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Der EuroStoxx 50 hat am Donnerstag in einem freundlichen Umfeld erneut ein Rekordhoch erreicht. Für gute Stimmung sorgte, dass US-Präsident Donald Trump ein Rahmenabkommen für ein Ende des Kriegs mit dem Iran unterzeichnet hatte. Infolgedessen fiel der Ölpreis weiter, was einmal mehr die zuletzt gestiegenen Inflationssorgen milderte. Der Leitindex der Eurozone gewann am Ende 0,37 Prozent auf 6.323,27 Punkte.
Außerhalb der Eurozone entwickelten sich die Aktienkurse verhaltener. In Zürich stand die Geldpolitik im Fokus. Der Leitindex SMI sank um 0,36 Prozent auf 13.765,83 Punkte. Damit zollte er dem guten Lauf der vergangenen anderthalb Wochen ein wenig Tribut. Dass die Schweizerische Nationalbank den Leitzins wie erwartet ein weiteres Mal bei null Prozent beließ, sorgte für einige Schwankungen, bewegte unter dem Strich aber wenig.
Der britische FTSE 100 verlor 1,04 Prozent auf 10.399,70 Punkte. Er litt vor allem unter den Kursabschlägen seiner zahlreichen Rohstoff-, Öl- und Immobilientitel. Erstere wurden von den sinkenden Notierungen für wichtige Metalle wie Silber (Silberpreis) und Kupfer sowie der anhaltenden Talfahrt der Ölpreise belastet.
Auf die Stimmung im zinssensiblen Immobiliensektor drückten die Signale der US-Notenbank Fed vom Mittwoch. Sie rechnet jetzt für das laufende Jahr mit einer deutlich höheren Inflation, weshalb am Markt statt Zinssenkungen nun zunehmend Anhebungen ab September erwartet werden. Dazu steht in Kürze der Zinsentscheid der Bank of England an. Die jüngsten Daten vom britischen Arbeitsmarkt sendeten uneinheitliche Signale an die Währungshüter, konstatierte Yael Selfin, Chefökonomin bei KPMG UK.
Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Montag weitere moderate Verluste verbucht. In London, wo der britische Premierminister Keir Starmer seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgab, kamen die Kurse ebenfalls wenig von der Stelle. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.
Gegen Mittag verbuchte der EuroStoxx 50 ein Minus von 0,13 Prozent auf 6.285 Punkte. Am Freitag hatte der Leitindex der Eurozone eine starke Börsenwoche mit einem weiteren Rekordhoch gekrönt, dann aber mit Verlusten geschlossen. Außerhalb der Eurozone sank der Schweizer SMI um 0,43 Prozent auf 13.715 Punkte. Damit hängt das Börsenbarometer weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest. Der britische FTSE 100 verlor 0,05 Prozent auf 10.358 Punkte.
Im europäischen Sektortableau waren Technologiewerte wieder einmal am meisten gefragt. Sie folgten damit der Branchenstärke in Asien. Über Nacht wurde von Fortschritten bei den Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs berichtet, was vor allem technologielastige Börsen wie etwa in Japan oder Taiwan stützte.
Die Aktien der Chipkonzerne SK Hynix und TSMC legten deutlich zu. Im EuroStoxx und im französischen Cac 40 zählten Infineon (Infineon Aktie) , ASML und STMicro zu den größten Gewinnern.
Der EuroStoxx 50 hat sich am Montag etwas von seinen leichten Verlusten zum Wochenschluss erholt. Gestützt wurde der Leitindex der Eurozone durch erneut sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs. Am Ende stand ein Plus von 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte zu Buche.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische FTSE 100 um 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgegeben. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.
