Asien, unter anderem in Indien und Malaysia, als weitere Entwicklungsschritte hinzu.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von AT&S ist die starke Verankerung von F&E-Aktivitäten in Österreich in Kombination mit großskaligen Fertigungseinheiten in Asien. Dadurch kombiniert das Unternehmen europäische Ingenieurtradition und Nähe zu europäischen Industriekunden mit Kostenvorteilen und Skaleneffekten asiatischer Produktionscluster. AT&S investiert kontinuierlich in Prozessinnovationen, Materialforschung und Zuverlässigkeitsprüfungen, um sich an der technologischen Grenze im Bereich Strukturverfeinerung, Signal- und Power-Integrity sowie thermisches Management zu positionieren. Gleichzeitig rückt das Unternehmen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz in der Produktion stärker in den Mittelpunkt, unter anderem durch Initiativen zur Reduktion von Energieverbrauch, Wasserbedarf und chemischen Emissionen. Für Kunden in regulierten Branchen wie Automotive, Medizintechnik und Luftfahrt spielt die Kombination aus Qualitätsmanagement, Rückverfolgbarkeit und Compliance eine zentrale Rolle und dient als zusätzlicher Differenzierungsfaktor gegenüber rein kostengetriebenen Anbietern.

Chancen für konservative Anleger

Das Unternehmen ist in Märkten positioniert, die langfristig von Digitalisierung, Datenwachstum, Elektromobilität, künstlicher Intelligenz und Automatisierung profitieren. Die Spezialisierung auf High-End-Leiterplatten und IC-Substrate schafft Zugang zu Segmenten mit hohen Eintrittsbarrieren. Langfristige Kundenbeziehungen zu globalen Technologiekonzernen und die enge Einbindung in Entwicklungsprozesse erhöhen die Visibilität künftiger Nachfrage und erschweren Substitution. Die duale Aufstellung mit F&E in Europa und Massenfertigung in Asien ermöglicht es, sowohl Innovations- als auch Skaleneffekte zu nutzen. Gelingt es dem Management, Kapazitätserweiterungen mit einem disziplinierten Kapital- und Risikomanagement zu verbinden, können sich aus dem Wachstum von Hochleistungsrechnern, Cloud-Infrastruktur, künstlicher Intelligenz und Automotive-Elektronik zusätzliche Wertschöpfungspotenziale ergeben, ohne dass das Unternehmen in den intensiven Preiswettbewerb der Commodity-Leiterplattenhersteller abrutscht.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf zyklische Halbleiter- und Elektronikmärkte macht AT&S anfällig für Nachfrageschwankungen, Überkapazitäten und Investitionsstopps auf Kundenseite. Hohe Investitionsvolumina für neue Werke und Substratkapazitäten erhöhen die Kapitalbindung und können bei Verzögerungen in der Auslastung auf die Profitabilität und den Cashflow drücken. Die geografische Konzentration signifikanter Produktionskapazitäten in Asien, insbesondere in China, Indien und Malaysia, setzt das Unternehmen geopolitischen Spannungen, regulatorischen Änderungen, Exportkontrollen und möglichen Störungen in Lieferketten aus. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Der rasche Fortschritt im Advanced-Packaging-Bereich erfordert laufend hohe F&E-Aufwendungen, und Fehleinschätzungen bei Technologiepfaden könnten Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen. Schließlich ist AT&S auf eine enge Kundengruppe im High-End-Segment angewiesen, was eine gewisse Abhängigkeit von einzelnen Großkunden impliziert.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 130,20 € / 130,80 €
Spread +0,46%
Schluss Vortag 135,40 €
Gehandelte Stücke 17.352
Tagesvolumen Vortag 2.755.733 €
Tagestief 130,20 €
Tageshoch 144,40 €
52W-Tief 25,40 €
52W-Hoch 245,50 €
Jahrestief 31,85 €
Jahreshoch 245,50 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

AT&S Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • AT&S hat eine neue Produktionsstätte in Taiwan eröffnet, um die steigende Nachfrage in der Halbleiterindustrie zu bedienen. Diese Investition wird erwartet, um die zukünftigen Wachstumsziele des Unternehmens zu unterstützen.
  • Das Unternehmen berichtet von einem Anstieg der Aufträge für seine Produkte, insbesondere in den Bereichen Mobilfunk und Automotive, was positiv zur Umsatzprognose beiträgt.
  • AT&S kündigte an, dass die Zusammenarbeit mit führenden Technologiekonzernen intensiviert wird, um innovative Lösungen in der Leiterplattentechnologie zu entwickeln.
Hinweis

Community: Diskussion zur AT&S Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Viele Teilnehmer betonen, dass AT&S als Hersteller hochkomplexer IC‑Substrate für Rechenzentren und KI‑Chips (Investitionen u.a. in das HTB3‑Werk von >500 Mio. €) sehr gut positioniert sei, und führen starke operative Kennzahlen (umsatzwährungsbereinigt +40 % auf 548,7 Mio. €, EBITDA +134 % auf 165 Mio. €, Jahresgewinn 40,8 Mio. €) sowie hohe Analystenziele (Median ~308 €, einzelne Ziele bis 380 €) als Beleg an.
  • Gegnerische Argumente betonen dagegen die hohe Marktvolatilität und Psychologie (u.a. der drastische Kurssturz von Intel), technische Chartsignale (Doppeltop, Nackenlinie ~115, Support um 128), Berichte über negative Cashflows großer KI‑Kunden und mögliche politische/regulatorische Unsicherheiten (US‑Midterms, Umweltauflagen für Rechenzentren) als Gründe für kurzfristiges Risiko.
  • Die Stimmung im Thread ist deshalb geteilt: einige Nutzer sehen die aktuelle Schwäche als Kaufgelegenheit und haben nachgekauft, andere sind vorsichtiger, haben Verluste bei Zertifikaten erlebt oder erwarten weitere Rückschläge, sodass die Diskussion im Kern zwischen Vertrauen in solide Fundamentaldaten auf lange Sicht und Sorge um kurzfristige Marktrisiken pendelt.
Hinweis
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AT&S Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 1.791 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 46,10 €
Jahresüberschuss in Mio. -25,60 €
Umsatz je Aktie 45,89 €
Gewinn je Aktie -0,66 €
Gewinnrendite -1,43%
Umsatzrendite -1,43%
Return on Investment -0,55%
Marktkapitalisierung in Mio. 5.221 €
KGV (Kurs/Gewinn) -45,23
KBV (Kurs/Buchwert) 1,11
KUV (Kurs/Umsatz) 0,65
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +22,60%

