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Highländer49:

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26.01.26 19:22
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Highländer49:

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17.03.26 19:41
Europas Börsen haben sich am Dienstag ins Plus vorgearbeitet und so ihren Erholungskurs bestätigt. Im Fokus standen weiter die hohen Ölpreise, da im Iran-Krieg weiter keine Entspannung abzusehen ist. Am Morgen brauchte der EuroStoxx nach schwachem Start etwas Zeit, um ins Plus zu drehen. Dort konnte sich der Leitindex der Eurozone erst so richtig etablieren, als sich auch an den US-Börsen ein positiver Start abzeichnete.
Der EuroStoxx ging ein halbes Prozent höher bei 5.769,25 Punkten aus dem Handel. Er knüpfte damit an seine Vortagserholung an. Noch etwas besser sah es außerhalb der Eurozone aus, wo der Schweizer SMI um 0,6 Prozent auf 12.962,41 Punkte anzog. Der britische FTSE 100 legte sogar um 0,8 Prozent auf 10.403,60 Punkte zu.

Laut einem Marktbeobachter versuchen Anleger, die aktuellen Spannungen auf der Suche nach einer Einstiegsgelegenheit auszublenden. Der Iran hat seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf nämlich verstärkt. Über den höheren Ölpreis bremst dies die Konjunkturhoffnung und verstärkt zugleich Inflationsgefahren. Anleger schauen deshalb auch gespannt auf anstehende Zinsentscheide großer Notenbanken, die am Mittwoch in den USA beginnen.

Quelle: dpa-AFX
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18.03.26 19:22
Europas Börsen sind am Mittwochnachmittag ins Minus abgetaucht. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, der am Abend erwartet wird, erhöhte ein Angriff Israels auf iranische Gasanlagen wieder die Unsicherheit. Der Iran droht, Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren.
Lag der EuroStoxx 50 am Vormittag noch mit bis zu einem Prozent im Plus, schloss der Eurozonen-Leitindex 0,56 Prozent tiefer bei 5.736,85 Punkten. Außerhalb der Eurozone war der britische FTSE 100 auch mit 0,94 Prozent ins Minus gedreht auf 10.305,29 Punkte. Der Schweizer SMI stand schon viel früher unter Druck wegen der Verluste einiger Schwergewichte. Am Ende war sein Abschlag mit 12.765,48 Punkten 1,52 Prozent groß.

Mit den Nachrichten aus Nahost kam die Sorge auf, dass das weltgrößte, von Katar und dem Iran getrennt ausgebeutete Gasfeld in den Strudel des Kriegs geraten könnte. Wegen des weiteren Eskalationspotenzials zogen Gas- und Ölpreise wieder an. Bemühungen, den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf abseits der Straße von Hormus zu organisieren, verloren an Bedeutung.

Die Aufmerksamkeit gilt jetzt der US-Notenbank Fed, von der am Abend kein Zinsschritt erwartet wird. Im Rampenlicht stehen dürften vor allem Aussagen der US-Notenbank im Hinblick auf den weiteren Zinsverlauf. Experte Frantisek Taborsky von der ING Bank sieht ein hohes Risiko, dass im Zinsausblick eine nächste Zinssenkung erst 2027 signalisiert werden könnte.

In der Breite gab es vor dem Fed-Entscheid Gewinne im Bankensektor, der während des Iran-Krieges lange besonders stark unter Druck gestanden hatte wegen Konjunktursorgen. Nun setzten diese Titel ihren jüngsten Erholungsversuch aber fort: Titel von BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) waren Spitzenreiter im EuroStoxx mit 1,7 Prozent Plus. Auch ING und BBVA legten mehr als ein Prozent zu.
Ölwerte wie etwa Totalenergies waren noch eine positive Ausnahme - getrieben davon, dass der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent wieder über 108 Dollar (Dollarkurs) hochschnellte. Am Ende des Feldes lagen vermehrt defensive Sektoren, darunter die Konsumgüter-, Telekom-, Gesundheits- und Nahrungsmittelbranchen.

Im Technologiesektor drehte sich das Bild. Der koreanische Samsung -Konzern hatte sich zwar optimistisch zu den Halbleiter-Aussichten geäußert, doch mit dem Gesamtmarkt kam auch in diesem Sektor Druck auf. Die am Morgen noch begehrten ASML -Aktien schlossen mit 0,2 Prozent im Minus.

Die Tech-Sektorschwäche lag auch daran, dass die Prosus -Aktien mit mehr als sieben Prozent ins Minus sackten. Belastet wurden sie von Nachrichten der Kernbeteiligung Tencent , die eine Verdopplung der Investitionen rund um Künstliche Intelligenz (KI) ankündigte. Anleger hinterfragen neuerdings immer häufiger, ob sich massive KI-Investitionen lohnen. Belastend wirkte auch, dass die Mittel dafür auch aus einer Reduzierung der Aktienrückkäufe kommen sollen.
Sechsprozentige Kursverluste gab es für den Schweizer Hardware-Hersteller Logitech , für dessen Aktien die UBS ihre Kaufempfehlung aufgegeben hatte. Die Schweizer Großbank geht bei dem Unternehmen nur noch von einem geringen Aufwärtspotenzial aus. Analyst Jörn Iffert berichtete von Anzeichen einer Sättigung an den Gaming-Märkten.

In Großbritannien sorgte Diploma mit einem Kurssprung um 18 Prozent für positive Schlagzeilen. Die Titel des Unternehmens, das auf technische Produkte und Dienstleistungen spezialisiert ist, profitierten von einer angehobenen Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Quelle: dpa-AFX
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19.03.26 12:35
Europas Börsen haben am Donnerstag deutlich verloren. Die Ausweitung des Irankrieges auf die Infrastruktur anderer Länder in der Golfregion hat Sorgen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen verstärkt, nachdem in Katar für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden waren.
Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag rund zwei Prozent auf 5.618,48 Punkte. Der Schweizer SMI gab um 1,68 Prozent auf 12.550,54 Punkte nach, während der britische FTSE 100 zwei Prozent tiefer mit 10.102,21 Punkten notierte.

Zudem warf der Verfallstermin am Freitag seine Schatten voraus. "Die Stimmung auf dem Börsenparkett verschlechtert sich im Gleichklang mit der abnehmenden Bereitschaft der institutionellen Anleger, weiter hohe Aktienquoten in ihren Portfolios halten zu wollen", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, dazu an. "Bereits in den vergangenen Handelswochen hat sich abgezeichnet, dass sich die Stimmung zum großen Verfallstermin am Freitag hin grundsätzlich ändern könnte." Hätten viele institutionelle Investoren bislang nur mit einem kurzen militärischen Schlagabtausch gerechnet, befürchte man nun stärkere und länger anhaltende Auswirkungen.

Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die jüngste Entwicklung wider. Einziger Sektor im Plus waren Ölwerte. Massive Verluste erlitten dagegen energieintensive und konjunkturabhängige Werte. So büßten Stahltitel deutlich ein, ArcelorMittal (ArcelorMittal Aktie) etwa fielen um 6,5 Prozent. Zu den Verlierern zählten zudem Auto- und Baustoffwerte sowie die Fluggesellschaften. Hier kamen Air France-KLM mit fünf Prozent Abschlag unter Druck.

Auch der zinssensible Immobiliensektor gab überdurchschnittlich nach. Er reagierte damit auf die Inflationssorgen, die von den gestiegenen Energiepreisen angeheizt wurden und sich in steigenden Anleiherenditen niederschlugen. Das Schwergewicht Vonovia (Vonovia Aktie) belastet dabei den Sektor mit über acht Prozent Verlust. Die Zahlen des Wohnungskonzerns seien eher durchwachsen ausgefallen, hieß es von JPMorgan.
Unter den kleineren Werten lagen DocMorris leicht im Plus. Die Versandapotheke hatte für 2025 zwar erneut tiefrote Zahlen berichtet. Gleichzeitig wurden die Erwartungen beim operativen Ergebnis jedoch erfüllt. Zudem bekräftigte das Unternehmen seine Ziele für 2026.

Quelle: dpa-AFX
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20.03.26 19:14
Europas Aktienmärkte sind am Freitag weiter abgerutscht wegen der eskalierten Lage im Nahen Osten. Neue Angriffe des Irans auf Öl- und Gasinfrastrukturen der Golfstaaten erhöhten weiter die Angst der Anleger, dass sich die Lage am globalen Energiemarkt noch weiter zuspitzt. Verstärkt wurde die Anspannung von einem Bericht im "Wall Street Journal", wonach das US-Verteidigungsministerium drei Kriegsschiffe und Tausende weiterer Marines entsenden soll.
Der EuroStoxx 50 verlor glatte zwei Prozent auf 5.501,28 Punkte und näherte sich so seinem November-Tief, das mit 5.473 Punkten nicht mehr weit entfernt liegt. Der Schweizer SMI rutschte auch mit 1,11 Prozent ins Minus auf 12.320,99 Punkte, während der britische FTSE 100 um 1,45 Prozent auf 9.917,60 Punkte fiel. Er steht damit erstmals seit Anfang Januar wieder unter der 10.000-Punkte-Marke.

"Da der Konflikt bisher innerhalb des von der US-Regierung angegebenen Zeitrahmens von 4 bis 6 Wochen bleibt, befinden wir uns möglicherweise noch in der Eskalationsphase", warnte der Barclays-Stratege Emmanuel Cau vor der Gefahr weiterer Verluste. Eine Deeskalation sei zwar nicht absehbar, wegen der wachsenden wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Kosten des Krieges aber der wohl logischste nächste Schritt.

Quelle: dpa-AFX
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23.03.26 19:28
Europas Aktienmärkte haben am Montag deutliche Anfangsverluste überwiegend in starke Gewinne verwandelt. Die Schwankungen waren Ausdruck des Hoffens und Bangens um die Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hat seine angedrohten Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben - wegen nach seinen Worten "produktiver Gespräche" mit der Islamischen Republik. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementierte allerdings: Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben.
Der EuroStoxx 50 drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus, das am Ende 1,33 Prozent auf 5.574,32 Punkte betrug. Die Angst davor, dass der Iran zur Vergeltung weitere Öl- und Gasinfrastruktur in der Golfregion angreift und die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus vollständig schließt, hatte den Leitindex am Vormittag noch kräftig ins Minus gedrückt. Bei 5.376 Zählern hatte er den niedrigsten Stand seit September erreicht.

Der Schweizer SMI drehte am Montag nach anfänglichen Verlusten mit 0,56 Prozent ins Plus auf 12.389,68 Zähler. Der britische FTSE 100 blieb hingegen mit minus 0,24 Prozent auf 9894,15 Zähler zurück.

Experten der UBS hatten die Anleger am Morgen bereits in einem Dilemma gesehen wegen der angespannten Lage an den Energiemärkten. Mark Haefele vom Chief Investment Office der Schweizer Großbank UBS erwähnte bereits die Chance auf eine rasche Erholung, sollte es erleichternde Anzeichen in dem Konflikt geben.

Die Verluste zogen sich am Montag bis zum Mittag quer durch alle Branchen, doch dann wandelte sich das Bild nach Trumps Aussagen komplett. Viele zuletzt deutlich gesunkene Sektorindizes drehten schlagartig ins Plus, das im Rohstoffsektor mit 2,6 Prozent am größten war.

Besonders groß waren am Morgen lange Zeit die Kursverluste in konjunkturabhängigen Branchen. Schwächster Sektor waren die Öl- und Gasproduzenten mit 1,7 Prozent Minus. Der Sektorindex geriet ob der plötzlich stark fallenden Preise für Öl (Rohöl) und Gas und der vergleichsweisen Stärke vergangener Tage unter Druck.

Mit Blick auf Einzelwerte waren Telecom Italia (TIM) mit einem Anstieg um 4,7 Prozent auffällig. Das mehrheitlich in Staatshand liegende Post- und Finanzunternehmen Poste Italiane will mit einem fast elf Milliarden Euro schweren Kaufangebot die vollständige Kontrolle über den Mobilfunkkonzern übernehmen. Das lastete schwer auf den Aktien des Bieters, die um fast sieben Prozent absackten.

Danone (Danone Aktie) blieben mit minus 0,3 Prozent zurück. Der Spezialist für Milchprodukte will den Proteinprodukte-Hersteller Huel übernehmen.

Quelle: dpa-AFX
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24.03.26 13:26
Europas Aktienmärkte haben am Dienstag wenig verändert tendiert. Nach den starken Bewegungen am Vortag kehrten damit eine angespannte Ruhe und ein abwartendes Geschäft ein. "Als die Nachricht über 'produktive' Gespräche zwischen Washington und Teheran über die Ticker gingen, kannten die Börsen kein Halten mehr", so Chefmarktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. "Doch die Vorfreude über ein baldiges Ende des Iran-Krieges währte nicht lange."
Derzeit ist die Lage unklar. Während US-Präsident Donald Trump trotz gegenteiliger Signale aus dem Iran Hoffnung auf ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges verbreitet hatte, gingen die Kämpfe vorerst weiter. Zudem hatte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementiert, dass es Verhandlungen mit den USA gegeben habe.

