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Europas wichtigste Aktienmärkte haben ihre jüngste Verlustserie am Donnerstag ausgebaut. Der EuroStoxx 50 schloss 0,87 Prozent tiefer bei 6.126,73 Punkten. Außerhalb der Euroregion gab der Schweizer Leitindex SMI um 1,24 Prozent auf 13.637,00 Punkte nach. Der britische FTSE 100 verlor lediglich 0,16 Prozent auf 10.441,60 Zähler. Dabei verhinderten starke Ölwerte größere Einbußen.
"Hohe Ölpreise und Anleiherenditen sowie die anhaltenden politischen Sorgen rund um Frankreich bilden einen Dreiklang, der die Risikobereitschaft der Anleger dämpft", kommentierte Marktanalyst Timo Emden von CapTrader die Schwächephase. "Von der Hoffnung auf einen Goldenen Oktober müssen sich Investoren fürs Erste verabschieden."
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...pa-schluss-talfahrt-geht-weiter-12163458
Gestützt von sich etwas entspannenden Anleihemärkten sind Europas wichtigste Aktienbörsen erholt von ihren Vortagesverlusten ins Wochenende gegangen. In den meisten Ländern der Eurozone gaben die Anleiherenditen nach, besonders deutlich in Frankreich.
Der EuroStoxx 50 schloss am Freitag mit einem Plus von 0,76 Prozent bei 6.173,37 Punkten. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein Wochenverlust von einem Prozent.
Außerhalb der Euroregion stieg der Schweizer Leitindex SMI am Freitag um 1,10 Prozent auf 13.787,40 Zähler. Der britische FTSE 100 gewann 1,06 Prozent auf 10.552,05 Punkte.
Im Branchentableau standen Rohstoffwerte an der Spitze. "Die erneut gestiegenen Edelmetallpreise bei Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) sorgen bei den Unternehmen dieses Sektors für positive Kursimpulse", stellte Lipkow fest. Auch Stahlwerte waren gefragt. ArcelorMittal stiegen um 5,6 Prozent, nachdem die Analysten der UBS den Wert von "Neutral" auf "Kaufen" angehoben hatten.
Unter den ebenfalls gefragten Pharmawerten ragten Argenx mit plus 3,2 Prozent heraus. Der Wert erholte sich damit etwas von dem Absturz am Vortag. Der Fehlschlag einer Phase-III-Studie mit dem Wirkstoff Efgartigimod Sc zur Behandlung des Sjögren-Syndroms ändere nichts an der optimistischen Einschätzung, betonten die Analysten von Bernstein und wiederholten ihre Empfehlung.
Schwächster Sektor waren die Telekomwerte aufgrund der Aussicht auf einen sich verschärfenden Wettbewerb in den Vereinigten Staaten. Die Aktien der Deutsche Telekom und von Vodafone büßten 7,9 beziehungsweise 4,9 Prozent ein. Auch andere Werte des Sektors standen unter Druck, nachdem der Weltraumkonzern SpaceX den Erwerb von US-Mobilfunkfrequenzen bekanntgegeben hatte und mit seinen Starlink-Satelliten nun zu einem großen Wettbewerber im US-Mobilfunkgeschäft werden könnte.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...chluss-erholung-entspannung-bei-12164789
Die fortgesetzte Entspannung am französischen Staatsanleihenmarkt und ein leichter Rückgang der Ölpreise haben die Börsen Europas zum Wochenstart gestützt. Der EuroStoxx 50 stieg am Vormittag um gut ein halbes Prozent auf 6.209,13 Punkte. Gleichwohl ist mit Blick auf die Charttechnik der im August gestartete kurzfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Um diesen zu verlassen, müsste der Index auf etwas mehr als 6.300 Punkte klettern.
Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI fast ein halbes Prozent auf 13.845,76 Punkte. Der britische FTSE 100 notierte mit 10.605,04 Punkten ähnlich im Plus.
Bei den Renditen für französische Staatsanleihen gab es im frühen Handel vergleichsweise wenig Bewegung. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten.
Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets blickt zudem auf die Ölpreise. "Die Entlastung bei den Energiepreisen ist für die Aktienmärkte derzeit mehr wert als manche gute Konjunkturzahl." Die Ölpreise hatten zuletzt die Inflation wieder nach oben getrieben. Entsprechend richten sich die Blicke auf US-Inflationszahlen zur Wochenmitte.
