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Die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten haben am Montag angesichts der weiter angespannten Lage in Nahost etwas Vorsicht walten lassen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,14 Prozent bei 6.530,45 Punkten, blieb damit aber in der Nähe seines Rekordhochs aus der Vorwoche.
Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische Leitindex SMI um 0,61 Prozent auf 14.302,39 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,28 Prozent auf 10.720,30 Punkte nach.
Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Wochenende mit der Ankündigung einer Übernahme der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus.
Am Montag legte er mit einer scharfen Drohung gegen den Oman, der bislang keine aktive Kriegspartei ist, nach: "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender Fox News. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung.
Mit großem Abstand stärkster Wert im EuroStoxx 50 waren die Aktien von Argenx , die auf ein Rekordhoch stiegen und letztlich mehr als 17 Prozent gewannen. Der Biotech-Spezialist hatte in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit einem Medikament gegen eine seltene entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur einen Erfolg erzielt.
Dank Argenx setzte sich europaweit der Gesundheitssektor mit einem Plus von 0,8 Prozent an die Spitze der Branchenübersicht. Ansonsten waren auch Rohstoff- und Technologiewerte stark gefragt.
Die europäischen Börsen haben am Mittwoch ohne gemeinsame Richtung geschlossen. Der Iran-Krieg und jüngst stark gestiegene Renditen an den Anleihemärkten hatten die Stimmung zunächst getrübt. Für vorübergehende Entlastung sorgte die Ankündigung des US-Finanzministeriums, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen, deren Anstieg am Vortag Aktien-Anlegern noch Sorgen bereitet hatte. Gründe waren gestiegene Inflationssorgen, die Folgen des Iran-Kriegs, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf großer KI-Unternehmen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 geriet am Mittwoch im späten Handel dennoch unter Druck und schloss mit minus 0,37 Prozent auf seinem Tagestief bei 6.444,46 Punkten. Außerhalb des Euroraums sah es besser aus. Der schweizerische Leitindex SMI legte um 0,46 Prozent auf 14.386,58 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,14 Prozent auf 10.743,35 Punkte.
Papiere von Goldminen-Betreibern legten in London kräftig zu, nachdem der Goldpreis (Goldkurs) deutlich angezogen und von den gesunkenen US-Renditen profitiert hatte. Fresnillo und Endeavour Mining waren mit Zuwächsen von 7,8 beziehungsweise 7,5 Prozent die stärksten Werte im "Footsie".
L'Oreal zogen im Zuge der hohen Kursgewinne des Konkurrenten Estee Lauder an und beendeten den Handel 1,9 Prozent höher. Der US-Kosmetikhersteller hatte besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt.
Die Aktien von Carlsberg verloren 2,1 Prozent. Der dänische Bierbrauer hatte Zahlen zum ersten Halbjahr mitgeteilt, die von den Analysten der kanadischen RBC als enttäuschend bezeichnet wurden.
DocMorris sieht sich weiter auf Kurs in Richtung Profitabilität. Rückenwind liefert vor allem das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Anfängliche Verluste machten die Papiere wett und schlossen 3,8 Prozent fester.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-schwaecher-12109350
Der EuroStoxx 50 hat seinen jüngsten Abwärtstrend am Donnerstag fortgesetzt. Angesichts erneut steigender Anleiherenditen und höherer Ölpreise blieben Anleger zurückhaltend. Aus dem Handel ging der Eurozonen-Leitindex mit minus 0,35 Prozent auf 6.422,06 Punkte.
Außerhalb des Euroraums dämmte der schweizerische Leitindex SMI seine Verluste zum Handelsschluss auf 0,13 Prozent auf 14.368,16 Punkte ein. Grund für den Auftrieb gegen Handelsende war die Meldung über ein Freihandelsabkommen der Schweiz mit China. Der britische FTSE 100 schloss mit plus 0,04 Prozent auf 10.748,16 Punkte nur wenige Zähler unter seinem Tageshoch.
