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Europas wichtigste Aktienmärkte haben vor dem Hintergrund einer verworrenen Nachrichtenlage im Nahost-Konflikt und negativer US-Börsen einen schwachen Wochenauftakt verzeichnet. Hinzu kam die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle für die Autoindustrie in der EU auf 25 Prozent anzuheben, was vor allem Aktien dieser Branche belastete.
Die USA dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, entsprechende Berichte iranischer Medien seien falsch. Für etwas Hoffnung sorgte die Nachricht, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert hätten. Die neue Initiative zielt darauf ab, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge für die Schifffahrt wieder freizumachen.
Unter den schwachen Autowerten führten die Aktien deutscher Autohersteller die Verliererliste an. Im EuroStoxx verloren Ferrari 0,8 Prozent. Die Papiere von Stellantis büßten 1,3 Prozent ein, jene von Renault (Renault Aktie) fielen um 0,7 Prozent.
Auch die Versorgertitel wurden überdurchschnittlich gemieden. Die Aktien von Enel (Enel Aktie) sackten um 2,5 Prozent ab. Analyst Rob Pulleyn von der US-Bank Morgan Stanley senkte sein Anlageurteil für Enel von "Equal-weight" auf "Underweight". Eingriffe in den Strommarkt bewertet er als größtes Risiko für die Branche in der Sommersaison, wenn die Gasspeicher wieder aufgefüllt werden.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Dienstag dank überwiegend positiver Unternehmensergebnisse mehrheitlich von ihren Vortagesverlusten erholt. Negative Ausnahme war die Londoner Börse, wo Befürchtungen über ein drohendes Ende der britischen Labour-Regierung nach dem verlängerten Wochenende für deutliche Verluste sorgten. Die Ölpreise gaben nach dem Vortagesanstieg am Dienstag nach, was die Märkte ebenfalls stützte.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 1,84 Prozent bei 5.869,63 Punkten. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,38 Prozent auf 13.052,17 Zähler. Der Londoner FTSE 100 sackte um 1,40 Prozent auf 10.219,11 Punkte ab.
In England machten sich die Anleger Sorgen um die politische Stabilität des Landes. Am 7. Mai steht mit den Kommunalwahlen ein wichtiger Stimmungstest für den unbeliebten Premierminister Keir Starmer an. Beobachter erwarten eine Wahlniederlage für Labour und einen Wahlsieg der rechten Reform-Partei und der Grünen. Dies sorgte neben schwachen Aktien auch für stark fallende Kurse britischer Anleihen. Die Rendite von dreißigjährigen Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf den höchsten Stand seit 1998.
"Investoren werten die guten Ergebnisse in der laufenden Berichtsaison als Stütze für den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen zum USA-Iran-Konflikt", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Es sei schwer, sich ein klares Bild über die Lage im Iran-Krieg zu machen.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben im Zuge von Entspannungssignalen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutlich zugelegt. Auch stark gesunkene Ölpreise sorgten für eine gute Stimmung.
Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 2,68 Prozent höher bei 6.027,13 Punkten. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 1,77 Prozent auf 13.283,26 Zähler. Der Londoner FTSE 100 kletterte um 2,15 Prozent auf 10.438,66 Punkte nach oben.
US-Präsident Donald Trump stellte ein mögliches Ende des Iran-Kriegs in Aussicht, drohte Teheran aber gleichzeitig mit heftigen Angriffen, falls sich das Land nicht auf eine Vereinbarung einlasse. Er stellte die Öffnung der Straße von Hormus auch für den Iran in Aussicht. Teheran will den Vorschlag prüfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai wies einen US-Medienbericht der Nachrichtenwebseite "Axios" über ein kurz bevorstehendes Abkommen zwischen den Kriegsparteien als überzogen zurück.
Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Krieg spiegelte sich in den Bewegungen der Einzelbranchen wider. Gefragt waren zyklische Sektoren wie Auto-, Reise- und Minenwerte. Ölaktien rangierten dagegen mit deutlichen Verlusten am Ende des Feldes.
