Aktien Europa


Thema
abonnieren
Beiträge: 194
Zugriffe: 45.224 / Heute: 104
Highländer49:

Aktien Europa

 
26.01.26 19:22
Antworten
168 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht 1 2 3 4 5 6 7 8


Highländer49:

Aktien Europa

 
17.08.26 18:35

Die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten haben am Montag angesichts der weiter angespannten Lage in Nahost etwas Vorsicht walten lassen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 6.530,45 Punkten, blieb damit aber in der Nähe seines Rekordhochs aus der Vorwoche.
Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische Leitindex SMI um 0,61 Prozent auf 14.302,39 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,28 Prozent auf 10.720,30 Punkte nach.

Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Wochenende mit der Ankündigung einer Übernahme der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus.

Am Montag legte er mit einer scharfen Drohung gegen den Oman, der bislang keine aktive Kriegspartei ist, nach: "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender Fox News. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung.

Mit großem Abstand stärkster Wert im EuroStoxx 50 waren die Aktien von Argenx , die auf ein Rekordhoch stiegen und letztlich mehr als 17 Prozent gewannen. Der Biotech-Spezialist hatte in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit einem Medikament gegen eine seltene entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur einen Erfolg erzielt.
Dank Argenx setzte sich europaweit der Gesundheitssektor mit einem Plus von 0,8 Prozent an die Spitze der Branchenübersicht. Ansonsten waren auch Rohstoff- und Technologiewerte stark gefragt.


Letztere profitierten von einer Erholung von KI-Aktien nach Signalen für ein herausragendes Umsatzwachstum des KI-Plattformanbieters Anthropic. Dies bestärkte die Anleger in der Einschätzung, dass sich die massiven Investitionen in diese Technologie auszahlen werden. Ein Sektor-Treiber waren zuletzt auch Hoffnungen auf eher stabile denn steigende Leitzinsen in den USA.

Die Papiere des niederländischen Ladestationen-Konzerns Fastned gewannen 7,6 Prozent. Ihnen gab eine positive Einschätzung von Oddo BHF mit einem von 40 auf 60 Euro angehobenen Kursziel Auftrieb. 2026 hat sich der Fastned-Aktienkurs verdoppelt.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...erluste-zum-12106639

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
19.08.26 18:49

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch ohne gemeinsame Richtung geschlossen. Der Iran-Krieg und jüngst stark gestiegene Renditen an den Anleihemärkten hatten die Stimmung zunächst getrübt. Für vorübergehende Entlastung sorgte die Ankündigung des US-Finanzministeriums, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen, deren Anstieg am Vortag Aktien-Anlegern noch Sorgen bereitet hatte. Gründe waren gestiegene Inflationssorgen, die Folgen des Iran-Kriegs, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf großer KI-Unternehmen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 geriet am Mittwoch im späten Handel dennoch unter Druck und schloss mit minus 0,37 Prozent auf seinem Tagestief bei 6.444,46 Punkten. Außerhalb des Euroraums sah es besser aus. Der schweizerische Leitindex SMI legte um 0,46 Prozent auf 14.386,58 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,14 Prozent auf 10.743,35 Punkte.

Papiere von Goldminen-Betreibern legten in London kräftig zu, nachdem der Goldpreis (Goldkurs) deutlich angezogen und von den gesunkenen US-Renditen profitiert hatte. Fresnillo und Endeavour Mining waren mit Zuwächsen von 7,8 beziehungsweise 7,5 Prozent die stärksten Werte im "Footsie".

L'Oreal zogen im Zuge der hohen Kursgewinne des Konkurrenten Estee Lauder an und beendeten den Handel 1,9 Prozent höher. Der US-Kosmetikhersteller hatte besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt.
Die Aktien von Carlsberg verloren 2,1 Prozent. Der dänische Bierbrauer hatte Zahlen zum ersten Halbjahr mitgeteilt, die von den Analysten der kanadischen RBC als enttäuschend bezeichnet wurden.

DocMorris sieht sich weiter auf Kurs in Richtung Profitabilität. Rückenwind liefert vor allem das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Anfängliche Verluste machten die Papiere wett und schlossen 3,8 Prozent fester.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-schwaecher-12109350

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
20.08.26 19:42

Der EuroStoxx 50 hat seinen jüngsten Abwärtstrend am Donnerstag fortgesetzt. Angesichts erneut steigender Anleiherenditen und höherer Ölpreise blieben Anleger zurückhaltend. Aus dem Handel ging der Eurozonen-Leitindex mit minus 0,35 Prozent auf 6.422,06 Punkte.
Außerhalb des Euroraums dämmte der schweizerische Leitindex SMI seine Verluste zum Handelsschluss auf 0,13 Prozent auf 14.368,16 Punkte ein. Grund für den Auftrieb gegen Handelsende war die Meldung über ein Freihandelsabkommen der Schweiz mit China. Der britische FTSE 100 schloss mit plus 0,04 Prozent auf 10.748,16 Punkte nur wenige Zähler unter seinem Tageshoch.

Die Ankündigung des US-Finanzministeriums am Vortag, verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen, hatte nur vorübergehend den Aufwärtsdruck von den Renditen genommen. Diese zogen am Donnerstag wieder an. Bond-Buybacks verbesserten die Marktmechanik, nicht aber die Schuldentragfähigkeit, kommentierte dies Kapitalmarktexperte Serge Nussbaumer von schweizerischen Wertpapierhaus Maverix. Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten legte zum ersten Mal auf mehr als 40 Billionen US-Dollar zu.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-smi-daemmt-12110728

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
21.08.26 19:58

Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag freundlich ins Wochenende gegangen. Der EuroStoxx 50 gewann 0,63 Prozent auf 6.462,22 Punkte, nachdem er in dieser Woche an allen vier Tagen davor schwächer geschlossen hatte. Die Wochenbilanz ergibt ein Minus von 1,2 Prozent. Tagessieger am Freitag waren die Aktien der spanischen Bank Santander mit plus 2,7 Prozent.
Ein stabiler Ölpreis und eine Erholung an der Wall Street stützten die Kurse. Am Anleihemarkt vor allem in den USA bleibt die Lage derweil angespannt und die Renditen auf hohem Niveau. Eine hohe Staatsverschuldung, die Inflation und Milliarden-Finanzierungen im KI-Sektor mahnen die Anleger zur Vorsicht. Analyst Ricardo Evangelista vom Broker ActivTrades verwies auf den verfahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der den Druck von der Energiepreis-Seite aufrechterhalte und so die Zinssorgen an den Märkten schüre.

Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer Leitindex SMI 0,62 Prozent auf 14.456,98 Punkte. Der britische FTSE 100 zog um 0,64 Prozent auf 10.816,56 Zähler an.

Der Rohstoffsektor hatte in der Stoxx-600-Branchenübersicht den ersten Platz inne. Impulse gab es aus China als bedeutendem Nachfrager. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will man auf schwächere Wirtschaftsdaten reagieren. Antofagasta gewannen im FTSE 100 mehr als 5 Prozent.


Der auf den höchsten Stand seit Mai gekletterte Goldpreis (Goldkurs) trieb Aktien von Goldminenbetreibern an. Endeavour Mining legten in London um gut 4 Prozent zu. Der Goldpreis ist im Aufwind, seit zur Wochenmitte das US-Finanzministerium überraschend angekündigt hatte, verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen. Mit der Maßnahme will die US-Regierung die Renditen für Staatspapiere nach unten drücken, um so Kosten für den Schuldendienst zu senken.
Neuigkeiten gab es im Bankensektor , wo der Fusionspoker unter italienischen Banken in die nächste Runde geht. Die einstige Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) will für 34 Milliarden Euro in eigenen Aktien gleich zwei andere Institute kaufen und ihre eigene Übernahme durch die Großbank Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie) verhindern. Am Freitag legte MPS ein Gebot für die Bank BPM vor, die das Institut mit 25,3 Milliarden Euro bewertet. Zudem kündigte sie ein 8,7 Milliarden Euro schweres Gebot für die Banca Generali an, die mehrheitlich dem gleichnamigen italienischen Versicherer gehört.

Die MPS-Aktien verloren in Mailand 1,3 Prozent. Die BPM-Papiere gaben um ein knappes halbes Prozent nach und die Aktien von Banca Generali um gut 2 Prozent. Für Intesa Sanpaolo ging es um 0,7 Prozent abwärts.

Im Pharmasektor zog ein kleinerer Wert die Aufmerksamkeit auf sich. Ein erhöhter Ausblick und Aktienrückkäufe trieben die Aktien von Bavarian Nordic um gut 9 Prozent nach oben. Jefferies-Experte Benjamin Jackson betonte, das zweite Quartal des dänischen Impfstoffherstellers sei mit übertroffenen Umsatz- und Gewinnerwartungen gut verlaufen.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...stoffsektor-12111881

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
24.08.26 12:07

An den europäischen Aktienmärkten hat zu Wochenbeginn die Vorsicht dominiert. Anleger mieden angesichts des weiterhin ungelösten Iran-Krieges Risiken, hieß es aus dem Markt. Zudem richteten sich die Blicke bereits auf die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole, das ab Donnerstag stattfindet.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor gegen Mittag 0,1 Prozent auf 6.457,96 Punkte. Außerhalb des Euroraums zeigte sich ein ähnliches Bild. So sank der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls um 0,1 Prozent auf 14.442,79 Punkte, während der britische FTSE 100 0,2 Prozent höher notierte.

Laut Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank stehen die Märkte in dieser Woche gleich vor einem dreifachen Belastungstest: "Nvidias Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher (US-)Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole. Jedes dieser Ereignisse habe für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen, so Stanzle.

Von der Rede des Fed-Chefs, die am Freitag auf der Jackson-Hole-Agenda steht, erhoffen sich die Anleger Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob Kevin Warsh stärker über Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, so Josh Gilbert, Analyst bei eToro.

Unter den Einzelwerten gab die Aktie des Chip-Herstellers STMicro an der Börse in Frankreich moderat nach. Die Papiere des Zulieferers ASML notierten indessen leicht im Plus. Insgesamt büßte der Sektor der Technologiewerte 0,5 Prozent ein.
An der Spitze bei den europäischen Sektoren lagen Reise- und Lufrfahrtwerte mit einem Plus von rund 1,0 Prozent. Die Branche profitierte dabei etwas gesunkenen Ölpreisen. Der Sektor der Öl- und Energiewerte gab indessen nach.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-der-stelle-12113103

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
24.08.26 18:35

Die europäischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. Größere Veränderungen im Vergleich zum Freitag gab es am Montag kaum. Insgesamt blieben die Anleger vorsichtig, denn für den Abend hat die US-Regierung eine Pressekonferenz angekündigt, um die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran offiziell vorzustellen. Sowohl Finanzminister Scott Bessent als auch Präsident Donald Trump wollen sich äußern. Der Iran droht unterdessen mit Vergeltungsmaßnahmen.
Zudem wird auf den Quartalsbericht des KI-Chipriesen Nvidia am Mittwoch gewartet und auf Hinweise zur Zinspolitik während des Notenbanktreffens in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,22 Prozent auf 6.447,98 Punkte. Außerhalb des Euroraums beendete der Schweizer Leitindex SMI den Tag mit minus 0,07 Prozent auf 14.447,19 Zähler fast unverändert. Der britische FTSE 100 stieg unterdessen um 0,35 Prozent auf 10.854,32 Zähler und profitierte laut Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets dabei vor allem "von anziehenden Preisen für Edel- und Basismetallwerte".

Von einem gleich dreifachen Belastungstest für die Märkte in dieser Woche sprach Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank mit Blick auf die anstehende Präzisierung der wirtschaftlichen US-Sanktionen gegen den Iran, die Zahlen des US-Chipgiganten Nvidia und das Notenbanktreffen. "Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen."

