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Highländer49:

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09.07.26 19:25

Nach einer bislang schwachen Börsenwoche wegen des eskalierenden Nahost-Konflikts haben Europas Aktienmärkte am Donnerstag zu einer Erholung angesetzt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 1,28 Prozent und schloss bei 6.284,27 Punkten. Er hatte in den vergangenen drei Tagen gut drei Prozent eingebüßt.
"Die Börse erhält derzeit widersprüchliche Signale", beschrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets die Lage. "Einerseits sorgt die angespannte Lage im Nahen Osten für Unsicherheit, andererseits gibt es Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung."

Außerhalb des Euroraums waren die Kursbewegungen überschaubar. So schloss der schweizerische SMI 0,29 Prozent im Plus bei 14.215,30 Punkten. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,16 Prozent auf 10.472,45 Zähler nach, belastet nicht zuletzt von einem starken Rücksetzer des Schwergewichts Astrazeneca (AstraZeneca Aktie) .

Gefragt waren Sektoren, die am Vortag unter Druck geraten waren. Stärkster Sektor waren die zuletzt gefallenen Rohstoffaktien , auch Bankaktien und Technologietitel verzeichneten Gewinne.

ASML kletterten im Sog guter Vorgaben der asiatischen Halbleiter- und KI-Aktien um 4,8 Prozent. STMicroelectronics zogen um 7,2 Prozent an und BE Semiconductor um 5,6 Prozent. Nokia -Aktien verteuerten sich nach zuletzt herben Verlusten um fast 10 Prozent.
Am Ende des Feldes bewegten sich die am Vortag starken defensiven Titel, allen voran die Pharmaaktien . Hier belastete auch der Einbruch von Astrazeneca , die um über 6 Prozent absackten. Der Rücksetzer erfolgte auf enttäuschende Studiendaten zu einem Medikament gegen eine Herzerkrankung. Die Analysten der US-Bank Jefferies sprachen von einem überraschenden Rückschlag.

Stark präsentierten sich dagegen die Papiere von Wolters Kluwer mit 1,5 Prozent Aufschlag. Die US-Bank JPMorgan hatte die Aktie des Wissenschaftsverlags und Software-Anbieters von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-tage-folgt-12063857

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Highländer49:

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13.07.26 19:20

Der wieder zugespitzte Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten am Montag nicht sonderlich verunsichert. "Es ist die Wiederholung des bekannten und bereits mehrfach durchlebten Eskalationsszenarios", begründete Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Gelassenheit an den Aktienmärkten. Allerdings ziehe der Ölpreis wieder an, was neue Angst vor einer nächsten Inflationswelle schüren könne.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,02 Prozent höher bei 6.271,02 Punkten. Außerhalb des Euroraums gewann der schweizerische SMI 0,22 Prozent auf 14.266,18 Zähler. Der britische FTSE 100 stieg um 0,01 Prozent auf 10.498,29 Punkte.

Nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich kündigte er an, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen.

Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden angegriffen, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren. Ziel sei es, dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es.

Zu den schwächsten Sektoren gehörte der Stoxx Europe 600 Technology . Erneut standen vor allem die stark gelaufenen Halbleiteraktien unter Druck. Infineon (Infineon Aktie) verloren am Ende des EuroStoxx 50 2,9 Prozent. ASML gaben davor um 1,8 Prozent nach. In Paris
gaben STMicro um 0,7 Prozent nach.


Angesichts steigender Ölpreise war der Öl- und Gassektor europaweit am stärksten gefragt. Die Aktien von Eni (ENI Aktie) und Totalenergies gehörten mit plus 3,9 beziehungsweise plus 3,0 Prozent zu den Top-Werten im EuroStoxx 50. BP gewannen 4,6 Prozent und Shell 2,3 Prozent.