Technologietitel profitierten auch von starken Vorgaben aus den USA. Die hervorragenden Zahlen von AMD hinterließen im Halbleitersektor Spuren. So kletterten ASML um 6,2 Prozent nach oben. Dagegen fielen die Papiere des Zahlungsabwicklers Adyen um 1,5 Prozent. Die Analysten von Oddo BHF sprachen von Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen.
Unter den ebenfalls stark gefragten Versicherungstiteln ragten Axa (AXA Aktie) mit 3,8 Prozent Aufschlag heraus. Der französische Versicherer hatte zum Jahresstart ein kräftiges Wachstum verzeichnet.
Nach der jüngsten Erholung sind Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag eingeknickt. Der EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent tiefer bei 5.972,65 Punkten. Außerhalb der Eurozone verlor der Zürcher SMI 1,11 Prozent auf 13.135,43 Zähler. Der FTSE 100 in London gab vor allem aufgrund schwacher Ölwerte um 1,55 Prozent auf 10.276,95 Punkte nach.
Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte er dem Land in einem Gespräch mit dem Sender PBS erneut: Falls es keine Einigung gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren". Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft.
Die Ölpreise fielen am Donnerstag aufgrund von Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahost-Konflikt den dritten Tag in Folge. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt rund 98 US-Dollar. Das waren rund drei Prozent weniger als am Vortag.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-gewinnen-11996939
Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Freitag vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Iran-Konflikt eingeknickt. Trotz Waffenruhe beschossen sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele in dem Land und zwei unter seiner Flagge fahrende, unbeladene Öltanker an.
"Die Situation in der Krisenregion bleibt angespannt und die Waffenruhe ist mehr als brüchig", warnte Christian Henke, Marktanalyst vom Broker IG. "Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, könnten sich die Anleger sehr schnell ernüchtert zeigen und den Börsen den Rücken zuwenden."
Europaweit schwächster Sektor waren die Versicherungswerte. Swiss Life reagierten mit einem Kursrückgang von 2,7 Prozent auf eine Verkaufsempfehlung der UBS. Die Aktien der Allianz (Allianz Aktie) verloren mit 5,0 Prozent noch mehr, doch war dies dem Dividendenabschlag des Schwergewichts geschuldet.
Im ebenfalls schwächelnden Reisesektor ging es mit den Aktien der Fluggesellschaften nach unten. Die Papiere der britischen IAG büßten dabei 2,8 Prozent ein. Der sehr starke Anstieg der Kerosinpreise durch den Iran-Krieg hatte die Gewinnpläne der British-Airways-Mutter durchkreuzt. Der Ausblick deute darauf hin, dass die Konsensschätzungen für den operativen Gewinn (Ebit) in diesem Jahr gesenkt werden müssten, hieß es von der kanadischen RBC.
Gewinne verzeichneten dagegen die Technologiewerte. Hier ragten Amadeus IT mit plus 1,9 Prozent heraus. Der Anbieter von Buchungssystemen hatte mit seinen Zahlen zum ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Zudem hatte Amadeus trotz der Lage im Mittleren Osten seinen Ausblick bestätigt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...e-bruechige-11998575
Mangels Fortschritten in den Gesprächen zur Beendigung des Iran-Kriegs hat der EuroStoxx 50 am Montag leicht nachgegeben. Der Weg zur Wiederöffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus bleibe ungewiss, schrieben die Experten der Großbank UBS um den Investmentchef Mark Haefele.
US-Präsident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschläge der Gegenseite zur Beilegung des Konflikts als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Wieder anziehende Ölpreise und damit erneut einhergehende Inflationssorgen waren die Folge.
Der Leitindex der Eurozone verlor 0,27 Prozent auf 5.895,45 Punkte. Außerhalb des gemeinsamen Währungsraums legte der schweizerische SMI minimal auf 13.101,33 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 (Footsie ) zeigte sich dank Gewinnen bei den Rohstoffwerten robuster, indem er um 0,36 Prozent auf 10.269,43 Punkte stieg.