Von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh am Freitag erhofft der Markt Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob dieser stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Analyst Josh Gilbert von eToro.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-grenzen-12113629

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
25.08.26 18:09
Die deutlich gesunkenen Ölpreise und Anleiherenditen haben Europas wichtigste Aktienindizes am Dienstag gestützt. Zumindest zeitweise etwas Rückenwind gaben auch robuste deutsche Wirtschaftsdaten.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rettete legte um 0,12 Prozent auf 6.455,63 Punkte zu. Er zeigte sich damit ähnlich lethargisch wie sein US-Pendant Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende. Außerhalb des Euroraums stieg der Londoner FTSE 100 letztlich um 0,29 Prozent auf 10.886,16 Punkte. Der Züricher SMI schloss 0,54 Prozent höher mit 14.525,29 Zählern.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
26.08.26 20:11

Europas Börsen haben am Mittwoch ihren Aufwärtstrend überwiegend fortgesetzt. Vor den nach US-Börsenschluss angekündigten Geschäftszahlen von Nvidia hielt sich die Kaufbereitschaft allerdings in Grenzen. Die Erwartungen seien wie immer sehr hoch, schrieb Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Eine Reihe amerikanischer Wirtschaftsdaten, bei denen insbesondere die Inflationsentwicklung im Fokus stand, hatte kaum Einfluss auf die Aktienkurse.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann letztlich 0,23 Prozent auf 6.470,74 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Züricher SMI um 0,12 Prozent auf 14.542,90 Zähler. Für den Londoner FTSE 100 ging es indes um 0,07 Prozent auf 10.878,12 Punkte nach unten. An den US-Börsen standen zum Handelsende in Europa knappe Verluste zu Buche.

Neben Nvidia als Barometer für den KI-Boom rückt bereits das internationale Notenbanktreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt, zunehmend in den Fokus. Von der Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh, die am Freitag auf der Agenda steht, erhoffen sich die Anleger Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der amerikanischen Währungshüter.

Halbleitertitel zeigten sich im Vorfeld der Nvidia-Zahlen ähnlich uneinheitlich wie an den New Yorker Börsen mit insgesamt überschaubaren Ausschlägen. Während im EuroStoxx ASML um 0,2 Prozent sanken, notierten Infineon (Infineon Aktie) 0,6 Prozent im Plus. An der Börse in Paris verloren STMicro 0,6 Prozent.

Reise- und Luftfahrtwerte profitierten erneut von den weiter gesunkenen Ölpreisen. Die Aktien von Öl- und Gaskonzernen zählten hingegen zu den Verlierern im marktbreiten Stoxx Europe 600 .

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueberwiegen-12116240

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
27.08.26 20:20

Europas zuletzt freundliche Börsen haben am Donnerstag überwiegend Verluste erlitten. Anders als an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq sorgte der starke Ausblick des US-Chipriesen Nvidia hier nicht für Euphorie - lediglich der Technologiesektor profitierte. Vor dem anstehenden internationalen Notenbanktreffen in Jackson Hole hielten sich die europäischen Anleger zurück.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,71 Prozent tiefer mit 6.424,73 Punkten. Außerhalb des Euroraums sank der Londoner FTSE 100 um 0,79 Prozent auf 10.792,54 Punkte. Der Züricher SMI büßte sogar 1,09 Prozent auf 14.384,37 Punkte ein. Ihm machte die Kursschwäche seiner defensiven Schwergewichte Novartis und Nestle zu schaffen. Der deutsche Leitindex Dax hingegen hob sich mit einem moderaten Kursplus ab.

"Nvidia hat geliefert und schaltet noch einmal einen Gang hoch", schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. "Aber die Musik spielt jetzt in Jackson Hole. Das Symposium der US-Notenbank ist oft eine Bühne für wichtige geldpolitische Signale."

Entsprechend gespannt waren die Anleger und wagten sich nicht aus der Deckung, zumal US-Notenbankchef Kevin Warsh erst am Freitag seine Rede halten wird. "Und die Ausgangslage könnte spannender kaum sein", so Molnar. Denn der PCE-Deflator als für die Amerikaner maßgebliches Inflations-Barometer habe tags zuvor deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed gelegen. "Für eine Zinserhöhung im September stehen die Chancen weiterhin fast pari - die Entscheidung bleibt damit völlig offen."


Der Subindex der Tech-Werte im marktbreiten Stoxx Europe 600 führte mit plus 1,8 Prozent die kurze Gewinnerliste an. Im Kielwasser der deutlichen Nvidia-Kursgewinne verteuerten sich die Titel der Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie) und STMicro um 3,6 und 3 Prozent. Die Aktien des Softwarekonzerns SAP (SAP Aktie) gewannen nach euphorisch aufgenommenen Geschäftsaussagen der US-Softwareunternehmen Salesforce und Crowdstrike 5,5 Prozent.
Deutlich unter Druck stand dagegen unter anderem der Nahrungsmittel- und Getränkesektor aufgrund schwacher Geschäftsaussichten von Pernod Ricard . Analyst Pierre Tegner von der Investmentbank Oddo BHF wies nach der Jahresbilanz des Spirituosenkonzerns vor allem auf den mauen Ausblick für das Geschäftsjahr 2027 hin. Zudem peile das Management für das Wachstum bis 2029 nun eher das untere Ende seiner Zielspanne an. Der Ergebniskonsens dürfte sinken, so Tegner. Die Aktien sackten um 4,6 Prozent ab.

Beim Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan stand nach einer Abstufung ein Kursrutsch von 2,9 Prozent zu Buche. Die US-Bank Morgan Stanley strich ihre bisher neutrale Anlageempfehlung für die Aktien.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rotz-nvidia-12117720

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
31.08.26 18:53

Bei steigenden Zinsen am Anleihemarkt haben die europäischen Börsen zu Wochenbeginn einen schweren Stand gehabt. Getrübt wurde die Stimmung am Montag von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen ließ und Inflationssorgen schürte. Zudem fehlten die Impulse aus London, wo wegen eines Feiertages nicht gehandelt wurde
So fiel der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,01 Prozent auf 6.420,16 Punkte. Auf Monatssicht ergibt dies dennoch ein Plus von knapp einem Prozent. Außerhalb des Euroraums büßte der Schweizer Leitindex SMI am Montag 0,79 Prozent auf 14.286,43 Punkte ein.

Mit Blick auf einzelne Branchen fiel der Stoxx Europe 600 Real Estate als Sektorindex der Immobilienaktien auf das tiefste Niveau seit Mitte Juli, während die Rendite zehnjähriger deutsche Bundesanleihen auf das höchste Niveau seit mehr als 15 Jahren stieg. Das Problem: Das Geschäftsmodell von Immobiliengesellschaften basiert stark auf Fremdfinanzierung. Steigen die Renditen an den Kapitalmärkten, steigen also tendenziell auch die Finanzierungskosten. Zudem erschweren hohe Zinsen Verkäufe aus dem Portfolio ebenso wie Zukäufe.

