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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.06.26 12:22

Mit guten Vorgaben im Rücken haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag zugelegt. Das vorläufige Ende der gegenseitigen Angriffe von Israel und Iran stützte etwas. "Auch wenn ein Friedensvertrag zwischen Washington und Teheran vorerst Wunschdenken bleibt, setzen die Märkte darauf, dass die Spannungen nicht auf eine neue Eskalationsstufe gehoben werden", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest. Dies zeigte sich auch in den gesunkenen Ölpreisen.
Der EuroStoxx 50 gewann ein Prozent auf 6.123,19 Punkte. Außerhalb des Euroraums kletterte der Schweizer SMI um 0,46 Prozent auf 13.381,84 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.332,96 Punkte sank. Hier belasteten Verluste von Öl- und Pharmawerten etwas.

Zu den Gewinnern gehörten die Halbleiterwerte. Sie folgten damit starken Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Anleger nutzen die zuletzt gefallenen Kurse zum Einstieg.

"Aktuell spricht vieles dafür, dass die Geschwindigkeit der Künstliche-Intelligenz-Entwicklung weiterhin unterschätzt wird", betonte Analyst Hagen Ernst vom Vermögensverwalter DJE Kapital. Solange die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichten, geht er von einem anhaltenden Trend aus - mit den größten Engpässen bei Speicherchips. ASML legten um ein Prozent zu, STMicro um 1,6 Prozent.

Im Chemiesektor ragten Givaudan mit 6,3 Prozent Aufschlag hervor. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte das Kursziel von 3.000 auf 3.300 Franken angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Nachfrage bleibe solide, so Analystin Virginie Boucher-Ferte. Die US-Bank JPMorgan hatte den Wert zudem unter "Positive Catalyst Watch" eingeordnet.


Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Pharmawerte. Hier belasteten die Verluste von GSK , die um 3,1 Prozent sanken. Der britische Pharmakonzern baut sein Krebsgeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent weiter aus. Der gesamte Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 10,6 Milliarden US-Dollar.

Nach Ansicht der Analysten der Investmentplattform Hargreaves Lansdow stärkt GSK mit dem Zukauf seine Stellung im Bereich zielgerichteter Krebstherapien und erweitert zugleich seine Wirkstoffpipeline. Aus Sicht der UBS bietet Nuvalent zwei weit vorangetriebene Wirkstoffkandidaten gegen verschiedene Lungenkrebsvarianten, die noch vor 2030 einen Umsatz- und Ergebnisbeitrag liefern könnten.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-stuetzen-12031032

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Highländer49:

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09.06.26 20:05

Ein erneuter Schwächeanfall der gut gelaufenen US-Technologiebörse Nasdaq hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen. In New York sei vor drei Mega-Börsengängen im Tech-Sektor wieder Verkaufsdruck aufgekommen, kommentierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Denn diese zögen die Liquidität aus den Märkten ab.
Der EuroStoxx 50 drehte ins Minus und schloss 0,21 Prozent tiefer mit 6.049,74 Punkten. Der britische FTSE 100 weitete mit 10.227,33 Punkten seinen Tagesverlust sogar auf 1,41 Prozent aus. Ihn belasteten die Kursabschläge von Öl- und Pharmawerten. Dagegen zeigte sich der Schweizer SMI weniger beeindruckt vom Handelsgeschehen in New York: Er behauptete ein Plus von 0,27 Prozent auf 13.356,31 Punkte.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...aeche-zieht-12031673

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Highländer49:

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10.06.26 20:01

Anders als am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte den schwachen US-Börsen am Mittwoch teilweise getrotzt. Sie zeigten sich damit vergleichsweise wenig beeindruckt von neuen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran.
Zum Handelsende dämmte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 mit 6.009,95 Punkten sein Minus immerhin auf 0,66 Prozent ein. Außerhalb des Währungsraums gewann der britische FTSE 100 letztlich 0,27 Prozent auf 10.254,81 Punkte.

Für den Schweizer SMI ging es sogar um 0,80 Prozent auf 13.463,33 Punkte bergauf, womit er sich von den drei Indizes erneut am besten schlug. Er profitierte von Kursaufschlägen defensiver Schwergewichte - besonders Nestle war bei den Anlegern gefragt.

Auch im marktbreiten Stoxx Europe 600 lagen die Aktien von Lebensmittel- und Getränkeherstellern weit vorn - wie die ebenfalls defensiven Telekommunikations- , Konsumgüter- und Pharmatitel .