In Zürich gewann der Schweizer SMI 0,54 Prozent auf 13.848,51 Punkte. Damit hing das Börsenbarometer aber weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...nken-weiter-12044731
Der EuroStoxx 50 hat am Mittwoch seine deutlichen Vortagesverluste etwas ausgeweitet. Angesichts der nach Börsenschluss in New York anstehenden Quartalszahlen von Micron agierten Anleger weiter vorsichtig. Sie erhoffen sich von den Resultaten des US-Chipriesen Hinweise darauf, ob die Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) noch hoch genug ist, um die Kursrally in diesem Bereich weiter anzutreiben.
Der Eurozonen-Leitindex fiel um 0,25 Prozent auf 6.214,70 Punkte. Am Vortag hatte er mit am meisten unter dem Ausverkauf der heiß gelaufenen Halbleitertitel insbesondere in Südkorea gelitten.
Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um 1,49 Prozent auf 14.117,75 Punkte hoch, nachdem er im Handelsverlauf ein Rekordhoch erreicht hatte. Das Börsenbarometer profitierte einmal mehr von seinen robusten defensiven Schwergewichten wie Nestle und Novartis . Mit dem Luxusgüterkonzern Richemont stützte ein weiteres Schwergewicht den Index. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gewann 0,31 Prozent auf 10.461,63 Punkte.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 waren unter anderem Immobilientitel sowie die Lebensmittelhersteller und Produzenten von Verbrauchsgütern stark gefragt. Zu letzteren zählen auch die Luxusgüterkonzerne, deren Aktien sich weiter erholten.
Im EuroStoxx zogen die Anteilsscheine von LVMH um knapp zwei Prozent und im SMI die von Richemont um vier Prozent an - letztere stützte auch eine deutliche Kurszielanhebung des Analysehauses Jefferies. Dessen Experte James Grzinic sieht die Schweizer als den großen Gewinner der bevorstehenden Berichtssaison der Luxusbranche.
Nach den Vortagesgewinnen haben Europas wichtigste Aktienmärkte zum Wochenschluss den Rückwärtsgang eingelegt. Die Bedenken angesichts hoher Bewertungen rund um Künstliche Intelligenz seien zurück, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Hinzu komme die Sorge vor einer Knappheit von Speicherchips. "Die Stimmung ist gerade dabei, sich zu drehen. Anlegerinnen und Anleger werden generell vorsichtiger. Die Risikoaversion nimmt zu."
Der EuroStoxx 50 fiel um 0,73 Prozent auf 6.221,55 Punkte. Damit ergibt sich für den Leitindex der Eurozone auf Wochensicht nach fünf Anstiegen in Folge nun ein Minus von 1,14 Prozent. Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer SMI am Freitag nach dem Rekordhoch vom Donnerstag um 0,42 Prozent auf 14.172,71 Zähler. Der britische FTSE 100 verlor 0,21 Prozent auf 10.508,02 Punkte.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...achen-kasse-12050424
An Europas Börsen haben sich die Anleger nach den jüngsten Gewinnmitnahmen mit neuen Aktienengagements am Montag zurückgehalten. Die wichtigsten Indizes beendeten den Handel zwar mit unterschiedlichen Vorzeichen, hielten sich zugleich aber dicht an ihren Schlussständen vom Freitag.
Der Konflikt im Nahen Osten bleibt Thema. Dieser hat nach einer erneuten militärischen Eskalation wieder an Brisanz gewonnen und treibt entsprechend die stark gesunkenen Ölpreise an. Der Iran lässt die USA über einen weiteren Verhandlungstermin im Unklaren. Außerdem rückt das Notenbanker-Treffen in Portugal in den Blick, auf dem der neue Fed-Präsident Kevin Warsh seinen Einstand auf der internationalen Bühne geben wird.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag 0,16 Prozent höher auf 6.231,63 Punkten. Der schweizerische SMI schloss mit plus 0,36 Prozent auf 14.223,90 Zähler auf Tageshoch und nähert sich damit wieder seinem am vergangenen Donnerstag erreichten Rekordhoch. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,23 Prozent auf 10.484,22 Punkte bergab.
