PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der nach wie vor zugespitzte Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger an Europas Börsen am Montag nicht sonderlich verunsichert. "Es ist die Wiederholung des bekannten und bereits mehrfach durchlebten Eskalationsszenarios", erklärte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Gelassenheit an den Aktienmärkten. Allerdings ziehe der Ölpreis wieder an, was neue Angst vor einer nächsten Inflationswelle schüren könne.
Für dich zusammengefasst:
DocMorris-Aktie stieg in Zürich um 11,3 Prozent.
Analystenkommentar von Deutsche Bank verdoppelt Kursziel.
Akzo Nobel-Aktie gewann in Amsterdam um 2,0 Prozent.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich gegen Mittag mit plus 0,1 Prozent auf 6.277 Punkte wenig verändert. Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer SMI 0,06 Prozent auf 14.245 Punkte und der britische FTSE 100 stieg um 0,1 Prozent auf 10.502 Zähler.
Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden angegriffen, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es. Es war die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zum vergangenen Mittwoch wieder aufgeflammt waren. Zuletzt erklärte das US-Militär seine Angriffe für beendet.
Schwächster Sektor war der Stoxx Europe 600 Technology . Erneut standen vor allem die stark gelaufenen Halbleiteraktien unter Druck. Infineon (Infineon Aktie) und ASML sanken im EuroStoxx jeweils um etwas mehr als ein Prozent und STMicro gaben in Paris um 0,9 Prozent nach.
Angesichts steigender Ölpreise zählte der Öl- und Gassektor Stoxx Europe 600 Oil& Gas dagegen zu den gefragtesten in Europa. Eni (ENI Aktie) und Totalenergies gehörten im EuroStoxx mit jeweils etwas mehr als anderthalb Prozent Plus zu den Favoriten. In London gewannen BP 2,0 Prozent und Shell 0,7 Prozent.
DocMorris sprangen in Zürich nach einen positiven Analystenkommentar um 11,3 Prozent hoch. Jan Koch von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research verdoppelte das Kursziel der Aktie der Versand-Apotheke und sprach nun eine Kaufempfehlung aus. Die Ergebnisse des zweiten Quartals dürften positiv überraschen, erwartet er. Koch sieht auch Potenzial für eine Anhebung der Jahresprognosen. Das Risiko einer Kapitalmaßnahme sei zudem gesunken und die Anleger richteten ihren Fokus zunehmend auf das Gewinnwachstum und die Verbesserungen beim Barmittelzufluss. Zudem werde das Potenzial des Online-Arzt-Service TeleClinic weiterhin unterschätzt.
Für das Papier von Akzo Nobel ging es in Amsterdam um 2,0 Prozent hoch. Eine Übernahmeofferte für die Decorfarben-Sparte trieb die Aktie des Farben- und Lackherstellers an. Der Verwaltungsrat lehnte den Verkauf der Sparte für 7,5 Milliarden Euro an Nippon Paint jedoch ab. Analyst James Hooper von Bernstein hält einen Verkauf angesichts der laufenden Fusion mit dem US-Autolackhersteller Axalta zwar für strategisch sinnvoll, da es mit Axalta vor allem in den Bereichen Beschichtungen und Konzernfunktionen Synergien für Akzo gebe. Der gebotene Preis sei jedoch zu gering, konstatierte er./ck/stk
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB2HJD7 ,
DE000NB56FQ3 ,
DE000NB6JRR7 ,
DE000NB636M9 ,
DE000NB42BZ3 ,
DE000NB7KVM6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.