Dagegen büßten die konjunktursensiblen Rohstoff- , Industriegüter- und Autoaktien deutlich an Wert ein.
Vergleichsweise schwach waren auch Technologiewerte . Börsianer verwiesen auf den am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX . "Wer dabei sein möchte, braucht Liquidität - genau deshalb geraten selbst beliebte Technologiewerte unter Druck", hieß es in einer Einschätzung von Index-Radar, einem Anbieter von Handelsstrategien.

Das Sektor-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) büßte 3,2 Prozent ein. US-Konkurrent Oracle wird nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorlegen. Analyst Rishi Jaluria von der kanadischen Bank RBC äußerte sich in einem Ausblick vorsichtig zu den Zahlen.

An der Londoner Börse sackten die Aktien von WH Smith um rund 16 Prozent ab. Das Buchhandelsunternehmen hatte seinen Ausblick gesenkt und zudem eine Kapitalerhöhung in Aussicht gestellt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rse-trotzen-12033129

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Highländer49:

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11.06.26 18:09

Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag durch die Bank zugelegt. Der Schwächeanfall nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) war nicht von Dauer. Rückenwind kam am Nachmittag zudem von den erholten New Yorker Märkten. Die Aktienkurse dies- wie jenseits des Atlantiks trotzten neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Die Ölpreise zeigten sich schwankungsanfällig - zuletzt gaben sie ein wenig nach.
Dabei schaukelt sich der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran trotz offiziell geltender Waffenruhe weiter hoch. Trump hatte schwere Angriffe auf den Iran für die Nacht angekündigt. Die USA würden das Land "sehr hart" treffen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte nur wenig Einfluss auf die Kurse. Mit der ersten Erhöhung seit fast drei Jahren stemmt sich die EZB gegen den Inflationsschub infolge des Iran-Kriegs. Die Euro-Währungshüter hoben den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an. Die letzte Zinserhöhung im Euroraum gab es im September 2023. Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Firmen, was die Nachfrage bremsen und so die Inflation dämpfen kann.

"Da die Inflation im Euroraum über drei Prozent liegt und es wenig Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt gibt, ist eine Zinserhöhung jetzt der richtige Schritt", sagte Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts. Die EZB folge damit dem, was die Märkte schon eingepreist hätten.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...neuen-trump-drohungen-12034509

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Highländer49:

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12.06.26 19:43

Friedenssignale im Nahost-Konflikt und der Hype um den SpaceX-Börsengang in den USA haben auch Europas Börsen am Freitag beflügelt. Der EuroStoxx 50 erreichte schon früh mit knapp über 6.200 Punkten ein Rekordhoch. Zum Handelsende behauptete der Leitindex der Eurozone ein Plus von 2,16 Prozent auf 6.187,63 Punkte, was ihm nach der weitgehenden Lethargie der vergangenen Tage noch einen Wochengewinn von 2,1 Prozent bescherte.
Etwas geringer fielen die Tagesgewinne außerhalb des Euroraums aus. Für den britischen FTSE 100 ging es am Freitag letztlich um 1,63 Prozent auf 10.471,72 Punkte hoch. Der Schweizer SMI gewann 1,32 Prozent auf 13.708,02 Punkte.

US-Präsident Donald Trump stellte ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht. Der Iran sprach nach einem anfänglichen Dementi ebenfalls von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss, ähnlich wie der Vermittlerstaat Pakistan. Dass Trump sich zuletzt auf seiner Online-Plattform Truth Social über eine unzutreffende iranische Darstellung der Verhandlungsergebnisse sowie eine iranische Drohnenattacke auf indische Schiffe in der Meeresstraße von Hormus beschwerte, ließ die Aktienanleger kalt. Die Ölpreise gaben unterdessen deutlich nach.

Praktisch zum Börsenschluss in Europa startete SpaceX in den US-Handel. Der erste Kurs lag mit 150 US-Dollar gut 11 Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Zuletzt notierten die Aktien des Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef Elon Musk noch höher bei rund 166 Dollar. Vorbörsliche Indikationen hatten sogar bis 175 Dollar (Dollarkurs) gereicht.