In der europäischen Sektorwertung waren die Telekom-Werte stark gefragt, die allgemein als defensivere Anlagevariante angesehen werden. Dabei stachen die im Stoxx Europe 600 Telecommunications und im FTSE 100 enthaltenen Titel von Airtel Africa positiv heraus, die an der "Footsie"-Spitze 14,5 Prozent höher aus dem Handel gingen. Bei dem Unternehmen hatte es Spekulationen darüber gegeben, dass Mehrheitsaktionär Bharti Airtel seine Beteiligungsstruktur neu ordnen könnte.
Asos stiegen um 6,7 Prozent. Der Verkauf eines Logistikzentrums an die Supermarktkette Marks & Spencer überraschte positiv. Die Vereinbarung wird zu einem signifikanten einmaligen Vorsteuergewinn führen. Für die Aktien von Marks & Spencer ging es um 2,8 Prozent nach unten.
Die Anteile von IAG zogen um 6,4 Prozent an. Die Fluggesellschaft-Holding hatte den Haltern einer Anleihe ein Wandlungsangebot unterbreitet.
Die verfahrene Lage im Iran-Konflikt hat den EuroStoxx 50 am Dienstag stark belastet. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump am seidenen Faden, nachdem der Vorschlag des Irans zur Beendigung des Kriegs bei diesem auf Unverständnis gestoßen war.
Der Leitindex der Eurozone verlor 1,48 Prozent auf 5.808,45 Punkte. Als Belastung kamen die weiter anziehenden Ölpreise und der überraschend starke Anstieg der Inflation in den USA im April hinzu.
Außerhalb der Eurozone präsentierten sich die Börsen robuster. So legte der SMI in Zürich um 0,14 Prozent auf 13.119,53 Punkte zu. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gab geringfügig auf 10.265,32 Punkte nach. An beiden Handelsplätzen stützten defensive Schwergewichte die Kurse.
Die unsichere Lage spiegelte sich auch im ZEW-Index wider. Dieser habe sich im Mai zwar leicht erholt, stellte Robin Winkler, Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank fest. Gleichwohl seien die Konjunkturerwartungen der Analysten weiterhin deutlich schlechter als vor Ausbruch des Iran-Krieges. Der militärische Konflikt habe die Wachstumserwartungen für die nächsten Monate mehr oder weniger zunichtegemacht.
Von der Zuspitzung der Lage am Persischen Golf profitierten einmal mehr die Ölwerte , die in dem schwachen Gesamtmarkt nur leicht nachgaben. Die defensiven Pharmawerte gewannen sogar. Hier legten Bayer (Bayer Aktie) an der EuroStoxx-Spitze um 3,7 Prozent zu. Gute Geschäfte rund um Soja- und Maissaatgut sowie das laufende Sparprogramm hatten dem Unternehmen zu einem überraschend starken Jahresstart verholfen.
Der EuroStoxx 50 hat sich am Mittwoch etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. An den Finanzmärkten richtete sich das Interesse auf die Gespräche in China zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Amtskollegen Xi Jinping.
"Peking könnte als geopolitischer Brückenbauer zwischen Washington und Teheran fungieren und damit zwischen den Fronten im Nahostkonflikt vermitteln", schrieb Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. Die Märkte hofften, dass Xi hinter den Kulissen als Vermittler auftreten könnte, auch wenn der große Wurf derzeit unwahrscheinlich erscheine.
Der Leitindex der Eurozone gewann 0,91 Prozent auf 5.861,07 Punkte. Außerhalb der Eurozone kletterte der SMI in Zürich um 0,71 Prozent auf 13.212,96 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 stieg um 0,58 Prozent auf 10.325,35 Punkte.
Aus Branchensicht ragte europaweit der Rohstoffsektor mit einem Plus von 4,4 Prozent positiv hervor. Angetrieben wurde dieser von der anhaltenden Rally des Kupferpreises. Wegen Betriebsunterbrechungen in Minen weltweit steigen aktuell die Risiken hinsichtlich der Versorgung der Weltwirtschaft mit diesem für die Digitalisierung, den Infrastruktur-Ausbau und die Energiewende wichtigen Rohstoff.
