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Die New Yorker Bitcoin-Börse itBit hat während einer Finanzierungsrunde 25 Millionen US-Dollar erhalten. An der Finanzierung beteiligt waren diesmal RRE Ventures, Liberty City Ventures, Raptor Capital Management Geschäftsführer James Pallotta und Investor Jay W Jordan II.
Zudem bestätigte itBit drei neue Vorstandsmitglieder: die ehemalige Vorsitzende der Federal Deposit Insurance Corporation Sheila Bair; den ehemaligen Senator Bill Bradley; und den ehemaligen Geschäftsführer des Financial Accounting Boards (FASB) Robert Herz.
Zuletzt wurden die drei neuen Vorsitzenden im Zusammenhang einer Antragstellung für eine itBit Banklizenz im April genannt, bestätigt wurde dies damals jedoch nicht. ...
Eine Schlussfolgerung ist, dass Bitcoins zentrale Institutionen im Finanzsystem bedrohen, zum Beispiel Banken. Warum? Weil Bitcoins ein dezentrales System sind. Die Transaktionen werden in der Gruppe aller Teilnehmer öffentlich einsehbar überprüft, was im großen Maßstab erst mithilfe des Internets möglich wurde. Das wiederum ist ein technisches Detail ihres Designs und ihrer Funktion. Nicht zuletzt wegen ihres Wesens - dezentral, verschlüsselt, institutionskritisch - sind Bitcoins zu Beginn vor allem in linksradikaler Ecke gefeiert worden. In guter amerikanischer Tradition haben sich aber mit den ersten Erfolgen am Finanzmarkt andere staatskritische Kreise der neuen Währung bemächtigt, libertäre Silicon-Valley-Kapitalisten, die mit der Linken vereint sind in ihrer Ablehnung des Staates und ihrer Verachtung für die meisten Banken. Erstere ist ihnen zum ideologischen Prinzip geworden, letztere begründen sie mit der mangelnden Innovationskraft der klassischen Zahlungsinstitute. So wurde Bitcoin zu einem weiteren Silicon-Valley-Werkzeug.
Dass sich seine für das bestehende Finanzsystem zerstörerische Kraft noch nicht weiter verbreitet hat, lässt sich mehrfach begründen. Zum einen ist da die starke Regulierung des Finanzmarktes. Bevor sich Staaten hier auf Experimente einlassen, ist viel Überzeugungsarbeit notwendig. Und das Image der neuen Währung könnte, Stichpunkt: illegale Online-Märkte, besser sein. Vor allem aber: Die Stabilität von Finanzmärkten basiert, wie Casey und Vigna eindrücklich am immer wieder kollabierenden und schwankenden System Argentiniens zeigen, maßgeblich auf Vertrauen. ...
wegen allgemeiner Uneinigkeit? 
Ergibt ja auch gar keinen Sinn, denn der Bitcoin wird ja gerade wegen der günstigen Gebühren beworben.
Wegen seiner Dezentralität auch! Sie würde bluten. Stärker als sie es ohnehin schon tut.
Die indische Bitcoin-Börse BTCXIndia hat bekannt gegeben endgültig zu schließen. Grund für die Schließung sei eine Kündigung des Kontos seitens der Bank.
Auf BTCXIndia konnten die Nutzer live Bitcoin handeln, zudem gehörte ein Wallet Service zu den Produkten der Plattform. In einem Statement auf der Webseite und in einer e-Mail an die Nutzer kündigte die Börse den letzten Handelstag zum 20. Mai an.
Der Börsenbetreiber sagt die Schließung sei auf eine umfassende Regeländerung seitens des indischen Bankpartnera zurückzuführen:
“Wir wurden von unserer Bank informiert, dass sie zukünftig keine Bitcoin-Unternehmen mehr bedienen wird. Wir haben versucht neue Verträge mit anderen Banken zu schließen, aber auch die lehnten eine Zusammenarbeit ab. Es scheint als ist ein politischer Wandel im Gange.” ...
Die Bitcoin Ambassy und der Cryptocurrency Club der McGill University im kanadischen Montreal haben dort im April ein Bitcoin-Airdrop veranstaltet und dabei insgesamt 1000 US-Dollar in Form von Bitcoin unters Volk gebracht.