"Der Iran-Konflikt ist nicht mehr Hauptthema", zumal sich der Seeverkehr durch die Straße von Hormus schrittweise normalisiere, sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. In das Zentrum der Aufmerksamkeit rücke vielmehr zunehmend das Zentralbanktreffen im portugiesischen Sintra. Von Interesse sei, ob Warsh "tatsächlich eine so konservative Geldpolitik verfolgen möchte, wie es sich bei seiner ersten geldpolitischen Sitzung angedeutet hatte".
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-vorsichtig-12052338
Angetrieben von einer freundlichen Börsenstimmung in den USA haben die meisten Aktienmärkte in Europa am Dienstag ihre frühen Gewinne ausgebaut. Der Blick auf den Monat Juni ergibt für die wichtigsten Indizes ebenfalls überwiegend ein positives Bild. Noch erfreulicher sieht es aus, wenn auf das gesamte erste Halbjahr geschaut wird.
Was die jüngste Entwicklung betrifft, so sieht Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets eine intakte Erholungsbewegung. Angetrieben werde sie durch Schnäppchenjäger, die nach den jüngsten Verlusten an der Nasdaq wieder verstärkt bei Techwerten zugriffen.
Der EuroStoxx 50 beendete den Tag 1,55 Prozent höher auf 6.328,09 Punkte. Damit hat der Eurozonen-Leitindex im Juni um 4,6 Prozent zugelegt und seinen Gewinn im ersten Halbjahr auf etwas über 9 Prozent ausgebaut.
Außerhalb der Euroregion kletterte der schweizerische SMI an diesem Tag in Richtung 14.300 Punkte. Als er ein Rekordhoch erreichte, folgten prompt Gewinnmitnahmen. Mit minus 0,21 Prozent auf 14.193,92 Punkte ging er aus dem Handel, was für den Juni ein Plus von etwas weniger als 5 Prozent bedeutet und im bisherigen Jahresverlauf eines von 7 Prozent.
Der Monats- und Halbjahresvergleich fällt für den britischen FTSE 100 , der am Dienstag mit plus 0,12 Prozent auf 10.497,12 Zähler schloss, etwas schwächer aus. Auf Monatssicht legte er nur um 0,9 Prozent zu, seit Jahresbeginn immerhin um knapp 6 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...nes-starken-12053778
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht nachgegeben. Marktteilnehmer sprachen von einem zurückhaltenden Geschäft. Die Blicke richteten sich auf das Notenbankforum der Europäischen Zentralbank in Sintra, merkte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research an. "Anleger dürften jede Formulierung auf mögliche geldpolitische Hinweise abklopfen, insbesondere mit Blick auf den weiteren Zinskurs und den Umgang der Notenbanken mit anhaltenden Inflationsrisiken", so Emden.
Am Mittag verlor der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,11 Prozent auf 6.320,84 Punkte. Ähnlich sah es außerhalb des Euroraums aus: Der Schweizer SMI büßte 0,21 Prozent auf 14.164,20 Punkte ein. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,19 Prozent auf 10.477,69 Punkte nach unten.
Insgesamt hielten sich die Kursveränderungen in Grenzen, und Nachrichten waren rar. Etwas stärkere Verluste erlitten die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) . Der französische Konzern verstärkt sich bei industrieller KI. Dafür übernimmt das Unternehmen für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) den US-Software-Hersteller Cognite. Die kanadische Bank RBC hält den Kauf des Industriesoftware-Unternehmens zwar für nicht günstig, aber strategisch sinnvoll. Die Aktien von Schneider sanken um 2,1 Prozent.
Zu den Verlierern gehörten auch AB Foods . Das Unternehmen hatte im dritten Quartal Umsatzrückgänge verzeichnet. Die Aktie verlor zwei Prozent. Im Luxussektor, der erneut schwächelte, fielen Richemont um 2,2 Prozent. Santander hatte den Schweizer Standardwert auf "Neutral" abgestuft. Die Aktien von Kering setzten ihre Abwärtsbewegung vom Vortag fort und verloren weitere 1,2 Prozent.