Der starke Technologiesektor profitierte von den Gewinnen der ASML-Aktien , die um 4,8 Prozent auf 1.327 Euro anzogen. Die US-Bank Goldman Sachs hatte das Kursziel auf 1.600 Euro angehoben. Die Anteilsscheine des Zulieferers der Chipindustrie spiegelten Wachstumstreiber wie KI-Nachfrage und China-Chancen immer noch nicht angemessen im Kurs, hieß es.
Der erneute Ölpreisanstieg hat am Freitag an vielen Börsen Europas Inflationssorgen ausgelöst. An den Anleihemärkten zogen die Renditen entsprechend an, sodass die wichtigsten Aktienindizes deutlich unter Druck gerieten. Anleger nahmen die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China mit Blick auf den Iran-Krieg mit Enttäuschung auf. Es bleibt nun dabei, dass die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus weiter faktisch geschlossen ist.
Der EuroStoxx 50 sank um 1,81 Prozent auf 5.827,76 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 1,42 Prozent.
Außerhalb der Eurozone fiel der britische FTSE 100 am Freitag um 1,71 Prozent auf 10.195,37 Zähler. Der SMI legte geringfügig auf 13.220,17 Punkte zu. Allerdings war die Börse in Zürich am Donnerstag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben und konnte damit nicht wie andere geöffnete Börsen deutlich zulegen.
Kommende Woche stehen eine Reihe wichtiger konjunktureller Frühindikatoren an. "Solange die Straße von Hormus nicht wirklich nachhaltig geöffnet wird, dürften die Frühindikatoren weiter südwärts tendieren", warnte Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck.
Unter Druck standen insbesondere die von der Konjunktur und der Zinsentwicklung abhängigen Sektoren. Die energieintensiven Stahlwerte schwächelten dabei auffallend stark. So verloren ArcelorMittal (ArcelorMittal Aktie) fünf Prozent.
Die stark von den Energiepreisen bestimmten Baustoffwerte gaben ebenfalls deutlich nach. Holcim etwa sackten um 5,1 Prozent ab.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag einen wechselhaften Handelsverlauf mit Gewinnen beendet. Nach einem schwachen Start arbeiteten sich die Indizes ins Plus vor - auch begünstigt durch Meldungen, wonach zwischen den USA und dem Iran weitere Lösungsideen ausgetauscht werden. Unter anderem soll die US-Seite iranischen Medien zufolge dazu bereit sein, Ölsanktionen gegen das Land vorübergehend zu lockern.
Die davon getriebenen Hoffnungen auf eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg kühlten aber schon bald wieder etwas ab. Zum Börsenschluss behauptete der EuroStoxx 50 ein Plus von 0,36 Prozent auf 5.849,00 Punkte. Außerhalb der Eurozone rettete der schweizerische SMI einen Gewinn von 0,16 Prozent auf 13.240,70 Punkte ins Ziel. Der britische FTSE 100 schnitt mit einem Kursanstieg von 1,26 Prozent auf 10.323,75 Punkte klar besser ab.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...an-hoffnung-12008632
Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich wenig von der Stelle gekommen. Angesichts schwächelnder US-Börsen behauptete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 letztlich nur ein Plus von 0,04 Prozent auf 5.851,16 Punkte.
Die Entwicklung der verschiedenen Branchen zeigte, dass auch die Anleger in Europa mit Blick auf den anhaltenden Nahost-Konflikt eher vorsichtig bleiben und derzeit auf defensive Titel setzen.
Außerhalb der Eurozone ging es für den britischen FTSE 100 um 0,07 Prozent auf 10.330,55 Punkte hoch. Derweil schaffte der schweizerische SMI dank der Kursstärke der defensiven Schwergewichte Nestle und Novartis ein Plus von 0,94 Prozent auf 13.364,80 Punkte.
Dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verzichtet hat, hatte den Kursen schon am Montag nur wenig Auftrieb gegeben. Das gilt auch für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Die Ölpreise sind seitdem zwar etwas gesunken, liegen aber weiter auf einem sehr hohen Niveau, was Inflationsängste schürt.
"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", hatte bereits am Morgen Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners kommentiert. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber könne nur spekuliert werden.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 hatten am Dienstag die Anteile von Medizinunternehmen sowie Lebensmittel- und Getränkeherstellern die Nase vorn.
