- Europas Aktienmärkte gaben am Freitag weiter nach.
- Der EuroStoxx 50 fiel um 1,09 Prozent auf 5505,16 Punkte.
- Inflation in Spanien stieg im März um 3,3 Prozent an.
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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Freitag weiter nachgeben. Vor dem Wochenende hielten sich Marktteilnehmer angesichts des Iran-Krieges und des weiter gestiegenen Ölpreises zurück. "Die jüngste Verlängerung des Ultimatums durch Donald Trump sorgt nicht für Entspannung", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Die erneute Fristverlängerung wirkt wie weniger ein diplomatischer Fortschritt als vielmehr wie ein Zeichen dafür, dass eine tragfähige Einigung weiterhin auf sich warten lässt."
Der EuroStoxx 50
Dabei warfen auch die Inflationsdaten für den Euroraum in der kommenden Woche ihre Schatten voraus. "Höhere Inflationszahlen für März dürften nur ein Vorgeschmack dessen sein, was bei einem andauernden Iran- bzw. Energiekrieg in den kommenden Wochen droht, sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Einen ersten Eindruck lieferten Zahlen aus Spanien. Dort hatte sich die Inflation im März wegen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verstärkt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 3,3 Prozent zu.
Schwächster Sektor waren die Medienwerte. Hier brachen die Aktien von CTS Eventim
Chemiewerte profitierten dagegen von der Stärke des Schwergewichts BASF (BASF Aktie)
Vergleichsweise stabil präsentierten sich auch die defensiven Pharmawerte. Hier gab es eine Übernahme. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis
Auch im ansonsten unspektakulären Nahrungs- und Getränkesektor sorgte eine Unternehmensnachricht für Aufmerksamkeit. Pernod Ricard
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