Der EuroStoxx 50 verharrte am Mittag mit 5575,58 Punkten praktisch auf Vortagesniveau. Der Schweizer SMI profitierte mit plus 0,66 Prozent auf 12.471,99 Zähler von der Stärke der defensiven Schwergewichte, während der britische FTSE 100 leicht um 0,16 Prozent auf 9.910,26 Punkte zulegte.

Zur Vorsicht mahnen auch die jüngsten Konjunkturdaten, in denen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges widerspiegelten. So hat sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März verschlechtert. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit dem starken Anstieg der Energiepreise voll berücksichtigt werden. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 1,4 Punkte auf 50,5 Punkte.

Stärkster Sektor in dem unspektakulären Gesamtmarkt waren die Chemiewerte. Das Schwergewicht BASF (BASF Aktie) legte um 2,6 Prozent zu, nachdem die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) den Wert auf "Buy" angehoben hatte. Givaudan hinkten dagegen mit nur leichten Gewinnen von 0,4 Prozent dem Sektor hinterher. Die Deutsche Bank hatte die Aktie auf "Hold" abgestuft.
Im schwächelnden Technologiesektor gab ebenfalls ein Schwergewicht den Ton an. SAP (SAP Aktie) sanken um 3,3 Prozent und reagierten damit ebenfalls auf einen Analystenkommentar. Analyst Toby Ogg von JPMorgan hatte den Wert von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und sein Kursziel deutlich von 260 auf 175 Euro gesenkt.

Konsumwerte lagen unterdessen im Plus. Hier sorgten die Verhandlungen des US-Kosmetikkonzerns Estée Lauder und des spanischen Wettberwerber Puig Brands über einen Zusammenschluss für Aufmerksamkeit. Aktien von Puig sprangen an der Madrider Börse um fast 15 Prozent nach oben. L'Oreal gewannen 1,8 Prozent.

Im Luxussektor zogen Richemont um ein Prozent an. Die Bank of America hatte den Titel auf "Buy" angehoben. Die volatilen Aktien von Kering kletterte um zwei Prozent.
Unter den ansonsten unauffälligen Einzelhandelstiteln legten Kingfisher mit knapp einem Prozent etwas stärker zu. Die britische Einzelhandelskette habe solide Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt, hieß es von Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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24.03.26 20:51
Europas Börsen haben am Dienstag letztlich an die Stabilisierung vom Vortag angeknüpft. Ein ähnlich wilder Ritt wie zu Wochenbeginn, als US-Präsident Donald Trump Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg geschürt und damit für eine rasante Trendwende gesorgt hatte, blieb den Anlegern diesmal erspart.
Nach einem freundlichen Start und zeitweisen Verlusten rettete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ein Plus von 0,13 Prozent auf 5.581,29 Punkte ins Ziel. Der Schweizer SMI schloss auch dank der Kursgewinne defensiver Schwergewichte wie Nestle und Novartis 1,02 Prozent fester mit 12.515,94 Punkten. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,72 Prozent auf 9.965,16 Punkte hoch. Er profitierte von der Stärke mehrerer Schwergewichte aus der Öl- und Bergbaubranche.

Am Montag hatte Trump ein Ultimatum an den Iran verschoben und als Grund "produktive" Gesprächen genannt. Allerdings dementierte der Iran Verhandlungen zur Beendigung des Krieges umgehend. Die Kämpfe halten an. Damit hat die Unsicherheit an den Märkten Bestand, wie auch die wieder steigenden Ölpreise nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn zeigten.

Zur Vorsicht mahnen zudem die jüngsten Konjunkturdaten, in denen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges widerspiegelten. So belegte der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex, dass sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März stärker als erwartet verschlechtert hat. Ähnlich sah es in Großbritannien aus. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit dem starken Anstieg der Energiepreise voll berücksichtigt werden.

Im marktbreiten Index Stoxx Europe 600 führten die Aktien von Öl- und Gaskonzernen am Dienstag die Gewinnerliste an. Gefragt waren zudem Telekommunikations- , Chemie- und Rohstofftitel . Die Aktien des Chemieriesen BASF (BASF Aktie) wurden zudem von einer neuen Kaufempfehlung von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research gestützt: Sie gewannen an der EuroStoxx-Spitze 4,2 Prozent. Dagegen ging es für SMI-Schlusslicht Givaudan um 1,1 Prozent bergab, nachdem die Deutsche-Bank-Experten ihr Kaufvotum gestrichen hatten.
Verluste verzeichneten in Europa ansonsten vor allem Banken- , Einzelhandels- und Industriewerte . Aus dem Einzelhandelsbereich stach Kingfisher mit einem Minus von 2,3 Prozent negativ heraus. Dass die Experten der US-Bank Jefferies der britischen Baumarktkette solide Quartalszahlen attestierten, half den Aktien nicht.

SAP (SAP Aktie) führte mit einem Minus von 4,1 Prozent die Verliererliste im EuroStoxx an. Analyst Toby Ogg von der US-Bank JPMorgan hatte die Anteile des Softwarekonzerns von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und sein Kursziel deutlich gesenkt.

Dagegen sprangen die Aktien des spanischen Kosmetikkonzerns Puig Brands um gut 13 Prozent hoch. US-Konkurrent Estee Lauder bestätigte Gespräche über einen Zusammenschluss beider Unternehmen. Die Aktien des französischen Branchenriesen L'Oreal gewannen ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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25.03.26 12:20
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch zugelegt. Sie reagierten damit auf Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg. Die US-Regierung hatte den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Irans Militärführung wies Berichte über Verhandlungen allerdings zurück. Trotzdem reichten die Meldungen, den Ölpreis merklich zu drücken.
Der EuroStoxx 50 kletterte am Mittag um 1,52 Prozent auf 5665,93 Punkte. Der Schweizer SMI zog ähnlich stark um 1,58 Prozent auf 12.713,45 Zähler an, während der britische FTSE 100 um 1,18 Prozent auf 10.082,31 Punkte stieg.

Marktteilnehmer äußerten sich unterdessen zurückhaltend. "Trotz der angeblichen Verhandlungen werden die Kampfhandlungen fortgesetzt", stellte Chefmarktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets fest. "Der iranische Widerstand wurde offensichtlich unterschätzt, wie auch die Ausweitung des Konfliktes auf die Golfstaaten." Daher könne bestenfalls von einer temporären Beruhigung der Märkte die Rede sein.

Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die Entspannung wider. Technologiewerte erholten sich von den Vortagsverlusten, wobei das Schwergewicht ASML , das um 1,7 Prozent zulegte, von den guten Vorgaben aus Asien profitierte.