Für zusätzliche Marktunterstützung sorge weiterhin die Einigung zwischen Europa und China über Exportbeschränkungen für Hybridautos, die bereits am Freitag während der Handelszeit bekannt gegeben worden war. Damit scheint eine weitere Eskalation des Handelskonflikts vorerst abgewendet. "Besonders die europäischen Automobilwerte könnten davon profitieren", schrieb Lipkow.
Europas Börsen haben sich am Montag etwas weiter von ihren jüngsten Verlusten erholt. Für Marktunterstützung sorge weiterhin die Einigung zwischen Europa und China über Exportbeschränkungen für Hybridautos, die bereits am Freitag während der Handelszeit bekannt gegeben worden war, schrieb Marktexperte Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Damit scheint eine weitere Eskalation des Handelskonflikts vorerst abgewendet. "Besonders die europäischen Automobilwerte könnten davon profitieren", schrieb Lipkow.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,45 Prozent auf 6.201,21 Punkte. Gleichwohl ist mit Blick auf die Charttechnik der im August gestartete kurzfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Um diesen zu verlassen, müsste der Index auf etwas mehr als 6.300 Punkte klettern.
Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI 0,66 Prozent auf 13.877,84 Punkte. Der britische FTSE 100 notierte mit 10.656,28 Punkten 0,99 Prozent im Plus.
Die aktuell viel beachteten Renditen für französische Staatsanleihen legten im Handelsverlauf wieder etwas zu. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen noch besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten.
Derweil rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag in den USA mit den Zahlen erster Großbanken. Stratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan rechnet damit, dass diese die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf stehen zudem Inflationsdaten aus den USA an. Diese sind für den Kurs der US-Notenbank wichtig.
Der EuroStoxx 50 ist nach zwei Gewinntagen in Folge wieder etwas unter Druck geraten. Der Eurozonen-Leitindex drehte am Dienstag nach einem positiven Handelsstart ins Minus und schloss 0,55 Prozent tiefer bei 6.167,01 Punkten. Als Belastung erwiesen sich leichte Kursverluste in New York und der weitere Anstieg des europäischen Gaspreises.
Außerhalb der Euroregion grenzte der SMI anfängliche Gewinne deutlich ein und ging noch 0,36 Prozent höher bei 13.927,52 Punkten aus dem Handel. Der Schweizer Leitindex profitierte damit letztlich von den Zuwächsen defensiver Schwergewichte, nachdem er bereits zu Wochenbeginn zugelegt hatte. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gab am Dienstag geringfügig auf 10.650,33 Punkte nach.
Der Preis für europäisches Erdgas setzte den Höhenflug der vergangenen Handelstage fort und erreichte ein weiteres Mehrjahreshoch. Als Preistreiber gelten jüngste Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und auch das verstärkte Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter.
Aus Branchensicht präsentierten sich am Dienstag Technologiewerte am schwächsten. Insbesondere die Aktien von Unternehmen aus dem Halbleiterbereich litten unter schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Medienberichte hatten Sorgen vor verstärkter chinesischer Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz geschürt. Am EuroStoxx-Ende büßten die Anteilscheine von ASML gut vier Prozent ein.
Stärkster Sektor waren die Chemiewerte setzten an der SMI-Spitze mit einem Anstieg von gut neun Prozent Akzente. Der Wert profitierte damit von den jüngsten Quartalszahlen. Die Analysten der ZKB sprachen von einer "eindrücklichen Wachstumsbeschleunigung".
Der EuroStoxx 50 hat am Mittwoch seine Vortagesverluste größtenteils wieder wettgemacht. Etwas Unterstützung hätten die besser als erwartet ausgefallenen Handelsdaten aus China geliefert, schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Diese könnten auf eine robustere Weltkonjunktur hindeuten.
Allerdings blieben Lipkow zufolge die grundlegenden Belastungsfaktoren bestehen: hohe Energiepreise und attraktive Staatsanleiherenditen. Etwas getrübt wurde die Stimmung im Handelsverlauf zudem durch die überraschend hohe Inflation in den USA im September.