Gemieden wurden dagegen die konjunktursensiblen Aktien von Rohstoff- und Bergbauunternehmen , Bau- , Chemie- und Autofirmen . Der Subindex der Öl- und Gaskonzerne zollte seinem starken Lauf seit Jahresbeginn Tribut.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ericher-smi-12010174
Europas wichtigste Aktienindizes haben am Mittwoch weiter zugelegt. Medienberichten zufolge hat US-Präsident Donald Trump Fortschritte in Verhandlungen mit dem Iran signalisiert. Zudem wird der nach New Yorker Börsenschluss anstehende Quartalsbericht des KI-Chip-Riesen Nvidia (Nvidia Aktie) schon mit Spannung erwartet. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", warnte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro.
Besonders stark präsentierte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 : Er baute im Kielwasser der freundlichen New Yorker Börsen sein Plus aus und schloss 2,13 Prozent höher mit 5.976,07 Punkten. Für den Londoner FTSE 100 ging es letztlich um 0,99 Prozent auf 10.432,34 Punkte bergauf. Der Züricher SMI verabschiedete sich mit einem Gewinn von 0,26 Prozent auf 13.399,29 Punkte.
Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms, führte Experte Wienke aus. Die Bestmarke der Aktien aus der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen an das Unternehmen hoch sind.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...idia-zahlen-12011667
Europas zuletzt freundliche Aktienmärkte haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Weder die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran noch die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen und Geschäftsprognosen von Nvidia (Nvidia Aktie) sorgten für klare Kaufsignale.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor mit den noch deutlicher schwächelnden US-Börsen letztlich 0,26 Prozent auf 5.960,32 Punkte. Dagegen ging der schweizerische SMI 0,35 Prozent fester mit 13.446,43 Zählern aus dem Handel. Der britische FTSE 100 gewann 0,11 Prozent auf 10.443,47 Punkte.
Derweil ging es für den türkischen Aktienindex Borsa Istanbul 100 um gut 6 Prozent bergab. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara hatte die Absetzung des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP angeordnet. Özgür Özel und die Parteiführung werden damit ihrer Ämter enthoben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Zur Wochenmitte hatte US-Präsident Donald Trump bei den Anlegern noch mit der Aussage gepunktet, dass die Verhandlungen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges in der "Endphase" seien. "Ich würde das gerne glauben, aber mal ehrlich: Wie oft haben wir das schon gehört?", kommentierte nun Win Thin, Chefvolkswirt der Bank of Nassau 1982.
Teheran erklärte zwar, der jüngste Vorschlag aus Washington habe die Kluft zwischen den beiden Seiten teilweise überbrückt. Doch ein Medienbericht, wonach der Iran plane, sein Uran zu behalten, wurde als potenzieller Rückschlag für jegliches Friedensabkommen gewertet. Die Ölpreise zogen vor diesem Hintergrund wieder kräftig an.
Neue Zuversicht für eine baldige Friedensvereinbarung im Iran-Krieg hat am Pfingstmontag die europäischen Aktienkurse beflügelt. Von den USA wie auch dem Iran gab es Aussagen über den möglichen Abschluss eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs. Dies schürte Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und sorgte für sinkende Ölpreise.
Während der Handel an den Leitbörsen in London, Zürich und New York pausierte, fand er in Frankfurt, Mailand und Paris statt. Der EuroStoxx 50 schloss 1,95 Prozent höher bei 6.136,66 Punkten. Seine Kursverluste zu Zeiten des Iran-Kriegs sind damit ausgeglichen. Der Abstand zur Bestmarke von knapp 6.200 Punkten beträgt nur noch 63 Zähler. Ein Rekord gelang dem italienischen Leitindex FTSE MIB .
Ein Rahmenabkommen sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb US-Präsident Donald Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Er sprach von konstruktiven Gesprächen, aber noch keinem Durchbruch. Details blieben unklar, doch soll es um eine 60-tägige Frist für mehr Verhandlungen gehen. Positiv gewertet wurde auch, dass sich eine iranische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha angekündigt hat.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...he-hoffnung-12015638
Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschlägen gegen den Iran hielten Marktteilnehmer zur Vorsicht an. Das US-Militär hatte trotz Waffenruhe Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an Europas Börsen ab", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, fest.
