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26.01.26 19:22
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Aktien Europa

 
21.05.26 20:31

Europas zuletzt freundliche Aktienmärkte haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Weder die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran noch die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen und Geschäftsprognosen von Nvidia (Nvidia Aktie) sorgten für klare Kaufsignale.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor mit den noch deutlicher schwächelnden US-Börsen letztlich 0,26 Prozent auf 5.960,32 Punkte. Dagegen ging der schweizerische SMI 0,35 Prozent fester mit 13.446,43 Zählern aus dem Handel. Der britische FTSE 100 gewann 0,11 Prozent auf 10.443,47 Punkte.

Derweil ging es für den türkischen Aktienindex Borsa Istanbul 100 um gut 6 Prozent bergab. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara hatte die Absetzung des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP angeordnet. Özgür Özel und die Parteiführung werden damit ihrer Ämter enthoben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Zur Wochenmitte hatte US-Präsident Donald Trump bei den Anlegern noch mit der Aussage gepunktet, dass die Verhandlungen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges in der "Endphase" seien. "Ich würde das gerne glauben, aber mal ehrlich: Wie oft haben wir das schon gehört?", kommentierte nun Win Thin, Chefvolkswirt der Bank of Nassau 1982.

Teheran erklärte zwar, der jüngste Vorschlag aus Washington habe die Kluft zwischen den beiden Seiten teilweise überbrückt. Doch ein Medienbericht, wonach der Iran plane, sein Uran zu behalten, wurde als potenzieller Rückschlag für jegliches Friedensabkommen gewertet. Die Ölpreise zogen vor diesem Hintergrund wieder kräftig an.


Angesichts des Iran-Kriegs verschlechterte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im Mai überraschend weiter und erreichte den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Besonders stark betroffen war der Dienstleistungssektor, der unter den kriegsbedingt höheren Lebenshaltungskosten leidet, wie aus den von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindizes hervorgeht. Ähnlich sah es bei den britischen Einkaufsmanagerindizes aus.

Im europäischen Branchentableau waren Rohstoff- und Bergbau- sowie Chemietitel am meisten gefragt.

Dagegen wurde Technologiewerte von der Schwäche der US-Technologiebörse Nasdaq etwas in Mitleidenschaft gezogen. Dort stießen die mit Spannung erwarteten Zahlen und Geschäftsprognosen des KI-Chip-Riesen Nvidia auf ein verhaltenes Echo.
Am schwächsten in Europa präsentierte sich der Reise- und Freizeitsektor . Easyjet trotzte mit einem Kursplus von 0,9 Prozent dem schwachen Trend, nachdem die Billigfluggesellschaft Quartalszahlen vorgelegt hatte.

Aus der Autobranche stach Stellantis in Mailand mit einem Minus von 2 Prozent negativ heraus. Die Auto-Holding mit den Marken Peugeot, Fiat, Chrysler, Alfa Romeo, Chrysler, Jeep und Ram stellt sich auf dem wichtigen US-Markt auf einen langen Weg zurück zu alter Stärke ein. Mit Kostensenkungen, der Konzentration von Investitionen auf Kernmarken und mit strafferer Organisation will Konzernchef Antonio Filosa in Nordamerika bis zum Jahr 2030 wieder eine operative Marge von 8 bis 10 Prozent einfahren. Der Konzern habe sich wie befürchtet Ziele gesetzt, die weit in der Ferne lägen, kommentierte Analyst Philippe Houchois von der US-Investmentbank Jefferies.

Generali -Titel gewannen 2,7 Prozent. Der italienische Versicherer hat im ersten Quartal deutlich höhere Schäden durch Naturkatastrophen gut weggesteckt./

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-fehlt-nach-12013276

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25.05.26 19:34

Neue Zuversicht für eine baldige Friedensvereinbarung im Iran-Krieg hat am Pfingstmontag die europäischen Aktienkurse beflügelt. Von den USA wie auch dem Iran gab es Aussagen über den möglichen Abschluss eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs. Dies schürte Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und sorgte für sinkende Ölpreise.
Während der Handel an den Leitbörsen in London, Zürich und New York pausierte, fand er in Frankfurt, Mailand und Paris statt. Der EuroStoxx 50 schloss 1,95 Prozent höher bei 6.136,66 Punkten. Seine Kursverluste zu Zeiten des Iran-Kriegs sind damit ausgeglichen. Der Abstand zur Bestmarke von knapp 6.200 Punkten beträgt nur noch 63 Zähler. Ein Rekord gelang dem italienischen Leitindex FTSE MIB .

Ein Rahmenabkommen sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb US-Präsident Donald Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Er sprach von konstruktiven Gesprächen, aber noch keinem Durchbruch. Details blieben unklar, doch soll es um eine 60-tägige Frist für mehr Verhandlungen gehen. Positiv gewertet wurde auch, dass sich eine iranische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha angekündigt hat.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...he-hoffnung-12015638

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26.05.26 12:51

Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschlägen gegen den Iran hielten Marktteilnehmer zur Vorsicht an. Das US-Militär hatte trotz Waffenruhe Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an Europas Börsen ab", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, fest.
Der EuroStoxx 50 sank am Mittag um 0,83 Prozent auf 6.085,50 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 0,67 Prozent höher mit 10.536,38 Zählern. "Getragen wird der britische Leitindex von den Rohstoff- und Minenaktien", so Lipkow. Der schweizerische SMI kletterte um 0,35 Prozent auf 13.551,11 Punkte.

Nach Ansicht von Lipkow bleibt die Höhe des Ölpreises der Dreh- und Angelpunkt. "Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte auch darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen nehmen", prognostizierte Lipkow. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."

Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. "Höhere Edel- und Basismetallpreise lassen auch die Aktienkurse von Anglo American (Anglo American Aktie) , Rio Tinto & Co. steigen", merkte Lipkow an. So stiegen Anglo American um 1,6 Prozent und Rio Tinto um 2,1 Prozent.