Der Leitindex der Eurozone legte am Ende um 0,38 Prozent auf 6.190,37 Punkte zu. Außerhalb der Euroregion zog der Schweizer Leitindex SMI um 1,45 Prozent auf 14.129,93 Punkte an und profitierte damit von Kursgewinnen bei vielen defensiven Werten. Der britische FTSE 100 schloss 0,70 Prozent im Plus bei 10.724,86 Punkten.
Unter den Einzelwerten zog der Chipausrüster ASML mit seinen Geschäftszahlen Aufmerksamkeit auf sich. "Der angehobene Ausblick und die anhaltend hohe Nachfrage nach modernen Chipfertigungsanlagen bestätigen die Stärke des KI-Investitionsbooms", hieß es vom Anbieter von Handelsstrategien Index Radar. "Bemerkenswert ist der langfristige Planungshorizont: ASML rechnet bereits für 2027 und 2028 mit Kapazitätsengpässen, während einige Kunden Lieferungen bis 2030 einplanen." Die Aktien von ASML stiegen um 1,2 Prozent.
Im Zürich gewannen die Anteilscheine von Lonza 3,4 Prozent und setzten sich damit an die Spitze des SMI. Neue und ambitionierte Finanzziele verliehen den Aktien der Schweizer Rückenwind. Die von dem Pharmazulieferer im Vorfeld eines Investorentages genannten Ambitionen waren bei Analysten gut angekommen.
Der EuroStoxx 50 hat am Donnerstag einen Großteil seiner im Handelsverlauf erlittenen Verluste wettgemacht. Am Ende stand bei dem Leitindex der Eurozone noch ein Minus von 0,36 Prozent auf 6.168,26 Punkte zu Buche.
Hohe Energiepreise und die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen hätten die Stimmung letztlich etwas belastet, schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Allerdings kam im späten Handel Rückenwind aus den USA, denn die dortigen Technologie-Aktien grenzten ihre anfänglichen Verluste ein.
Außerhalb der Euroregion gewann der SMI 1,55 Prozent auf 14.349,51 Punkte. Der Schweizer Leitindex profitierte damit von den Gewinnen der defensiven Schwergewichte.
Der britische FTSE 100 gewann 1,08 Prozent bei 10.840,35 Punkten. Unterstützung hätten hier überraschend robuste Konjunkturdaten geliefert, merkte Lipkow dazu an. So zog die Industrieproduktionen in Großbritannien im August unerwartet und deutlich an.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...eurostoxx-gibt-nach-zuerich-und-12170802
In einem wieder etwas aufgehellteren Umfeld haben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte zum Wochenschluss zugelegt. Positive Vorgaben aus Asien und weitere Gewinne bei den US-Standardwerten stützen die Kurse. Allerdings litten in New York die Technologieaktien nach ihrem Stabilisierungsversuch am Donnerstag wieder unter den Sorgen über ausufernde Finanzierungskosten für KI-Konzerne. Dies trübte am Freitag etwas die Stimmung.
Der EuroStoxx 50 stieg letztlich um 0,58 Prozent auf 6.204,23 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 0,5 Prozent.
Außerhalb der Euroregion legte der Schweizer Leitindex SMI am Freitag um 0,29 Prozent auf 14.391,31 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,38 Prozent auf 10.881,90 Punkte.
Im Wochenverlauf hatte eine überraschend hohe Inflation in den USA Bedenken genährt, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits im Oktober ein weiteres Mal anheben und somit Finanzierungen für Konsumenten, Unternehmen und den Staat verteuern könnte. Dass sich der Fed-Chef Kevin Warsh nun aber in einer Rede nicht spezifisch zur Geldpolitik geäußert hatte, ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im Oktober aus Marktsicht wieder deutlich sinken.
Europas Börsen sind am Montag schwach in die neue Woche gestartet. In den letzten Handelsminuten erholten sich die meisten Leitindizes allerdings von ihren zuvor noch weitaus deutlicheren Verlusten. Daran dürfte nicht zuletzt die deutliche Stabilisierung der US-Technologiebörse Nasdaq einen Anteil haben.
