#Dividendius:
Interessante Gedanken, die du hier aufwirfst.
Ich gebe schon zu, dass ein Preis von 35+ Euro bei einem Börsenpreis von 21,x Euro zunehmend unwahrscheinlich wird. Allerdings sehe ich es gleich wie Bargain, dass eine Due Diligence (Sorgfältige Prüfung) und eine gutachterliche Bewertung auf jeden Fall eingeholt werden müssen. Eine Wertbestimmung, die sich nur am Börsenkurs orientiert ist einfach nicht seriös/professionell, auf das werden sich Androsch und Co. nicht einlassen, vor allem wäre es zum Nachteil der Aktionäre. Hier hat der Vorstand einfach die Verantwortung, das umfassend zu machen, auch um Haftungsansprüchen der Aktionäre zu entgehen.
Sollte bei der Due Diligence allerdings ein Wert (Einschließlich der Sperrminorität) von 35+ heraus kommen, wird es spannend, ob die ÖBAG diesen Preis tatsächlich zahlen kann/wird. Dann wird plötzlich auch die politische Verantwortung (Superwahljahr) zum Tragen kommen. Am wahrscheinlichsten wird es dann, dass man sich in der Mitte einigt.
Es ist einfach eine ...blöde Situation entstanden.
Das was bei AMS gelaufen ist, dass man die KE letztlich völlig über die Börse spielen muss, ist für mich das absolut unwahrscheinlichste Szenario, gleichzusetzen mit einem Supergau. Dann müsste sich der Vorstand den Vorwurf gefallen lassen, die Verhandlungen mit der ÖBAG und mit dem Investor nicht auf die Reihe gebracht zu haben. Darüber hinaus, hätte er das noch günstigere (wegen der höheren Kurse) Zeitfenster (bis gestern) verstreichen lassen, um die KE über die Börse durchzubringen. Dann kann er im Grunde nur mehr seinen Hut nehmen.
Interessante Gedanken, die du hier aufwirfst.
Ich gebe schon zu, dass ein Preis von 35+ Euro bei einem Börsenpreis von 21,x Euro zunehmend unwahrscheinlich wird. Allerdings sehe ich es gleich wie Bargain, dass eine Due Diligence (Sorgfältige Prüfung) und eine gutachterliche Bewertung auf jeden Fall eingeholt werden müssen. Eine Wertbestimmung, die sich nur am Börsenkurs orientiert ist einfach nicht seriös/professionell, auf das werden sich Androsch und Co. nicht einlassen, vor allem wäre es zum Nachteil der Aktionäre. Hier hat der Vorstand einfach die Verantwortung, das umfassend zu machen, auch um Haftungsansprüchen der Aktionäre zu entgehen.
Sollte bei der Due Diligence allerdings ein Wert (Einschließlich der Sperrminorität) von 35+ heraus kommen, wird es spannend, ob die ÖBAG diesen Preis tatsächlich zahlen kann/wird. Dann wird plötzlich auch die politische Verantwortung (Superwahljahr) zum Tragen kommen. Am wahrscheinlichsten wird es dann, dass man sich in der Mitte einigt.
Es ist einfach eine ...blöde Situation entstanden.
Das was bei AMS gelaufen ist, dass man die KE letztlich völlig über die Börse spielen muss, ist für mich das absolut unwahrscheinlichste Szenario, gleichzusetzen mit einem Supergau. Dann müsste sich der Vorstand den Vorwurf gefallen lassen, die Verhandlungen mit der ÖBAG und mit dem Investor nicht auf die Reihe gebracht zu haben. Darüber hinaus, hätte er das noch günstigere (wegen der höheren Kurse) Zeitfenster (bis gestern) verstreichen lassen, um die KE über die Börse durchzubringen. Dann kann er im Grunde nur mehr seinen Hut nehmen.
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