Gefragt waren auch die Versorger. Hier zogen Iberdrola (Iberdrola Aktie) um 1,7 Prozent an. Barclays-Analyst Dominic Nash sieht bei den Spaniern eine Investmentchance, die es innerhalb einer Generation wohl nur einmal gebe. Iberdrola sei als Versorger ein "Gold-Standard". Das Gewinnwachstum dürfte mit annähernd 11 Prozent bis 2030 überdurchschnittlich ausfallen
Am anderen Ende der Kurstabelle lagen die Autowerte. Hier fielen Ferrari mit sechs Prozent Abschlag auf. Die Aktie reagierte damit auf die Vorstellung des ersten reinen Elektrofahrzeugs. Grund war das Design des 550.000 Euro teuren Wagens, wie Pierre-Olivier Essig, Leiter Research beim Analyseanbieter AIR Research, betonte. Chinesische und japanische Sportwagen sähen ähnlich aus, kosteten aber nur einen Bruchteil. Der Wagen wirke wie eine Mischung aus Honda Accord und Tesla 3-Fahrzeugen aus deutlich günstigeren Preisklassen. Laut Oddo-Experten Anthony Dick ist der elektrische Ferrari Luce unterdessen das teuerste unlimitierte Serienfahrzeug der Ferrari-Familie.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...unter-druck-12016255

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26.05.26 19:55

Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn hat der Aktienmarkt in der Eurozone am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschläge gegen den Iran stimmten Marktteilnehmer wieder vorsichtiger, nachdem am Vortag viel Hoffnung eingepreist wurde, dass ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran abgeschlossen werden kann.
Dem EuroStoxx 50 blieb ein weiterer Anstieg hin zu seinem Rekordhoch von knapp 6.200 Punkten verwehrt. Der Leitindex der Eurozone litt nach seiner Rally auf das höchste Niveau seit Ende Februar unter Gewinnmitnahmen. Aus dem Handel ging er 1,18 Prozent tiefer bei 6.064,15 Punkten. Er blieb aber über der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten.

Außerhalb der Eurozone vollzogen die Leitindizes in Zürich und London die Vortagsrally noch ein Stück nach, die ihnen feiertagsbedingt entgangen war. Der Londoner FTSE 100 konnte daher 0,24 Prozent auf 10.491,39 Punkte zulegen. Er profitierte auch von steigenden Rohstoffwerten. In der Schweiz hielt sich der SMI mit 0,17 Prozent im Plus bei 13.525,68 Punkten.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-daempfer-12016910

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27.05.26 12:42

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt."Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg am späten Vormittag um 0,79 Prozent auf 6.111,84 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 kaum verändert. Der Schweizer SMI kletterte um 0,62 Prozent auf 13.609,89 Punkte.

Stärkster Sektor waren die Autowerte, die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der EU hatte im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen, wie der Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,4 Prozent.

Im Technologiesegment verzeichneten Halbleiterwerte Gewinne. ASML zogen um 1,6 Prozent an. US-Halbeiterwerte hatten gute Vorgaben geliefert, allen vor an Micron Technologies, die nach einer Empfehlung durch die UBS einen Kurssprung hingelegt hatten. Zudem hatten mit SK Hynix und Samsung zwei asiatische Schwergewichte aus dem Segment neue Hochs verzeichnet.

Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von über 17 Prozent auf. Das Unternehmen hatte bestätigt, ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams Company (Sherwin-Williams Company Aktie) zurückgewiesen zu haben. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Die Ölpreise verlieren heute deutlich und geben damit einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder ab.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-kurssprung-12017687

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27.05.26 19:02

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt. "Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,11 Prozent auf 6.070,54 Punkte. Außerhalb der Eurozone gewann der britische FTSE 100 ("Footsie") 0,13 Prozent auf 10.505,01 Punkte. Der Schweizer SMI kletterte um 0,75 Prozent auf 13.627,41 Punkte nach oben.

Stärkster Sektor waren die Autowerte , die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der Europäischen Union hat im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren laut Herstellerverband Acea zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,3 Prozent.

Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von fast einem Fünftel auf. Das Unternehmen wies ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams zurück. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.

Am Ende des Feldes rangierten die Ölwerte . Die Ölpreise gaben zur Wochenmitte deutlich nach. Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs drückte auf die Notierungen.


In London zogen die Anteilsscheine des Einzelhändlers für Sneaker und Sportbekleidung JD Sports mit einem Plus von 5,1 Prozent an die "Footsie"-Spitze. Sie wurden angetrieben von der allgemeinen Stärke zyklischer Werte und der Einzelhandelstitel. Anleger verwiesen auch auf einen positiv aufgenommenen Zwischenbericht von Zotefoams , einem Hersteller von Schaumstoffen für Sport- und Freizeit sowie Zulieferer des US-Branchenprimus Nike . Die Titel von Zotefoams gewannen 5,8 Prozent.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...igt-moderat-12018399

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28.05.26 19:35

An den europäischen Aktienmärkten haben die Anleger am Donnerstag wieder zurückhaltender agiert. Denn die Waffenruhe im Iran-Krieg erscheint brüchig. So hatte das US-Militär nahe der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus eine iranische Stellung angegriffen, von der aus Drohnen gesteuert wurden. Nur für einen kurzen Ausflug ins Plus sorgte ein Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios", wonach sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands geeinigt hätten.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zu Handelsschluss um 0,25 Prozent auf 6.055,11 Punkte, nachdem er zur Wochenmitte noch moderat gestiegen war. Außerhalb der Eurozone schloss der britische FTSE 100 0,75 Prozent tiefer bei 10.425,96 Zählern. Der schweizerische SMI verlor 0,9 Prozent auf 13.504,76 Punkte.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uhe-im-iran-12020031

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01.06.26 18:22
Europas Aktienmärkten hat es zu Wochenbeginn an neuem Schwung gefehlt. Getrübt wurde das Bild davon, dass es in den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs mit gegenseitigen Angriffen wieder einen Rückschlag gab.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx fiel letztlich um 0,26 Prozent auf 6.034,95 Punkte, nachdem im Tagestief sogar die 6.000-Zähler-Marke ins Wanken geraten war. Außerhalb des Eurogebiets stand vor allem die schweizerische Börse wegen schwacher Pharmawerte unter Druck. Der Leitindex SMI sank in Zürich um 1,75 Prozent 13.305,40 Punkte. In London gab der FTSE 100 um 0,68 Prozent auf 10.338,95 Zähler nach.

Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Außerdem berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim, der Iran werde den Austausch von Nachrichten mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen.