Zu den Gewinnern gehörten auch die deutlich gefallenen Reise- und Freizeitwerte. Air France-KLM zogen um 3,3 Prozent an, IAG um 1,7 Prozent. Die ebenfalls stark energiepreisabhängigen Baustoffwerte legten gleichfalls deutlich zu. Saint-Gobain gewannen 2,6 Prozent, Holcim 1,9 Prozent.
Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die defensiven Sektoren, allen voran die Telekomwerte. Swisscom verloren knapp ein Prozent, kommen aber immer noch auf ein Plus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn.

Unter den kleineren Titeln waren DocMorris mit über sechs Prozent Aufschlag gefragt. Hier fordert Großaktionär CEPD einen Umbau des Verwaltungsrats.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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25.03.26 18:06
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch weiter erholt. Sie reagierten damit auf erneute Hoffnungen auf einen Ausweg im Iran-Krieg. Die US-Regierung hatte den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Konflikts unterbreitet. Dass Irans Militärführung Berichte über Verhandlungen zurückwies, konnte dem Optimismus am Markt wenig anhaben.
Beim EuroStoxx 50 stand am Ende ein Plus von 1,22 Prozent auf 5.649,33 Punkte zu Buche. Damit verzeichnete der Leitindex der Eurozone den dritten Gewinntag in Folge. Gleiches galt für den Schweizer SMI , der 1,62 Prozent fester mit 12.718,36 Punkten schloss. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,42 Prozent auf 10.106,84 Punkte bergauf.

Quelle: dpa-AFX
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26.03.26 18:27
Europas zuletzt erholte Börsen haben am Donnerstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Damit reagierten sie auf die anhaltende Unsicherheit wegen des Iran-Kriegs sowie höhere Ölpreise.
Der EuroStoxx 50 verlor 1,48 Prozent auf 5.565,93 Punkte. Damit endete für den Eurozonen-Leitindex eine dreitägige Gewinnserie. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,33 Prozent auf 9.972,17 Punkte nach unten.

Der Schweizer SMI hielt sich mit einem Minus von 0,60 Prozent auf 12.641,96 Punkte einmal mehr vergleichsweise gut. Der Index profitiert von der hohen Gewichtung defensiver Werte, die in einem volatilen Marktumfeld ihre Vorteile ausspielen. An diesem Donnerstag stützten die robusten Aktien von Roche, Nestle und Novartis.

Quelle: dpa-AFX
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27.03.26 13:32
Europas Aktienmärkte haben am Freitag weiter nachgeben. Vor dem Wochenende hielten sich Marktteilnehmer angesichts des Irak-Krieges und des weiter gestiegenen Ölpreises zurück. "Die jüngste Verlängerung des Ultimatums durch Donald Trump sorgt nicht für Entspannung", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Die erneute Fristverlängerung wirkt wie weniger ein diplomatischer Fortschritt als vielmehr wie ein Zeichen dafür, dass eine tragfähige Einigung weiterhin auf sich warten lässt."
Der EuroStoxx 50 sank am Mittag um 1,09 Prozent auf 5505,16 Punkte. Der Schweizer SMI hielt sich dank der Stärke der defensiven Schwergewichte mit einem Minus von 0,59 Prozent auf 12.566,98 Zähler etwas besser, während der britische FTSE 100 um 0,4 Prozent auf 9.932,40 Punkte fiel.

Dabei warfen auch die Inflationsdaten für den Euroraum in der kommenden Woche ihre Schatten voraus. "Höhere Inflationszahlen für März dürften nur ein Vorgeschmack dessen sein, was bei einem andauernden Iran- bzw. Energiekrieg in den kommenden Wochen droht“, sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Einen ersten Eindruck lieferten Zahlen aus Spanien. Dort hatte sich die Inflation im März wegen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verstärkt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 3,3 Prozent zu.

Schwächster Sektor waren die Medienwerte. Hier brachen die Aktien von CTS Eventim wegen eines enttäuschenden Jahresausblicks um 19 Prozent ein. JPMorgan-Analystin Lara Simpson rechnet damit, dass die Ziele des Ticketvermarkters "für Diskussionen sorgen dürften".

Chemiewerte profitierten dagegen von der Stärke des Schwergewichts BASF (BASF Aktie) . Die US-Investmentbank Morgan Stanley hatte das Kursziel für von 52 auf 58 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Probleme in der Rohstoffversorgung im Zuge des Nahost-Kriegs dürften die asiatischen Chemiekonzerne kostenseitig härter treffen als die europäische Konkurrenz. BASF gewannen knapp ein Prozent.
Vergleichsweise stabil präsentierten sich auch die defensiven Pharmawerte. Hier gab es eine Übernahme. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will für bis zu zwei Milliarden US-Dollar das US-Biotechunternehmen Excellergy kaufen.

Auch im ansonsten unspektakulären Nahrungs- und Getränkesektor sorgte eine Unternehmensnachricht für Aufmerksamkeit. Pernod Ricard und der Jack-Daniels-Hersteller Brown-Forman führen Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss, um sich in einem schwächeren Spirituosenmarkt besser aufzustellen. Pernod kletterten darauf um drei Prozent. Allerdings hat die Aktie seit den bisherigen Jahreshochs rund 30 Prozent verloren, was den Anstieg relativiert.

Quelle: dpa-AFX
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27.03.26 20:08
Europas Börsen haben am Freitag an ihre Vortagsverluste angeknüpft. Mit dem anhaltenden Iran-Krieg und den weiter steigenden Ölpreisen fehlte die Kaufbereitschaft am Markt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 1,08 Prozent tiefer bei 5.505,80 Punkten. Dank der dreitägigen Erholungsserie vor dem neuerlichen Rückschlag am Donnerstag behauptete er aber ein hauchdünnes Wochenplus.

Für den schon zuletzt vergleichsweise robusten Schweizer SMI ging es am Freitag um 0,57 Prozent auf 12.570,26 Punkte bergab. Der britische FTSE 100 verlor lediglich 0,05 Prozent auf 9.967,35 Punkte. Ihn stützten die schwer gewichteten Bergbautitel.

Quelle: dpa-AFX
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30.03.26 19:23
Nach seinen jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Kriegs hat sich der EuroStoxx 50 am Montag etwas erholt. Trotz der Eskalation durch den Eintritt der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz schaffte der Eurozonen-Leitindex ein Plus von 0,65 Prozent auf 5.541,79 Punkte.
Dabei halfen Gewinne an der Wall Street, wo der Dow Jones Industrial von Zukäufen von Schnäppchenjägern profitierte. Hinzu kamen vage Hoffnungen auf Fortschritte im Krieg im Nahen Osten.

Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,78 Prozent auf 12.668,67 Punkte. Für den britische FTSE 100 ging es um 1,61 Prozent auf 10.127,96 Punkte nach oben. Er profitierte von seinen schwer gewichteten Öl- und Rohstofftiteln.