Die Ankündigung des US-Finanzministeriums am Vortag, verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen, hatte nur vorübergehend den Aufwärtsdruck von den Renditen genommen. Diese zogen am Donnerstag wieder an. Bond-Buybacks verbesserten die Marktmechanik, nicht aber die Schuldentragfähigkeit, kommentierte dies Kapitalmarktexperte Serge Nussbaumer von schweizerischen Wertpapierhaus Maverix. Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten legte zum ersten Mal auf mehr als 40 Billionen US-Dollar zu.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-smi-daemmt-12110728
Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag freundlich ins Wochenende gegangen. Der EuroStoxx 50 gewann 0,63 Prozent auf 6.462,22 Punkte, nachdem er in dieser Woche an allen vier Tagen davor schwächer geschlossen hatte. Die Wochenbilanz ergibt ein Minus von 1,2 Prozent. Tagessieger am Freitag waren die Aktien der spanischen Bank Santander mit plus 2,7 Prozent.
Ein stabiler Ölpreis und eine Erholung an der Wall Street stützten die Kurse. Am Anleihemarkt vor allem in den USA bleibt die Lage derweil angespannt und die Renditen auf hohem Niveau. Eine hohe Staatsverschuldung, die Inflation und Milliarden-Finanzierungen im KI-Sektor mahnen die Anleger zur Vorsicht. Analyst Ricardo Evangelista vom Broker ActivTrades verwies auf den verfahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der den Druck von der Energiepreis-Seite aufrechterhalte und so die Zinssorgen an den Märkten schüre.
Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer Leitindex SMI 0,62 Prozent auf 14.456,98 Punkte. Der britische FTSE 100 zog um 0,64 Prozent auf 10.816,56 Zähler an.
Der Rohstoffsektor hatte in der Stoxx-600-Branchenübersicht den ersten Platz inne. Impulse gab es aus China als bedeutendem Nachfrager. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will man auf schwächere Wirtschaftsdaten reagieren. Antofagasta gewannen im FTSE 100 mehr als 5 Prozent.
An den europäischen Aktienmärkten hat zu Wochenbeginn die Vorsicht dominiert. Anleger mieden angesichts des weiterhin ungelösten Iran-Krieges Risiken, hieß es aus dem Markt. Zudem richteten sich die Blicke bereits auf die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch und auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole, das ab Donnerstag stattfindet.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor gegen Mittag 0,1 Prozent auf 6.457,96 Punkte. Außerhalb des Euroraums zeigte sich ein ähnliches Bild. So sank der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls um 0,1 Prozent auf 14.442,79 Punkte, während der britische FTSE 100 0,2 Prozent höher notierte.
Laut Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank stehen die Märkte in dieser Woche gleich vor einem dreifachen Belastungstest: "Nvidias Zahlen, die Präzisierung wirtschaftlicher (US-)Sanktionen gegen den Iran und das Notenbanktreffen in Jackson Hole. Jedes dieser Ereignisse habe für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen, so Stanzle.
Von der Rede des Fed-Chefs, die am Freitag auf der Jackson-Hole-Agenda steht, erhoffen sich die Anleger Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob Kevin Warsh stärker über Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, so Josh Gilbert, Analyst bei eToro.
Unter den Einzelwerten gab die Aktie des Chip-Herstellers STMicro an der Börse in Frankreich moderat nach. Die Papiere des Zulieferers ASML notierten indessen leicht im Plus. Insgesamt büßte der Sektor der Technologiewerte 0,5 Prozent ein.
An der Spitze bei den europäischen Sektoren lagen Reise- und Lufrfahrtwerte mit einem Plus von rund 1,0 Prozent. Die Branche profitierte dabei etwas gesunkenen Ölpreisen. Der Sektor der Öl- und Energiewerte gab indessen nach.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...-der-stelle-12113103
Die europäischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. Größere Veränderungen im Vergleich zum Freitag gab es am Montag kaum. Insgesamt blieben die Anleger vorsichtig, denn für den Abend hat die US-Regierung eine Pressekonferenz angekündigt, um die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran offiziell vorzustellen. Sowohl Finanzminister Scott Bessent als auch Präsident Donald Trump wollen sich äußern. Der Iran droht unterdessen mit Vergeltungsmaßnahmen.
Zudem wird auf den Quartalsbericht des KI-Chipriesen Nvidia am Mittwoch gewartet und auf Hinweise zur Zinspolitik während des Notenbanktreffens in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,22 Prozent auf 6.447,98 Punkte. Außerhalb des Euroraums beendete der Schweizer Leitindex SMI den Tag mit minus 0,07 Prozent auf 14.447,19 Zähler fast unverändert. Der britische FTSE 100 stieg unterdessen um 0,35 Prozent auf 10.854,32 Zähler und profitierte laut Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets dabei vor allem "von anziehenden Preisen für Edel- und Basismetallwerte".