Der Autokonzern Stellantis steigerte den Absatz im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum um 10 Prozent. Vor allem ein dickes Plus in Nordamerika von 38 Prozent sorgte für den Aufschwung. Insbesondere neue oder aufgefrischte Modelle mit weiteren Antriebsvarianten seien bei den Kunden gut angekommen, hieß es. Im stückzahlenmäßig größten Markt Europa ging es um 5 Prozent nach oben. Die Stellantis-Papiere legten um 1,9 Prozent zu.

Die Titel von DocMorris sprangen nach einem positiven Analystenkommentar um mehr als 17 Prozent hoch. Jan Koch von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research verdoppelte das Kursziel für die Aktie und sprach nun eine Kaufempfehlung aus. Die Ergebnisse der Versand-Apotheke für das zweite Quartal dürften positiv überraschen, erwartet er. Koch sieht auch Potenzial für eine Anhebung der Jahresziele.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...chenauftakt-12066863

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Highländer49:

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15.07.26 18:25
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch keine klare Richtung ausgebildet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 6.265,58 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI um 0,46 Prozent auf 14.307,31 Zähler. Der britische FTSE 100 sank um 0,13 Prozent auf 10.515,92 Zähler.
Angesichts der angelaufenen Berichtssaison der Unternehmen herrschte vorwiegend Zurückhaltung vor. "Mit den ersten Quartalszahlen der großen US-Banken hat die Berichtssaison begonnen - und die Messlatte liegt extrem hoch", sagte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Die Banken liefern teilweise geradezu absurde Gewinne und setzen die Erwartungen für die gesamte Berichtssaison auf ein neues Niveau."

Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Kommende Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch", sagte er dem US-Sender Fox News. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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17.07.26 15:22

Die europäischen Börsen haben am Freitag nachgegeben. Im Laufe des Vormittags glitten die Notierungen dabei zunehmend ins Minus. Neue US-Angriffe gegen den Iran belasteten ebenso wie die kräftigen Verluste der Halbleiterwerte in den USA und in Fernost. "Gute Quartalsberichte werden nicht mehr gefeiert, sondern seziert - und jeder kleine Makel reicht für Gewinnmitnahmen", merkte der Anbieter von Handelsstrategien Index Radar dazu an. "Das sorgt kurzfristig für Nervosität."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank gegen Mittag um 1,27 Prozent auf 6.203,77 Punkte. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer SMI unverändert. Der britische FTSE 100 trat ebenfalls auf der Stelle.

Der bange Blick galt zudem der Inflation. "Die durch den Krieg im Iran hervorgerufenen hohen Energiepreise lassen weiterhin das Inflationsgespenst über das Börsenparkett spuken", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Je länger der Krieg im Iran fortgesetzt wird, desto schwerer sind die Folgen für die Konjunkturentwicklungen in Europa."

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Halbleitertitel litten unter den schwachen Vorgaben und fielen deutlich. So sanken ASML um 4,3 Prozent. "Aus Euphorie wird Skepsis", stellte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest. "Nach der monatelangen Rally fließt Kapital aus Chip- und KI-Aktien ab." Die Messlatte liege inzwischen so hoch, dass selbst Spitzenzahlen kaum noch Begeisterung auslösten.

Im ebenfalls schwachen Rohstoffsektor gaben Aktien von Yara um ein Prozent nach. Die Experten von JPMorgan sprachen von schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnissen zum zweiten Quartal. Die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr dürften unter Druck kommen.


Unter den Reiseaktien schwächelten Air France-KLM und sanken um 3,5 Prozent. Die Analysten von Kepler Cheuvreux hatten den Wert auf "Reduce" abgestuft. Die zurückliegende Rally des Kurses sei übertrieben gewesen, so die Begründung.

Im Fahrzeugsektor gab es Zahlen aus Schweden. Ein überraschend schwaches zweites Quartal belastete dabei die Aktien des Autobauers Volvo Cars , die um sieben Prozent fielen und sich damit den Jahrestiefs von Ende Juni näherten. Besser hielten sich die Anteile des Lkw-Bauers Volvo AB , die wenig verändert tendierten. Der Nutzfahrzeughersteller hatte sich im zweiten Quartal besser als gedacht entwickelt und eine starke Nachfrage nach Lkw verzeichnet.

