"In der Fußball-Bundesliga geht die Angst um. Bis 2024/25 gibt es von den Fernsehsendern im Schnitt noch 1,1 Milliarden Euro pro Saison. Doch danach drohen bei der nächsten Rechtevergabe von 2025/26 bis 2028/29 deutlich weniger Einnahmen. Branchen-Insider fürchten, dass die Bundesliga dann eher bei 800 bis 900 Millionen Euro pro Jahr liegen wird.
Daher hofft die Bundesliga auf den Einstieg der großen Medienkonzerne. Amazon galt bei der vergangenen Ausschreibung als heißer Kandidat, hielt sich dann aber komplett zurück. Jetzt ist Apple, das 2022 einen Gewinn von 88,8 Milliarden Euro erwirtschaftete, ein Hoffnungsträger.
Die DFL spricht aktuell mit Apple über die Nordamerika-Rechte ab 2026/27. Bisher nimmt man in den USA rund 26 Millionen Euro pro Jahr ein. Hier strebt die DFL eine Steigerung an.
Ein potenzielles Problem für die Bundesliga: Apple wird auch mit der Premier League in Verbindung gebracht. Hier sollen die Rechte im Laufe dieses Jahres ausgeschrieben werden. Das Apple-Geld könnte also schon weg sein."
Ein eigener Sender ist keine echte:
"Klar ist: Es handelt sich hier eher um ein Drohszenario. Denn mit einer eigenen Plattform müssten die Einnahmen von 1,1 Milliarden pro Jahr erst einmal wieder reingeholt werden. Das ist nicht so einfach. Beispielsweise müsste die Liga knapp über drei Millionen Abonnenten haben, die 30 Euro pro Monat (360 Euro im Jahr) zahlen. Außerdem müsste die Liga alle Produktionskosten selbst zahlen, Zuschüsse von den Sendern fallen weg. Dazu kommt dann noch der kostspielige Aufbau eines eigenen TV-Teams."
DFL schmiedet Notfall-Plan für Vergabe der TV-Rechte
www.welt.de/sport/fussball/...fuer-Vergabe-der-TV-Rechte.html
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Katastrophale Aussichten!
Bei Apple geht's um die Beibehaltung der Nordamerika-Rechte. Vielleicht ein paar Millionen mehr möglich. Der nationale TV Bereich bricht völlig zusammen in Zukunft.
300 Millionen pro Jahr fehlen vermutlich in Zukunft.