Von einem gleich dreifachen Belastungstest für die Märkte in dieser Woche sprach Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank mit Blick auf die anstehende Präzisierung der wirtschaftlichen US-Sanktionen gegen den Iran, die Zahlen des US-Chipgiganten Nvidia und das Notenbanktreffen. "Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen."
Von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh am Freitag erhofft der Markt Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob dieser stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Analyst Josh Gilbert von eToro.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-grenzen-12113629
Europas Börsen haben am Mittwoch ihren Aufwärtstrend überwiegend fortgesetzt. Vor den nach US-Börsenschluss angekündigten Geschäftszahlen von Nvidia hielt sich die Kaufbereitschaft allerdings in Grenzen. Die Erwartungen seien wie immer sehr hoch, schrieb Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Eine Reihe amerikanischer Wirtschaftsdaten, bei denen insbesondere die Inflationsentwicklung im Fokus stand, hatte kaum Einfluss auf die Aktienkurse.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann letztlich 0,23 Prozent auf 6.470,74 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Züricher SMI um 0,12 Prozent auf 14.542,90 Zähler. Für den Londoner FTSE 100 ging es indes um 0,07 Prozent auf 10.878,12 Punkte nach unten. An den US-Börsen standen zum Handelsende in Europa knappe Verluste zu Buche.
Neben Nvidia als Barometer für den KI-Boom rückt bereits das internationale Notenbanktreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt, zunehmend in den Fokus. Von der Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh, die am Freitag auf der Agenda steht, erhoffen sich die Anleger Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der amerikanischen Währungshüter.
Halbleitertitel zeigten sich im Vorfeld der Nvidia-Zahlen ähnlich uneinheitlich wie an den New Yorker Börsen mit insgesamt überschaubaren Ausschlägen. Während im EuroStoxx ASML um 0,2 Prozent sanken, notierten Infineon (Infineon Aktie) 0,6 Prozent im Plus. An der Börse in Paris verloren STMicro 0,6 Prozent.
Reise- und Luftfahrtwerte profitierten erneut von den weiter gesunkenen Ölpreisen. Die Aktien von Öl- und Gaskonzernen zählten hingegen zu den Verlierern im marktbreiten Stoxx Europe 600 .
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueberwiegen-12116240
Europas zuletzt freundliche Börsen haben am Donnerstag überwiegend Verluste erlitten. Anders als an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq sorgte der starke Ausblick des US-Chipriesen Nvidia hier nicht für Euphorie - lediglich der Technologiesektor profitierte. Vor dem anstehenden internationalen Notenbanktreffen in Jackson Hole hielten sich die europäischen Anleger zurück.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,71 Prozent tiefer mit 6.424,73 Punkten. Außerhalb des Euroraums sank der Londoner FTSE 100 um 0,79 Prozent auf 10.792,54 Punkte. Der Züricher SMI büßte sogar 1,09 Prozent auf 14.384,37 Punkte ein. Ihm machte die Kursschwäche seiner defensiven Schwergewichte Novartis und Nestle zu schaffen. Der deutsche Leitindex Dax hingegen hob sich mit einem moderaten Kursplus ab.
"Nvidia hat geliefert und schaltet noch einmal einen Gang hoch", schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. "Aber die Musik spielt jetzt in Jackson Hole. Das Symposium der US-Notenbank ist oft eine Bühne für wichtige geldpolitische Signale."
Entsprechend gespannt waren die Anleger und wagten sich nicht aus der Deckung, zumal US-Notenbankchef Kevin Warsh erst am Freitag seine Rede halten wird. "Und die Ausgangslage könnte spannender kaum sein", so Molnar. Denn der PCE-Deflator als für die Amerikaner maßgebliches Inflations-Barometer habe tags zuvor deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed gelegen. "Für eine Zinserhöhung im September stehen die Chancen weiterhin fast pari - die Entscheidung bleibt damit völlig offen."