Anleger hielten sich vermehrt an defensive Sektoren wie Versorger, Nahrungsmittel und Telekommunikation. Die ansonsten soliden Pharmawerte wurden etwas durch die Abgaben von GSK gebremst, die um drei Prozent nachgaben. Das Unternehmen stellt die Entwicklung von Medikamenten gegen chronischen Husten ein.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...tionssorgen-12072005

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Highländer49:

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24.07.26 18:33
Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder wettgemacht. Rückenwind kam von wieder deutlich rückläufigen Ölpreisen, auch wenn ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran weiterhin nicht absehbar ist. Obendrein überzeugten die Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum und Großbritannien.


"Die Eurozone schlägt sich gut in Anbetracht der Umstände", sagte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank in Liechtenstein. Hiobsbotschaften seien ausgeblieben. Zu Großbritannien konstatierte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets, dass sich die Konsumfreudigkeit dort insgesamt wieder aufgehellt habe.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1,14 Prozent auf 6.280,94 Punkte, was im Wochenverlauf ein Plus von 0,8 Prozent bedeutet. Außerhalb des Euroraums rückte der schweizerische SMI am Freitag um 0,79 Prozent auf 14.327,20 Punkte vor. Der britische FTSE 100 kletterte um 0,91 Prozent auf 10.736.23 Punkte nach oben, womit sein Wochenplus 1,3 Prozent beträgt. Unterstützung kam hier durch einen Anstieg der von S&P Global ermittelten Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor im Juli

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ecklaeufige-12080152
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Highländer49:

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27.07.26 12:28

Europas Aktienmärkte haben ihre bereits am Freitag begonnene Erholung zum Wochenstart fortgesetzt. Der Schweizer SMI kletterte am Montag sogar auf ein Rekordhoch. Auslöser der wieder zunehmend entspannten Stimmung an den Börsen waren die weiter deutlich sinkenden Ölpreise, nachdem die Vereinigten Staaten ihre Angriffe gegen den Iran vorerst beendet haben. Auch der Iran signalisierte, seine Angriffe vorerst auszusetzen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann zur Mittagszeit 1,2 Prozent auf 6.357 Punkte, nachdem er am Freitag in ähnlicher Größenordnung zugelegt hatte.

Außerhalb des Euroraums zog der Schweizer SMI um 0,6 Prozent auf 14.413 Punkte an. Am Morgen hatte er noch bei etwas unter 14.470 Punkten ein Rekordhoch erreicht. Der britische FTSE 100 stieg zuletzt um 0,5 Prozent auf 10.785 Punkte.

Angesichts der sinkenden Ölpreise schalteten die Anleger wieder in den "Risk-on-Modus", kommentierte Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. "Die internationale Entspannung sorgt für Rückenwind."

Während die Öl- und Gasbranche am schwächsten in Europa war, waren vor allem die Auto-, die Reise- und die Technologiebranche wieder besonders gefragt. Favorit aber war der Einzelhandelssektor. Hier ragten vor allem das Papier von Inditex (Inditex Aktie) hervor, das von einer Hochstufung der Barclays-Bank profitierte.
Analyst Matthew Clements hob sein Kursziel auf 62,50 Euro an und stufte die Aktie des Zara-Mutterunternehmens auf "Overweight" hoch. Die Bewertung sei inzwischen wieder auf einem angemessenen Niveau. Zudem lobte er die Preisgestaltungsmacht und Lagerbestandssteuerung des spanischen Bekleidungsherstellers im inflationsgeprägten Umfeld. Die Aktie gewann als einer der Favoriten im EuroStoxx 3,3 Prozent.