Besser kamen Neuigkeiten zu Lonza an. Das Schweizer Unternehmen baut seine strategische Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potential von mehreren Milliarden Franken.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...m-geschaeft-12054685
Europas Aktienmärkten haben am Mittwoch überwiegend geschwächelt. Der EuroStoxx 50 gab einen Teil seiner deutlichen Vortagesgewinne wieder ab.
Zum einen stocken die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen weiterhin. Zum anderen mangelt es vor der allgemein anstehenden Berichtssaison zum zweiten Quartal vielerorts an kursbewegenden Impulsen. Auch aus Portugal, wo die Notenbanker getagt haben, gab es keine bewegenden Neuigkeiten. Der neue US-Notenbank-Präsident Kevin Warsh hielt sich mit seinen Aussagen zurück. Insbesondere vermied er Hinweise auf die Ende Juli anstehende Zinssitzung der Fed.
Der EuroStoxx beendete den Tag mit einem Minus von 0,72 Prozent auf 6.282,50 Punkte, nachdem der Leitindex der Eurozonen am Dienstag um 1,6 Prozent zugelegt hatte. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 0,56 Prozent auf 14.114,00 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,18 Prozent auf 10.478,34 Punkte nach unten.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ommerhandel-12055258
Der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 hat am Donnerstag ein Rekordhoch erklommen. Auch allgemein ging es an Europas Aktienmärkten kräftig nach oben. So verzeichneten der schweizerische SMI und der spanische Ibex 35 ebenfalls Bestwerte. Der starke Schub kam am Nachmittag mit den US-Arbeitsmarktdaten. Ein deutlich schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau dämpfte Sorgen vor einer baldigen Zinsanhebung.
Der EuroStoxx 50 stieg erstmals in seiner Geschichte knapp unter 6.400 Punkte und beendete den Tag 1,24 Prozent höher auf 6.360,47 Zählern. Der Ibex wurde minimal unter 19.800 Punkten ausgebremst und schloss letztlich 1,37 Prozent höher. Außerhalb des Euroraums sprang der SMI erstmals über 14.400 Punkte, bevor er mit plus 1,69 Prozent auf 14.352,98 Zähler schloss. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,67 Prozent auf 10.652,87 Punkte nach oben.
Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA hätten sich nach den Arbeitsmarktdaten etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Das komme gut an den Börsen an. In der US-Wirtschaft wurden im Juni nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert, was laut Analyst Tobias Basse von NordLB "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh dämpft. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."
Europas Aktienmärkte haben am Freitag moderat zugelegt. Da in den USA wegen eines Feiertags nicht gehandelt wird und die US-Arbeitsmarktdaten bereits am Vortag veröffentlicht wurden, fehlte es allerdings an Schwung. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,33 Prozent auf 6.381,16 Punkte. Er markierte damit zwar neue Hochs, ließ es aber an Dynamik fehlen.
Auch außerhalb des Euroraums verlief das Geschäft zurückhaltend. Der Schweizer SMI verlor 0,17 Prozent auf 14.328,30 Punkte, mit dem britischen FTSE 100 ging es um 0,4 Prozent auf 10.609,91 Punkte nach unten.
Zu dem ruhigen Handelsgeschehen trug bei, dass kommende Woche nur wenige wichtige Konjunkturdaten anstehen und die US-Berichtssaison erst übernächste Woche beginnt. "Die Märkte haben erst einmal Zeit durchzuatmen", stellte Robert Greil, leitender Marktstratege bei Merck Finck, daher fest.
Wie schon am Vortag waren zinssensible Werte gefragt. Versorger lagen an der Spitze der Gewinner und profitierten damit weiterhin von der Entwarnung, die der US-Arbeitsmarktbericht mit Blick auf Zinserhöhungssorgen gegeben hatte. Auch die gebeutelten Autowerte waren gefragt. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank machte "neues Interesse an dem, was nicht gut gelaufen ist", aus.