"Alles in allem bleibt die Marktlage schwierig", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. Es sei weiterhin kaum abzuschätzen, wie schnell sich die steigenden Energiepreise in den Teuerungsraten zeigen würden und wie teuer Öl (Rohöl) noch werden könne. "Eines ist aber sicher: Die zerstörte Infrastruktur im Nahen Osten wird mit großer Sicherheit einen schnellen disinflationären Trend verhindern", fuhr der Experte fort.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 gehörten Versorgertitel sowie die Aktien von Öl- und Gaskonzernen zu den größten Gewinnern. Sie profitierten von den weiter hohen Ölpreisen. Auch Rohstoffwerte waren gefragt.

Beim Ölkonzern Totalenergies hatte eine Meldung der "Financial Times" über einen Rekordgewinn aus einer Ölwette für zusätzlichen Auftrieb gesorgt: Die Aktien gewannen gut drei Prozent und setzten damit ihre Rekordjagd fort. Laut der Zeitung dominierte das Unternehmen im März den physischen Ölmarkt im Nahen Osten. Es habe einen Gewinn von über einer Milliarde US-Dollar erzielt, nachdem es alle im Mai zur Verladung vorgesehenen Rohölladungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman aufgekauft habe.

An der EuroStoxxx-Spitze zogen die Papiere von Ferrari um mehr als vier Prozent an. Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan rechnet mit einem soliden ersten Quartal des Sportwagenbauers.

Nach einer Kaufempfehlung der US-Investmentbank Bank of America (Bank of America Aktie) schnellten in Kopenhagen die Anteilscheine von Orsted um sieben Prozent nach oben. Das politische Risiko für US-Windkraftprojekte auf See nehme ab, schrieb Analyst Peter Bisztyga. Auch das stärkere Geschäft in Europa spreche für die Dänen. Generell sei das Thema Windkraft auf See ein Nutznießer des Iran-Kriegs und des Strebens nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Darüber hinaus seien die Orsted-Aktien attraktiv bewertet.

Quelle: dpa-AFX
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31.03.26 20:20
Die wichtigsten europäischen Börsen haben sich am Dienstag etwas weiter von ihren Verlusten im Zuge des Iran-Kriegs erholt. Die Optimisten am Markt klammern sich aktuell an die Hoffnung, dass der Krieg im Nahen Osten bald enden könnte. Laut dem "Wall Street Journal" soll sich US-Präsident Donald Trump gegenüber seinen Beratern bereit erklärt haben, den Krieg zu beenden. Dies solle geschehen, selbst wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.
Der EuroStoxx 50 gewann 0,50 Prozent auf 5.569,73 Punkte. Auf Monatssicht ergibt dies ein Minus von 9,3 Prozent. Das ist der größte Einbruch seit März 2020, als die Corona-Pandemie die Märkte auf Talfahrt geschickt hatte.

In Zürich stieg der SMI am Dienstag um 0,85 Prozent auf 12.776,79 Punkte. Für den britischen FTSE 100 („Footsie“) ging es um 0,48 Prozent auf 10.176,45 Punkte nach oben.

Das Geschäft verlief mit angezogener Handbremse. "Die Stimmung der Anleger pendelt weiter zwischen der Angst, eine Erleichterungsrally zu verpassen, und den Befürchtungen einer erneuten Eskalation hin und her", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets

Zur Vorsicht mahnen derzeit die möglichen Folgen eines längeren Konflikts im Iran und anhaltend hoher Ölpreise. "Mit dem starken Anstieg der Energiepreise wächst die Befürchtung, dass die Weltwirtschaft in eine stagflationäre Phase geraten könnte, also in eine Zeit schwachen Wachstums bei gleichzeitig hoher Inflation", gab Duncan Lamont, Leiter Strategic Research bei der Fondsgesellschaft Schroders, zu bedenken. "Für den Aktienmarkt ist das im historischen Mittel das ungünstigste Szenario."

Aus Branchensicht waren Finanzdienstleister mit plus 1,7 Prozent stark gefragt. Hier stützten die Gewinne des Schwergewichts UBS in Höhe von 4 Prozent. Das Institut kann laut einem Medienbericht auf politische Unterstützung bei den Plänen rund um schärfere Kapitalvorschriften hoffen. Führende schweizerische Parlamentarier hätten versichert, dass sie einen Kompromiss zu den Plänen des Bundesrats vorschlagen würden, schrieb die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf Insider. UBS wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

Für die Anteilscheine von DocMorris ging es um fast 13 Prozent nach oben. Börsianer verwiesen vor allem auf Eindeckungen von Leerverkäufen zum Quartalsende hin. Denn Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, wurden durch die jüngste Erholung der Aktien auf dem falschen Fuß erwischt. Analyst Felix Dennl vom Bankhaus Metzler verwies zudem auf die Reformvorschläge für das deutsche Krankenkassen-System. Vor allem der Vorschlag, die Zuzahlung von gesetzlich Versicherten für verschreibungspflichtige Medikamente zu erhöhen, könnte die Verbraucher dazu veranlassen, von Apotheken vor Ort zu den preisgünstigeren Versandapotheken zu wechseln.

In London sackten die Anteilscheine von Unilever als klares Schlusslicht im "Footsie" um mehr als sieben Prozent ab. Der Konsumgüterkonzern verkauft den Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an den US-Gewürzhersteller McCormick (McCormick Aktie) & Co . In Folge der nun vereinbarten Transaktion hält Unilever 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen. Der Experte Callum Elliott vom US-Analysehaus Bernstein Research äußerte sich skeptisch: Das fusionierte Unternehmen dürfte hoch verschuldet sein und die Hauptnotierung in den USA dürfte voraussichtlich erheblichen Verkaufsdruck seitens der europäischen Unilever-Aktionäre auslösen./

Quelle: dpa-AFX
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01.04.26 18:56
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch ihren jüngsten Erholungskurs deutlich beschleunigt. Sie folgten damit den Vorgaben aus den USA und Fernost, wo die Börsen teilweise massiv zugelegt hatten, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ende der Angriffe auf den Iran in zwei bis drei Wochen in Aussicht gestellt hatte.
Der EuroStoxx 50 zog um 2,93 Prozent auf 5.732,71 Punkte an. Außerhalb des Euroraums stieg der SMI in Zürich um 1,68 Prozent auf 12.991,25 Zähler. Der britische FTSE 100 ("Footsie") kletterte um 1,85 Prozent auf 10.364,79 Punkte nach oben.

"Die Stimmung der Investoren hellt sich zwar etwas auf, dennoch zeigt sich noch keine Euphorie an den europäischen Handelsplätzen", beschrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets, die aktuelle Lage.

Die fehlende Euphorie hatte unterdessen ihre Gründe. "Der Konflikt ist nicht gelöst und der Zeitplan bleibt unsicher", gab Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Broker eToro, zu bedenken. "Gleichzeitig bleibt eine militärische Eskalation jederzeit möglich."