Quelle: dpa-AFX
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02.06.26 18:28

Europas Aktienmärkte haben trotz der unklaren Entwicklung im Iran-Konflikt am Dienstag zugelegt. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hinderten die Anleger in der Breite nicht am Aktienkauf.
Im Schlepptau der anhaltenden Rekordrally an den US-Börsen setzten sie hierzulande auch auf die in den USA so begehrten Technologiewerte, die im EuroStoxx ganz vorne lagen. Der Eurozonen-Leitindex ging 1,21 Prozent höher bei 6.107,85 Punkten aus dem Handel.

Außerhalb der Eurozone ging es aber gemäßigter zu: Der britische FTSE 100 schloss 0,33 Prozent höher bei 10.373,51 Zählern. Der Züricher SMI ging prozentual unverändert bei 13.305,72 Punkten aus dem Handel.

US-Präsident Donald Trump hat die "nächste Woche" als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. Das berichtete der US-Sender ABC News unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump. Aus dem Iran hieß es aber, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. In der Eurozone hat der Krieg die Inflationsrate im Mai auf 3,2 Prozent nach oben getrieben.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...giewerte-im-12024665

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03.06.26 12:33

Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch nachgeben. Damit profitierten sie nicht von den positiven Vorgaben der US-Börsen. "Während die Wall Street scheinbar mühelos von Rekord zu Rekord eilt, wirkt Europa wie ein Läufer, der zwar mithalten möchte, jedoch immer wieder auf die Uhr schaut", hieß es in einer Einschätzung des Anbieters von Handelsstrategien Index Radar.
Am Mittag stand der EuroStoxx 50 0,43 Prozent tiefer bei 6.081,50 Punkten. Ähnlich sah es außerhalb des Euroraums aus. Der britische FTSE 100 büßte 0,23 Prozent auf 10.349,28 Punkte ein, während der Schweizer SMI um 0,85 Prozent auf 13.192,87 Punkte sank.

Dabei trugen gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran zum Innehalten der Marktteilnehmer bei. Zudem hatten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Am Ende des Feldes bewegten sich die Finanzdienstleister. Stark unter Druck standen dabei Aktien der Partners Group mit 17,3 Prozent Abschlag. Das Schweizer Unternehmen hatte die Rücknahme bei dem Private Equity Fonds "Global Value SICAV" eingeschränkt. Der Schritt erfolgte nach einem Anstieg der Rücknahme-Anträge bei dem Fonds, in den zu einem größeren Teil private Anleger investiert sind.

Die Analysten von Baader sprachen von einem für die gesamte Branche wichtigen Signal. Zuletzt habe das Geschäft offensichtlich von Investoren mit "weichen Knien" profitiert. Es dürfte für die Unternehmen in Zukunft schwieriger werden, neue Zuflüsse zu generieren.


Einen Kurseinbruch erlitten Akzo Nobel . Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams wollen den niederländischen Lack- und Farbenhersteller nicht mehr übernehmen. Der Kurs sackte um 19 Prozent ab.

Stärkster Sektor waren die Einzelhandelswerte. Hier ragten Inditex (Inditex Aktie) mit 3,6 Prozent Aufschlag hervor. Die Zara-Eigentümerin hatte im ersten Geschäftsquartal der verhaltenen Konsumlaune getrotzt und Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch das laufende Geschäft gestaltet sich solide. Die Frühjahrs- und Sommerkollektionen seien von den Kunden gut angenommen worden, so der Konzern.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...brechen-ein-12025477

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03.06.26 18:47

Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.
Der EuroStoxx 50 ging 0,89 Prozent tiefer bei 6.053,57 Punkten aus dem Handel. Gestützt auf steigende Ölaktien fiel der britische FTSE 100 nur um 0,40 Prozent auf 10.332,30 Zähler. In der Schweiz verlor der SMI 0,66 Prozent auf 13.218,32 Punkte.

Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise. Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn. Shell , BP und Eni (ENI Aktie) legten bis zu 1,7 Prozent zu.

Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP (SAP Aktie) , Adyen und Prosus aus dem Technologiesektor, nachdem Investoren auch in den USA bei den Tech-Werten zu Gewinnmitnahmen neigten. Der Nasdaq-100-Index war dort nach einem frühen Rekord ins Minus gerutscht.


Am Ende des Branchenfeldes bewegten sich aber in Europa die Finanzdienstleister. Einen Kurseinbruch um 16 Prozent gab es bei der Partners Group in Zürich. Das Schweizer Unternehmen hat wegen Marktturbulenzen die Rücknahme eines Private-Equity-Fonds eingeschränkt. Das Unternehmen sprach von einem "Schutzmechanismus" angesichts zuletzt hoher Rücknahmebegehren. Einem Analysten zufolge dürfte es in Zukunft schwieriger werden, in diesem Bereich neue Zuflüsse zu generieren.

Einen Kurseinbruch um 17 Prozent erlitten außerdem die Aktien von Akzo Nobel . Der amerikanische Lack- und Farbenhersteller Sherwin-Williams und sein japanischer Partner Nippon Paint Holdings gaben ihre Pläne für eine Übernahme wegen des Widerstands der Niederländer auf.

Gefragt waren noch die Einzelhandelswerte. In dieser Branche verbuchte Inditex (Inditex Aktie) einen Anstieg um 1,5 Prozent. Der Textilhändler hatte im ersten Geschäftsquartal der verhaltenen Konsumlaune getrotzt und Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch das laufende Geschäft sei solide. Die Frühjahrs- und Sommerkollektionen werde von den Kunden gut angenommen, so der Konzern.

Noch mehr ragte im Einzelhandel der britische Discounter B&M European Value Retail heraus mit einem Kurssprung um 15 Prozent. Der Geschäftsjahresgewinn sank weniger deutlich als Investoren es befürchtet hatten.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-iran-und-12026100

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04.06.26 13:36

Der EuroStoxx 50 hat sich am Donnerstag nach seinen jüngsten Verlusten stabilisiert. Der Leitindex der Eurozone legte am Mittag um 0,3 Prozent auf 6.071 Punkte zu.
Der Londoner FTSE 100 sank um 0,4 Prozent auf 10.293 Punkte. Für den Züricher SMI wiederum ging es um 0,5 Prozent auf 13.282 Punkte bergauf.