Insgesamt jedoch belasteten erneut steigende Anleiherenditen die Stimmung der Anleger an den Aktienmärkten. Zudem verringerten die Ölpreise ihre Verluste im Tagesverlauf. Und trotz der Erholung der Techbranche weltweit sind die Sorgen rund um KI und deren Finanzierungsbedarf längst nicht ausgestanden.
Der EuroStoxx 50 setzte sein Auf und Ab der vergangenen Wochen fort. Mit einem Abschlag von 0,96 Prozent auf 6.144,81 Punkte ging der Leitindex der Eurozone letztlich aus dem Tag. Schwach schlossen zudem auch die Börsen in Frankreich, Spanien und Italien. Außerhalb der Euroregion ging der britische FTSE 100 mit minus 1,08 Prozent auf 10.764,69 Punkte aus dem Tag. Der Schweizer Leitindex SMI schloss mit 0,16 Prozent auf 14.368,78 Zähler nur moderat in der Verlustzone.
Die Experten von Index-Radar sehen aktuell die Sorgen um die Finanzierung des KI-Booms als wesentlichen Belastungsfaktor für die Börsen. Diese überlagerten inzwischen sogar die Inflationsängste, schrieben sie und verwiesen darauf, dass Anleger derzeit Kapital aus risikoreichen Technologieaktien in angeblich sichere Staatsanleihen umschichteten. "Hier wächst die Erwartung, dass nicht alle geplanten KI-Projekte realisiert werden. Das würde den künftigen Kapitalbedarf verringern und könnte auch das Wirtschaftswachstum stärker bremsen als bislang erwartet."
Europas Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Sie profitierten von einer guten Stimmung im Technologiesektor angesichts einer starken Quartalsentwicklung des US-Raumfahrt- und KI-Konzerns SpaceX . Der EuroStoxx 50 gewann 1,40 Prozent auf 6.207,52 Punkte, seinen bisherigen Wochenverlust glich er damit aus.
Nicht ganz so stark waren am Mittwoch die Leitindizes in Zürich und London. Der Schweizer SMI schloss mit plus 0,51 Prozent auf 14.552,39 Punkte. Für den britischen FTSE 100 stand ein Zuwachs von 0,19 Prozent auf 10.752,88 Zähler zu Buche.
Mit weitem Abstand vorne im Leitbarometer der Eurozone waren die Papiere von EssilorLuxottica mit einem Kursgewinn von 15,5 Prozent. Der französische Konzern hatte im dritten Quartal überraschend stark zugelegt und von guten Geschäften mit traditionellen Brillen profitiert. Die Entwicklung im Kerngeschäft dämpfe Bedenken, dass sich der Markt abschwäche, so die Analysten von Citigroup. Der Kurszuwachs war für Anleger von EssilorLuxottica am Mittwoch ein Hoffnungsschimmer, haben doch die Aktien seit November des vergangenen Jahres eine steile Talfahrt hinter sich.
Die Anteile von SAP (SAP Aktie) legten auf Platz zwei im EuroStoxx um 3,5 Prozent zu. Europas größter Softwarekonzern legt am Abend nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen vor. Mit ASML , Siemens , Infineon (Infineon Aktie) und Schneider Electric stützten weitere Tech-Unternehmen den Index mit Kursaufschlägen zwischen 2 und 2,6 Prozent.
Mit Carrefour stand ein weiterer französischer Konzern im Blick. Für den Kurs ging es in die entgegengesetzte Richtung mit einem Minus von 13,8 Prozent. Die Supermarktkette hatte am Vorabend wegen der Unruhen in Frankreich die Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt.
Weiter hohe Ölpreise und ein sehr schwacher Technologiesektor haben die Anleger am Donnerstag von den europäischen Börsen vertrieben. "Es wird ungemütlich an der Börse", konstatierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Der anhaltend hohe Inflationsdruck sei die zentrale Sorge.
Der EuroStoxx 50 verlor zum Börsenschluss 1,94 Prozent auf 6.087,01 Punkte. Damit bleibt der seit Mitte August gültige Abwärtstrend intakt. Über die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend kam der Leitindex der Eurozone am Donnerstag nicht hinaus. Zum Handelsschluss notierte er zudem knapp unter der noch stärker beachteten 200-Tage-Linie als Indikator für den längerfristigen Verlauf.