Auch die zinssensitiven Wachstumswerte im Stoxx Europe 600 Technology wurden von den Anlegern eher verkauft, zumal der Halbleitersektor am Freitag in den USA Schwäche gezeigt hatte. Fed-Chef Kevin Warsh hatte in seiner Rede auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole Zinserhöhungen signalisiert. Ein Schritt im September gilt am Markt nun als wahrscheinlich.


Zu den wenigen Gewinnern zählten der Stoxx Europe 600 Oil & Gas und der Stoxx Europe 600 Chemicals . Beide profitierten von den ersten Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Iran seit Mitte Juli. Die Ölpreise stiegen daraufhin und die Hoffnung auf eine Verlängerung der Sonderkonjunktur im Chemiesektor durch die schwierige Passage der Straße von Hormus nahm wieder zu.
Die Ölwerte Eni (ENI Aktie) und Totalenergies stiegen an der EuroStoxx-Spitze um zwei beziehungsweise gut ein Prozent. Am Index-Ende fielen die Aktien des Energietechnikkonzerns Siemens Energy nach den Verlusten der KI-Branche an der Wall Street und in Asien um fünf Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...anstieg-von-12120765

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
01.09.26 18:15
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hat am Dienstag seine zu Wochenbeginn erlittenen Verluste ausgeweitet. Die erneute Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg und wieder gestiegene Ölpreise verunsicherten, hieß es. Dies schüre bei den Anlegern Inflationsängste und Sorgen vor steigenden Zinsen.
Der EuroStoxx verlor 0,80 Prozent auf 6.368,98 Punkte und erreichte das Niveau von Anfang August. Außerhalb des Euroraums legte der Schweizer Leitindex SMI um 0,34 Prozent auf 14.334,79 Punkte zu. Der britische FTSE 100 schloss nach dem Feiertag zu Wochenbeginn 0,32 Prozent niedriger bei 10.789,28 Zählern.

Quelle: dpa-AFX
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
02.09.26 10:03
Europas Börsen sind mit kleinen Abgaben in den Handel am Mittwoch gestartet. Die Ölpreise ziehen weiter an, wenngleich nicht mehr so stark wie am Vortag. Die militärischen Schlagabtausche zwischen dem Iran und den USA setzen sich unvermindert fort. Brent geht in der Zwischenzeit bei knapp 95 Dollar das Fass um; damit rückt die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar wieder in Sichtweite. Die Rendite 10-jähriger Treasurys liegt in der Zwischenzeit bei 4,80 Prozent. Einige Strategen glauben, dass ein Niveau von 5 Prozent zu einem ernsten Problem für die Aktienmärkte werden könnte.
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-hohen-renditen-15913833
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
02.09.26 18:31

Nach zwei schwachen Handelstagen hat der EuroStoxx 50 am Mittwoch nur noch leicht nachgegeben. Gestützt wurde der Eurozone-Leitindex von der freundlich in den Tag gestarteten Wall Street, wo die wieder etwas gesunkenen Ölpreise für Beruhigung sorgten. Derweil bleibt die Lage im Nahem Osten angespannt.
Der EuroStoxx fiel um 0,11 Prozent auf 6.362,15 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI um 0,20 Prozent auf 14.362,97 Punkte, während der britische FTSE 100 ("Footsie") um 0,30 Prozent auf 10.756,45 Zähler sank.

Indes werde die Stimmung an den Finanzmärkten mit Blick auf die kommenden geldpolitischen Entscheidungen immer nervöser, schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Dabei spielten die Entwicklungen an den Energiemärkten eine zunehmend wichtigere Rolle: "Je höher die Ölpreise steigen, desto mehr Inflationsdruck entsteht, und desto mehr sind die Notenbanken zum Handeln gezwungen." In Europa habe sich die Europäische Zentralbank bereits für einen weiteren Zinsschritt nach oben im September ausgesprochen und wolle damit den Preissteigerungstendenzen entgegenwirken.

Aus Sektorsicht gerieten Einzelhandelsaktien besonders deutlich unter Druck. Hier belasteten die herrschenden Konjunktursorgen und das befürchtete Szenario einer gesamtwirtschaftlichen Stagflation.

Gefragt waren hingegen die Banken . Unter den Standardwerten aus dem Segment ragten Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und ING heraus. Beide profitierten von Analystenkommentaren.


Nach einer Kaufempfehlung der US-Bank Goldman Sachs setzten die Aktien der Deutschen Bank ihre jüngste Gewinnserie fort und legten um gut ein Prozent zu. "Die Deutsche Bank startet eine Ära höherer Profitabilität", schrieb Analyst Chris Hallam. Angetrieben werde sie durch eine bessere Ertragsdynamik und den operativen Hebel. Besonders positiv hebt der Experte hervor, dass diese Entwicklung ab 2027 mit einer deutlich größeren Flexibilität beim Kapital begleitet werde. Die Anteilscheine von ING zogen um 2,4 Prozent an, nachdem die US-Bank Morgan Stanley diese hochgestuft hatte.

Unter den weiteren Einzelwerten stiegen die Aktien von L'Oreal um 1,5 Prozent. Sie profitierten von einer Hochstufung durch Exane BNP auf "Outperform". Die französische Investmentbank rechnet nun damit, dass sich die Papiere des Kosmetikkonzerns in den kommenden zwölf Monaten besser als der Sektor entwickeln werden.

An der "Footsie"-Spitze gewannen die Papiere von Intercontinental Hotels gut drei Prozent, nachdem die Bank UBS eine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte. Analyst Jarrod Castle sieht bei den Anteilscheinen des Hotelkonzerns eine "attraktive Einstiegsgelegenheit". Diese würden aktuell mit einer im historischen Vergleich geringeren Prämie gegenüber bestimmten Mitbewerbern gehandelt

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...h-juengster-12123719

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
04.09.26 13:20

Nach den überschaubaren Vortagesgewinnen haben die europäischen Börsen sich am Freitag bislang unentschieden gezeigt. Mit wenig veränderten Kursen nahm der Markt eine abwartende Haltung ein. "In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen", begründete Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets das abwartende Handelsgeschehen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat am Mittag mit 6.380,50 Punkten auf der Stelle. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls kaum verändert - wie auch der britische FTSE 100 .

Der am Nachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht warf damit seine Schatten voraus. "Anleger dürften die Arbeitsmarktdaten auf die Goldwaage legen, auf Herz und Nieren prüfen und nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen", so Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Für Marktteilnehmer bleibt zum Wochenschluss die bedrückende Erkenntnis bestehen, dass Altlasten in puncto Geopolitik und Geldpolitik vorschnell unter den Teppich gekehrt wurden."