Die Lage im Nahen Osten blieb derweil undurchsichtig. So haben sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Doch bereits am Morgen gab es neue libanesische Berichte über gezielte Drohnenangriffe der israelischen Armee im Südlibanon.

Mit Blick auf einzelne Sektoren taten sich nach der jüngsten Rally rund um Künstliche Intelligenz Halbleiterwerte schwer. Am Vorabend konnte der US-Technologieindex Nasdaq 100 seinen Höchststand nicht halten und schloss am Ende im Minus. Nachbörslich hielt dann der Ausblick des KI-Riesen Broadcom den extrem hohen Erwartungen nicht ganz Stand.

Entsprechend ließen Europas Highflyer ASML , Infineon (Infineon Aktie) und STMicro Federn. Die Papiere fielen zwischen zwei und fünf Prozent. ASML war tags zuvor zur wertvollsten Aktie Europas aller Zeiten avanciert.
In Paris zogen die Anteilsscheine des Spirituosenherstellers Remy Cointreau nach der Präsentation der Jahresbilanz um gut zehn Prozent an. Analystin Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan lobte die Ergebnisse und rechnet mit einem Anstieg der Markterwartungen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Auch der Ausblick sei ermutigend mit der erwarteten Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum aus eigener Kraft.

Für die Papiere von Universal Music (UMG) ging es in Amsterdam um fast sieben Prozent nach unten. Die vom US-Investor Bill Ackman geführte Pershing Square Capital verkaufte ihre Beteiligung an dem Musikunternehmen. Zuvor hatte dieses ein Übernahmeangebot des Hedgefonds-Milliardärs abgelehnt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...lus-lage-in-12026779

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04.06.26 18:34

Die europäischen Börsen haben sich am Donnerstag von ihren Vortagsverlusten erholt. Im Kontext der internationalen Börsen gab es Rückenwind von den US-Standardwerten, während in New York Gewinnmitnahmen den Technologiesektor belasteten. Ein Kriterium blieb der sinkende Ölpreis wegen neuer Hoffnung auf eine Waffenruhe im Libanon.
Der EuroStoxx 50 ging 0,82 Prozent höher bei 6.103,33 Punkten aus dem Handel. Außerhalb der Eurozone legte der schweizerische SMI um 0,93 Prozent auf 13.341,27 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,27 Prozent auf 10.360,32 Zähler. In den USA stieg der Dow Jones Industrial auf ein Rekordhoch, während der Nasdaq 100 dort um 0,7 Prozent fiel.

Die Lage im Nahen Osten bleibt trotz der Kursgewinne in Europa undurchsichtig. In den Iran-Verhandlungen erhöhte das US-Repräsentantenhaus den Druck, indem für den Abzug des Militärs aus den Kampfhandlungen gestimmt wurde. Zwischen Israel und dem Libanon gibt es zwar einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe, doch die Hisbollah-Miliz im Libanon lehnt die Bedingungen dafür ab.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...libanon-und-12027281

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05.06.26 12:59

An den europäischen Aktienmärkten hat am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht Zurückhaltung geherrscht. Marktteilnehmer erhoffen sich durch die Daten Signale für den weiteren Kurs der US-Notenbank. "Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass."
Der EuroStoxx 50 tendierte am späten Vormittag kaum verändert. Etwas besser sah es außerhalb des Euroraums aus. Der Londoner FTSE 100 stieg um 0,34 Prozent auf 10.395,92 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es um 0,22 Prozent auf 13.370,63 Punkte bergauf.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Hier setzten sich die Gewinnmitnahmen vom Vortag fort, nachdem auch die asiatischen Halbleiter-Schwergewichte sowie Titel aus dem Segment der Künstlichen Intelligenz (KI) nachgegeben hatten.

"Die Erwartungen der Anleger sind angesichts stark gestiegener Kurse hoch, die Fehlertoleranz entsprechend tief", merkte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, an. "Die Angst vor einer KI-Korrektur macht die Runde." Entsprechend standen Aktien des Schwergewichts ASML mit 3,2 Prozent Abschlag unter Druck. Auch STMicro verloren mit über vier Prozent deutlich.

Verluste verzeichnete mit Air France-KLM zudem ein anderer französischer Standardwert. Die Analysten von Barclays hatten die Aktie auf "Underperform" abgestuft und das Ziel gesenkt.
Stärkster Sektor waren die Einzelhandelswerte. Hier setzten Inditex (Inditex Aktie) ihre Aufwärtsbewegung mit plus 2,3 Prozent fort. Morgan Stanley hatte die Einstufung auf "Overweight" angehoben.

Unter den ebenfalls gefragten Chemietiteln kletterten Givaudan um 1,6 Prozent. Der Aromen- und Duftstoffhersteller übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung Eurofragance aus Spanien. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Analysten von JPMorgan lobten die Transaktion.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-stelle-vor-12027959

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05.06.26 19:45

Die wichtigsten Aktienmärkte in der Eurozone sind am Freitag mit den US-Börsen unter Druck geraten. Der amerikanische Arbeitsmarktbericht befeuerte Spekulationen über eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed. Außerdem gingen in New York die Gewinnmitnahmen bei den heißgelaufenen Technologiewerten weiter. Aus Nahost blieben bahnbrechende Nachrichten weiterhin aus.
Vor dem Jobbericht auf Vortagsniveau liegend, konnte sich der EuroStoxx 50 dem Gegenwind aus New York am Nachmittag nicht entziehen. Der Leitindex der Eurozone schloss 0,68 Prozent tiefer bei 6.062,07 Punkten. Auf Wochensicht hat er um 0,2 Prozent zugelegt.

Außerhalb der Eurozone schlugen sich die wichtigsten Börsen am Freitag wegen anderer Zusammensetzung besser. Der schweizerische SMI legte um 0,35 Prozent auf 13.388,23 Punkte zu. Der britische FTSE 100 stieg um 0,07 Prozent auf 10.368,05 Zähler.

Die Beschäftigtenzahl in den USA war im Mai mit 172.000 Stellen viel stärker gestiegen als erwartet. "Erneut schüren stärker als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten vor dem Hintergrund der steigenden Inflation die Erwartung einer Zinserhöhung durch die Fed", schrieb der Chefökonom James Knightley von der ING Bank. Er erwartet diese noch vor Jahresende.