Bei steigenden Zinsen am Anleihemarkt haben die europäischen Börsen zu Wochenbeginn einen schweren Stand gehabt. Getrübt wurde die Stimmung am Montag von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen ließ und Inflationssorgen schürte. Zudem fehlten die Impulse aus London, wo wegen eines Feiertages nicht gehandelt wurde
So fiel der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,01 Prozent auf 6.420,16 Punkte. Auf Monatssicht ergibt dies dennoch ein Plus von knapp einem Prozent. Außerhalb des Euroraums büßte der Schweizer Leitindex SMI am Montag 0,79 Prozent auf 14.286,43 Punkte ein.
Mit Blick auf einzelne Branchen fiel der Stoxx Europe 600 Real Estate als Sektorindex der Immobilienaktien auf das tiefste Niveau seit Mitte Juli, während die Rendite zehnjähriger deutsche Bundesanleihen auf das höchste Niveau seit mehr als 15 Jahren stieg. Das Problem: Das Geschäftsmodell von Immobiliengesellschaften basiert stark auf Fremdfinanzierung. Steigen die Renditen an den Kapitalmärkten, steigen also tendenziell auch die Finanzierungskosten. Zudem erschweren hohe Zinsen Verkäufe aus dem Portfolio ebenso wie Zukäufe.
Auch die zinssensitiven Wachstumswerte im Stoxx Europe 600 Technology wurden von den Anlegern eher verkauft, zumal der Halbleitersektor am Freitag in den USA Schwäche gezeigt hatte. Fed-Chef Kevin Warsh hatte in seiner Rede auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole Zinserhöhungen signalisiert. Ein Schritt im September gilt am Markt nun als wahrscheinlich.
Nach zwei schwachen Handelstagen hat der EuroStoxx 50 am Mittwoch nur noch leicht nachgegeben. Gestützt wurde der Eurozone-Leitindex von der freundlich in den Tag gestarteten Wall Street, wo die wieder etwas gesunkenen Ölpreise für Beruhigung sorgten. Derweil bleibt die Lage im Nahem Osten angespannt.
Der EuroStoxx fiel um 0,11 Prozent auf 6.362,15 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI um 0,20 Prozent auf 14.362,97 Punkte, während der britische FTSE 100 ("Footsie") um 0,30 Prozent auf 10.756,45 Zähler sank.
Indes werde die Stimmung an den Finanzmärkten mit Blick auf die kommenden geldpolitischen Entscheidungen immer nervöser, schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Dabei spielten die Entwicklungen an den Energiemärkten eine zunehmend wichtigere Rolle: "Je höher die Ölpreise steigen, desto mehr Inflationsdruck entsteht, und desto mehr sind die Notenbanken zum Handeln gezwungen." In Europa habe sich die Europäische Zentralbank bereits für einen weiteren Zinsschritt nach oben im September ausgesprochen und wolle damit den Preissteigerungstendenzen entgegenwirken.
Aus Sektorsicht gerieten Einzelhandelsaktien besonders deutlich unter Druck. Hier belasteten die herrschenden Konjunktursorgen und das befürchtete Szenario einer gesamtwirtschaftlichen Stagflation.
Gefragt waren hingegen die Banken . Unter den Standardwerten aus dem Segment ragten Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und ING heraus. Beide profitierten von Analystenkommentaren.
Nach den überschaubaren Vortagesgewinnen haben die europäischen Börsen sich am Freitag bislang unentschieden gezeigt. Mit wenig veränderten Kursen nahm der Markt eine abwartende Haltung ein. "In den vergangenen Handelswochen kamen die negativen Impulse aus der geopolitischen Gemengelage oft über die Wochenenden und stellten die Investoren montags vor vollendete Tatsachen", begründete Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets das abwartende Handelsgeschehen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat am Mittag mit 6.380,50 Punkten auf der Stelle. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer Leitindex SMI ebenfalls kaum verändert - wie auch der britische FTSE 100 .
Der am Nachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht warf damit seine Schatten voraus. "Anleger dürften die Arbeitsmarktdaten auf die Goldwaage legen, auf Herz und Nieren prüfen und nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen", so Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Für Marktteilnehmer bleibt zum Wochenschluss die bedrückende Erkenntnis bestehen, dass Altlasten in puncto Geopolitik und Geldpolitik vorschnell unter den Teppich gekehrt wurden."
Die Veränderungen der einzelnen Sektoren bewegten sich in engen Grenzen. Technologiewerten profitierten von guten Vorgaben aus Asien und den USA. Das Schwergewicht ASML kletterte um 1,6 Prozent und zog den Sektor nach oben.