Halbleiterwerte erholten sich von dem Rücksetzer am Vortag. ASML zogen um über drei Prozent an und profitierten damit von guten Vorgaben aus Fernost, wo das Branchen-Schwergewicht Samsung deutlich zugelegt hatte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen dazu auf einen Bericht, wonach das KI-Unternehmen Anthropic sich in Gesprächen mit dem Konzern über die Produktion eines maßgeschneiderten Halbleiters befindet.
Fragil bleibt dagegen die Lage im Luxussektor. Nach Erholungsansätzen am Vortag, zu der eine zuversichtliche Studie der UBS beigetragen hatte, schwächelten die Kurse wieder. So verloren Kering (Kering Aktie) 2,6 Prozent und LVMH 1,2 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...m-geschaeft-12057368
Der Rekordlauf an Europas Aktienmärkten vom Vortag hat sich am Freitag fortgesetzt. Erneut erreichten der EuroStoxx 50 , der spanische Ibex 35 und der schweizerische SMI Bestmarken. Die Handelsumsätze waren allerdings recht dünn. Zum einen ist Ferienzeit und zum anderen blieben die US-Börsen geschlossen. In den USA wird der Nationalfeiertag "Independence Day" zum 250. Mal gefeiert, weshalb auch die US-Arbeitsmarktdaten bereits am Donnerstag veröffentlicht wurden.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag 0,82 Prozent höher auf 6.412,68 Punkte und verbuchte im Wochenverlauf ein Plus von 3,1 Prozent. Der Ibex nähert sich zudem inzwischen zunehmend der Marke von 20.000 Zählern. Außerhalb des Euroraums stieg der SMI um 0,50 Prozent auf 14.424,24 Punkte. Der britische FTSE 100 gewann 0,25 Prozent auf 10.679,03 Punkte.
Unter den einzelnen Branchen hatte dieses Mal die Versorger die Nase vorn. Angetrieben wurde der Stoxx Europe 600 Utilities , der zurück ist auf dem höchsten Niveau seit April, von nachlassenden Sorgen über US-Zinserhöhungen infolge eines extrem schwachen Beschäftigungsaufbaus im Juni. Die Aktien von Iberdrola (Iberdrola Aktie) , Enel (Enel Aktie) und Engie gewannen zwischen 1,3 und 2,1 Prozent.
Das Geschäft der Energieversorger ist sehr kapitalintensiv. Bei steigenden Zinsen verteuern sich Fremdfinanzierungen. Zudem weisen Versorgeraktien eine relativ hohe Dividendenrendite auf - ein Kaufargument, das bei steigenden Marktzinsen weniger zieht. Obendrein sieht das Reformpaket der Bundesregierung vom Donnerstag eine Nachschärfung bei der Umstellung auf intelligente Stromzähler in Deutschland vor - und damit einer wichtigen Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag etwas nachgegeben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erklomm im frühen Handel zwar ein weiteres Rekordhoch, drehte danach aber ins Minus und notierte gegen Mittag 0,1 Prozent tiefer bei 6.407 Punkten.
Außerhalb des Euroraums verlief das Geschäft zurückhaltend. Der Schweizer SMI sank um 0,3 Prozent auf 14.376 Punkte. Der britische FTSE 100 büßte 0,1 Prozent auf 10.670 Zähler ein.
Aktien aus der europäischen Rüstungsbranche erhielten neben dem anstehenden Nato-Gipfel auch Auftrieb von einem Übernahmevorhaben in Frankreich. Der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales will sich im Bereich der Kriegsführung unter Wasser sowie im Navigationsbereich stärken und deshalb den Unterwasserdrohnen-Spezialisten Exail Technologies erwerben. Die Thales-Papiere zogen um gut 2 Prozent an auf den höchsten Stand seit Ende April. Exail gewannen in der Spitze gut 4 Prozent auf 127,60 Euro und blieben damit unter dem geplanten Angebotspreis von 134 Euro.