Die Veränderungen der einzelnen Sektoren bewegten sich in engen Grenzen. Technologiewerten profitierten von guten Vorgaben aus Asien und den USA. Das Schwergewicht ASML kletterte um 1,6 Prozent und zog den Sektor nach oben.

Autowerte profitierten von der Stärke von Volkswagen . Die überraschende Einigung auf ein Sparpaket ließ die Aktien des kriselnden Autobauers um sechs Prozent steigen. Renault (Renault Aktie) waren mit zwei Prozent Gewinn ebenfalls gefragt.


Nach oben ging es auch mit Vodafone . Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 85 auf 155 Pence angehoben und die Einstufung von "Sell" auf "Buy" gedreht. Analyst Andrew Lee macht einen deutlichen Wandel in den Ertragsperspektiven der Briten aus. Der Experte traut Vodafone auf Sicht von drei Jahren eine stärkere Verbesserung der Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) als den Wettbewerbern zu. Vodafone-Aktien stiegen um 2,1 Prozent.

Verluste erlitten dagegen die Medienwerte. Hier kam das Schwergewicht Publicis nach den Vortagesgewinnen um 1,5 Prozent zurück. Noch mehr schwächelte ein anderer französischer Standardwert. Vivendi sanken um 4,2 Prozent und reagierten damit auf die Halbjahreszahlen. Die Analysten von Baader sprachen von einem durchwachsenen Zahlenwerk und bemängelten die geringen Fortschritte beim Schuldenabbau.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...e-kurse-vor-12125984

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
07.09.26 19:15
Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag wenig bewegt in die neue Woche gestartet. Wie es hieß, hielten sich die Anleger zurück vor wichtigen Ereignissen, die in dieser Woche auf der Agenda stehen. Impulse von der Wall Street gab es nicht, weil die Handelswoche in den Vereinigten Staaten feiertagsbedingt erst am Dienstag beginnt.
Im Laufe der Woche steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der Agenda der Anleger, gefolgt von US-Inflationsdaten am Freitag, die wegweisenden Charakter für die US-Geldpolitik haben könnten. Anhaltende Spannungen im Persischen Golf behinderten die Risikobereitschaft. Nach erneuten gegenseitigen Angriffen im Krieg zwischen den USA und dem Iran kam Gegenwind von steigenden Ölpreisen.

Gestützt auf anziehende Tech- und KI-Werte als größte Indexgewinner legte der EuroStoxx 50 um 0,17 Prozent auf 6.403,99 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex verbuchte damit seinen dritten freundlichen Handelstag in Folge. Außerhalb des Euroraums schloss der britische FTSE 100 knapp im Minus bei 10.822,13 Zählern. Deutlicher nach unten ging es in der Schweiz, wo der Leitindex SMI um 0,81 Prozent auf 14.279,38 Punkte fiel.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...enstart-vor-12128324
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
08.09.26 19:52

Nach einem bereits verhaltenen Wochenstart hat es den europäischen Börsen auch am Dienstag überwiegend an Orientierung gemangelt. Die anhaltend hohen Öl- und Gaspreise und die damit einhergehenden Inflationssorgen hielten die Anleger weiter in Schach vor dem Zinsentscheid der EZB am Donnerstag.
Der EuroStoxx 50 schloss mit 0,14 Prozent im Plus bei 6.413,17 Punkten. Außerhalb des Euroraums gab der britische FTSE 100 allerdings leicht um 0,10 Prozent auf 10.811,66 Punkte nach. An der Schweizer Börse ging es belastet vom Schwergewicht Novartis sehr deutlich um 1,55 Prozent auf 14.057,61 Punkte abwärts.

Die Anleger träten derzeit auf die Bremse und warteten wichtige Daten und Zinsentscheidungen im Laufe der Woche zunächst ab, schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. Öl (Rohöl) bleibe "aktuell das Fieberthermometer der Aktienmärkte", da sich der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im November weiter der 100-Dollar-Marke näherte. Im Fokus stehen vor allem US-Inflationsdaten, die am Freitag Hinweise auf den geldpolitischen Spielraum der US-Notenbank Fed geben könnten.

Auf Unternehmensseite stachen Novartis-Papiere mit einem Kurseinbruch um mehr als zehn Prozent heraus. Schon am Vortag hatte es einen herben Rückschlag gegeben wegen enttäuschender Daten eines Medikamenten-Kandidaten, worauf nun eine Studienflop zu einem Wirkstoff gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie folgte. Analysten hinterfragten in ersten Einschätzungen nach dem Studienflop einmal mehr die längerfristigen Wachstumsziele des Pharmakonzerns.


Novartis lastete im ganzen Pharmasektor auf der Stimmung, denn der Gesundheits-Branchenindex Stoxx Europe 600 Health Care büßte mehr als zwei Prozent ein. Dem konnte sich auch Sandoz nicht entziehen. Zeitweise deutlich im Plus liegend wegen überraschend hoher Wachstumsambitionen, schlossen auch die Titel des Schweizer Generika-Spezialisten knapp im Minus.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...app-im-plus-12129793

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
09.09.26 20:08
Die europäischen Aktienmärkte haben zur Wochenmitte Verluste verzeichnet. Gedrückt wurde die Stimmung von den weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinsängste verstärken. Im Fokus steht damit zunehmend der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB), bei dem am Donnerstag fest mit einer Straffung gerechnet wird.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab am Ende um 1,58 Prozent auf 6.311,56 Punkte nach. Außerhalb des Euroraums war die Lage nicht besser: Der britische FTSE 100 büßte 1,31 Prozent auf 10.670,06 Zähler ein. In der Schweiz setzte der Leitindex SMI seine zuletzt verstärkte Talfahrt ungebremst mit einem Abschlag von 1,80 Prozent auf 13.804,70 Punkte fort. Er erreichte ein Tief seit zweieinhalb Monaten.

"Die Europäische Zentralbank wird morgen die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöhen, so viel steht fest", so Andreas Lipkow von CMC Markets. Umso höher seien die Erwartungen an die anschließende Pressekonferenz mit Christine Lagarde. Insbesondere ihre Einschätzung zur weiteren Inflationsentwicklung dürfte die Börsenwelt dabei interessieren, denn der Preis für ein Fass Rohöl der Referenzsorte Brent stieg am Mittwoch erstmals seit Juli wieder über die 100-Dollar-Marke.