Zum Schlusslicht in der europäischen Branchentabelle wurde letztlich der Rohstoffsektor , der mit minus 3,4 Prozent noch etwas mehr verlor als der Sektorindex der Technologiewerte , der den Gewinnmitnahmen an der New Yorker Nasdaq mit einem Abschlag von 2,9 Prozent folgte. In den USA werden zuletzt vor allem die heiß gelaufenen Chipwerte verkauft. Dies wirkte sich in Europa auch sehr belastend auf Werte wie Infineon (Infineon Aktie) oder STMicroelectronics aus.


Im EuroStoxx stand aber auch Adyen als Tech-Wert ganz weit unten. Am Markt wurde der Kursrutsch um fast neun Prozent mit einem kritischen Bericht des Research-Dienstes Cleveland Research zu dem Zahlungsabwickler begründet. Darin soll es Händlern zufolge um Aspekte wie Marktanteile und die Preisgestaltung gehen. Adyen wollte den Bericht gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg nicht kommentieren.

Gewinne konnten Anleger unter anderem im Gesundheitssektor einfahren, aus dem mit Argenx und Sanofi im EuroStoxx zwei Top-Werte stammten. Auch Versorger, Einzelhändler und Konsumgüterunternehmen waren in dem schlechten Marktumfeld recht begehrt. Sie alle gelten als defensive Anlagemöglichkeit in unruhigen Börsenzeiten. Als Händler profitierte Inditex (Inditex Aktie) mit 1,7 Prozent Plus von einer JPMorgan-Hochstufung.

In der Schweiz wurde die Börse im guten Sektorumfeld von Kursgewinnen der Pharma-Schwergewichte gestützt, vor allem Novartis war dort mit einem Anstieg um 1,9 Prozent gefragt. Im Chemiebereich stiegen die Titel von Givaudan in Zürich um 1,1 Prozent. Der Aromen- und Duftstoffhersteller übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung Eurofragance aus Spanien. Die Analysten von JPMorgan lobten die Transaktion.

In London sorgten zwei Werte mit hohen Schwankungen für Aufmerksamkeit: Der Kurs von Bodycote stürzte um 13 Prozent ab, nachdem der Finanzinvestor Apollo ein Übernahmeangebot zurückzog. Die Aktien von Raspberry Pi dagegen schossen um fast 28 Prozent hoch. Der Hersteller von Kleincomputern überraschte die Anleger mit seinen Geschätszielen positiv.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-jobbericht-12028392

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Highländer49:

Aktien Europa

 
08.06.26 12:55

Die wieder verschärfte Lage in Nahost hat am Montag den EuroStoxx 50 etwas belastet. Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montagmorgen griff auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon.
Die jüngste Eskalation weckte die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern.

Am Mittag stand Europas Leitindex 0,5 Prozent tiefer bei 6.034 Punkten. Zu Handelsbeginn war das Börsenbarometer um bis zu 1,4 Prozent abgesackt, bevor es sich peu a peu erholte. Außerhalb des Euroraums büßte der Schweizer SMI zuletzt 0,3 Prozent auf 13.345 Punkte ein, während der britische FTSE 100 0,1 Prozent auf 10.368 Punkte gewann.

Die Eskalation im Iran-Krieg belastete europaweit viele Branchen. Am stärksten traf es die konjunktursensiblen Baustoffwerte mit minus 1,6 Prozent. Unter den wenigen Gewinnen legten Öl- und Gaswerte um 0,8 Prozent zu. Die Ölpreise haben zuletzt als Reaktion auf die Eskalation im Iran-Krieg deutlich zugelegt.

Unter den Einzelwerten sorgten Übernahmepläne für Bewegung. So geht die Fusionswelle unter Italiens Banken weiter: Die Turiner Großbank Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie) will ihre heimische Konkurrentin Banca Monte dei Paschi di Siena übernehmen.
Bereits am Wochenende hatte die deutlich kleinere Banco BPM mitgeteilt, mit Monte dei Paschi zusammengehen zu wollen. Damit kündigt sich ein Bieterkampf um die einstige Krisenbank an, die vor neun Jahren vom italienischen Staat vor dem Untergang gerettet worden war.


An der Börse in Mailand zogen die Aktien von Banca Monte dei Paschi di Siena um fast zwölf Prozent an. Dagegen büßten die von Intesa Sanpaolo knapp drei Prozent ein. Für die Anteilsscheine von Banco BPM ging es um knapp zwei Prozent hoch.

In London schnellten die Aktien von Tate & Lyle um knapp 14 Prozent auf 558 Pence in die Höhe. Der US-Rivale Ingredion will den britischen Spezialzutatenhersteller übernehmen. Das in Westchester im US-Bundesstaat Illinois ansässige Unternehmen bietet insgesamt 615 Pence je Aktie. Die Anteile von Tate & Lyle liegen damit deutlich unter dem von Ingredion angebotenen Preis. Analysten führten dies auf Sorgen mit Blick auf die wettbewerbsrechtliche Genehmigung der Offerte zurück.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...kalation-im-12029693

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Highländer49:

Aktien Europa

 
08.06.26 19:57

Die deutliche Erholung der US-Technologiebörse Nasdaq hat auch den europäischen Aktienmärkten am Montag etwas Auftrieb gegeben. Die Lage im Nahen Osten rückte dagegen in den Hintergrund. Dort attackierten sich der Iran und Israel erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig, erklärten zuletzt aber, ihre Angriffe wieder einstellen zu wollen.
Der EuroStoxx 50 schüttelte am Nachmittag seine Verluste ab und schloss prozentual unverändert mit 6.062,29 Punkten. Damit blieb der Leitindex der Eurozone in der engen Handelsspanne der vergangenen zwei Wochen. Der britische FTSE 100 kam mit einem Plus von 0,05 Prozent auf 10.373,20 Punkte ebenfalls kaum von der Stelle. Der Schweizer SMI konnte mit 13.320,99 Punkten seinen Tagesverlust auf 0,50 Prozent eindämmen.

Im Kielwasser der Nasdaq waren auch in Europa Technologiewerte am meisten gefragt. Die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML gewannen an der EuroStoxx-Spitze 3,6 Prozent, während der Chiphersteller STMicro mit plus 4 Prozent die Gewinnerliste im französischen Cac 40 anführte.