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Anlageprodukte (203)
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Knock-Outs 585
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,30%
Auszahlungen/Jahr 1
Jährlicher 2,13% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 7,84% (10 Jahre)

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.07.2023 0,40 €
26.07.2022 0,90 €
27.07.2021 0,39 €
28.07.2020 0,25 €
23.07.2019 0,60 €
24.07.2018 0,36 €
25.07.2017 0,10 €
26.07.2016 0,36 €
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AT&S Termine

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AT&S Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 129,80 € -10,61%
145,20 € 19:30
Frankfurt 136,00 € +3,19%
131,80 € 10:25
Gettex 130,40 € -3,26%
134,80 € 19:50
Hamburg 138,80 € -3,88%
144,40 € 08:16
Hannover 139,80 € -3,19%
144,40 € 08:04
L&S RT 130,50 € -4,47%
136,60 € 19:50
München 139,80 € +5,11%
133,00 € 08:22
Nasdaq OTC Other 148,165 $ -15,40%
175,135 $ 18:15
Quotrix 131,20 € -3,39%
135,80 € 19:01
Stuttgart 130,20 € -3,70%
135,20 € 19:31
Tradegate BSX 130,60 € -3,55%
135,40 € 19:49
Wien 130,60 € -2,83%
134,40 € 17:36
Xetra 131,60 € -4,36%
137,60 € 17:35
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.11.26 137,60 1,20 M
30.10.26 135,40 2,76 M
29.10.26 148,00 1,23 M
28.10.26 154,60 2,77 M
27.10.26 158,20 1,71 M
26.10.26 144,40 2,27 M
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 144,40 € -4,71%
1 Monat 219,00 € -37,17%
6 Monate 93,20 € +47,64%
1 Jahr 33,35 € +312,59%
5 Jahre 35,25 € +290,35%

Unternehmensprofil AT&S

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft mit Sitz in Leoben (Österreich) zählt zu den führenden Anbietern hochkomplexer Leiterplatten- und Packaging-Lösungen für die Elektronikindustrie. Das Unternehmen fokussiert sich auf High-End-Substrate für Halbleiter, anspruchsvolle Leiterplatten für mobile Endgeräte, Automotive-Elektronik, Industrieanwendungen und Medizintechnik. Kern der Strategie ist die Positionierung als technologischer Enabler für digitale Megatrends wie Hochleistungsrechnen, künstliche Intelligenz, 5G, Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme. AT&S agiert global mit Fertigungsstandorten in Europa und Asien, darunter große Werke in China und Indien sowie neue Kapazitäten in Malaysia, und setzt auf einen starken Fokus auf F&E und kundenspezifische Entwicklungsprojekte.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von AT&S basiert auf der Entwicklung und Produktion hochkomplexer, mehrlagiger Leiterplatten (High-End PCBs) und IC-Substrate, die in kritischen Systemen mit hohen Zuverlässigkeits- und Miniaturisierungsanforderungen eingesetzt werden. Im Zentrum steht eine vertikal ausgerichtete Wertschöpfungskette: von der technologischen Co-Entwicklung mit OEMs und Halbleiterherstellern über Prototyping und Industrialisierung bis zur Serienfertigung in skalierten Produktionsclustern. AT&S erzielt einen wesentlichen Teil des Geschäfts mit längerfristig ausgerichteten Kundenbeziehungen und Entwicklungskooperationen, wodurch Abhängigkeiten von kurzfristigen Spotaufträgen reduziert werden. Der Fokus liegt auf margenstärkeren High-Mix-/Mid-to-High-Volume-Segmenten, nicht auf Standard-Leiterplattenmärkten mit ausgeprägter Commodity-Charakteristik. Durch die Spezialisierung auf anspruchsvolle Anwendungen und hohe Eintrittsbarrieren im Produktionsprozess verfolgt AT&S ein qualitäts- und technologiegetriebenes Premium-Modell.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von AT&S besteht darin, mit hochzuverlässigen Verbindungs- und Packaging-Lösungen die Leistungsfähigkeit moderner Elektronik systemkritisch zu erhöhen und zugleich die Energieeffizienz und Miniaturisierung voranzutreiben. Das Unternehmen möchte als bevorzugter Technologiepartner für anspruchsvolle Kunden in den Bereichen Halbleiter, Kommunikation, Automotive und Industrie wahrgenommen werden. Strategische Leitlinien sind: konsequente Fokussierung auf High-End-Technologien, langfristige Kundeneinbindung bereits in der Designphase, Ausbau der Substratkompetenz für Hochleistungsrechner, künstliche Intelligenz und Datenzentren sowie ein strukturierter Ausbau der globalen Produktionsplattform mit einem Schwerpunkt auf Asien bei gleichzeitiger Verankerung von F&E in Österreich und Europa. Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion, sind integraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von AT&S lässt sich in mehrere technologische Cluster gliedern. Im Mittelpunkt stehen:
  • Hochdichte Leiterplatten (HDI- und mSAP-Technologien) für Smartphones, Wearables, Industrie- und Medizingeräte
  • IC-Substrate für Hochleistungsprozessoren, Grafikchips und Netzwerkprozessoren in Rechenzentren und High-Performance-Computing
  • Leiterplatten für Automotive-Anwendungen, insbesondere für Fahrerassistenzsysteme, Steuergeräte, Infotainment und Elektromobilität
  • Speziallösungen für Luftfahrt, Industrieautomatisierung und anspruchsvolle Sensorik
  • l>Ergänzend bietet AT&S Engineering- und Design-Services, Material- und Layoutberatung, DFM-Unterstützung (Design for Manufacturing) sowie qualifizierte Test- und Qualifikationsleistungen. Die Dienstleistungen zielen darauf ab, Entwicklungszyklen der Kunden zu verkürzen und frühe Designentscheidungen an Fertigungsrestriktionen und Zuverlässigkeitsanforderungen anzupassen.

