Die These, hier wäre irgendwas sowieso eingepreist, ist völliger Käse. Ich weiß gar nicht, wie oft es rein faktisch passieren muss, damit das in die Köpfe kommt?
22/23 stand BVB auf Platz 2. Sie hatten sogar einen Vorsprung auf Bayern. Der Aktienkurs stand nach einer faktischen Shortattacke, die im Bundesanzeiger meldepflichtig wurde, im Tief bei 2,97
Wenn irgendwas wirklich eingepreist gewesen wäre, wäre der Aktienkurs normalerweise leicht gesunken, weil BVB nur auf Platz 6 überwintern musste. Oder er wäre da geblieben, wo er stand. Er ist aber rein faktisch nach oben explodiert, über +30% mit anderen Worten "eingepreist" war totaler Unsinn.
Und weil 22/23 ja schon so irrsinnig lange her ist: Dieses "irrationale" Kursverhalten gibt es jede Saison. Letzte Saison hatte man nach 17 Spieltagen 5 Punkte Rückstand auf die CL Plätze, dann sank bei weiteren Niederlagen die Chance auf erneute CL Qualifikation von 25% auf 5% und der Aktienkurs stieg sehr deutlich. Gleichzeitig geriet Leerverkäufer Voleon unter die Meldeschwelle, es war in 22/23 und 24/25 eben kein Märchen, Theorie oder Verschwörung, sondern ein sehr einfacher Fakt.
Nur weil der Blödsinn jetzt nicht meldepflichtig ist, ist die Herleitung, daß irgendwelche Kursfeststellungen eben nicht "eingepreist" sein müssten, nicht sonderlich verwegen. Und dafür brauchst Du noch nicht mal irgendwelche Vermutungen, was Leerveräufe betrifft. Wenn die erneute CL Qualikation geschafft wird, wird extrem hochwahrscheinlich der Aktienkurs zweistellig steigen, das wären also 4,00 Euro und das wäre super enttäuschend, aber so what? Es ist eben nicht eingepreist und fertig