Dagegen zählten die konjunktursensiblen Baustoff- und Chemieaktien zu den größten Verlierern.

Bei Einzelwerten sorgten Übernahmepläne für Bewegung. So geht die Fusionswelle unter Italiens Banken weiter: Die Turiner Großbank Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie) will ihre heimische Konkurrentin Banca Monte dei Paschi di Siena schlucken. Schon am Wochenende hatte die deutlich kleinere Banco BPM mitgeteilt, mit Monte dei Paschi zusammengehen zu wollen. Damit kündigt sich ein Bieterkampf um die einstige Krisenbank an, die vor neun Jahren vom italienischen Staat vor dem Untergang gerettet worden war.


An der Börse in Mailand zogen die Aktien von Banca Monte dei Paschi di Siena um 13 Prozent an. Dagegen büßten die von Intesa Sanpaolo 1,4 Prozent ein. Für die Anteilsscheine von Banco BPM ging es um 0,8 Prozent hoch.

In London schnellten die Aktien von Tate & Lyle um 14,8 Prozent auf 564 Pence in die Höhe. Der US-Rivale Ingredion will den britischen Spezialzutatenhersteller übernehmen und bietet insgesamt 615 Pence je Aktie. Die Anteile von Tate & Lyle liegen damit deutlich unter dem von Ingredion angebotenen Preis. Analysten führten dies auf Sorgen mit Blick auf die wettbewerbsrechtliche Genehmigung der Offerte zurück.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uettelt-mit-12030289

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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.06.26 12:22

Mit guten Vorgaben im Rücken haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag zugelegt. Das vorläufige Ende der gegenseitigen Angriffe von Israel und Iran stützte etwas. "Auch wenn ein Friedensvertrag zwischen Washington und Teheran vorerst Wunschdenken bleibt, setzen die Märkte darauf, dass die Spannungen nicht auf eine neue Eskalationsstufe gehoben werden", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest. Dies zeigte sich auch in den gesunkenen Ölpreisen.
Der EuroStoxx 50 gewann ein Prozent auf 6.123,19 Punkte. Außerhalb des Euroraums kletterte der Schweizer SMI um 0,46 Prozent auf 13.381,84 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.332,96 Punkte sank. Hier belasteten Verluste von Öl- und Pharmawerten etwas.

Zu den Gewinnern gehörten die Halbleiterwerte. Sie folgten damit starken Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Anleger nutzen die zuletzt gefallenen Kurse zum Einstieg.

"Aktuell spricht vieles dafür, dass die Geschwindigkeit der Künstliche-Intelligenz-Entwicklung weiterhin unterschätzt wird", betonte Analyst Hagen Ernst vom Vermögensverwalter DJE Kapital. Solange die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichten, geht er von einem anhaltenden Trend aus - mit den größten Engpässen bei Speicherchips. ASML legten um ein Prozent zu, STMicro um 1,6 Prozent.

Im Chemiesektor ragten Givaudan mit 6,3 Prozent Aufschlag hervor. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte das Kursziel von 3.000 auf 3.300 Franken angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Nachfrage bleibe solide, so Analystin Virginie Boucher-Ferte. Die US-Bank JPMorgan hatte den Wert zudem unter "Positive Catalyst Watch" eingeordnet.


Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Pharmawerte. Hier belasteten die Verluste von GSK , die um 3,1 Prozent sanken. Der britische Pharmakonzern baut sein Krebsgeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent weiter aus. Der gesamte Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 10,6 Milliarden US-Dollar.

Nach Ansicht der Analysten der Investmentplattform Hargreaves Lansdow stärkt GSK mit dem Zukauf seine Stellung im Bereich zielgerichteter Krebstherapien und erweitert zugleich seine Wirkstoffpipeline. Aus Sicht der UBS bietet Nuvalent zwei weit vorangetriebene Wirkstoffkandidaten gegen verschiedene Lungenkrebsvarianten, die noch vor 2030 einen Umsatz- und Ergebnisbeitrag liefern könnten.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-stuetzen-12031032

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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.06.26 20:05

Ein erneuter Schwächeanfall der gut gelaufenen US-Technologiebörse Nasdaq hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen. In New York sei vor drei Mega-Börsengängen im Tech-Sektor wieder Verkaufsdruck aufgekommen, kommentierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Denn diese zögen die Liquidität aus den Märkten ab.
Der EuroStoxx 50 drehte ins Minus und schloss 0,21 Prozent tiefer mit 6.049,74 Punkten. Der britische FTSE 100 weitete mit 10.227,33 Punkten seinen Tagesverlust sogar auf 1,41 Prozent aus. Ihn belasteten die Kursabschläge von Öl- und Pharmawerten. Dagegen zeigte sich der Schweizer SMI weniger beeindruckt vom Handelsgeschehen in New York: Er behauptete ein Plus von 0,27 Prozent auf 13.356,31 Punkte.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...aeche-zieht-12031673

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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.06.26 20:01

Anders als am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte den schwachen US-Börsen am Mittwoch teilweise getrotzt. Sie zeigten sich damit vergleichsweise wenig beeindruckt von neuen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran.
Zum Handelsende dämmte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 mit 6.009,95 Punkten sein Minus immerhin auf 0,66 Prozent ein. Außerhalb des Währungsraums gewann der britische FTSE 100 letztlich 0,27 Prozent auf 10.254,81 Punkte.

Für den Schweizer SMI ging es sogar um 0,80 Prozent auf 13.463,33 Punkte bergauf, womit er sich von den drei Indizes erneut am besten schlug. Er profitierte von Kursaufschlägen defensiver Schwergewichte - besonders Nestle war bei den Anlegern gefragt.

Auch im marktbreiten Stoxx Europe 600 lagen die Aktien von Lebensmittel- und Getränkeherstellern weit vorn - wie die ebenfalls defensiven Telekommunikations- , Konsumgüter- und Pharmatitel .

Dagegen büßten die konjunktursensiblen Rohstoff- , Industriegüter- und Autoaktien deutlich an Wert ein.
Vergleichsweise schwach waren auch Technologiewerte . Börsianer verwiesen auf den am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX . "Wer dabei sein möchte, braucht Liquidität - genau deshalb geraten selbst beliebte Technologiewerte unter Druck", hieß es in einer Einschätzung von Index-Radar, einem Anbieter von Handelsstrategien.