Von den gestiegenen Ölpreisen profitierten Aktien aus dem Öl- und Gassektor, aus dem Eni (ENI Aktie) und Totalenergies im EuroStoxx zu den wenigen Gewinnern zählten. Der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus ist zuletzt weiter eskaliert. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon.

Individuell beeinflusst wurde Inditex (Inditex Aktie) , dessen Aktien nach der Vorlage von Halbjahreszahlen um 3,6 Prozent absackten. Der spanische Textilhändler habe ein durchwachsenes zweites Quartal hinter sich, so Adam Cochrane von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research. Dem robusten Umsatz stehe der Kostendruck gegenüber, der zu etwas enttäuschenden Gewinnkennziffern geführt habe.
Kursverluste verzeichneten auch Luxuswerte. So ging es an der Börse in Paris für LVMH um 2,2 Prozent nach unten. Die HSBC-Experten haben in einer Sektor-Studie die Aktien auf "Hold" abgestuft. Das Umfeld in der Luxusbranche könnte sich im zweiten Halbjahr als schwieriger zu navigieren erweisen, so die Analysten.

Erleichterung kam in Zürich bei DocMorris auf: Die Aktien zogen um 6,6 Prozent an nach der Nachricht, dass die Online-Apotheke die Emission einer Wandelanleihe erfolgreich abgeschlossen hat. Mit der Emission verschafft sich das Unternehmen mit einem verlängerten Fälligkeitsprofil Luft und Zeit.

In London sorgte Victrex mit einem Kurssprung von 16 Prozent für Aufsehen. Der auf Hochleistungspolymere spezialisierte Chemiekonzern hatte seine Prognose für den Vorsteuergewinn im Gesamtjahr angehoben und einen Interims-Finanzvorstand ernannt.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...reisanstieg-12131305
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
10.09.26 20:20
Inflations- und Zinssorgen haben am Donnerstag die europäischen Börsen weiterhin negativ beeinflusst. Der mit dem Iran-Krieg weiter anziehende Ölpreis ist mit einem Inflationsschub verbunden, der die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer Zinserhöhung veranlasste. Die Lage in Nahost verschärft sich auch wegen der Situation im Jemen, wo die Huthi-Miliz die wichtige Hafenstadt Mokka eingenommen haben soll.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der am Vortag bereits auf einem Tief seit Ende Juli angekommen war, fiel am Donnerstag um 0,67 Prozent auf 6.268,97 Punkte. Außerhalb des Euroraums verlor der britische FTSE 100 0,57 Prozent auf 10.608,92 Zähler. In Zürich ging es für den SMI um 0,47 Prozent nach unten auf 13.740,10 Punkte. Der Schweizer Leitindex steht bereits auf einem Tief seit Juni.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit der zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr gegen den Ölpreisschock, denn der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent steht neuerdings über 100 US-Dollar. In Deutschland trieb teure Energie die Inflation im August bis an die Drei-Prozent-Marke. Experten befürchten weitere Straffungen, laut dem NordLB-Chefvolkswirt Christian Lips bleibt die Tür dafür weit offen. Er sieht eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im Dezember.

"Der Konflikt im Nahen Osten erzeugt weiterhin Inflationsdruck, und die Inflation dürfte für einen längeren Zeitraum deutlich über unserem Zielwert bleiben", erklärte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Der Ausblick sei "nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet". Ulrich Kater von der Dekabank sieht die EZB "in einer undankbaren Lage", weil höhere Zinsen eine ohnehin nicht gerade kräftige Konjunktur belasteten.

Die Konjunktursorgen erreichten vor allem Minenwerte, deren Teilindex mit einem Abschlag von 3,7 Prozent das abgeschlagene Schlusslicht in der Branchentabelle war. Belastend wirkten die deutlich gesunkenen Metallpreise, vor allem bei Kupfer und Silber (Silberpreis). Dazu trug offenbar auch eine aufgeschobene Entscheidung der USA über zusätzliche Zölle bei. In London fielen die Titel von Rio Tinto und Glencore um bis zu 4,1 Prozent.
Mit Telekommunikation und Versicherern gehörten zwei Sektoren mit defensivem Charakter zu den positiven Ausnahmen. Zu diesen zählten mit einem moderaten Anstieg des Sektorindex aber auch die Automobilwerte. Hier geht der UBS-Analyst Patrick Hummel davon aus, dass die EU zeitnah regulatorische Maßnahmen auf den Weg bringen wird, um die hiesige Autoindustrie zu stärken. "Unserer Einschätzung nach dürfte die Stoßrichtung dabei eher protektionistisch ausfallen", so der Experte.

Unter den Einzelwerten knickte die Aktie von AB Foods an der Londoner Börse um fast acht Prozent ein. Der Handels- und Nahrungsmittelkonzern schraubt seine Erwartungen an das Zucker- und Lebensmittelgeschäft nach unten. Zudem leidet die konzerneigene Billigmode-Kette Primark weiter unter der mauen Konsumlaune, besonders in Europa.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...b-entscheid-12132839
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
11.09.26 12:05

Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag wieder etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Die Anleger blieben aber angesichts der unsicheren Lage im Nahost-Konflikt und hoher Ölpreise vorsichtig. Für Bewegung an den Märkten könnten die am Nachmittag mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise sorgen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag gegen Mittag mit 0,6 Prozent im Plus bei 6.305 Punkten. Außerhalb des Euroraums notierte der britische FTSE 100 0,4 Prozent höher bei 10.654 Zählern. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI um 0,5 Prozent auf 13.804 Punkte nach oben.

Sollten die an diesem Freitag anstehenden Verbraucherpreisdaten schlecht ausfallen, werde die Fed die Zinsen wohl erhöhen müssen, um ihre Glaubwürdigkeit zu sichern, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Am Markt geht man davon aus, dass die Preisdaten den Zinsentscheid der Fed maßgeblich beeinflussen.

Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk 2,2 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid. Die gut laufende Abnehmpille werde den Gegenwind für den Konzern nicht gänzlich kompensieren können, schätzt der Experte.