Nach der Veröffentlichung von Umsatzzahlen zum ersten Quartal 2026/27 sowie einer Erhöhung der Prognose für das operative Jahresergebnis nach Leasingverträgen gewann das Papier von Vodafone in London 4,7 Prozent. Außerdem übertraf der britische Telekomkonzern unter anderem wegen des Wachstums im Deutschland-Geschäft mit seinen Service-Umsätzen die Erwartungen. Analyst Robert Grindle von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research bekräftigte nach dem Zwischenbericht seine Anlageempfehlung "Buy" mit Kursziel 150 Pence.

Astrazeneca gab ebenfalls Quartalszahlen bekannt. Der Pharmakonzern profitierte von steigenden Verkäufen von Krebsmedikamenten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen. Analyst JPMorgan-Analyst Richard Vosser sprach von "soliden" Zahlen. Umsatz und operatives Ergebnis im Kerngeschäft hätten den Markterwartungen entsprochen. Wegen eines niedrigeren Steuersatzes habe der Kerngewinn je Aktie zudem positiv überrascht.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...g-voran-smi-12081305

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Highländer49:

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27.07.26 19:55

Europas Aktienmärkte haben ihre anfänglichen Gewinne am Montag teilweise nur mit Mühe verteidigt. Sie setzten ihre vor dem Wochenende begonnene Erholung zunächst wegen neuer Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten fort. Diese hatte die Ölpreise wieder deutlich gedrückt. Doch rund um den US-Börsenauftakt ließ die Euphorie wieder nach. Im Technologiesektor machten sich am Nachmittag in der Chipbranche Sorgen vor China-Konkurrenz breit.
Zu tun hatten diese mit dem Chipausrüster ASML und der Angst, dass in in dem Land die Produktion von vergleichbaren Lithografiesystemen anläuft. Der ASML-Kurs sackte daraufhin um 8,5 Prozent ab und bremste dabei als größter Indexverlierer den EuroStoxx 50 . Der Leitindex der Eurozone legte nach einem Spitzenplus von 1,4 Prozent zur Mittagszeit am Ende noch um 0,02 Prozent auf 6.282,21 Punkte zu.

Außerhalb der Eurozone machte der schweizerische SMI im Verlauf mit einem Rekordhoch auf sich aufmerksam. Aus dem Handel ging er noch 0,66 Prozent höher bei 14.421,97 Zählern. Der britische FTSE 100 legte um 0,42 Prozent auf 10.781,75 Zähler zu.

Die schwächste Branche war letztlich Öl- und Gas mit einem mehr als zwei Prozent großen Abschlag. Eine erneute Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran zog die Ölpreise deutlich nach unten. Im Eurostoxx gaben mit Eni (ENI Aktie) und Totalenergies zwei Indexwerte relativ deutlich um bis zu 2,4 Prozent nach.


Etwas dahinter bewegten sich in der Sektorwertung die von ASML beeinflussten Technologiewerte, deren Teilindex 1,7 Prozent verlor. Unter Anlegern geht die Befürchtung um, dass die Anlagen des Unternehmens mehr und mehr durch solche aus China ersetzt werden könnten. Im Sog davon kam die ganze Chipbranche unter Druck. Dies machte sich bei Infineon (Infineon Aktie) und STMicroelectronics mit Abschlägen von 4,5 respektive 1,9 Prozent bemerkbar.
Dem Druck im Chipsektor folgten im frühen New Yorker Handel auch die US-Branchenwerte, wohingegen Titel aus dem Software- und Internetsektor dort ihre Erholung fortsetzten. Dies brachte auch in Europa Rückenwind und führte dazu, dass die SAP (SAP Aktie) -Aktien im EuroStoxx mit fast acht Prozent Plus der Spitzenreiter waren. Software gehört zwar auch zum Technologiesektor, konnte die Belastungen des Schwergewichts ASML aber nicht aufwiegen.

Unter den Gewinnersektoren legten Medienwerte und der Einzelhandelssektor um jeweils mehr als zwei Prozent zu. Bei letzterem profitierten die Papiere von Inditex (Inditex Aktie) von einer Hochstufung durch Barclays Bank mit einem Aufschlag von knapp zwei Prozent.