Von dieser Skepsis zeugten auch die gefallenen, aber nicht eingebrochenen Ölnotierungen. "Der Ölpreis ist seit März mehrfach unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen, bisher jedoch nur kurzfristig", merkte Wienke zu der jüngsten Entspannung an. Entsprechend lag der Ölsektor zwar als einzige Branche im Minus, dramatisch waren die Abgaben jedoch nicht.

Ansonsten dominierten Erholungsbewegungen. Dabei standen die zuletzt stärker unter Druck gekommenen Sektoren nun an der Spitze, allen voran die Bankwerte . Die im vergangenen Jahr auffallend gestiegene Branche war in den vergangenen Wochen wegen der immer stärker gewordenen Konjunktursorgen durch den Iran-Krieg unter Druck gekommen. Gut im Rennen lagen nun Unicredit mit einem Aufschlag von 5,6 Prozent.

Auch die Aktien der Fluggesellschaften waren gefragt. Die volatilen Papiere von Air France-KLM zogen um fast 9 Prozent an. Allerdings hatte sie von den Jahreshochs im Februar in der Spitze fast 40 Prozent verloren.

Beim Triebwerksbauer Rolls-Royce stützte neben der allgemeinen Markterholung eine positive Analystenstimme der Bank Wells Fargo (Wells Fargo Aktie). Der Hersteller von Flugzeugteilen dürfte von den steigenden Auslieferungen von Großraumflugzeugen profitieren, hieß es. Ein starkes Wachstum im Ersatzteil-Bereich sollte zudem zu einer deutlichen Anhebung der Ziele für 2028 führen. Rolls-Royce schnellten um 6,6 Prozent nach oben.
Als Schlusslicht im "Footsie" sackten Berkeley Group Holdings um fast zehn Prozent ab. Der Bauträger rechnet jetzt mittelfristig mit geringeren Gewinnen als zunächst erwartet. Begründet wurde dies mit einem geringeren Potenzial für Leitzinssenkungen wegen des Iran-Kriegs.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
02.04.26 19:24
Nach der Kurserholung zur Wochenmitte ist der EuroStoxx 50 am Donnerstag wieder unter Druck geraten. Grund dafür war die negativ aufgenommene Rede an die Nation von Donald Trump, nachdem der US-Präsident am Vortag noch Hoffnungen auf ein Kriegsende im Iran geschürt hatte.
Ein positiv aufgenommener Bericht zu den Plänen des Iran für die Straße von Hormus sorgte am Nachmittag dafür, dass sich das Minus unter dem Strich in Grenzen hielt. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA hatte berichtet, der Iran arbeite derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete unter Berufung auf den Politiker, der Iran habe angekündigt, Mautgebühren für Schiffe festzulegen, die die Straße von Hormus passieren.

Der Leitindex der Eurozone fiel am Ende um 0,70 Prozent auf 5.692,86 Punkte. Die wegen Karfreitag verkürzte Handelswoche endete damit mit einem Plus von 3,4 Prozent. Seit Beginn des Iran-Kriegs Anfang März hat das Börsenbarometer aber mehr als 7 Prozent eingebüßt.

Der schweizerische SMI sank am Donnerstag dank seiner defensiven Schwergewichte nur um 0,07 Prozent auf 12.981,97 Punkte. Der britischen FTSE 100 profitierte von der Stärke der Ölwerte und gewann 0,69 Prozent auf 10.436,29 Punkte.

"Während der US-Präsident einerseits das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen als greifbar nah skizzierte, jonglierte er im nächsten Satz mit Szenarien, die den Iran zurück in die 'Steinzeit' befördern könnten", hieß es in einem Kommentar der Chart-Experten von Index-Radar. "Solche rhetorischen Volten sorgen natürlich für Verunsicherung, zumal die Entsendung weiterer Truppen und Flugzeuge eine deutliche Sprache spricht, die eher nach Bodenoffensive als nach diplomatischem Ausklang klingt."
Das Hin und Her der vergangenen Tage setzte sich bei den Einzelsektoren fort. Gestern noch am Ende der Branchen-Tabelle, waren die Ölwerte nun Spitzenreiter. Sie reagierten damit auf die Ölpreise, die nach Trumps Rede deutlich gestiegen waren. Aktien wie Eni (ENI Aktie) , die an der EuroStoxx-Spitze um 4,3 Prozent anzogen, setzten so ihren Höhenflug fort. Vergleichsweise stark präsentierten sich auch defensive Branchen wie Nahrung und Getränke sowie die Versorger .

Gemieden wurden dagegen zum Beispiel die Technologiewerte . Hier standen Halbleitertitel unter Druck. Das Schwergewicht ASML verlor 2,2 Prozent. "Zum einen drückt die Zinssensitivität auf die Branche und wird von den hohen Energiepreisen beeinflusst", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets, dazu an. "Wesentlicher ist jedoch, dass die Branche auf Produkte aus dem Petrobereich wie spezielle Gassorten angewiesen ist und diese sowohl im Preis steigen als auch aktuell nicht mehr oder nur bedingt zur Verfügung stehen."

Abgaben erlitten auch die Aktien der Fluggesellschaften. Hier ging es mit Air France-KLM um fast vier Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte ein unverbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an Tap Air Portugal eingereicht. Auch die Lufthansa (Lufthansa Aktie) ist an den Portugiesen interessiert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
07.04.26 12:06

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag leichte Gewinne verzeichnet. Dabei gab das US-Ultimatum an den Iran erneut die Richtung vor.

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Zeitpunkt: 08.04.26 14:37
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Highländer49:

Aktien Europa

 
07.04.26 18:22
Belastet von weiteren Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Dienstag nach dem verlängerten Osterwochenende deutlich nachgegeben. Der EuroStoxx 50 schloss 1,05 Prozent tiefer bei 5.633,22 Punkten. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 1,48 Prozent auf 12.790,35 Zähler. Der britische FTSE 100 verlor 0,84 Prozent auf 10.348,79 Punkte.
Im Fokus stand das US-Ultimatum an den Iran, die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen. Die Frist läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab. Stunden vor Ablauf des Ultimatums richtete Trump noch einmal eine harsche Drohung an den Iran. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social./

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
08.04.26 18:39
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg einen großen Sprung nach oben gemacht. An den Börsen rund um den Globus herrschte Erleichterung über die massiv gefallenen Ölpreise, da die vom Iran blockierte Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll.
Der EuroStoxx 50 schloss 4,97 Prozent höher bei 5.9123,37 Punkten. Außerhalb des Euroraums zog der schweizerische SMI um 2,53 Prozent auf 13.113,43 Zähler an. Der britische FTSE 100 legte um 2,51 Prozent auf 10.608,88 Punkte zu.