"Die steigenden Energiepreise bringen sowohl die Verbraucher als auch die Notenbanken zunehmend in Bedrängnis", so Lipkow weiter. Für ihn ist daher die Entwicklung im Nahen Osten entscheidend. Ohne eine baldige Deeskalation und eine spürbare Entspannung bei den Ölpreisen nehme die Gefahr zu, dass Anleger ihre Aktienbestände auch unabhängig von kurzfristigen Unternehmensergebnissen reduzierten, zumal immer mehr Konzerne bei ihren Geschäftsausblicken vorsichtiger würden.
Nicht ganz so schlecht sah es am Donnerstag außerhalb der Euroregion aus: Der britische FTSE 100 gab um 0,26 Prozent auf 10.725,03 Punkte nach. Der Schweizer Leitindex SMI schloss mit minus 0,03 Prozent auf 14.547,97 Zähler. Kursgewinne der Schwergewichte Novartis und Nestle stützten in Zürich. Das Wachstum des Lebensmittelherstellers Nestle gewann im dritten Quartal an Fahrt, die Aktien gewannen 1,1 Prozent.
Europas Börsen haben am Freitag weiter nachgegeben. Schwache US-Vorgaben und hohe Energiepreise zügelten einmal mehr die Notierungen. "Steigende Ölpreise und das Meta-Debakel haben den Nasdaq 100 erneut um fast drei Prozent nach unten geschickt", merkte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets an. Die hohen Investitionen des US-Unternehmens in Künstliche Intelligenz verstärkten Sorgen, dass die Ausgaben schneller stiegen als die Erträge.
Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,69 Prozent auf 6.044,88 Punkte. Auch außerhalb des Euroraums ging es nach unten. Der Schweizer Leitindex SMI sank um 0,68 Prozent auf 14.448,00 Punkte, der britische FTSE 100 gab um 0,55 Prozent auf 10.666,04 Punkte nach.
Schwächster Sektor waren die Autowerte. Desaströse Geschäftszahlen bescherten den Aktien von Volvo Cars einen Einbruch von 26 Prozent. Das Unternehmen war im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Auch der Nutzfahrzeughersteller Volvo AB konnte die Anleger mit seinem Quartalsbericht nicht überzeugen. Die Aktie sank um ein Prozent.
Mit den Zahlen von Kering kam es erneut zu einer negativen Überraschung im Luxussegment. Die Aktie büßte wegen der Lage bei der wichtigen Marke Gucci 11,7 Prozent ein. Auch andere Werte des Sektors schwächelten. Einen Lichtblick gab es dagegen von L'Oreal , deren Aktien sich mit den Luxuswerten im Sektor der Konsumgüter befinden. Hier ging es um 4,7 Prozent nach oben. Die Analysten von Jefferies bezeichneten die Zahlen zum dritten Quartal als beeindruckend. Der Kosmetikkonzern habe die Konsensschätzungen deutlich übertroffen.
An Europas Börsen haben am Freitag hohe Energiepreise, Sorgen wegen zu hoher Bewertungen im KI-Sektor sowie schwache Konjunkturdaten aus Frankreich einmal mehr den Druck auf die Notierungen aufrecht gehalten. Automobil- und Luxus-Aktien verzeichneten nach schwachen Unternehmenszahlen besonders deutliche Abgaben.
Der EuroStoxx 50 verlor 0,31 Prozent auf 6.068,22 Punkte, daraus resultiert für den Leitindex der Eurozone auf Wochensicht ein Minus von 2,2 Prozent. Unter der 200-Tage-Linie als Signalgeber für den längerfristigen Trend war der EuroStoxx am Freitag auf seinem Tagestief bei 6.021 nur knapp über der runden Marke von 6.000 Zählern geblieben, darunter hatte er zuletzt vor viereinhalb Monaten notiert.
Auch außerhalb des Euroraums ging es am Freitag nach unten. Der Schweizer Leitindex SMI sank um 0,59 Prozent auf 14.462,36 Punkte. Der britische FTSE 100 gab um 0,32 Prozent auf 10.690,36 Punkte nach.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...eber-freitag-eurostoxx-sinkt-in-12180180
Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich zum Wochenstart von ihren Verlusten vom Freitag erholt. Als Stütze galt, dass die weiterhin sehr hohen Ölpreise etwas zurückgekommen waren. Zudem entspannte sich die Lage am französischen Anleihemarkt, nachdem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Frankreichs unerwartet bestätigt hatte. Außerdem nährte der deutsche Ifo-Index Konjunkturhoffnung.