Autowerte profitierten von der Stärke von Volkswagen . Die überraschende Einigung auf ein Sparpaket ließ die Aktien des kriselnden Autobauers um sechs Prozent steigen. Renault (Renault Aktie) waren mit zwei Prozent Gewinn ebenfalls gefragt.
Nach einem bereits verhaltenen Wochenstart hat es den europäischen Börsen auch am Dienstag überwiegend an Orientierung gemangelt. Die anhaltend hohen Öl- und Gaspreise und die damit einhergehenden Inflationssorgen hielten die Anleger weiter in Schach vor dem Zinsentscheid der EZB am Donnerstag.
Der EuroStoxx 50 schloss mit 0,14 Prozent im Plus bei 6.413,17 Punkten. Außerhalb des Euroraums gab der britische FTSE 100 allerdings leicht um 0,10 Prozent auf 10.811,66 Punkte nach. An der Schweizer Börse ging es belastet vom Schwergewicht Novartis sehr deutlich um 1,55 Prozent auf 14.057,61 Punkte abwärts.
Die Anleger träten derzeit auf die Bremse und warteten wichtige Daten und Zinsentscheidungen im Laufe der Woche zunächst ab, schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. Öl (Rohöl) bleibe "aktuell das Fieberthermometer der Aktienmärkte", da sich der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im November weiter der 100-Dollar-Marke näherte. Im Fokus stehen vor allem US-Inflationsdaten, die am Freitag Hinweise auf den geldpolitischen Spielraum der US-Notenbank Fed geben könnten.
Auf Unternehmensseite stachen Novartis-Papiere mit einem Kurseinbruch um mehr als zehn Prozent heraus. Schon am Vortag hatte es einen herben Rückschlag gegeben wegen enttäuschender Daten eines Medikamenten-Kandidaten, worauf nun eine Studienflop zu einem Wirkstoff gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie folgte. Analysten hinterfragten in ersten Einschätzungen nach dem Studienflop einmal mehr die längerfristigen Wachstumsziele des Pharmakonzerns.
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag wieder etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Die Anleger blieben aber angesichts der unsicheren Lage im Nahost-Konflikt und hoher Ölpreise vorsichtig. Für Bewegung an den Märkten könnten die am Nachmittag mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise sorgen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag gegen Mittag mit 0,6 Prozent im Plus bei 6.305 Punkten. Außerhalb des Euroraums notierte der britische FTSE 100 0,4 Prozent höher bei 10.654 Zählern. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI um 0,5 Prozent auf 13.804 Punkte nach oben.
Sollten die an diesem Freitag anstehenden Verbraucherpreisdaten schlecht ausfallen, werde die Fed die Zinsen wohl erhöhen müssen, um ihre Glaubwürdigkeit zu sichern, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Am Markt geht man davon aus, dass die Preisdaten den Zinsentscheid der Fed maßgeblich beeinflussen.
Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk 2,2 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid. Die gut laufende Abnehmpille werde den Gegenwind für den Konzern nicht gänzlich kompensieren können, schätzt der Experte.
An der Spitze der europäischen Sektoren lagen die Banken- und Versicherungswerte. Die jeweiligen Branchen-Indizes stiegen jeweils um rund 1,0 Prozent. Schwächste Branche war der Chemiesektor mit einem Minus von 0,4 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-im-fokus-12133613
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Ermöglicht wurde dies durch den Ölpreis, der nach seiner jüngsten Rally etwas zurückkam. Entlastung brachte, dass der Iran und die Staaten am Persischen Golf nach dem Wochenende über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen wollen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten, konnte damit ein Wochenminus aber nicht mehr abwenden. Dieses war letztlich gut ein Prozent groß. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.650,44 Zähler. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI um 0,26 Prozent auf 13.775,27 Punkte nach oben.
Von den US-Verbraucherpreisen kamen am Nachmittag zumindest keine Störfeuer. Die Inflation hat sich im August auf hohem Niveau nicht verändert und damit die Erwartungen erfüllt. Laut Tobias Basse von der NordLB zeigen sich damit "keine klaren Entlastungstendenzen". Der Experte glaubt, dass sie es den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Fed-Kommitee sehr schwer machen werden, eine Straffung in der kommenden Woche noch zu verhindern.
Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk 3,4 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid.
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