Business Units und operative Struktur

Operativ gliedert sich AT&S im Wesentlichen in zwei große Geschäftsbereiche, die sich an Technologien und Zielmärkten orientieren. Eine Einheit konzentriert sich auf Leiterplattenlösungen für Mobile Devices, Automotive, Industrie und Medizintechnik. Sie adressiert Kunden mit vielfältigen Anwendungen, die hohe Packungsdichten, stabile Lieferketten und verlässliche Qualitätsstandards verlangen. Eine zweite zentrale Einheit umfasst Substrat- und Packaging-Lösungen für die Halbleiterindustrie, insbesondere für High-End-Prozessoren und Netzwerkchips. Diese Einheit zeichnet sich durch geringe Kundenzahl, hohe technische Tiefe und enge Co-Entwicklungsbeziehungen aus. Ergänzt werden die operativen Einheiten durch zentrale F&E-Funktionen, die vorwiegend in Österreich angesiedelt sind, sowie globale Produktionsstandorte in Österreich, Indien, China und Malaysia, die auf große Serien ausgelegt sind. Die organisatorische Struktur dient dazu, technologische Spitzenkompetenz mit regionaler Nähe zu Schlüsselkunden zu verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

AT&S verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale, die als technologische Burggräben wirken. Im Substratbereich kombiniert das Unternehmen feinste Strukturbreiten, hohe Lagenzahlen und enge Toleranzen mit industriell skalierter Produktion, was hohe Markteintrittsbarrieren schafft. Die Kompetenzen in HDI- und mSAP-Prozessen, in Via-Technologien, thermischem Management und Materialkombinationen für hohe Frequenzen und Temperaturen sind über Jahre in enger Abstimmung mit globalen Technologiekunden gewachsen. Der Burggraben wird gestützt durch hohe Kapitalkosten für Reinraum- und Galvanikanlagen, langwierige Qualifikations- und Auditprozesse bei Premiumkunden sowie durch Know-how in Prozessintegration, Yield-Optimierung und Zuverlässigkeitstests. AT&S profitiert zudem von einer Kombination aus europäischer F&E-Basis und asiatischer Produktionsskala, was für viele westliche Kunden in sicherheitsrelevanten Anwendungen ein Differenzierungsmerkmal gegenüber reinen Massenherstellern ist.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für High-End-Leiterplatten und IC-Substrate ist global konzentriert und zugleich stark umkämpft. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern im High-End-Bereich zählen unter anderem japanische, taiwanische, koreanische und chinesische Hersteller von Substraten und Leiterplatten, die ebenfalls mit der Halbleiterindustrie und führenden Elektronikkonzernen eng zusammenarbeiten. Im klassischen Leiterplattensegment konkurriert AT&S mit einer Vielzahl asiatischer Produzenten, von denen viele stark kostengetrieben agieren und sich auf Standardware konzentrieren. Im Premiumsegment differenziert sich AT&S durch höhere Komplexität und stärkere Kundenintegration, muss sich jedoch dauerhaft gegen Wettbewerber behaupten, die massiv in Substratkapazitäten und Advanced-Packaging-Technologien investieren. Der zunehmende Technologiewandel hin zu Advanced Packaging, System-in-Package-Lösungen und immer feineren Strukturen verschärft den Innovationswettbewerb und erfordert kontinuierlich hohe Investitionen in Anlagen, Prozesse und Know-how.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von AT&S verfolgt seit Jahren eine Strategie des konsequenten Upgradings des Produktportfolios hin zu Substraten und komplexen Packaging-Lösungen. Die Unternehmensführung setzt auf langfristig ausgerichtete Kapazitätserweiterungsprogramme, insbesondere in Asien, um von wachsendem Bedarf in Hochleistungsrechnern, Cloud-Infrastruktur, künstlicher Intelligenz und Automotive-Elektronik zu profitieren. Gleichzeitig wird die F&E-Basis in Österreich als Innovationsanker gestärkt, um neue Technologien bis zur Serienreife zu entwickeln und Kunden frühzeitig zu binden. Risikoseitig steht die Geschäftsführung vor der Aufgabe, Kapitaldisziplin und Bilanzstabilität gegenüber ambitionierten Expansionsplänen auszubalancieren. Strategisch wichtig sind zudem Diversifikation der Kundenbasis, Stärkung von Governance- und Compliance-Strukturen sowie die Koordination zwischen europäischen und asiatischen Standorten, um Lieferkettenrisiken zu reduzieren und regulatorische Anforderungen in unterschiedlichen Rechtsräumen zu erfüllen.

Branchen- und Regionenanalyse

AT&S ist im Schnittfeld mehrerer wachstumsorientierter Industrien tätig: Halbleiter, Telekommunikation, Automotive, Industrieautomation und Medizintechnik. Die Halbleiter- und Substratbranche ist durch ausgeprägte Zyklen, hohe Kapitalkosten und rasanten Technologiewandel gekennzeichnet. Langfristig treiben Datenwachstum, künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Mobilfunkstandards der nächsten Generation die Nachfrage nach Hochleistungsrechnern und damit nach komplexen Substraten. Der Automotive-Sektor erlebt durch Elektrifizierung und zunehmende Elektronikanteile pro Fahrzeug strukturelles Wachstum, ist jedoch konjunktur- und regulatorikabhängig. Regional betrachtet agiert AT&S global, mit einer starken industriellen Präsenz in China, Indien und Malaysia sowie weiteren asiatischen Standorten, während F&E sowie Teile der Fertigung in Österreich verbleiben. Damit ist das Unternehmen einerseits gut in wachstumsstarken Elektronikclustern positioniert, andererseits aber auch geopolitischen Spannungen, unterschiedlichen Umwelt- und Arbeitsstandards sowie Währungs- und Regulierungsschwankungen ausgesetzt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AT&S entstand aus österreichischen Leiterplattenaktivitäten und entwickelte sich seit den 1980er- und 1990er-Jahren schrittweise von einem regional ausgerichteten Produzenten zu einem international etablierten High-Tech-Anbieter. Ein zentraler Meilenstein war der strategische Schritt nach Asien, insbesondere der Aufbau großer Fertigungskapazitäten in China, um am Wachstum der globalen Elektronikindustrie zu partizipieren. Parallel dazu verlagerte das Unternehmen seinen technologischen Schwerpunkt von Standard-Leiterplatten auf HDI-Technologien, komplexe Mehrlagenschaltungen und später auf IC-Substrate. Über die Jahre vertiefte AT&S seine Beziehungen zu führenden OEMs und Halbleiterherstellern und erlangte den Status eines strategischen Zulieferers in mehreren Schlüsselsegmenten. Die Historie ist geprägt von Phasen intensiver Investitionszyklen, technologischem Fortschritt und einer zunehmenden internationalen Diversifikation, bei der der Standort Österreich als Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und anspruchsvolle Nischenfertigung erhalten blieb. In den vergangenen Jahren kamen zusätzliche Großprojekte in Asien, unter anderem in Indien und Malaysia, als weitere Entwicklungsschritte hinzu.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von AT&S ist die starke Verankerung von F&E-Aktivitäten in Österreich in Kombination mit großskaligen Fertigungseinheiten in Asien. Dadurch kombiniert das Unternehmen europäische Ingenieurtradition und Nähe zu europäischen Industriekunden mit Kostenvorteilen und Skaleneffekten asiatischer Produktionscluster. AT&S investiert kontinuierlich in Prozessinnovationen, Materialforschung und Zuverlässigkeitsprüfungen, um sich an der technologischen Grenze im Bereich Strukturverfeinerung, Signal- und Power-Integrity sowie thermisches Management zu positionieren. Gleichzeitig rückt das Unternehmen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz in der Produktion stärker in den Mittelpunkt, unter anderem durch Initiativen zur Reduktion von Energieverbrauch, Wasserbedarf und chemischen Emissionen. Für Kunden in regulierten Branchen wie Automotive, Medizintechnik und Luftfahrt spielt die Kombination aus Qualitätsmanagement, Rückverfolgbarkeit und Compliance eine zentrale Rolle und dient als zusätzlicher Differenzierungsfaktor gegenüber rein kostengetriebenen Anbietern.