Im europäischen Branchentableau Stoxx Europe 600 reichte es für den Tech-Index trotz deutlicher Gewinne nicht für den Spitzenplatz - den nahm der Bankenindex ein. Allerdings haben seit Jahresbeginn nur die Aktien von Öl- und Gas- sowie Rohstoffkonzernen stärker als die Technologietitel zugelegt.
Die Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten gab auch dem Reise- und Freizeitsektor am Freitag weiter Auftrieb. Dagegen litt der Ölsektor unter den sinkenden Ölpreisen.

Adyen profitierte mit einem Plus von 5,5 Prozent vom Kauf des US-Start-ups Orb. Damit erhalte der niederländische Zahlungsabwickler Zugriff auf eine Plattform für nutzungsbasierte Abrechnungen, kommentierte Experte Hannes Leitner vom Analysehaus Jefferies. Da gehe der Trend hin - und weg vom klassischen Abo-Modell. Jüngst hatten die Aktien noch ein Tief seit dem Jahr 2023 markiert.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rekord-dank-12035814

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Highländer49:

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15.06.26 19:35

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges hat den EuroStoxx 50 am Montag angetrieben. Der Eurozonen-Leitindex war zu Handelsbeginn auf ein Rekordhoch gesprungen, bevor der Schwung wieder etwas nachließ. Am Ende stand ein Plus von 0,68 Prozent auf 6.229,43 Punkte zu Buche.
Der britische FTSE 100 konnte seine Gewinne nicht halten und schloss 0,39 Prozent im Minus bei 10.430,62 Punkten. In Zürich ging der SMI geringfügig höher bei 13.717,54 Punkten aus dem Handel.

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen verständigt, doch über dessen Inhalt ist noch nicht viel bekannt. Die formelle Unterzeichnung der Vereinbarung soll am Freitag stattfinden.

Eine wesentliche Streitfrage war bis zuletzt die Öffnung der Straße von Hormus. Hier soll der Iran eingelenkt und nach der Unterzeichnung eine Öffnung der Meerenge versprochen haben. Im Gegenzug dafür ordnete US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben an, die US-Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufzuheben. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Iraner erfüllt, während die USA auf die Öffnung der Straße von Hormus warten müssen. Außerdem droht möglicherweise ein Gebühren-Modell für die Durchfahrt der Meerenge.

Es gebe zwar weiter noch Unsicherheiten, ob am Freitag tatsächlich ein Abkommen unterzeichnet wird, schrieb Analyst Maximilian Uleer von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei seit Kriegsbeginn aber noch nicht so hoch gewesen.


Nachdem der Krieg die Ölpreise kräftig nach oben getrieben hatte, gaben sie nun in Reaktion auf die Einigung deutlich nach. Aktien von Ölwerten wurden von den Anlegern verkauft. So sackten BP , Totalenergies und Eni (ENI Aktie) um bis zu 4,7 Prozent ab. Der entsprechende Branchenindex gab um 3,1 Prozent nach.

An der Spitze der europäischen Sektoren lagen derweil Autoaktien mit einem Plus von 2,6 Prozent. Sie reagierten damit besonders positiv auf die Aussicht auf eine konjunkturelle Belebung im Falle eines dauerhaften Friedens in Nahost. Für die Titel von Stellantis ging es um 3,2 Prozent nach oben, Renault stiegen um 3,7 Prozent.

Unter den besten Werten im EuroStoxx gewannen Ferrari nach einem positiven Analystenkommentar gut vier Prozent. Der 26-prozentige Kursrückgang in den vergangenen zwölf Monaten übertreibe die Markenrisiken, schrieb Edouard Aubin von der US-Investmentbank Morgan Stanley. Denn die Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 seien nur um rund 4 Prozent zurückgegangen. So erschienen unter anderem die Risiken im Zusammenhang mit dem Elektromodell Luce des Luxussportwagenbauers eingepreist.

An der Börse in Wien machten die Anteilsscheine von AT&S einen Kurssprung um 36 Prozent, nachdem der Technologiekonzern seinen Jahresausblick wegen eines neuen Liefervertrages mit dem US-Chipkonzern AMD angehoben hatte.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rdhoch-nach-12037687

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Highländer49:

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16.06.26 19:40

Der EuroStoxx 50 hat am Dienstag erneut zugelegt. Weiterhin erfreute die Anleger die Aussicht auf die am Freitag anstehende Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges. Allerdings verfehlte der Leitindex der Eurozone knapp ein erneutes Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 0,45 Prozent auf 6.257,42 Punkte zu Buche.
Der Schweizer SMI stieg um 0,32 Prozent auf 13.761,53 Punkte. Er hatte am Montag nur ein knappes Plus ins Ziel gerettet. Der britische FTSE 100 , der zu Wochenbeginn mit einem Verlust aus dem Handel gegangen war, gewann nun 0,61 Prozent auf 10.494,21 Punkte.