Der EuroStoxx 50 erholte sich mit einem Anstieg um 0,79 Prozent auf 6.116,23 Punkte von seinem niedrigsten Stand seit Juni. Der Leitindex der Eurozone konnte seine Gewinne im Tagesverlauf auch mit den freundlichen US-Börsen ausbauen. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer Leitindex SMI um 0,53 Prozent auf 14.538,95 Zähler, während der britische FTSE 100 0,72 Prozent auf 10.767,33 Punkte gewann.
Die Anleger gingen mutig in eine wichtige Handelswoche, die geprägt ist von den geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken in Europa und den USA sowie erwarteten Quartalszahlen einiger wichtiger US-Technologiekonzerne. Am Mittwoch und Donnerstag dürften Microsoft , Alphabet und Amazon , den KI-Megatrend einmal mehr auf den Prüfstand stellen.
Der stärkste Sektor waren die Reisewerte , unter denen vor allem Fluggesellschaften von der Ölpreis-Entwicklung profitierten. Aber auch Aktien aus dem Automobilsektor versuchten, nach ihrer Schwäche vom Freitag eine Erholungsbewegung einzuleiten. Am unteren Ende des Branchentableaus rangierte dagegen der Teilindex der Medienwerte .
In der Eurozone sind die Börsen am Dienstag dank einer Nachmittagsrally noch klar ins Plus vorgedrungen. Ein Indiz für eine wieder anziehende Risikobereitschaft der Anleger lieferten die US-Börsen mit den dort gefragten Technologiewerten. Am Tag vor dem US-Zinsentscheid war es auch gut für die Stimmung, dass die Ölpreise in der Hoffnung auf Diplomatie am Persischen Golf etwas nachgaben.
Der EuroStoxx 50 ging 0,79 Prozent höher bei 6.164,69 Punkten aus dem Handel. Er knüpfte so an seine Erholung vom Tief seit Juni an, die zu Wochenbeginn bereits begonnen hatte.
An wichtigen Länderbörsen außerhalb der Eurozone war das Bild durchwachsen. Während der Schweizer SMI auf einen Anstieg um 0,40 Prozent auf 14.597,63 Punkte kam, blieb der britische FTSE 100 mit seinem Schlussstand von 10.686,54 Punkten klar in der Verlustzone stecken. Unter dem Einfluss einiger enttäuschender Quartalsberichte büßte der Londoner Leitindex am Ende 0,75 Prozent ein.
Schlusslicht in Europa waren am Ende die Autowerte, nachdem Mercedes-Benz die Anleger mit einem gesenkten Gewinnziel negativ überrascht hatte. Dies machte die Papiere der Stuttgarter im EuroStoxx mit fast vier Prozent Minus zum abgeschlagenen Schlusslicht. In Paris folgten dem die Papiere von Renault (Renault Aktie) und des Zulieferkonzerns Valeo nach unten.
In London prägte ein Kursrutsch um 5,4 Prozent bei HSBC das Bild negativ, noch ergänzt um Reckitt mit einem Abschlag von fast fünf Prozent. Die Großbank HSBC wurde von durchwachsenen Quartalszahlen belastet, sie enttäuschte mit den Zinserträgen und dem Vermögensverwaltungsgeschäft. Reckitt verstimmte die Anleger mit dem Umsatzwachstum und einem gekappten Jahresziel.
Europas Aktienmärkte haben den Mittwoch wenig bewegt zu Ende gebracht. Während an Asiens Börsen die beeindruckende Quartalsbilanz von SK Hynix die KI-Begeisterung erneut anfachte, sprang der Funke nach Europa kaum über. Dort und in New York positionierten sich die Anleger vorsichtig vor dem später erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, auf den am Donnerstag jener der Europäischen Zentralbank folgen wird.