Chancen für konservative Anleger

Das Unternehmen ist in Märkten positioniert, die langfristig von Digitalisierung, Datenwachstum, Elektromobilität, künstlicher Intelligenz und Automatisierung profitieren. Die Spezialisierung auf High-End-Leiterplatten und IC-Substrate schafft Zugang zu Segmenten mit hohen Eintrittsbarrieren. Langfristige Kundenbeziehungen zu globalen Technologiekonzernen und die enge Einbindung in Entwicklungsprozesse erhöhen die Visibilität künftiger Nachfrage und erschweren Substitution. Die duale Aufstellung mit F&E in Europa und Massenfertigung in Asien ermöglicht es, sowohl Innovations- als auch Skaleneffekte zu nutzen. Gelingt es dem Management, Kapazitätserweiterungen mit einem disziplinierten Kapital- und Risikomanagement zu verbinden, können sich aus dem Wachstum von Hochleistungsrechnern, Cloud-Infrastruktur, künstlicher Intelligenz und Automotive-Elektronik zusätzliche Wertschöpfungspotenziale ergeben, ohne dass das Unternehmen in den intensiven Preiswettbewerb der Commodity-Leiterplattenhersteller abrutscht.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen relevante Risiken gegenüber. Die starke Ausrichtung auf zyklische Halbleiter- und Elektronikmärkte macht AT&S anfällig für Nachfrageschwankungen, Überkapazitäten und Investitionsstopps auf Kundenseite. Hohe Investitionsvolumina für neue Werke und Substratkapazitäten erhöhen die Kapitalbindung und können bei Verzögerungen in der Auslastung auf die Profitabilität und den Cashflow drücken. Die geografische Konzentration signifikanter Produktionskapazitäten in Asien, insbesondere in China, Indien und Malaysia, setzt das Unternehmen geopolitischen Spannungen, regulatorischen Änderungen, Exportkontrollen und möglichen Störungen in Lieferketten aus. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Der rasche Fortschritt im Advanced-Packaging-Bereich erfordert laufend hohe F&E-Aufwendungen, und Fehleinschätzungen bei Technologiepfaden könnten Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen. Schließlich ist AT&S auf eine enge Kundengruppe im High-End-Segment angewiesen, was eine gewisse Abhängigkeit von einzelnen Großkunden impliziert.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

AT&S Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

AT&S Kursziel 2026

  • Die AT&S Kurs Performance für 2026 liegt bei +326,67%. Die Performance der Benchmark ATX (Austrian Traded Index) liegt bei +21,04%. Outperformance: Die AT&S Kurs Performance ist um 305,62 Prozentpunkte höher als die Performance des ATX (Austrian Traded Index).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 5,22 Mrd. €
Streubesitz 30,47%
Währung EUR
Land Österreich
Sektor Technologie
Branche Elektronische Bauteile
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+32,757% Institutionelle Aktionäre
+37,038% Insider Aktionäre
+30,205% Streubesitz