An der Spitze der europäischen Sektoren lagen die Banken- und Versicherungswerte. Die jeweiligen Branchen-Indizes stiegen jeweils um rund 1,0 Prozent. Schwächste Branche war der Chemiesektor mit einem Minus von 0,4 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-im-fokus-12133613

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
11.09.26 20:17

Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Ermöglicht wurde dies durch den Ölpreis, der nach seiner jüngsten Rally etwas zurückkam. Entlastung brachte, dass der Iran und die Staaten am Persischen Golf nach dem Wochenende über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen wollen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten, konnte damit ein Wochenminus aber nicht mehr abwenden. Dieses war letztlich gut ein Prozent groß. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.650,44 Zähler. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI um 0,26 Prozent auf 13.775,27 Punkte nach oben.

Von den US-Verbraucherpreisen kamen am Nachmittag zumindest keine Störfeuer. Die Inflation hat sich im August auf hohem Niveau nicht verändert und damit die Erwartungen erfüllt. Laut Tobias Basse von der NordLB zeigen sich damit "keine klaren Entlastungstendenzen". Der Experte glaubt, dass sie es den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Fed-Kommitee sehr schwer machen werden, eine Straffung in der kommenden Woche noch zu verhindern.

Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk 3,4 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid.


An der Spitze der europäischen Sektoren konnten sich die Telekom- und Bankensektoren absetzen mit Kursanstiegen, die jeweils knapp 1,5 Prozent groß waren. Unter anderem von Novo Nordisk bedingt, gab der Gesundheitssektor auf der anderen Tabellenseite recht deutlich um 0,6 Prozent nach.
Noch etwas größere Verluste gab es nur im Chemiesektor , der 0,9 Prozent an Wert verlor. Am Freitag äußerte sich der Keybanc-Analyst Salvator Tiano skeptisch zur Branche, in der die richtige Aktienauswahl wegen gegenläufiger Trends schwieriger werde. Dem kriegsbedingten Rückenwind stünden strukturelle Belastungen durch Überkapazitäten gegenüber. Aktien von BASF (BASF Aktie) waren im EuroStoxx das Schlusslicht.

In Paris zogen die Alstom -Aktien um 2,4 Prozent an. Der französische Zugbauer hat Verträge im Wert von 1,2 Milliarden Euro mit der englischen Eisenbahngesellschaft TransPennine Express unterzeichnet./

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...nk-oelpreis-12134090

Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
14.09.26 19:18
Der EuroStoxx 50 hat am Montag wieder den Weg nach unten eingeschlagen. Steigende Ölpreise und die Sicherheitsdebatte rund um Künstliche Intelligenz (KI) drückten auf die Stimmung. Der Leitindex der Eurozone verabschiedete sich 1,02 Prozent tiefer mit 6.260,38 Punkten aus dem Handel. Damit erreichte er den tiefsten Stand seit Ende Juli - die Erholung vom Freitag ist passé.
Außerhalb der Eurozone sah es besser aus. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,44 Prozent auf 10.697,57 Punkte bergauf, womit er an seine jüngste Stabilisierung anknüpfte. Ähnlich robust zeigte sich der Schweizer SMI , der sogar um 0,75 Prozent auf 13.878,54 Punkte zulegte. Beide Börsenbarometer profitierten von den robusten Aktienkursen der schwergewichtigen Pharma- und Lebensmittelkonzerne .

Europaweit zu den Gewinnern zählten zudem die ebenfalls defensiven Konsumgütertitel . Dagegen litten die Aktien der Bergbau- und Rohstoffunternehmen unter der Angst vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung. Diese verschonte trotz der steigenden Ölpreise auch die Papiere der Öl- und Gaskonzerne nicht ganz.

Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Krieg im Nahen Osten den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman verschoben.

Dementsprechend nahmen die Ölpreise ihren am Freitag unterbrochenen Aufwärtstrend wieder auf: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zuletzt fast 107 US-Dollar

Die europäischen Technologieaktien litten nicht nur unter den Konjunktursorgen, sondern auch unter Sicherheitsbedenken rund um Künstliche Intelligenz. Diese kamen ausgerechnet von prominenten Branchenvertretern. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass ein KI-Schwarm in sechs bis zwölf Monaten in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden US-Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.

Dies sorgte - ähnlich wie in den USA und Asien - vor allem in der für KI entscheidenden Halbleiterbranche für massiven Verkaufsdruck. So büßten die Titel der Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie) und STMicroelectronics 7,7 und 6,6 Prozent ein. Die Anteile des Zulieferers ASML verbilligten sich um 6,1 Prozent.

Auch die Anteile des Energietechnikkonzerns Siemens Energy sowie der Elektrokonzerne Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) und ABB büßten an Wert ein. Sie gelten wegen des hohen Strombedarfs von Rechenzentren ebenfalls als Profiteure des KI-Booms.

In Mailand freuten sich die Anleger von Campari über ein Kursplus von 5,5 Prozent. Die Großbank UBS hatte die Papiere zum Kauf empfohlen. Dank mehrerer kürzlich umgesetzter strategischer Initiativen - darunter die Erweiterung des Portfolios von Aperitifs - sei der Getränkehersteller gut gerüstet für ein weiteres Wachstum.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...eidet-unter-12135985
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
15.09.26 19:31
Europas Börsen sind am Dienstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Am Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hielt sich der Verkaufsdruck allerdings in Grenzen.
Mit 6.236,50 Punkten dämmte der EuroStoxx 50 sein Minus auf 0,38 Prozent ein. Im Tagesverlauf war der Leitindex der Eurozone zeitweise auf ein Tief seit Juli abgesackt. Auch außerhalb des Euroraums gab es diesmal Kursabschläge: Der Schweizer Leitindex SMI verlor letztlich noch 0,50 Prozent auf 13.808,87 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,37 Prozent auf 10.658,13 Punkte nach unten. Zu Wochenbeginn hatten sich beide Indizes robust gezeigt.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-am-tag-vor-12137435
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
16.09.26 18:26
Europas wichtigste Börsen haben am Mittwoch vor der US-Zinsentscheidung etwas zugelegt. Für Unterstützung sorgte der Rückgang der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise.

Zum Handelsende gewann der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,48 Prozent auf 6.266,50 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI um 0,43 Prozent auf 13.868,66 Punkte. Der britische FTSE 100 legte um 0,28 Prozent auf 10.688,47 Punkte zu.