Der EuroStoxx 50 sank am Mittag um 0,83 Prozent auf 6.085,50 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 0,67 Prozent höher mit 10.536,38 Zählern. "Getragen wird der britische Leitindex von den Rohstoff- und Minenaktien", so Lipkow. Der schweizerische SMI kletterte um 0,35 Prozent auf 13.551,11 Punkte.
Nach Ansicht von Lipkow bleibt die Höhe des Ölpreises der Dreh- und Angelpunkt. "Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte auch darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen nehmen", prognostizierte Lipkow. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."
Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. "Höhere Edel- und Basismetallpreise lassen auch die Aktienkurse von Anglo American (Anglo American Aktie) , Rio Tinto & Co. steigen", merkte Lipkow an. So stiegen Anglo American um 1,6 Prozent und Rio Tinto um 2,1 Prozent.
Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn hat der Aktienmarkt in der Eurozone am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschläge gegen den Iran stimmten Marktteilnehmer wieder vorsichtiger, nachdem am Vortag viel Hoffnung eingepreist wurde, dass ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran abgeschlossen werden kann.
Dem EuroStoxx 50 blieb ein weiterer Anstieg hin zu seinem Rekordhoch von knapp 6.200 Punkten verwehrt. Der Leitindex der Eurozone litt nach seiner Rally auf das höchste Niveau seit Ende Februar unter Gewinnmitnahmen. Aus dem Handel ging er 1,18 Prozent tiefer bei 6.064,15 Punkten. Er blieb aber über der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten.
Außerhalb der Eurozone vollzogen die Leitindizes in Zürich und London die Vortagsrally noch ein Stück nach, die ihnen feiertagsbedingt entgangen war. Der Londoner FTSE 100 konnte daher 0,24 Prozent auf 10.491,39 Punkte zulegen. Er profitierte auch von steigenden Rohstoffwerten. In der Schweiz hielt sich der SMI mit 0,17 Prozent im Plus bei 13.525,68 Punkten.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-daempfer-12016910
Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt."Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg am späten Vormittag um 0,79 Prozent auf 6.111,84 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 kaum verändert. Der Schweizer SMI kletterte um 0,62 Prozent auf 13.609,89 Punkte.
Stärkster Sektor waren die Autowerte, die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der EU hatte im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen, wie der Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,4 Prozent.
Im Technologiesegment verzeichneten Halbleiterwerte Gewinne. ASML zogen um 1,6 Prozent an. US-Halbeiterwerte hatten gute Vorgaben geliefert, allen vor an Micron Technologies, die nach einer Empfehlung durch die UBS einen Kurssprung hingelegt hatten. Zudem hatten mit SK Hynix und Samsung zwei asiatische Schwergewichte aus dem Segment neue Hochs verzeichnet.
Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von über 17 Prozent auf. Das Unternehmen hatte bestätigt, ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams Company (Sherwin-Williams Company Aktie) zurückgewiesen zu haben. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Die Ölpreise verlieren heute deutlich und geben damit einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder ab.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-kurssprung-12017687
Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt. "Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,11 Prozent auf 6.070,54 Punkte. Außerhalb der Eurozone gewann der britische FTSE 100 ("Footsie") 0,13 Prozent auf 10.505,01 Punkte. Der Schweizer SMI kletterte um 0,75 Prozent auf 13.627,41 Punkte nach oben.
Stärkster Sektor waren die Autowerte , die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der Europäischen Union hat im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren laut Herstellerverband Acea zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,3 Prozent.
Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von fast einem Fünftel auf. Das Unternehmen wies ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams zurück. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.
Am Ende des Feldes rangierten die Ölwerte . Die Ölpreise gaben zur Wochenmitte deutlich nach. Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs drückte auf die Notierungen.