Splits & Bezugsrechte

19.09.2013 Bezugsrecht 3:2
10.08.2000 Split 1:2

Community-Beiträge zu AT&S

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Ainvest
#5981 #5982
Ich verstehe vollkommen, dass der aktuelle Kurssturz bei AT&S an den Nerven zehrt und das Chartbild im Moment alles andere als einladend aussieht. Es ist völlig legitim, in einer solchen Phase kritische Fragen zu stellen. Wenn man sich jedoch die nackten Zahlen der großen Tech-Konzerne und die tatsächliche Auftragslage von ATS ansieht, merkt man schnell, dass an der Börse gerade das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Schauen wir uns die Fakten aber ganz nüchtern an: 1. Der Denkfehler bei den „Big Tech“-Zahlen: Investitionen sind keine Verluste Es wird hier behauptet bzw. angedeutet, den Kunden wie Alphabet oder Meta könnte das Geld ausgehen, weil ihr freier Cashflow negativ ist. Das ist ein fundamentales Missverständnis bei der Bilanzlesung: Diese Firmen verdienen sich dumm und dämlich: Die großen Tech-Konzerne erzielen weiterhin extreme Milliardengewinne. Alphabets Nettogewinn lag im jüngsten Quartal bei 26,47 Milliarden USD (bei 127,58 Mrd. USD Umsatz). Meta hat einen Nettogewinn von 9,86 Milliarden USD eingefahren. Von "Geld ausgehen" kann also überhaupt keine Rede sein. Warum ist der Cashflow dann negativ? Weil diese Unternehmen gerade die größte Infrastruktur-Offensive der Menschheitsgeschichte finanzieren. Alphabet hat in nur drei Monaten 51,35 Milliarden USD in Rechenzentren und Server investiert, Meta 34,90 Milliarden USD. Dieses Geld ist nicht weg – es wird eins zu eins in Hardware gesteckt. Und genau an dieser Hardware verdient AT&S über seine Substrate mit. Die Nachfrage boomt: Allein Googles Cloud-Sparte ist um 103 % auf über 30 Milliarden USD Umsatz explodiert. 2. Der Autovergleich hinkt: Tech-Infrastruktur ist keine Autobranche Es kam das Argument, dass wir das Schicksal der Automobil-Zulieferer teilen könnten, weil dort die Krise die Zulieferer und Entwicklungspartner immer zuerst und am härtesten trifft. Dieser Vergleich übersieht aber den fundamentalen Unterschied zwischen den beiden Märkten: Bei den Autobauern stehen zT die Bänder still, weil der Endkunde fehlt. Es werden schlichtweg weniger Autos gekauft, weshalb Kapazitäten zurückgefahren und Verträge mit Zulieferern storniert werden. Es ist eine Krise der mangelnden Nachfrage. Bei Tech ist es genau umgekehrt: Die Tech-Giganten haben keinen Nachfragemangel. Das Datenvolumen, Cloud-Anwendungen und KI-Abfragen explodieren jeden Tag weiter. Der Endkunde (ob Firma oder Privatperson) nutzt diese Dienste intensiver denn je. Tech-Konzerne müssen investieren und Fabriken bauen, weil sie sonst die bestehende Nachfrage technisch gar nicht bewältigen können. Ein Autoteil kann man relativ kurzfristig abbestellen, wenn weniger Fahrzeuge vom Band laufen. Die High-End-Substrate von ATS sind jedoch das Fundament für maßgeschneiderte Rechenzentrums-Chips (wie von AMD oder Marvell). Diese Projekte haben jahrelange Vorlaufzeiten. Tech-Konzerne können es sich technologisch gar nicht leisten, mitten im KI-Rennen aus diesen strategischen Partnerschaften auszusteigen, weil sie sonst den Anschluss an die Konkurrenz verlieren. 3. US-Midterms: Die Angst vor der Blockade ist unbegründet Natürlich fordern die US-Demokraten im Wahlkampf strengere Umweltauflagen für den enormen Strom- und Wasserverbrauch von Rechenzentren. Aber man darf die geopolitische Realität in Washington nicht unterschätzen: Die Absicherung der technologischen Vorherrschaft gegenüber China ist in den USA ein absoluter, überparteilicher Kernkonsens. Keine Regierung – egal welche Farbe – wird die heimische Tech-Infrastruktur so stark blockieren, dass die US-Wirtschaft den Anschluss verliert. Regulierung ja (z.B. grünere Energie), aber ein Baustopp ist völlig unrealistisch. MM ist die operative Trendwende bei ATS längst da Wenn man befürchtet, dass die Kunden abspringen, muss man sich nur die jüngsten hier wiederholt angeführten Quartalszahlen von ATS selbst anschauen. Die zeigen nämlich, dass die neue Strategie voll greift: Der Umsatz ist währungsbereinigt um 40 % auf 548,7 Millionen Euro in die Höhe geschossen. EBITDA kletterte um 134 % auf 165 Millionen Euro (Marge: starke 30,1 %). Nach den herben Verlusten im Vorjahr steht unterm Strich wieder ein satter Gewinn von +40,8 Millionen Euro (0,93 Euro je Aktie). Dass ATS parallel dazu Verbindlichkeiten vorzeitig zurückzahlt, beweist, dass die Liquidität absolut passt. Das Management hat die Prognose für ein Jahreswachstum von 45–55 % gerade erst klipp und klar bestätigt. Der brutale Kurseinbruch bei Intel hat viele verunsichert. Aber auch das muss man differenziert betrachten: Intel steckt mitten in einer historisch schwierigen und teuren Restrukturierung. Das Unternehmen hat zwar im Datacenter-Bereich ein starkes Umsatzplus von 78 % auf 7,3 Milliarden USD gemeldet, kämpft aber mit extremen Anlaufkosten in der eigenen Chip-Fertigung (Foundry) und hohen Margendrücken durch Speicherknappheit. Der aktuelle Kursverlust bei ATS tut jedem von uns Investierten weh, ist aber eine reine Marktübertreibung. Das Papier leidet mM unter der allgemeinen Schwäche an der Wiener Börse und der nervösen Marktpsychologie im Tech-Sektor. Fundamental läuft die Story dank der Großpartner AMD und Marvell aber völlig nach Plan. Nicht umsonst sehen die führenden Analysten das faire Kursziel im Schnitt bei über 250 Euro . Für mich persönlich sind das auf diesem Niveau eher Kauf- als Verkaufskurse.
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Handbuch
Noch ein kurzer Hinweis
zur in #5898 eingestellten Tabelle von Marketscreener. Die Jahreszahlen oben beziehen sich auf das Ende des jeweiligen Geschäftsjahrs (bei AT&S Ende März statt Ende Dezember). Die Spalte 2027 stellt somit das aktuelle GJ 2026/27 dar. 2029 ist demnach das GJ 2028/2029 in welchem Kulim II bereits voll laufen sollte. Da erwarte ich z.B. deutlich mehr als nur einen Umsatz von 3,933 Mio €. Es ist natürlich aktuell extrem schwer, die eigene Erwartungen in eine Prognose zu verwandeln. Neben dem laufenden Vollausbau von Kulim II wird ja auch bereits an Kulim Core gebaut. Während man sich hinsichtlich Kulim II grob am Zuwachs von Kulim I orientieren kann, kann ich aktuell das Umsatzpotential von Kulim Core nicht wirklich einschätzen und ob es im GJ 2028/29 überhaupt schon umsatzwirksam sein wird. Im Gegensatz zu Kulim II muss hier ja das Gebäude noch gebaut werden. Auch ein mögliches Werk Kulim III (dazu gab es auf der HV auch schon Andeutungen) wäre in GJ 2028/29 sicherlich maximal im ramp up und im Umsatz vernachlässigbar. Wie NMBonzo schon erwähnte, ist da ja auch noch Indien. Dazu hatte sich Mertin auf der HV nur auf sehr vielversprechende Andeutungen beschränkt und die IR blockt aktuell jegliche Nachfragen zu Indien rigoros ab. Wie will man hier eine vernünftige Prognose zu Umsatz, EBITDA oder gar EBIT erstellen? Das erklärt sicherlich auch ein Stück weit die große Spanne in den Kursprognosen der Analos von 100 bis 600 Euro, wobei die 100 Euro auf Basis der aktuell als recht sicher einzustufenden Zahlen einfach nur Schwachsinn sein sollten. Hinzu kommt noch die Unsicherheit mit der globalen politischen Großwetterlage und wie groß der Scherbenhaufen sein wird, den uns die 3 alten Männer (Trump, Putin, und Xi) und die anderen Mächtigen dieser Welt mit ihren aktuellen Handeln hinterlassen werden. Sollte zum Beispiel China wirklich Taiwan angreifen... Das einzige, was für mich aktuell recht sicher zu sein scheint ist, dass die in der Tabelle verlinkten Umsatzzahlen maximal für das aktuelle GJ eine Orientierung geben. Für die beiden Folgejahre erwarte ich insbesondere für 2028/29 deutlich mehr.
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Handbuch
@NMBonzo
Schön, dass sich hier doch noch so etwas wie eine Diskussion zum Bericht und zum Call entwickelt. Für mich waren Highlights: 1. die laufenden Gesprächen mit mehreren Kunden zu Aufträgen in der Region von jeweils 3-stelligen Mio-Umsätzen, die in den derzeitigen Ausblicken noch gar nicht enthalten sind, da noch nicht safe 2. die ergänzenden Hinweise vom Potential von Optics - insbesondere am Ende des Q&A-Teils des Calls 3. das neue Gebäude "Kulim Core" wird nicht als Kulim 3 angesehen, sondern scheinbar ergänzend Kulim 2 zugerechnet 4. Kulim 2 ist nicht komplett für den "weiteren Großkunden", sondern es soll hier auch für weitere Kunden produziert werden 5. offenbar im Zusammenhang mit den Punkten 1 und 2 denkt man aktuell bereits laut über Kulim 3 nach (die Fläche zwischen Kulim 2 und Kulim Core) 6. man hat sich bereits weitere Flächen in Kulim gesichert (auf der anderen Straßenseite neben Kulim 1) 7. die neuen Verträge enthalten nicht nur die komplette "Vorfinanzierung" durch die Kunden, sondern darüber hinaus auch Zusagen zur Auslastung - damit sind Umsatz und Erträge des GJ 2028/29 bereits heute recht gut planbar und keine bloße Träumerei. 8. und ja, die neuen Aufträge sind wohl noch nicht in allen Bereich vollständig ausverhandelt, aber AT&S befindet sich aktuell in einer extrem guten Verhandlungsposition, so dass ich mir da keine Sorgen machen (Mertin ist ein Schlitzohr und der CFO scheint ähnlich gut unterwegs zu sein) 9. der Wandler kam im Nachhinein gesehen genau zum richtigen Zeitpunkt Neugierig macht mich auch die Geheimniskrämerei um Indien. Nach den "nebulösen" Aussagen auf der HV gab es hierzu weder im Bericht noch im Call auch nur eine einzige Aussage und auch seitens der Analos keine einzige Frage? Meine Fragen zu Indien im Nachgang zum Call an die IR wurden recht drastisch nicht beantwortet: "...zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Details...". Ich tippe ja immer noch auf Infineon. Schau mer mal... Zusammenfassung: Viele haben noch gar nicht gerafft, was Mertin innerhalb rund eines Jahres aus AT&S gemacht hat und vor allem wo er hin will. Das ist kein einfacher Leiterplatten- und Substratzulieferer mehr. AT&S verschafft sich gerade an Kernpunkten der zukünftiger IT-Entwicklung (Hardware) eine nahezu einzigartige Position und könnte sich so vielleicht zu so etwas wie einer neuen "ASML" entwickeln (man wird ja mal träumen dürfen...). Kursziele von 100 Euro sind einfach nur lächerlich und sagen mehr über den Analysten als über AT&S aus. Wir stehen hier m.M.n. noch ganz am Anfang einer ganz großen Story. Das klingt zwar vielleicht alles etwas extrem fett aufgetragen, ist aber aktuell meine feste Überzeugung.
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Handbuch
Kursziel