Der EuroStoxx 50 traf im Tagesverlauf bei der abwärts verlaufenden 21-Tage-Linie auf charttechnischen Widerstand. Der Leitindex der Eurozone ging aber 0,05 Prozent höher bei 6.167,81 Punkten aus dem Handel. Außerhalb der Eurozone sank der Schweizer SMI jedoch um 0,11 Prozent auf 14.581,10 Zähler. Der britische FTSE 100 schloss 0,07 Prozent höher bei 10.694,50 Punkten.
Hierzulande sorgte eine Reihe von Unternehmensberichten vereinzelt für starke Kursausschläge. Im Gesamtbild erzeugten sie aber kein klares Bild vor den Resultaten von Alphabet und Microsoft , die am Mittwoch nach dem New Yorker Börsenschluss anstehen. Mit diesen und dem Fed-Entscheid stehen den Märkten laut dem CMC-Markets-Experten Andreas Lipkow am Mittwoch noch "zwei wichtige Bewährungsproben" bevor.
Die größte Enttäuschungen kam von Adyen , die im EuroStoxx mit einem Kurseinbruch um 13,4 Prozent das Schlusslicht waren. JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande rechnet nach der gekappten diesjährigen Margenprognose des niederländischen Zahlungsabwicklers und den gestrichenen Margen für die kommenden Jahre mit sinkenden Markterwartungen.
Europas Aktienmärkte haben sich am Donnerstag mit Gewinnen von den schwächelnden US-Börsen abgekapselt. Neben zahlreichen Quartalszahlen, die zu stärkeren Ausschlägen bei Einzelwerten führten, stand vor allem der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Wie am Vortag die US-Kollegen von der Fed verzichteten die Europäer trotz der stark gestiegenen Inflation vorerst auf eine weitere Zinserhöhung.
Nach dem EZB-Entscheid konnte der EuroStoxx 50 seine Gewinne ausweiten, während der Google -Mutterkonzern Alphabet in den USA vor allem bei Technologiewerten für einen Rückschlag sorgte. Der Eurozonen-Leitindex setzte seine Erholung fort, indem er 0,64 Prozent höher bei 6.207,07 Punkten aus dem Handel ging. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI um 1,2 Prozent auf ein Rekordhoch. Der britische FTSE 100 legte um 0,26 Prozent auf 10.722,07 Punkte zu.
"Die EZB hat heute wie erwartet die Füße stillgehalten - doch die Zinspause markiert unseres Erachtens nicht das Ende ihrer Zinserhöhungen", kommentierte Ann-Katrin Petersen, die beim Vermögensverwalter Blackrock die Kapitalmarktstrategie leitet. Eine Leitzinserhöhung wird jetzt allgemein im Dezember erwartet. Am Vormittag hatte die EZB außerdem bekanntgegeben, dass die Präsidentin Christine Lagarde im Februar vorzeitig abtritt, um noch vor der Frankreich-Wahl den Weg für eine Neubesetzung frei zu machen.
In Europa standen die Kursgewinne auf breiter Basis. In der Branchentabelle waren die Vorzeichen nur im Banken- , Minen- und Lebensmittelsektor negativ. Letzterer war am Ende das Schlusslicht, was nach Zahlen unter anderem an Brauereikonzernen lag: Der Kurs von AB Inbev fiel wegen eines schleppenden Wachstums um mehr als drei Prozent. Die Titel wurden im EuroStoxx zum Schlusslicht.
Europas Aktienmärkte haben am Freitag im Sog eines Ausverkaufs bei KI-Werten deutlich nachgegeben. Anders als am Vortag konnten sie sich den wieder aufgeheizten Sorgen, die vor allem die New Yorker Nasdaq belasteten, nicht mehr erwehren. Zu Wochenschluss verstärkten Quartalsberichte von Amazon und Intel nochmals die Bedenken der Anleger. Außerdem stiegen die Ölpreise angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran.
Nach zuvor vier Gewinntagen sank der EuroStoxx 50 um 1,22 Prozent auf 6.131,31 Punkte. Der Leitindex der Eurozone hat im Wochenverlauf zwar ein Prozent gewonnen, im Oktober aber mehr als zwei Prozent verloren. Außerhalb des Euroraums sah es am Freitag besser aus: Der Schweizer SMI profitierte mit einem Anstieg um 0,36 Prozent auf 14.810,66 Zähler von den Gewinnen einiger Schwergewichte. Der britische FTSE 100 legte um 0,07 Prozent auf 10.729,78 Punkte zu.