An den europäischen Aktienmärkten haben die Anleger am Donnerstag wieder zurückhaltender agiert. Denn die Waffenruhe im Iran-Krieg erscheint brüchig. So hatte das US-Militär nahe der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus eine iranische Stellung angegriffen, von der aus Drohnen gesteuert wurden. Nur für einen kurzen Ausflug ins Plus sorgte ein Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios", wonach sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands geeinigt hätten.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zu Handelsschluss um 0,25 Prozent auf 6.055,11 Punkte, nachdem er zur Wochenmitte noch moderat gestiegen war. Außerhalb der Eurozone schloss der britische FTSE 100 0,75 Prozent tiefer bei 10.425,96 Zählern. Der schweizerische SMI verlor 0,9 Prozent auf 13.504,76 Punkte.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uhe-im-iran-12020031
Europas Aktienmärkte haben trotz der unklaren Entwicklung im Iran-Konflikt am Dienstag zugelegt. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hinderten die Anleger in der Breite nicht am Aktienkauf.
Im Schlepptau der anhaltenden Rekordrally an den US-Börsen setzten sie hierzulande auch auf die in den USA so begehrten Technologiewerte, die im EuroStoxx ganz vorne lagen. Der Eurozonen-Leitindex ging 1,21 Prozent höher bei 6.107,85 Punkten aus dem Handel.
Außerhalb der Eurozone ging es aber gemäßigter zu: Der britische FTSE 100 schloss 0,33 Prozent höher bei 10.373,51 Zählern. Der Züricher SMI ging prozentual unverändert bei 13.305,72 Punkten aus dem Handel.
US-Präsident Donald Trump hat die "nächste Woche" als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. Das berichtete der US-Sender ABC News unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump. Aus dem Iran hieß es aber, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. In der Eurozone hat der Krieg die Inflationsrate im Mai auf 3,2 Prozent nach oben getrieben.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...giewerte-im-12024665
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch nachgeben. Damit profitierten sie nicht von den positiven Vorgaben der US-Börsen. "Während die Wall Street scheinbar mühelos von Rekord zu Rekord eilt, wirkt Europa wie ein Läufer, der zwar mithalten möchte, jedoch immer wieder auf die Uhr schaut", hieß es in einer Einschätzung des Anbieters von Handelsstrategien Index Radar.
Am Mittag stand der EuroStoxx 50 0,43 Prozent tiefer bei 6.081,50 Punkten. Ähnlich sah es außerhalb des Euroraums aus. Der britische FTSE 100 büßte 0,23 Prozent auf 10.349,28 Punkte ein, während der Schweizer SMI um 0,85 Prozent auf 13.192,87 Punkte sank.
Dabei trugen gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran zum Innehalten der Marktteilnehmer bei. Zudem hatten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Am Ende des Feldes bewegten sich die Finanzdienstleister. Stark unter Druck standen dabei Aktien der Partners Group mit 17,3 Prozent Abschlag. Das Schweizer Unternehmen hatte die Rücknahme bei dem Private Equity Fonds "Global Value SICAV" eingeschränkt. Der Schritt erfolgte nach einem Anstieg der Rücknahme-Anträge bei dem Fonds, in den zu einem größeren Teil private Anleger investiert sind.
Die Analysten von Baader sprachen von einem für die gesamte Branche wichtigen Signal. Zuletzt habe das Geschäft offensichtlich von Investoren mit "weichen Knien" profitiert. Es dürfte für die Unternehmen in Zukunft schwieriger werden, neue Zuflüsse zu generieren.
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.
Der EuroStoxx 50 ging 0,89 Prozent tiefer bei 6.053,57 Punkten aus dem Handel. Gestützt auf steigende Ölaktien fiel der britische FTSE 100 nur um 0,40 Prozent auf 10.332,30 Zähler. In der Schweiz verlor der SMI 0,66 Prozent auf 13.218,32 Punkte.
Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise. Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn. Shell , BP und Eni (ENI Aktie) legten bis zu 1,7 Prozent zu.
Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP (SAP Aktie) , Adyen und Prosus aus dem Technologiesektor, nachdem Investoren auch in den USA bei den Tech-Werten zu Gewinnmitnahmen neigten. Der Nasdaq-100-Index war dort nach einem frühen Rekord ins Minus gerutscht.
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