Das Sektor-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) büßte 3,2 Prozent ein. US-Konkurrent Oracle wird nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorlegen. Analyst Rishi Jaluria von der kanadischen Bank RBC äußerte sich in einem Ausblick vorsichtig zu den Zahlen.

An der Londoner Börse sackten die Aktien von WH Smith um rund 16 Prozent ab. Das Buchhandelsunternehmen hatte seinen Ausblick gesenkt und zudem eine Kapitalerhöhung in Aussicht gestellt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rse-trotzen-12033129

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Highländer49:

Aktien Europa

 
11.06.26 18:09

Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag durch die Bank zugelegt. Der Schwächeanfall nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) war nicht von Dauer. Rückenwind kam am Nachmittag zudem von den erholten New Yorker Märkten. Die Aktienkurse dies- wie jenseits des Atlantiks trotzten neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Die Ölpreise zeigten sich schwankungsanfällig - zuletzt gaben sie ein wenig nach.
Dabei schaukelt sich der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran trotz offiziell geltender Waffenruhe weiter hoch. Trump hatte schwere Angriffe auf den Iran für die Nacht angekündigt. Die USA würden das Land "sehr hart" treffen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.

Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte nur wenig Einfluss auf die Kurse. Mit der ersten Erhöhung seit fast drei Jahren stemmt sich die EZB gegen den Inflationsschub infolge des Iran-Kriegs. Die Euro-Währungshüter hoben den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an. Die letzte Zinserhöhung im Euroraum gab es im September 2023. Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Firmen, was die Nachfrage bremsen und so die Inflation dämpfen kann.

"Da die Inflation im Euroraum über drei Prozent liegt und es wenig Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt gibt, ist eine Zinserhöhung jetzt der richtige Schritt", sagte Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts. Die EZB folge damit dem, was die Märkte schon eingepreist hätten.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...neuen-trump-drohungen-12034509

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Highländer49:

Aktien Europa

 
12.06.26 19:43

Friedenssignale im Nahost-Konflikt und der Hype um den SpaceX-Börsengang in den USA haben auch Europas Börsen am Freitag beflügelt. Der EuroStoxx 50 erreichte schon früh mit knapp über 6.200 Punkten ein Rekordhoch. Zum Handelsende behauptete der Leitindex der Eurozone ein Plus von 2,16 Prozent auf 6.187,63 Punkte, was ihm nach der weitgehenden Lethargie der vergangenen Tage noch einen Wochengewinn von 2,1 Prozent bescherte.
Etwas geringer fielen die Tagesgewinne außerhalb des Euroraums aus. Für den britischen FTSE 100 ging es am Freitag letztlich um 1,63 Prozent auf 10.471,72 Punkte hoch. Der Schweizer SMI gewann 1,32 Prozent auf 13.708,02 Punkte.

US-Präsident Donald Trump stellte ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht. Der Iran sprach nach einem anfänglichen Dementi ebenfalls von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss, ähnlich wie der Vermittlerstaat Pakistan. Dass Trump sich zuletzt auf seiner Online-Plattform Truth Social über eine unzutreffende iranische Darstellung der Verhandlungsergebnisse sowie eine iranische Drohnenattacke auf indische Schiffe in der Meeresstraße von Hormus beschwerte, ließ die Aktienanleger kalt. Die Ölpreise gaben unterdessen deutlich nach.

Praktisch zum Börsenschluss in Europa startete SpaceX in den US-Handel. Der erste Kurs lag mit 150 US-Dollar gut 11 Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Zuletzt notierten die Aktien des Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef Elon Musk noch höher bei rund 166 Dollar. Vorbörsliche Indikationen hatten sogar bis 175 Dollar (Dollarkurs) gereicht.


Im europäischen Branchentableau Stoxx Europe 600 reichte es für den Tech-Index trotz deutlicher Gewinne nicht für den Spitzenplatz - den nahm der Bankenindex ein. Allerdings haben seit Jahresbeginn nur die Aktien von Öl- und Gas- sowie Rohstoffkonzernen stärker als die Technologietitel zugelegt.
Die Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten gab auch dem Reise- und Freizeitsektor am Freitag weiter Auftrieb. Dagegen litt der Ölsektor unter den sinkenden Ölpreisen.

Adyen profitierte mit einem Plus von 5,5 Prozent vom Kauf des US-Start-ups Orb. Damit erhalte der niederländische Zahlungsabwickler Zugriff auf eine Plattform für nutzungsbasierte Abrechnungen, kommentierte Experte Hannes Leitner vom Analysehaus Jefferies. Da gehe der Trend hin - und weg vom klassischen Abo-Modell. Jüngst hatten die Aktien noch ein Tief seit dem Jahr 2023 markiert.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rekord-dank-12035814

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Highländer49:

Aktien Europa

 
15.06.26 19:35

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges hat den EuroStoxx 50 am Montag angetrieben. Der Eurozonen-Leitindex war zu Handelsbeginn auf ein Rekordhoch gesprungen, bevor der Schwung wieder etwas nachließ. Am Ende stand ein Plus von 0,68 Prozent auf 6.229,43 Punkte zu Buche.
Der britische FTSE 100 konnte seine Gewinne nicht halten und schloss 0,39 Prozent im Minus bei 10.430,62 Punkten. In Zürich ging der SMI geringfügig höher bei 13.717,54 Punkten aus dem Handel.

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen verständigt, doch über dessen Inhalt ist noch nicht viel bekannt. Die formelle Unterzeichnung der Vereinbarung soll am Freitag stattfinden.

Eine wesentliche Streitfrage war bis zuletzt die Öffnung der Straße von Hormus. Hier soll der Iran eingelenkt und nach der Unterzeichnung eine Öffnung der Meerenge versprochen haben. Im Gegenzug dafür ordnete US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben an, die US-Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufzuheben. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Iraner erfüllt, während die USA auf die Öffnung der Straße von Hormus warten müssen. Außerdem droht möglicherweise ein Gebühren-Modell für die Durchfahrt der Meerenge.

Es gebe zwar weiter noch Unsicherheiten, ob am Freitag tatsächlich ein Abkommen unterzeichnet wird, schrieb Analyst Maximilian Uleer von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei seit Kriegsbeginn aber noch nicht so hoch gewesen.