Im europäischen Branchentableau standen Autowerte nach der jüngsten Erholung unter Druck. Sie litten unter dem Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt im Mai. Die Gründe dafür seien klar, sagt Cui Dongshu, Generalsekretär des chinesischen Verbands für Personenkraftwagen. Aus seiner Sicht belastet vor allem der Rückgang staatlicher Hilfen den Markt. Hinzu kämen die hohen Benzinpreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs und die schwache Kaufkraft vieler Verbraucher.

Gefragt waren dagegen Industrietitel , nachdem sich die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten Konjunkturerwartungen von Finanzmarktteilnehmern im Juni unerwartet deutlich erholt haben. "Die Expertinnen und Experten setzen darauf, dass sich der Iran-Konflikt dem Ende nähert", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach das Ergebnis der Umfrage. Der massive Druck auf die Energiepreise und Inflation dürfte sich abschwächen, was sich positiv auf die energieintensive Industrie und die privaten Haushalte auswirke.


Der ebenfalls starke Banken-Index notierte weiter auf dem höchsten Niveau seit der Finanzkrise im Jahr 2008. An der Spitze der Branchenübersicht und zugleich als bester Wert im EuroStoxx zogen die Papiere der Unicredit um gut vier Prozent an.
Die Bank of America hatte das italienische Kreditinstitut zur Top-Empfehlung unter den Banken der Europäischen Union gekürt. Die Analysten gehen davon aus, dass eine Übernahme der Commerzbank (Commerzbank Aktie) Wertpotenzial freisetzen könnte, das bislang noch nicht im Kurs berücksichtigt ist.

Anfang Mai hatte die Unicredit eine freiwillige Offerte für die Commerzbank vorgelegt und bietet eigene Aktien zum Tausch. Und dank des zuletzt starken Kursanstieges der Unicredit-Papiere würde sich die Annahme des Angebots nun auch bezahlt machen, auch wenn der deutsche Staat die Offerte als zweitgrößter Aktionär ablehnt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...stoxx-unter-12039231

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Highländer49:

Aktien Europa

 
17.06.26 19:59

In dem weiterhin freundlichen Börsenumfeld hat der EuroStoxx 50 erstmals die Marke von 6.300 Punkten geknackt. Der Eurozonen-Leitindex baute seine jüngsten Gewinne aus und stieg am Ende um 0,68 Prozent auf 6.300,07 Punkte. Angetrieben wurden die Kurse weiterhin von der Aussicht auf einen dauerhaften Frieden in Nahost und die Öffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus.
Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um weitere 0,39 Prozent auf 13.815,24 Punkte bergauf. Er hat zu seiner Bestmarke von 14.063 Punkten aus dem Februar aber noch etwas Luft nach oben.

Der britische FTSE 100 legte um lediglich 0,14 Prozent auf 10.508,61 Punkte zu. Obwohl die heimische Preissteigerung im Mai nicht so stark wie erwartet ausgefallen sei, "zeigt sich gerade im Dienstleistungssektor eine hartnäckigere Inflation, die die Bank of England auf den Plan rufen könnte", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets. Und vor der morgigen Sitzung der Zentralbank würden die Investoren vorsichtiger und warteten auf die geldmarktpolitischen Signale.

Im europäischen Branchentableau waren die konjunktursensiblen Technologiewerte und Bankentitel stark gefragt. Dagegen standen Autoaktien auf den Verkaufszetteln der Anleger ganz oben. Am Dienstag hatte der Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt die Stimmung getrübt - einen Tag später gab es mit einer Prognosesenkung von BMW (BMW Aktie) die nächste schlechte Nachricht. Die Titel der Münchener knickten am EuroStoxx-Ende um mehr als acht Prozent ein.

Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sprach von einem "Weckruf für die Autobranche". Aus seiner Sicht muss BMW seine Strategie im Kompaktsegment in China komplett überdenken. Hier seien momentan alle europäischen Premiumhersteller preislich nicht konkurrenzfähig.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueber-6-300-12040569

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