Die Aktien von Easyjet reagierten mit einem Kurssprung auf den höchsten Stand seit fast viereinhalb Jahren auf ein von der Billigfluglinie akzeptiertes Übernahmeangebot des US-Investors Castlelake. Zuletzt notierten die Papiere der Briten 10,4 Prozent im Plus bei 616 Pence. Wie beide Unternehmen mitteilten, stimmte Easyjet einer fünften Kaufofferte von Castlelake über 690 Pence je Aktie "im Grundsatz" zu. Die anderen Gebote - zuletzt 650 Pence - hatte der Billigflieger alle als nicht werthaltig genug abgelehnt.
Für die Anteilsscheine von ITV ging es um 1,2 Prozent aufwärts, nachdem sich die TV-Senderkette mit dem PayTV-Unternehmen Sky auf den Verkauf der ITV-Sparte Media & Entertainment für umgerechnet mehr als 1,8 Milliarden Euro geeingt hatte. Entstehen soll der Mitteilung von Sky zufolge ein führender britischer Streaminganbieter als Alternative zu den globalen Streaming-Giganten.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-gutem-lauf-12058847
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch nachgegeben. Erneute militärische Schläge im Iran-Konflikt und der damit gestiegene Ölpreis belasteten.
US-Präsident Donald Trump sagte, dass die Waffenruhe aus seiner Sicht beendet sei. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara. Trump war dort zunächst gefragt worden, ob die Waffenruhe beendet sei - und beim zweiten Nachhaken der Reporterin, ob die Waffenruhe und das Rahmenabkommen mit dem Iran nun Geschichte seien.
"Der Nahostkonflikt droht, wieder von der Neben- auf die Hauptbühne der Finanzmärkte zu wechseln", warnte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Damit könnte ein Risiko zurückkehren, das viele Anleger zuletzt ausgeblendet hatten."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab gegen Mittag um knapp zwei Prozent auf 6.195,05 Punkte nach. Außerhalb des Euroraums verlor der Schweizer SMI 1,54 Prozent auf 14.138,63 Punkte. Der britische FTSE 100 sank um 1,56 Prozent auf 10.499,44 Punkte. Spanische Aktien litten zudem unter Drohungen des US-Präsidenten, jeglichen Handel mit Spanien einzustellen.
Die Entwicklung der Einzelsektoren erinnerte an den Höhepunkt des Iran-Konflikts im ersten Börsenhalbjahr. Zyklische und von der Energiepreisentwicklung abhängige Sektoren standen unter Druck, defensive Branchen und die Ölwerte präsentierten sich dagegen stabil oder lagen sogar im Plus.
Am Ende des Feldes rangierten die Bau- und die Autowerte und damit sowohl von den Ölpreisen als auch von funktionierenden Lieferketten abhängige Branchen. So verloren Renault (Renault Aktie) knapp vier und Holcim über drei Prozent.
Nach einer bislang schwachen Börsenwoche wegen des eskalierenden Nahost-Konflikts haben Europas Aktienmärkte am Donnerstag zu einer Erholung angesetzt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 1,28 Prozent und schloss bei 6.284,27 Punkten. Er hatte in den vergangenen drei Tagen gut drei Prozent eingebüßt.
"Die Börse erhält derzeit widersprüchliche Signale", beschrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets die Lage. "Einerseits sorgt die angespannte Lage im Nahen Osten für Unsicherheit, andererseits gibt es Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung."
Außerhalb des Euroraums waren die Kursbewegungen überschaubar. So schloss der schweizerische SMI 0,29 Prozent im Plus bei 14.215,30 Punkten. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,16 Prozent auf 10.472,45 Zähler nach, belastet nicht zuletzt von einem starken Rücksetzer des Schwergewichts Astrazeneca (AstraZeneca Aktie) .