"Die KI-Euphorie bekommt Risse", schrieb am Freitag der Anlagestratege Stefan May von der Quirin Privatbank angesichts wachsender Zweifel, ob sich gigantische Investitionen jemals lohnen werden. Große Technologiesprünge verliefen selten geradlinig, denn auf Phasen der Begeisterung folgten oft Überinvestitionen und schmerzhafte Rückschläge. Überstürzte Umschichtungen aufgrund von Warnungen vor einem möglichen Crash oder dem Platzen einer KI-Blase seien deshalb im Depot aber nicht ratsam.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...ste-im-sog-weltweiter-ki-aktien-12189204
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag keine klare Richtung gefunden. Für Entlastung sorgten etwas niedrigere Ölpreise nach einem Medienbericht über neue diplomatische Bemühungen der USA im Konflikt mit dem Iran. Trump will der Diplomatie mit dem Iran einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" zufolge mehr Zeit geben, bevor er nach den US-Zwischenwahlen in dieser Woche möglicherweise neue Angriffe anordnet.
Der EuroStoxx 50 stieg am Mittag um 0,4 Prozent auf 6.156 Punkte. Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer Leitindex SMI um 0,2 Prozent auf 14.785 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,1 Prozent auf 10.742 Punkte zu.
Ganz oben in der Anlegergunst standen Aktien von Fluggesellschaften und Touristikunternehmen, die vom Ölpreisrückgang profitierten. So stiegen die Papiere von Air France-KLM um 4,0 Prozent und jene der Airline-Holding IAG um 3,0 Prozent. Am unteren Ende des Branchentableaus lagen Ölwerte. Die Titel von Shell , BP (BP Aktie) , Eni (ENI Aktie) und Totalenergies verbuchten Kursabschläge zwischen 0,7 und 1,4 Prozent.
Unter den Einzelwerten standen die Anteilsscheine von Alstom mit einem Kurseinbruch von zeitweise fast einem Drittel imAnlegerfokus. Zuletzt notierten sie 26 Prozent im Minus. Der Bahntechnikkonzern strich sein Margenziel für das Geschäftsjahr 2026/27 massiv zusammen. Hauptgrund dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung elektrischer Doppelstocktriebzüge. Alstom kündigt einen Umbau des Unternehmens an und will die Verschuldung um rund zwei Milliarden Euro Schulden verringern.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Montag überwiegend freundlich präsentiert. Ihnen half ein deutlicher Rückgang der Ölpreise, den Händler mit verbesserten Aussichten auf Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA begründeten.
Der EuroStoxx 50 baute mit den erholten US-Börsen seinen Gewinn aus und schloss 0,73 Prozent höher bei 6.176,06 Punkten. Damit machte der Leitindex der Eurozone den Rücksetzer vom Freitag großteils wett und knüpfte an seine vorangegangene Erholung an.
Für den Londoner FTSE 100 ging es um weitere 0,29 Prozent auf 10.761,33 Punkte hoch. Dagegen zollte der Züricher SMI mit einem Minus von 0,05 Prozent auf 14.802,52 Punkte seiner jüngsten Rekordjagd ein wenig Tribut.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...-dominieren-dank-oelpreisrutsch-12191444
Europas wichtigste Börsen haben am Dienstag Verluste verzeichnet. Am Tag der Zwischenwahlen in den USA scheuten die Anleger das Risiko, wogegen in New York Kursgewinne überwogen.
Zum Handelsende notierte der EuroStoxx 50 0,51 Prozent tiefer bei 6.144,56 Punkten. Der Züricher SMI verabschiedete sich 0,40 Prozent im Minus mit 14.743,09 Zählern. Der FTSE 100 verlor 1,14 Prozent auf 10.638,43 Punkten. Das Londoner Börsenbarometer hatte sich die vergangenen Tage vergleichsweise gut geschlagen und litt am Dienstag unter der Schwäche der schwer gewichteten Rohstofftitel.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...ss-verluste-london-leidet-unter-12193211
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