hat für DRI kein echtes Wort übrig...... wir sind zu klein und zu unbedeutend.....
PC, zeig der Welt bitte wo der Hammer hängt!!!! ;)
Der Webdienstleister beteiligt sich überraschend mit knapp zehn Prozent an dem Mobilfunk-Unternehmen Drillisch. Damit treibt das Duo die Pläne für die Übernahme des Konkurrenten Freenet voran. Zudem sind Kooperationen bei der Vermarktung von Produkten geplant.
Der Webanbieter United Internet hält jetzt 9,68 Prozent an dem Mobilfunker Drillisch. Das Investment kostet den Westerwäldern 31,4 Millionen Euro. Insgesamt wurden 5,15 Millionen Anteile im Rahmen der jüngsten Kapitalerhöhung erworben. Offiziell dient der Schritt dazu, Gespräche über eine Vermarktungskooperation bei DSL- und Mobilfunkprodukten zu untermauern.
Doch das ist bestenfalls ein Nebenaspekt. Denn für Konsultationen über Kooperationen braucht man keine Kapitalbeteiligung. Zumal United-Internet-Chef Ralph Dommermuth mit dem Verkauf des Call-Center-Geschäfts gerade erst das Bestreben dokumentiert hat, sich auf das Kerngeschäft Webdienstleistungen zu fokussieren.
Der eigentliche Hintergrund für den Kapitaleinstieg dürften die Pläne um Freenet sein. Drillisch kann das frische Geld gut gebrauchen, denn das Unternehmen hat sich für die geplante Übernahme des Konkurrenten verschuldet. Vor einer Woche hatte United Internet die bilateralen Kooperationsgespräche mit Freenet abgebrochen, zugleich aber klar gemacht, gemeinsam mit Drillisch weiter an der Übernahme zu arbeiten. Dafür hatte das Duo die Gemeinschaftsfirma MSP gegründet. Geplant ist, dass United Internet das DSL-Geschäft und Drillisch den Mobilfunkbereich von Freenet bekommt.
United-Internet-Sprecher Marcus Schaps reagiert ausweichend auf Nachfragen. Wir wollen die Partnerschaft mit Drillisch stärken. Was das im Einzelnen heißen mag, kann ich nicht sagen. Darüber hinaus rechtfertigt er das Investment mit einer Lobeshymne auf den Mobilfunker. Wir kennen Drillisch sehr gut. Es handelt sich um ein exzellentes Unternehmen mit einem exzellenten Management.
BÖRSE ONLINE stuft den Webdienstleister weiter als Kauf ein. Die Zahlen des dritten Quartals zeigen, dass die Wachstumsdelle im Geschäft mit schnellen Internetzugängen ausgebügelt wird. Das neue Komplettangebot aus Internet und Telefonanschluss läuft gut an. Dommermuth ist nun zuversichtlich, das Jahresziel von 500.000 DSL-Neukunden zu erreichen. Das DSL-Geschäft bildet zusammen mit dem ertragsstarken Webhosting das Rückgrat des TecDAX-Unternehmens.