Gefragt waren Sektoren, die am Vortag unter Druck geraten waren. Stärkster Sektor waren die zuletzt gefallenen Rohstoffaktien , auch Bankaktien und Technologietitel verzeichneten Gewinne.
ASML kletterten im Sog guter Vorgaben der asiatischen Halbleiter- und KI-Aktien um 4,8 Prozent. STMicroelectronics zogen um 7,2 Prozent an und BE Semiconductor um 5,6 Prozent. Nokia -Aktien verteuerten sich nach zuletzt herben Verlusten um fast 10 Prozent.
Am Ende des Feldes bewegten sich die am Vortag starken defensiven Titel, allen voran die Pharmaaktien . Hier belastete auch der Einbruch von Astrazeneca , die um über 6 Prozent absackten. Der Rücksetzer erfolgte auf enttäuschende Studiendaten zu einem Medikament gegen eine Herzerkrankung. Die Analysten der US-Bank Jefferies sprachen von einem überraschenden Rückschlag.
Stark präsentierten sich dagegen die Papiere von Wolters Kluwer mit 1,5 Prozent Aufschlag. Die US-Bank JPMorgan hatte die Aktie des Wissenschaftsverlags und Software-Anbieters von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-tage-folgt-12063857
Der wieder zugespitzte Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten am Montag nicht sonderlich verunsichert. "Es ist die Wiederholung des bekannten und bereits mehrfach durchlebten Eskalationsszenarios", begründete Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Gelassenheit an den Aktienmärkten. Allerdings ziehe der Ölpreis wieder an, was neue Angst vor einer nächsten Inflationswelle schüren könne.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,02 Prozent höher bei 6.271,02 Punkten. Außerhalb des Euroraums gewann der schweizerische SMI 0,22 Prozent auf 14.266,18 Zähler. Der britische FTSE 100 stieg um 0,01 Prozent auf 10.498,29 Punkte.
Nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich kündigte er an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen.
Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden angegriffen, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren. Ziel sei es, dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es.
Zu den schwächsten Sektoren gehörte der Stoxx Europe 600 Technology . Erneut standen vor allem die stark gelaufenen Halbleiteraktien unter Druck. Infineon (Infineon Aktie) verloren am Ende des EuroStoxx 50 2,9 Prozent. ASML gaben davor um 1,8 Prozent nach. In Paris
gaben STMicro um 0,7 Prozent nach.
Die europäischen Börsen haben am Freitag nachgegeben. Im Laufe des Vormittags glitten die Notierungen dabei zunehmend ins Minus. Neue US-Angriffe gegen den Iran belasteten ebenso wie die kräftigen Verluste der Halbleiterwerte in den USA und in Fernost. "Gute Quartalsberichte werden nicht mehr gefeiert, sondern seziert - und jeder kleine Makel reicht für Gewinnmitnahmen", merkte der Anbieter von Handelsstrategien Index Radar dazu an. "Das sorgt kurzfristig für Nervosität."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank gegen Mittag um 1,27 Prozent auf 6.203,77 Punkte. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer SMI unverändert. Der britische FTSE 100 trat ebenfalls auf der Stelle.
Der bange Blick galt zudem der Inflation. "Die durch den Krieg im Iran hervorgerufenen hohen Energiepreise lassen weiterhin das Inflationsgespenst über das Börsenparkett spuken", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Je länger der Krieg im Iran fortgesetzt wird, desto schwerer sind die Folgen für die Konjunkturentwicklungen in Europa."
Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Halbleitertitel litten unter den schwachen Vorgaben und fielen deutlich. So sanken ASML um 4,3 Prozent. "Aus Euphorie wird Skepsis", stellte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest. "Nach der monatelangen Rally fließt Kapital aus Chip- und KI-Aktien ab." Die Messlatte liege inzwischen so hoch, dass selbst Spitzenzahlen kaum noch Begeisterung auslösten.