Nach der Veröffentlichung von Quartals-Umsatzzahlen sowie einer Erhöhung der Prognose für das operative Jahresergebnis nach Leasingverträgen gewannen die Papiere von Vodafone in London fast fünf Prozent. Außerdem übertraf der britische Telekomkonzern mit seinen Service-Umsätzen die Erwartungen.

Astrazeneca gab ebenfalls Quartalszahlen bekannt. Der Pharmakonzern profitierte von steigenden Verkäufen von Krebsmedikamenten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen. Die Aktien legten um 1,7 Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-bremsen-12081840

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Highländer49:

Aktien Europa

 
28.07.26 20:29
Europas Aktienmärkte haben am Dienstag ein Stück weit vom weiteren Rückgang der Ölpreise profitiert. Allerdings musste der EuroStoxx 50 lange um ein positives Fazit kämpfen. Nach einem durchwachsenen Tagesverlauf, der am Nachmittag auch den Schwankungen an den US-Börsen folgte, konnte er sich erst spät ins Plus retten. Er schloss 0,12 Prozent höher bei 6.289,51 Punkten.
Kursverluste bei Werten mit Bezug zum Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) prägten weiterhin das globale Bild an den Aktienmärkten - genauso wie fallende Kurse von Ölaktien, weil die Zuversicht blieb, dass die USA und der Iran erneut Verhandlungen über eine Lösung aufnehmen könnten. Insgesamt blieben die Anleger in Europa auch zurückhaltend vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed und den Zahlen großer US-Technologiekonzerne, die in den kommenden Tagen anstehen.

Außerhalb des Euroraums war die Entwicklung wichtiger Börsen etwas dynamischer. Der schweizerische SMI setzte seinen am Vortag wieder begonnenen Rekordlauf mit dem erstmaligen Handel über 14.500 Punkten fort. Er gewann am Ende 1,04 Prozent auf 14.571,33 Zähler. Der Londoner FTSE 100 legte um 0,83 Prozent auf 10.871,02 Punkte zu. Er nähert sich damit wieder seiner Bestmarke.

Quelle: dpa-AFX
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18:10
Europas Aktienmärkte haben am Donnerstag viel Rückenwind von der Berichtssaison bekommen. Auf beiden Seiten des Atlantiks gab es zahlreiche Unternehmenszahlen auszuwerten. Für die globalen Aktienmärkte am bedeutendsten waren die gut aufgenommenen Nachrichten vom US-Softwarekonzern Microsoft . Nicht mehr steigende Ölpreise brachten etwas Erleichterung. Im Fokus blieb nach dem Zinsentscheid vom Vorabend auch die Debatte über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed.
Der Softwareriese Microsoft sorgte an der Nasdaq für eine rasante Erholung, die am Nachmittag auch hierzulande einige Werte und Indizes stärker ins Plus hievte. Die zuletzt abgestraften Aktien mit KI-Fantasie eroberten wieder die Spitze des EuroStoxx , der am Ende 1,53 Prozent auf 6.344,40 Zähler zulegte. Der Leitindex der Eurozone kehrte damit nach einem schwachen Vortag wieder um in Richtung Rekordhoch, das Anfang Juli bei 6.431 Zählern erreicht worden war.

Außerhalb des Euroraums gingen die jüngsten Gewinnmitnahmen in der Schweiz weiter. Nach seiner Rekordjagd knüpfte der SMI mit einem Abschlag von 0,65 Prozent auf 14.392,49 Punkte an seine Vortagsverluste an. Der britische FTSE 100 verlor 0,10 Prozent auf 10.897,27 Zähler. Im Verlauf war er auf ein Rekordhoch gestiegen. Nahe der 11.000-Punkte-Marke ging ihm aber die Luft aus.

Quelle: dpa-AFX
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