Der von alderswede in #5732 verlinkte Bericht endet mit olgendem Fazit:

"Polina Dmitrovskaya Fazit AT&S ist einer der seltenen Fälle: ein europäischer Industriekonzern, der nicht nur vom KI-Boom profitiert, sondern unverzichtbar für ihn ist. Die Kombination aus Engpass-Situation, westlicher Nähe, Top-Kundenstamm und noch moderater Bewertung macht das Unternehmen interessant, trotz seiner enormen Rally seit Januar diesen Jahres. Das Risiko liegt in der Zyklik und dem steilen Erwartungsanstieg – aber für Investoren mit längerer Zeithorizont bietet AT&S eine seltene Gelegenheit: Teilhabe an der physischen Infrastruktur der KI, nicht nur an den Chips selbst."

Der Bericht kommt auf ein erwartetes KGV von 13 für 2029. Das berücksichtigt jedoch nur die  bisher bekannten Pläne und Verträge. Dr. Mertin hat aber vielleicht noch ein paar weitere Deals in Vorbereitung... Wer weiß... D.h., alles was jetzt noch kommt, kommt on top.

"Die US-Bank Morgan Stanley rechnet damit, dass sich die Angebotslücke bis 2030 auf etwa 15% ausweiten wird – ein strukturelles Defizit, das Jahre anhalten dürfte."

Wenn es so kommt, dann sollte es jede Menge Rückwind vom Markt geben. Klar, es kann immer anders kommen. Wer kennt schon die schwarzen Schwäne der nachsten Jahre...

Aber vielleicht haben wir hier eine ähnliche Situation wie bei der Entwicklung der Photovoltaik in den letzten 20 Jahre. Da lagen rückwirkend betrachtet selbst die optimistischten Prognosen meilenweit unter der Realität. So ist es halt, wenn die Zeit für eine Technologie gekommen ist und ich denke, KI ist gerade so eine Technologie.

Stellt Euch nur einfach mal den gigantischen Bedarf an Halbleitern vor, wenn Elon Musk seine Vision von Rechenzentren im All umsetzt. Die Finanzierung dafür hat er ja bereits auf den Weg gebracht (SpaceX Börsengang).

Daher halte ich weiter die volle Anzahl an Aktien obwohl die Depotgewichtung inzwischen mehr als ungesund sein sollte... No risk - no fun.