Im ebenfalls schwachen Rohstoffsektor gaben Aktien von Yara um ein Prozent nach. Die Experten von JPMorgan sprachen von schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnissen zum zweiten Quartal. Die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr dürften unter Druck kommen.
Europas Aktienmärkte haben ihre bereits am Freitag begonnene Erholung zum Wochenstart fortgesetzt. Der Schweizer SMI kletterte am Montag sogar auf ein Rekordhoch. Auslöser der wieder zunehmend entspannten Stimmung an den Börsen waren die weiter deutlich sinkenden Ölpreise, nachdem die Vereinigten Staaten ihre Angriffe gegen den Iran vorerst beendet haben. Auch der Iran signalisierte, seine Angriffe vorerst auszusetzen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann zur Mittagszeit 1,2 Prozent auf 6.357 Punkte, nachdem er am Freitag in ähnlicher Größenordnung zugelegt hatte.
Außerhalb des Euroraums zog der Schweizer SMI um 0,6 Prozent auf 14.413 Punkte an. Am Morgen hatte er noch bei etwas unter 14.470 Punkten ein Rekordhoch erreicht. Der britische FTSE 100 stieg zuletzt um 0,5 Prozent auf 10.785 Punkte.
Angesichts der sinkenden Ölpreise schalteten die Anleger wieder in den "Risk-on-Modus", kommentierte Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. "Die internationale Entspannung sorgt für Rückenwind."
Während die Öl- und Gasbranche am schwächsten in Europa war, waren vor allem die Auto-, die Reise- und die Technologiebranche wieder besonders gefragt. Favorit aber war der Einzelhandelssektor. Hier ragten vor allem das Papier von Inditex (Inditex Aktie) hervor, das von einer Hochstufung der Barclays-Bank profitierte.
Analyst Matthew Clements hob sein Kursziel auf 62,50 Euro an und stufte die Aktie des Zara-Mutterunternehmens auf "Overweight" hoch. Die Bewertung sei inzwischen wieder auf einem angemessenen Niveau. Zudem lobte er die Preisgestaltungsmacht und Lagerbestandssteuerung des spanischen Bekleidungsherstellers im inflationsgeprägten Umfeld. Die Aktie gewann als einer der Favoriten im EuroStoxx 3,3 Prozent.
Europas Aktienmärkte haben ihre anfänglichen Gewinne am Montag teilweise nur mit Mühe verteidigt. Sie setzten ihre vor dem Wochenende begonnene Erholung zunächst wegen neuer Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten fort. Diese hatte die Ölpreise wieder deutlich gedrückt. Doch rund um den US-Börsenauftakt ließ die Euphorie wieder nach. Im Technologiesektor machten sich am Nachmittag in der Chipbranche Sorgen vor China-Konkurrenz breit.
Zu tun hatten diese mit dem Chipausrüster ASML und der Angst, dass in in dem Land die Produktion von vergleichbaren Lithografiesystemen anläuft. Der ASML-Kurs sackte daraufhin um 8,5 Prozent ab und bremste dabei als größter Indexverlierer den EuroStoxx 50 . Der Leitindex der Eurozone legte nach einem Spitzenplus von 1,4 Prozent zur Mittagszeit am Ende noch um 0,02 Prozent auf 6.282,21 Punkte zu.
Außerhalb der Eurozone machte der schweizerische SMI im Verlauf mit einem Rekordhoch auf sich aufmerksam. Aus dem Handel ging er noch 0,66 Prozent höher bei 14.421,97 Zählern. Der britische FTSE 100 legte um 0,42 Prozent auf 10.781,75 Zähler zu.
Die schwächste Branche war letztlich Öl- und Gas mit einem mehr als zwei Prozent großen Abschlag. Eine erneute Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran zog die Ölpreise deutlich nach unten. Im Eurostoxx gaben mit Eni (ENI Aktie) und Totalenergies zwei Indexwerte relativ deutlich um bis zu 2,4 Prozent nach.
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