Kurz vor dem Ablauf des jüngsten Ultimatums von US-Präsident Donald Trump hatten sich die Vereinigten Staaten und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus geeinigt. Auch Israels Armee bestätigte, die Angriffe auf Ziele im Iran ausgesetzt zu haben. Zugleich meldeten allerdings Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate Beschuss aus dem Iran, während der Iran Explosionen am Persischen Golf meldete.

Die Bewegungen im europäischen Branchentableau entsprachen dem Szenario einer Entspannung mit deutlich sinkenden Ölpreisen. An der Spitze der Sektoren standen die Reise- und Freizeitwerte, wo vor allem die Aktien der Fluggesellschaften gefragt waren. So kletterten Air France-KLM um über 11 Prozent nach oben.

Weit vorne standen zudem die Industrie- und Technologiewerte, die während des Nahost-Konflikts wegen Sorgen um die Lieferketten und die Auswirkungen hoher Energiepreise auf die Konjunktur unter Druck geraten waren. Safran (Safran Aktie) stiegen um 10,6 Prozent, Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) um 9,7 Prozent und ASML um 8,9 Prozent. Bei den energieintensiven Stahltiteln ragten ArcelorMittal mit plus 12,8 Prozent heraus.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen kam es zu massiven Gewinnmitnahmen. BP verloren dabei 5,8 Prozent, Shell 4,7 Prozent, Eni (ENI Aktie) 5,6 Prozent und Totalenergies 3,1 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...srally-nach-11963969
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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.04.26 18:40
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag mehrheitlich moderat nachgegeben. Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag setzte sich eine vorsichtigere Einschätzung der Waffenruhe im Iran-Krieg durch. Das spiegelte sich auch in den gestiegenen Ölpreisen wider.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,29 Prozent bei 5.896,29 Punkten. Außerhalb des Euroraums sank der britische FTSE 100 um 0,05 Prozent auf 10.603,48 Zähler. Dagegen stieg der schweizerische SMI um 0,35 Prozent auf 13.159,56 Punkte.

Genährt wurde die Anlegerskepsis von dem Umstand, dass die Straße von Hormus derzeit faktisch weiter geschlossen ist. Nur wenige Schiffe haben seit der Ankündigung der Waffenruhe die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport global wichtige Meeresenge passiert. Obendrein gab es massive Angriffe Israels im Libanon, weshalb der Iran nun droht, die mit den USA vereinbarte Feuerpause aufzukündigen. US-Präsident Donald Trump droht seinerseits ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Aus Branchensicht standen europaweit Medienwerte sowie Aktien aus den Segmenten Technologie sowie Reise & Freizeit am stärksten unter Verkaufsdruck. Auf dem Technologiesektor lastete vor allem der Kursverlust des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) von 6,8 Prozent. Die Softwarebranche leidet unter Verdrängungssorgen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). JPMorgan-Analyst Toby Ogg wertete Aussagen von SAP-Chef Christian Klein in der "Financial Times" als weiteren Beleg für die Veränderungen beim Geschäftsmodell des Softwarekonzerns.

Stärkste Gewinner waren Ölwerte. Sie erholten sich damit von den Vortagsverlusten. "Wie nachhaltig die Entspannung bei den Energiepreisen ist, dürfte von den weiteren Verhandlungen abhängen", bemerkte Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei ZKB, angesichts der anstehenden Gespräche zu einer längerfristigen Lösung des Iran-Krieges. Die Papiere der Öl-Multis Shell , BP (BP Aktie) , Eni (ENI Aktie) und Totalenergies verbuchten Kursaufschläge zwischen 1,7 und 4,0 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueckhaltend-11965276
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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.04.26 18:35

Europas wichtigste Aktienmärkte sind mehrheitlich mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gegangen. Vor den direkten Gesprächen zwischen den USA und Iran herrschte Zurückhaltung.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 5.926,11 Punkten. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein Wochengewinn von mehr als vier Prozent. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI am Freitag um 0,18 Prozent auf 13.183,28 Zähler. Der britische FTSE 100 sank um 0,03 Prozent auf 10.600,53 Punkte.

Die Vorsicht der Investoren galt den schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. "Solange beide Seiten auf ihre Maximalforderungen bestehen, sieht es nicht gerade nach großer Entspannung aus", betonte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. "Nachdem eine schnelle Einigung eher unwahrscheinlich wirkt, dürften die Finanzmärkte volatil bleiben." Allerdings sei der Druck auf die Trump-Regierung, den Krieg zu beenden, schon wegen der Zwischenwahlen im Herbst hoch.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus dem Mediensektor sowie Rohstoff- und Technologiewerte europaweit zu den größten Gewinnern. Die stärksten Verluste verzeichneten hingegen Versicherer. Dies war vor allem den Papieren von Zurich Insurance geschuldet, die um 4,1 Prozent absackten. Das deutliche Minus war aber lediglich optischer Natur, denn die Aktie wurde am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt.


Auch Öl-Titel gehörten zu den deutlichen Verlierern, wobei die Abgaben angesichts der zuletzt relativ stabilen Ölpreise überschaubar waren. "Entscheidend für die Entwicklung der Energiepreise und damit auch der Konjunktur ist, ob der Krieg endet und die Straße von Hormus bald wieder frei befahrbar wird", erklärten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg. "Selbst nach einem Kriegsende dürfte es einige Zeit dauern, bis die Versorgungslücken geschlossen sind und die Energieinfrastrukturen wieder vollständig funktionieren." Die Preise dürften also nicht sofort auf das Vorkriegsniveau fallen.
Unter den Einzelwerten zeigten sich die Anteilsscheine von Holcim mit einem Kursanstieg von mehr als 4 Prozent in starker Verfassung. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Aktien des Baustoffkonzerns von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Der schlechte Lauf der Papiere im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Einstiegschance in eine mehrjährige Wachstumsstory, begründete Analyst Ben Rada Martin seine Kaufempfehlung./

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ate-gewinne-11966345

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Highländer49:

Aktien Europa

 
13.04.26 12:21
Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nachgegeben. Eine Ausnahme bildete die ungarische Börse, die - beflügelt vom klaren Sieg der Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar - deutlich zulegte.
Der EuroStoxx 50 sank gegen Mittag um 0,9 Prozent auf 5.875 Punkte. Außerhalb des Euroraums fiel der Schweizer SMI um 0,7 Prozent auf 13.094 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,3 Prozent auf 10.564 Punkte nach.