Die 200 Umschläge enthielten neben den Private Keys auch umfassende Informationen zum richtigen Umgang mit dem digitalen Geld und als Motivation für andere Bitcoin-Enthusiasten ist dabei dieses fröhliche und kurzweilige Video mit jeder Menge guter Laune und einigen verdutzten Gesichtern entstanden. ...
dass die damit verbundenen höheren Anforderungen, einen full node zu fahren, die ohnehin schon stetig abnehmende Bereitschaft dazu ... nicht gerade fördert...
Es melden sich vermehrt Bitcoiner zu Wort, die diese Entwicklung kritisch sehen. Die Diskussion spitzt sich sogar zu auf die Frage, ob Dezentralität „Zweck“ oder nur „Mittel zum Zweck“ ist.
Core Dev Peter Todd schreibt dazu:
Decentralisation isn't a "means to an end" - its the unique thing that distinguishes Bitcoin from it's competition; the rest of the technology simply isn't very unique, nor is it competitive. Casually sacrificing that competitive advantage to achieve short term gains is foolish.
Eine kurzfristig schnell zu erreichende hohe Nutzbarkeit geht zulasten der Dezentralität, einem exklusiven Alleinstellungsmerkmal, das sogar jemand wie zaphod42 als Alleinstellungsmerkmal gelten lässt. Wird diese nicht nur nicht geschützt sondern wegen Mainstream-Ambitionen sogar noch mit Füßen getreten, werden sich Leute, denen das nicht passt nach ALTernativen umsehen.
aufgrund der begrenzten Anzahl der Mining-Pools
Jetzt wird Zentralität sogar schon zum Pro-Argument 
...Die große Chance dieser Technologie ist, dass in korrupten Staaten keine Beamten mehr bestochen werden müssen, um eine Genehmigung zu bekommen. Auch die notarielle Beurkundung entfiele, wenn Eigentümeränderungen in einer Blockchain veröffentlich würden. Der öffentliche Glaube, der durch die Eintragung im Grundbuch oder Handelsregister derzeit erreicht werden soll, ist durch eine Blockchain ebenso, aber viel unbürokratischer und preiswerter möglich. Staatliche und notarielle Gebühren entfielen, Behördengänge und Wartezeiten wären überflüssig und staatlicher Willkür liefe ins Leere.
Für viele Entwicklungs- und Schwellenländern würde so die Grundlage für Fortschritt und Wohlstand geschaffen. Es wäre vergleichbar mit der Entwicklung und Verbreitung des Mobiltelefons. Bürger und Unternehmen mussten nicht mehr darauf drängen, dass das Festnetz ausgebaut und funktionsfähig vom Staat oder seinen beauftragten Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, sondern die Verbreitung der Mobiltelefone hat in diesen Ländern die Festnetztechnologie schlicht übersprungen.
Für viele scheint dies alles utopisch und unrealistisch zu sein. Doch was ist schon realistisch? Als Adam Smith 1776 in seinem Buch „Wohlstand der Nationen“ für den Freihandel warb, war dieser fern jeder Realität. Er glaubte selbst nicht daran. 90 Jahre später war dieser fast weltweit erreicht. Sicherlich konnte sich eine übergroße Mehrheit der kriegsgebeutelten Bürger in Deutschland am 8. Mai 1945 nicht vorstellen, dass Ludwig Erhard drei Jahre später mit der Freigabe der Preise und dem Ende der Zwangsbewirtschaftung die Grundlage für die marktwirtschaftliche Ordnung in Deutschland schuf. Das Richtige setzt sich über kurz oder lang durch, weil die Idee der Freiheit stärker ist als jeder Zwangsapparat, jedes Verbot und jede Knechtschaft. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Er wählte weiterhin eine Blockgenerierung ca. alle 10 Min., weil er wusste, dass nach einem deutlich kürzeren Zeitraum Transaktionen nicht ausreichend sicher sind.
sagt Tony. Was sagt Gavin Andresen?
Sagte ich bereits, dass das kein Geringerer sagt als Gavin Andresen?
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