Dagegen mussten Aktienbesitzer in der Türkei entgegen den weltweit freundlichen Trends heftige Kursverluste verkraften. Wegen Problemen bei der Rücknahme von Fondsanteilen sackte der schon zuletzt schwache heimische Leitindex BIST 100 um mehr als fünf Prozent ab. Zwischenzeitlich wurden die Handelsaktivitäten durch eine automatische Notfall-Unterbrechung gestoppt, weil die Kurse zu stark geschwankt hatten.

Eine Zinserhöhung in den USA an diesem Abend gilt als wahrscheinlich und dürfte die Märkte nicht belasten. "Die Rentenmärkte sind hochgradig nervös", stellte Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der DekaBank, fest. "In dieser Lage würde eine Zinsanhebung und ein klar skizzierter Fahrplan helfen, die Märkte zu beruhigen und Finanzierungsbedingungen zu verbessern."

Würde die US-Notenbank Fed dagegen nichts tun, könnte dies belasten. "Sollte die Fed nicht agieren, würde sie eine große Verunsicherung hinterlassen, was zu weiter steigenden langlaufenden Zinsen und somit zu einer weiteren Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen führen würde", warnte Schallmayer.

Bei der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid steht laut Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets im Fokus, welche Hinweise die Währungshüter auf ihre künftige Geldpolitik geben. "Dann wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt", betonte Molnar.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 waren am Mittwoch vor allem die Aktien von Energieversorgern , Unternehmen der Tourismusbranche und der Bauindustrie gefragt.

Erneut auf Kaufinteresse stießen auch Aktien von Unternehmen mit Bezug zum Trendthema Künstliche Intelligenz (KI). So gewannen die Anteile der Halbleiterhersteller STMicro und Infineon (Infineon Aktie) zwei und 1,2 Prozent und die des Zulieferers ASML 1,3 Prozent. Beim Energietechnikspezialisten Siemens Energy als EuroStoxx-Spitzenreiter stand ein Kursplus von 3,1 Prozent zu Buche. Die Papiere der Elektrokonzerne Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) und ABB verteuerten sich um 1,5 und 2,1 Prozent.

Zu den wenigen Verlierern zählten hingegen die gut gelaufenen Titel der Öl- und Gaskonzerne sowie der Autobranche . Berenberg-Analyst Romain Gourvil schrieb, der Weg zu einer positiven Entwicklung im Autosektor bleibe holprig. China, geopolitische Risiken und Inflationsdruck trügen zu schwachen Ertragsperspektiven, anhaltenden Überkapazitäten und zunehmendem Wettbewerb bei. Aktien von Renault fielen mit 4,5 Prozent besonders deutlich. Analyst Gourvil macht wachsenden Gegenwind für den französischen Autobauer aus.

Quelle dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...tuetzen-vor-12138780
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
17.09.26 19:00
Die europäischen Aktienmärkte haben ihre jüngste Erholung am Donnerstag schwungvoll fortgesetzt. Sie profitierten von der anhaltenden Talfahrt der zuvor stark gestiegenen Ölpreise. Unterstützung kam auch von den freundlichen New Yorker Börsen, die die negative Reaktion vom Vortag auf die US-Leitzinserhöhung abschüttelten.
Zum Handelsende gewann der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,90 Prozent auf 6.322,90 Punkte. Außerhalb der Eurozone stieg der britische FTSE 100 um 1,19 Prozent auf 10.816,14 Punkte. Dass die Bank of England den Leitzins bei ihrer aktuellen Sitzung nicht angerührt hatte, stieß am Markt auf Erleichterung. Der Schweizer Leitindex SMI zog um 0,57 Prozent auf 13.947,31 Punkte an.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...preisen-und-12140279
Antworten
Highländer49:

Aktien Europa

 
18.09.26 19:02
Europas Börsen haben nach zwei Erholungstagen am Freitag einen heftigen Rückschlag erlitten. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets hatte schon vorab auf mögliche Kursverwerfungen im Zuge des großen Verfalls an den Terminbörsen verwiesen.
Der EuroStoxx 50 weitete im Tagesverlauf seine Verluste aus und schloss 1,37 Prozent tiefer mit 6.236,20 Punkten. Das Wochenminus ist fast identisch mit dem aktuellen Kursrückgang. Für den britischen FTSE 100 ging es am Freitag um 1,50 Prozent auf 10.654,33 Punkte bergab. Der Schweizer SMI sank um 1,15 Prozent auf 13.786,72 Punkte.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 erlitten die Autowerte angesichts einer Gewinnwarnung von Volkswagen die heftigsten Verluste. Wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf Porsche, schwacher Geschäfte in China und weiterer Kosten für den Konzernumbau senkten die Wolfsburger ihre operative Margenprognose für das Jahr massiv. Die Aktien büßten daraufhin an ihrem vorerst letzten Tag als EuroStoxx-Mitglied am Indexende 5,6 Prozent ein.

Ebenfalls unter die Räder gerieten die zuletzt gut gelaufenen Telekommunikationsaktien . Anleger nahmen eine Abstufung von Orange zum Anlass für Gewinnmitnahmen. Die US-Bank Morgan Stanley hatte die Aktien der Franzosen auf "Underweight" gesenkt. Wegen politischer Unsicherheiten machen die Analysten das Risiko eines verlangsamten Gewinnwachstums aus. Außerdem werden zunehmender Wettbewerb in Spanien und eine anziehende Verschuldung befürchtet. Orange verloren 5,8 Prozent, das Sektor-Schwergewicht Deutsche Telekom büßte 4,2 Prozent ein.

Die Aktien der Nahrungsmittel und Getränkehersteller litten unter dem Kursrutsch von Nestle um 2,6 Prozent. Russland hatte einige Gesellschaften in dem Land unter vorübergehende Fremdverwaltung gestellt. Die Anteile bleiben formal zwar bei Nestle, das Unternehmen verliert aber zunächst die Kontrolle über die Beteiligungen.
Analysten schätzen, dass Russland rund ein bis zwei Prozent zum Konzernumsatz beiträgt. Aber es geht auch um beträchtliche Vermögenswerte. Schätzungen beziffern den Wert des russischen Geschäfts auf gut 1,75 Milliarden Franken. Diese müssten im schlimmsten Fall abgeschrieben werden.

Europaweit schaffte nur der Technologiesektor im Kielwasser der erneut überwiegend gefragten US-Halbleiterwerte ein knappes Plus.

Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-am-grossen-12141614
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht 1 2 3 4 5 6 7 8

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--