Der Budapester Leitindex Bux gewann gegen den schwachen internationalen Markttrend zuletzt 2,7 Prozent. Nach Berechnungen von Ungarns Wahlkommission erreichte die Tisza-Partei bei den Wahlen eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament. Damit beendet der künftige Ministerpräsident Magyar die 16-jährige Herrschaft seines autokratischen Vorgängers Viktor Orban. Die Anleger setzen darauf, dass die neue Regierung marktfreundliche Reformen umsetzen wird, um die Freigabe eingefrorener EU-Gelder in Milliardenhöhe zu ermöglichen.

In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Donald Trump unterdessen eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus den Segmenten Touristik, Luftfahrt und Automobil europaweit zu den größten Verlierern. Die Papiere des Flugzeugbauers Airbus und des Triebwerkherstellers Safran (Safran Aktie) verbuchten Abgaben von 1,9 beziehungsweise 2,4 Prozent. Jefferies-Analystin Chloe Lemarie sieht in den hohen Treibstoffpreisen und deren Auswirkungen auf die Flugzeug-Nachfrage weiterhin ein größeres Problem für die Luftfahrtunternehmen.
Die stärksten Gewinne verzeichneten hingegen Öl-Titel, die von den wieder stark gestiegenen Ölpreisen profitierten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Zuletzt notierte er bei knapp 103 Dollar (Dollarkurs) und damit rund acht Prozent über dem Niveau vom Freitagabend.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-vorerst-11967516
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Highländer49:

Aktien Europa

 
14.04.26 13:59
Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder zugelegt. Erneut folgte die Kursentwicklung der Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt. Die Märkte reagierten mit Gewinnen auf Entspannungssignale, die schon in Asien und an der Wall Street die Kurse gestützt hatte.
Zuletzt hieß es, Pakistan arbeite an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Den Angaben zufolge hat China dem Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen. Eine offizielle Bestätigung über weitere Verhandlungen liegt bislang aber nicht vor.

Der EuroStoxx 50 gewann am Mittag 0,89 Prozent auf 5.957,85 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI um 0,57 Prozent auf 13.220,54 Zähler. Der britische FTSE 100 tendierte unterdessen kaum verändert.

Die Hoffnung auf weitere diplomatische Schritte im Iran-Krieg zeigte sich im Rückgang der Ölpreise und den Verlusten der Ölwerte. Die anlaufende Berichtssaison lieferte unterdessen wechselhafte Signale.

Enttäuscht fiel die Reaktion auf die Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH aus. Die Aktie sank um knapp zwei Prozent und belastete den Branchensektor. Selbst wenn man die Krise im Nahen Osten in Rechnung stelle, sei das erste Quartal doch enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank. Die wichtige Sparte Mode und Lederwaren sei geschrumpft, hier hätten Analysten im Mittel mit einer Stagnation gerechnet.

Mehr überzeugen konnten dagegen zwei Schweizer Standardwerte. Aktien von Givaudan kletterten nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um 4,7 Prozent. Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller hatte beim organischen Wachstum die Markterwartungen übertroffen. Die vorgelegten Zahlen zeigten, dass sich die breite Aufstellung des Konzerns weiterhin auszahle und die Nachfrage in den meisten Bereichen trotz hoher Vergleichsbasis robust bleibe, hieß es dazu von Vontobel.

Noch stärker waren Sika, die um fast neun Prozent anzogen. Das Bauchemieunternehmen hatte für das erste Quartal Umsatzzahlen vorgelegt, die trotz eines schwierigen Umfelds etwas besser als erwartet ausgefallen waren. Vor allem beim Wachstum überzeugte das Unternehmen. Die bestätigte Jahresprognose beruhigt zudem die Anleger. Dies half auch dem Baustoffsektor, der auf den vorderen Plätzen der Einzelsektoren rangierte.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uetzt-kurse-11968836
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Highländer49:

Aktien Europa

 
14.04.26 17:57
Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten sind am Dienstag wieder stärker ins Risiko gegangen. Die Vereinigten Staaten und der Iran erwägen weitere Friedensgespräche. Dies lässt die Hoffnung auf eine länger andauernde Waffenruhe am Persischen Golf steigen und die Ölpreise sinken. Die anlaufende Berichtssaison sendete unterdessen durchwachsene Signale.
Der EuroStoxx 50 gewann 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI um 0,94 Prozent auf 13.269,77 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,25 Prozent auf 10.609,06 Punkte zu.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...auf-weitere-11969423
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Highländer49:

Aktien Europa

 
15.04.26 19:43
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch nach einigen enttäuschenden Quartalszahlen tiefer geschlossen. Papiere von Luxusgüterherstellern sowie die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML ließen deutlich Federn.
Die Marktteilnehmer bleiben angesichts der auf erhöhtem Niveau stabilisierten Ölpreise vorsichtig. Sie warten darauf, ob es in den kommenden Tagen zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. Hoffnungen darauf hatten jüngst die Börsen nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom vergangenen Wochenende angetrieben. Zur Beilegung der Iran-Krise ist unterdessen Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. Dieser gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.

Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsende 0,74 Prozent auf 5.940,34 Punkte. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 0,38 Prozent auf 13.219,58 Zähler nach. Der britische FTSE 100 beendete den Handel mit minus 0,47 Prozent auf 10.559,58 Punkte.

Luxuswerte präsentierten sich einmal mehr schwach. Nach den enttäuschenden Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH zum Wochenstart erlitten mit Hermes und Kering (Kering Aktie) zwei weitere Unternehmen Rückschläge. Die Hermes-Aktien brachen um 8,2 Prozent ein, während Kering um 9,3 Prozent fielen. Bei Hermes sprachen die Analysten von Barclays von enttäuschenden Umsatzzahlen im ersten Quartal. Bei Kering verwiesen die Experten der Deutschen Bank auf die enttäuschende Entwicklung der Marke Gucci.

Auch nicht viel besser lief es für die Papiere von ASML , die nach Geschäftszahlen zunächst an ihr Rekordhoch herangelaufen waren, daran aber abprallten und letztlich 4,2 Prozent verloren. Der Chipindustre-Ausrüster profitierte weiter vom KI-Boom und war mit überraschend viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Der erhöhte Ausblick für 2026 spiegele die anhaltend hohe Nachfrage wider, hieß es von Goldman Sachs. Möglicherweise hätten sich während der Telefonkonferenz einige mehr Optimismus für 2027 erhofft, kommentierrten die Experten von Jefferies.
Im Autosektor kamen Stellantis besser voran mit einem Plus von 1,9 Prozent. Der Hersteller hatte im ersten Quartal dank eines Aufschwungs in seinen Kernmärkten Nordamerika und Europa mehr Autos verkauft. Ein Jahr zuvor noch waren die Verkäufe zu Jahresbeginn deutlich abgerutscht, vor allem im einst so lukrativen nordamerikanischen Markt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uswerte-und-11970957
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