Nachdem der Krieg die Ölpreise kräftig nach oben getrieben hatte, gaben sie nun in Reaktion auf die Einigung deutlich nach. Aktien von Ölwerten wurden von den Anlegern verkauft. So sackten BP , Totalenergies und Eni (ENI Aktie) um bis zu 4,7 Prozent ab. Der entsprechende Branchenindex gab um 3,1 Prozent nach.

An der Spitze der europäischen Sektoren lagen derweil Autoaktien mit einem Plus von 2,6 Prozent. Sie reagierten damit besonders positiv auf die Aussicht auf eine konjunkturelle Belebung im Falle eines dauerhaften Friedens in Nahost. Für die Titel von Stellantis ging es um 3,2 Prozent nach oben, Renault stiegen um 3,7 Prozent.

Unter den besten Werten im EuroStoxx gewannen Ferrari nach einem positiven Analystenkommentar gut vier Prozent. Der 26-prozentige Kursrückgang in den vergangenen zwölf Monaten übertreibe die Markenrisiken, schrieb Edouard Aubin von der US-Investmentbank Morgan Stanley. Denn die Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 seien nur um rund 4 Prozent zurückgegangen. So erschienen unter anderem die Risiken im Zusammenhang mit dem Elektromodell Luce des Luxussportwagenbauers eingepreist.

An der Börse in Wien machten die Anteilsscheine von AT&S einen Kurssprung um 36 Prozent, nachdem der Technologiekonzern seinen Jahresausblick wegen eines neuen Liefervertrages mit dem US-Chipkonzern AMD angehoben hatte.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...rdhoch-nach-12037687

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Highländer49:

Aktien Europa

 
16.06.26 19:40

Der EuroStoxx 50 hat am Dienstag erneut zugelegt. Weiterhin erfreute die Anleger die Aussicht auf die am Freitag anstehende Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges. Allerdings verfehlte der Leitindex der Eurozone knapp ein erneutes Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 0,45 Prozent auf 6.257,42 Punkte zu Buche.
Der Schweizer SMI stieg um 0,32 Prozent auf 13.761,53 Punkte. Er hatte am Montag nur ein knappes Plus ins Ziel gerettet. Der britische FTSE 100 , der zu Wochenbeginn mit einem Verlust aus dem Handel gegangen war, gewann nun 0,61 Prozent auf 10.494,21 Punkte.

Im europäischen Branchentableau standen Autowerte nach der jüngsten Erholung unter Druck. Sie litten unter dem Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt im Mai. Die Gründe dafür seien klar, sagt Cui Dongshu, Generalsekretär des chinesischen Verbands für Personenkraftwagen. Aus seiner Sicht belastet vor allem der Rückgang staatlicher Hilfen den Markt. Hinzu kämen die hohen Benzinpreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs und die schwache Kaufkraft vieler Verbraucher.

Gefragt waren dagegen Industrietitel , nachdem sich die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten Konjunkturerwartungen von Finanzmarktteilnehmern im Juni unerwartet deutlich erholt haben. "Die Expertinnen und Experten setzen darauf, dass sich der Iran-Konflikt dem Ende nähert", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach das Ergebnis der Umfrage. Der massive Druck auf die Energiepreise und Inflation dürfte sich abschwächen, was sich positiv auf die energieintensive Industrie und die privaten Haushalte auswirke.


Der ebenfalls starke Banken-Index notierte weiter auf dem höchsten Niveau seit der Finanzkrise im Jahr 2008. An der Spitze der Branchenübersicht und zugleich als bester Wert im EuroStoxx zogen die Papiere der Unicredit um gut vier Prozent an.
Die Bank of America hatte das italienische Kreditinstitut zur Top-Empfehlung unter den Banken der Europäischen Union gekürt. Die Analysten gehen davon aus, dass eine Übernahme der Commerzbank (Commerzbank Aktie) Wertpotenzial freisetzen könnte, das bislang noch nicht im Kurs berücksichtigt ist.

Anfang Mai hatte die Unicredit eine freiwillige Offerte für die Commerzbank vorgelegt und bietet eigene Aktien zum Tausch. Und dank des zuletzt starken Kursanstieges der Unicredit-Papiere würde sich die Annahme des Angebots nun auch bezahlt machen, auch wenn der deutsche Staat die Offerte als zweitgrößter Aktionär ablehnt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...stoxx-unter-12039231

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Highländer49:

Aktien Europa

 
19:59

In dem weiterhin freundlichen Börsenumfeld hat der EuroStoxx 50 erstmals die Marke von 6.300 Punkten geknackt. Der Eurozonen-Leitindex baute seine jüngsten Gewinne aus und stieg am Ende um 0,68 Prozent auf 6.300,07 Punkte. Angetrieben wurden die Kurse weiterhin von der Aussicht auf einen dauerhaften Frieden in Nahost und die Öffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus.
Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um weitere 0,39 Prozent auf 13.815,24 Punkte bergauf. Er hat zu seiner Bestmarke von 14.063 Punkten aus dem Februar aber noch etwas Luft nach oben.

Der britische FTSE 100 legte um lediglich 0,14 Prozent auf 10.508,61 Punkte zu. Obwohl die heimische Preissteigerung im Mai nicht so stark wie erwartet ausgefallen sei, "zeigt sich gerade im Dienstleistungssektor eine hartnäckigere Inflation, die die Bank of England auf den Plan rufen könnte", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets. Und vor der morgigen Sitzung der Zentralbank würden die Investoren vorsichtiger und warteten auf die geldmarktpolitischen Signale.

Im europäischen Branchentableau waren die konjunktursensiblen Technologiewerte und Bankentitel stark gefragt. Dagegen standen Autoaktien auf den Verkaufszetteln der Anleger ganz oben. Am Dienstag hatte der Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt die Stimmung getrübt - einen Tag später gab es mit einer Prognosesenkung von BMW (BMW Aktie) die nächste schlechte Nachricht. Die Titel der Münchener knickten am EuroStoxx-Ende um mehr als acht Prozent ein.

Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sprach von einem "Weckruf für die Autobranche". Aus seiner Sicht muss BMW seine Strategie im Kompaktsegment in China komplett überdenken. Hier seien momentan alle europäischen Premiumhersteller preislich nicht konkurrenzfähig.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueber-6-300-12040569

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