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de Tocqueville
Artikel in "Die Welt": Unsichtbarer Börsenstar
In der deutschen Zeitung "Die Welt" steht heute eine größerer Beitrag zu unserer AT&S. https://archive.is/WQYTS oder eben für Abonnementen direkt unter: https://www.welt.de/finanzen/plus6a203d619d434f719fddf979/ki-ruestung-raumfahrt-diese-aktie-bringt-die-megatrends-in-ihr-depot.html
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alderswede
boerse-express
https://www.boerse-express.com/news/articles/ein-vierteljahrhundert-technologiegeschichte-ats-forscher-markus-leitgeb-ueber-glaskerne-ki-hunger-und-europas-innovationsvorsprung-910311
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de Tocqueville
Dividendius
Tja, AMD und Intel sind unsere Kunden, wir aber nur ein kleiner Auftragnehmer, der einiges macht, was andere auch können. Aber schauen wir trotzdem (Zahlen ganz grob und gerundet) auf AMD und Intel: AMD wird zum 12-fachen Umsatz gehandelt. AT&S laufender Umsatz e 2,4Mrd * 38,6 Mio Stücke >>> Börsenkurs e für ATS 750 € AMD wird zum 40--fachen Gewinn gehandelt. AT&S laufendes GJ EPS e 2,80 € (2,3Mrd Umsatz, EBITDA-Marge 25%) >>> Börsenkurs e für ATS 112 € Intel wird zum 8-fachen Umsatz (e) gehandelt. >>> Börsenkurs e für ATS 500 € Intel noch in der Verlustzone, Schätzungen wären unseriös. Unsere AT&S wurde (mit großen Schwankungen!) über längere Zeit zu einem KGV von 16 gehandelt. Hieß also beim aktuellen Kurs ein EPS (e) von 6,20 €. Das wiederum gibt die seit Nov. 2025 gütige Prognose (Umsatz von rund 2,1 bis 2,4 Mrd. € und eine EBITDA-Marge von 24 bis 28 %) nicht her. Ich bin seit langem ratlos, habe mich nach einigen Jahren, dem Hoch von über 50€ und dem Tief <10 € vom Großteil getrennt. Aber wenn ich hier die Beiträge meiner geschätzten Mit-Foristen lese, macht sich vielerorts Ratlosigkeit breit. Aber es gibt auch Investoren, die zu 100 € kaufen. Wissen die mehr?
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Dividendius
@ KeinBörsenguru
Lieber KeinBörsenguru: danke für's an mich erinnern :o) Hab leider grad keine so gute Zeit und mich wenig um AT&S gekümmert. Manchmal gibt es Dinge, die wichtiger sind. Teile sehr, ebenfalls Cicero zu vermissen und hoffe, dass es ihm gut geht. Der Anstieg in der letzten Zeit ist "erschreckend". Aber auch nicht überraschend, sobald INTEL und AMD durchstarteten. Ich war in den schlechten AT&S Zeiten überzeugt, dass hier zu einem äußerst großen Teil auch die Entwicklung dieser beiden Player und Hauptkunden mitvollzogen wird - und sehe das nun ebenso. Wobei der überraschende Punkt der ist, dass in den letzten 1 1/2 Jahren die positive Entwicklung von AMD insoferne für AT&S etwas schaumgebremst wirkte, als die Rückgewinnung von Terrain für AMD ja vor allem zu Lasten von INTEL ging, womit sich das ein wenig "neutralisierend" auf AT&S ausgewirkt hat. Nun scheinen aber sowohl AMD als auch INTEL groß Fahrt aufzunehmen. Das beflügelt dann natürlich AT&S erheblich. Dazu kommt, dass AT&S in Kulim enorme Kapazitäten hat, die nun endlich auch fruchtbringend eingesetzt werden können. Sobald dort auch auf Vollast produziert werden kann, was nicht von heute auf morgen geht. Da hoffe ich, bald auch aus dem Management eine Einschätzung zu erfahren. Denn de Tocqueville hat schon Recht, die Meldungen aus dem Werk sind nicht gerade üppig. Für mich persönlich ist die momentane Lage nicht nur erfreulich. Habe meine Anteile die ganze Zeit gehalten - sozusagen in guten und in schlechten Zeiten. Und ich hab sie auch immer noch, worüber ich mich freue. In den schlechten Zeiten - und die sind ja nun wahrlich noch nicht lange her .... - wars für mich relativ "einfach", sie zu halten, weil ich daran glaubte, dass das wieder besser wird, sobald aus dem Unternehmen endlich positive Nachrichten kommen und AMD + INTEL wirder aufsteigen. Aber jetzt, nach dem aktuellen Gipfelsieg von über € 80.-- - Mann o Mann, ich weiß noch nicht, ob ich so viel Mut haben werde..... Anders als bei den Banktiteln, die ich habe, rechne ich nicht wirklich mit sehr lukrativen Dividenden. Wenngleich ich ja schon hoffe, dass wir nächstes Jahr dann mal wieder etwas zwischen 0,15 - 0,25 sehen werden. Zu bedenken ist, dass wir nun aber nicht mehr Dr. Androsch und auch nicht mehr Herrn Gerstenmayer im Unternehmen haben, die Dividendenzahlungen offen gegenüberstanden, während der Mitbewerb traditionell zurückhaltender ist. Dem gegenüber steht halt der aktuelle Kurs von € 80+, das ist halt schon für AT&S ein stolzer Preis. Und abwärts kanns bei unserer guten "Alten" auch schnell gehen, wie alle, die länger dabei sind, gut wissen. Dass es "irgendwann" auch mal Gewinnmitnahmen geben wird, sollte bei dem Anstieg auch nicht gerade überraschen. Einer der Gründe, warum ich persönlich so rasante Anstiege eigentlich nicht wirklich mag, weils nicht "gesund" ist - und noch schwerer kalkulierbar. AMD und INTEL dürften in der Tat noch einiges Potential haben. Damit hat das wohl auch AT&S. AT&S hat auch den Vorteil, als einziger der Größeren in der Branche, auch in Europa ein Standbein zu haben (wenngleich hier die großen Margen nicht produziert werden). Dazu habe ich ja auch immer noch die persönliche Phantasie, dass AT&S von einem nachhaltigen Erwachen der BRICS Staaten Konsumenten ebenfalls enorm profitieren müsste, schließlich hat das Unternehmen sowohl zu China als auch zu Indien sehr gute "Beziehungen" im Sinne von Produktionsstätten. Indien ist am Weg zur nächsten Weltmacht. Wenn dieser schlafende BRICS Riese an Konsumenten erwacht, Chinas Wirtschaft zurück in's Wachstum dreht und Trump nach den Midterms endlich in Pension geht und in seinem (derzeit gerichtlich verbotenen) Ballsaal alleine mit tanzt, dann fließt noch mehr Kerosin in den Tank von AT&S. Was ebenfalls ein Antrieb für AT&S sein wird, das ist der Klimawandel und die Hoffnung, dass die aktuelle durch den Iran Krieg herbeigeführte Kriese die Welt wieder einmal lehrt, dass man aus den Fossilen heraus muss. Sei es wegen der Erde oder wegen der nicht mehr vertretbaren wirtschaftlichen Abhängigkeit von Öl- und Gasproduzenten. Erneuerbare Energien und dazugehörige Verbraucher (wie e-Mobilität etc..) sind technologielastig, brauchen digitale Kapazität und bieten AT&S ein weiteres sehr großes Betätigungsfeld - das vor der Türe steht !! Es spricht derzeit also viel für eine rosige Zukunft. Das ist im Kursanstieg der letzten Wochen aber denke ich zum Teil schon abgebildet (zumindest die Energiewendenfreudigkeit um von der Abhängigkeit wegzukommen). Vor kurzem war zu lesen, dass ausgerechnet Trump mit seinen Kriegen die Welt dazu bringt, in neue Technologien und erneuerbare Energie zu wechseln, weil man von Kriesen wegkommen will. Die Bormaschine Trump ("drill Baby drill" ...), nicht nur der Messias, sondern auch noch der Gärner unseres Planeten - unglaublich. Wäre er sich dessen bewusst, er müsste sich selbst mit Zöllen belegen..... Aber es ist schon klar, in einem "Sonnenkraftwerk" steckt halt mehr digitaler Aufwand, als in einem Borturm. Aber wenn die Technoblase (wie jede Blase) einmal platzt, dann ist AT&S das Unternehmen, dem wahrscheinlich wieder besonders schnell die Luft ausgeht. Und darum, liebe Kolleginnen und Kollegen, weiß ich derzeit wirklich nicht, was empfehlenswert ist. Diese Situation bin ich bei AT&S noch nicht gewöhnt. Wahrscheinlich werde ich nichts tun, die Papiere weiter halten und nie mehr auf den Kurs schauen.... Aber irgendwie geht das auch nicht, weil das hier ein tolles Forum ist, mit tollen Leuten ("toll" im Sinne von liebenswerte und sehr viel wissende Menschen und nicht tollkirschenmäßig, wohlgemerkt !!!!!! ) Fehlt noch der Kommentar von Cicero. Er hat nun endlich sein Ziel der € 80.-- erreicht. Herzlichen Glückwunsch, lieber Cicero, wo immer Du auch sein magst.
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cicero33
Kurzarbeit in Fehring
Kurzarbeit im Werk Fehring ab 01.Juli. https://www.boerse-express.com/news/articles/ats-fuehrt-ab-1-juli-kurzarbeit-in-oststeirischem-werk-fehring-ein-nachfrageschwaeche-in-bereichen-automobil-und-industrieelektronik-soll-zu-auftragsrueckgaengen-gefuehrt-haben-320-von-400-mitarbeitern-betroffen-222866
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AktienFred
ehem. Osram-Manager per 1. 9. 2020 neuer COO

