PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat sich am Montag etwas von seinen leichten Verlusten zum Wochenschluss erholt. Gestützt wurde der Leitindex der Eurozone durch erneut sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs. Am Ende stand ein Plus von 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte zu Buche.
Für dich zusammengefasst:
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte.
Der britische FTSE 100 legte um 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte zu.
Der Schweizer SMI gewann 0,54 Prozent auf 13.848,51 Punkte.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische FTSE 100 um 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgegeben. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.
In Zürich gewann der Schweizer SMI 0,54 Prozent auf 13.848,51 Punkte. Damit hing das Börsenbarometer aber weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest.
Insgesamt hält sich die Kauflaune an den Börsen jedoch in Grenzen. "Am Aktienmarkt schwebt das Damoklesschwert der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiter über den Köpfen der Anleger", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Das Hin und Her der vergangenen Wochen habe zu deutlichen Ermüdungserscheinungen bei den Börsianern geführt. Ihnen fällt es Lipkow zufolge immer schwerer, den Fokus auf dieses Thema zu richten. Der Themenkomplex bleibe verworren und werde von vielen Parametern beeinflusst. Auch wenn sich die USA mit dem Iran irgendwann einigen, könne es auf den zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen in der Nahostregion immer wieder und jederzeit zu neuen Eskalationen kommen.
Im europäischen Reise- und Freizeitsektor konnten sich die Anleger von Easyjet über ein Kursplus von 2,8 Prozent auf 518 Pence freuen. Die britische Billigfluggesellschaft hat dem Interessenten Castlelake zufolge auch ein drittes unverbindliches Übernahmeangebot des US-Investors abgelehnt. Nach eigenen Angaben hatte Castlelake Easyjet am 20. Juni angeboten, alle Aktien für 625 Pence je Anteilsschein in bar zu übernehmen. Der Easyjet-Verwaltungsrat hatte zuvor bereits Offerten über 560 und 600 Pence zurückgewiesen. Nun haben die Amerikaner bis zum 26. Juni Zeit, ein verbindliches Übernahmeangebot zu unterbreiten oder ihre Offerte zurückzuziehen.
Auf den Kaufzetteln ganz oben standen die Aktien von Versicherern und von Banken . Verluste verzeichneten lediglich die Sektoren Gebrauchsgüter und Medien ./la/stw
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