 

https://ats.net/de/2020/06/22/ats-beruft-mit-ingolf-schroeder-neuen-coo-in-den-vorstand/

AT&S beruft mit Ingolf-Schröder neuen COO in den Vorstand

Ingolf Schröder übernimmt die Aufgaben als COO, Heinz Moitzi fokussiert sich künftig als CTO auf R&D und Technologieentwicklung. AT&S-Vorstand wird auf vier Mitglieder erweitert.

Der ehemalige Osram-Manager Ingolf Schröder (48) wird per 1. September 2020 neuer COO von AT&S. Der bisherige COO Heinz Moitzi konzentriert sich künftig als CTO auf die Weiterentwicklung der R&DAktivitäten des österreichischen Technologieunternehmens. Gleichzeitig geht AT&S in seiner Umsetzung der „More than AT&S“-Strategie den nächsten Schritt und erweitert den Vorstand um ein weiteres Mandat auf vier Personen.

„Mit der Berufung von Ingolf Schröder verstärken wir technologisch unser erfolgreiches Vorstandsteam, mit ihm werden wir den erfolgreich eingeschlagenen Wachstumskurs gezielt weitergehen“, so AT&SAufsichtsratsvorsitzender Hannes Androsch. „Es freut mich, mit Ingolf Schröder einen Experten im Vorstandsteam zu haben, der enorme Erfahrung in den Bereichen Operations, Quality und Transformation mitbringt“, sagt AT&S CEO Andreas Gerstenmayer.

Ingolf Schröder (48) arbeitete 24 Jahre in unterschiedlichen Positionen bei Osram. Zuletzt war er in seiner Funktion als Senior Vice President Operations & Quality global für alle operativen Prozesse an 23 Standorten über drei Business Units und Regionen hinweg mitverantwortlich. Als COO der Business Unit Automotive war er für übergreifende operative Prozesse zuständig, unter anderem hat er maßgeblich an der Entwicklung und Einführung eines neuen Produktionssystems mitgewirkt. Zudem hatte er eine Schlüsselrolle bei der Umwandlung des traditionellen Betriebs in ein vernetztes und digitalisiertes Unternehmen inne. Als COO wird Ingolf Schröder bei AT&S die Bereiche Operations, Quality, Global Supply Chain Management sowie EHS verantworten.

Ingolf Schröder hat an der TU Berlin studiert und einen Master in Materialwissenschaften. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und wird in die Steiermark übersiedeln. Der gesamte Vorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen.

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cicero33
stockerer
Naja, weil Wirecard Deutsche (leider wieder mal mit Österreichischer Beteiligung) Wirtschaftsgeschichte geschrieben hat. Da muss man natürlich ein paar Nebensätze verlieren. Finde den Artikel ganz treffend: https://financefwd.com/de/wirecard-kommentar-horst-von-buttlar/
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stockerer
Warum soviel wirecard hier?
Was hält ihr von anderen unternehmen? Wie der österreichischen Post? Auch unterbewertet?
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Häufig gestellte Fragen zur AT&S Aktie und zum AT&S Kurs

Der aktuelle Kurs der AT&S Aktie liegt bei 130,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 7,66 AT&S Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der AT&S Aktie lautet ASAAF.

Die 1 Monats-Performance der AT&S Aktie beträgt aktuell -37,17%.

Die 1 Jahres-Performance der AT&S Aktie beträgt aktuell 312,59%.

Der Aktienkurs der AT&S Aktie liegt aktuell bei 130,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -37,17% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AT&S eine Wertentwicklung von 5,04% aus und über 6 Monate sind es 47,64%.

Das 52-Wochen-Hoch der AT&S Aktie liegt bei 245,50 €.

Das 52-Wochen-Tief der AT&S Aktie liegt bei 25,40 €.

Das Allzeithoch von AT&S liegt bei 245,50 €.

Das Allzeittief von AT&S liegt bei 5,74 €.

Die Volatilität der AT&S Aktie liegt derzeit bei 48,16%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AT&S in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 5,22 Mrd. €

Insgesamt sind 39,0 Mio AT&S Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +32,757% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 10.08.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 10.08.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von AT&S bei 52%. Erfahre hier mehr

AT&S hat seinen Hauptsitz in Österreich.

AT&S gehört zum Sektor Elektronische Bauteile.

Das KGV der AT&S Aktie beträgt 14,98.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von AT&S betrug 1.790.800.000 €.

Ja, AT&S zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.07.2023 eine Dividende in Höhe von 0,40 € gezahlt.

Zuletzt hat AT&S am 25.07.2023 eine Dividende in Höhe von 0,40 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,29%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von AT&S wurde am 25.07.2023 in Höhe von 0,40 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,29%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.07.2023. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,40 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

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