Die Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf die US-Notenbank belasten den Dollar. Am Freitag forderte er erneut eine Senkung des Leitzinses und bezeichnete ein Prozent als angemessen. Derzeit liegt dieser zwischen 4,25 und 4,50 Prozent.
Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat ihre Prognose für den Eurokurs angehoben. Man gehe davon aus, dass sich die US-Notenbank dem zunehmende politischem Druck nicht entziehen könne. "Sie dürfte ihre Zinsen stärker senken als bislang von uns angenommen, wodurch die Inflationserwartungen steigen und die US-Währung infolge unter Druck geraten sollte", schreibt Devisenexpertin Thu Lan Nguyen in einem Wochenausblick. Schließlich habe Trump angekündigt, im kommenden Jahr einen Nachfolger für Jerome Powell zu benennen, der sich für niedrige Zinsen einsetze. "Darüber hinaus scheint der Markt aktuell die Gefahr in Verbindung mit den US-Zöllen zu unterschätzen."
Christopher Waller, einer der Direktoren der US-Notenbank Fed, hat sich für eine Zinssenkung der Fed bei der nächsten Sitzung Ende Juli ausgesprochen. Die Inflation liege nahe dem Zielwert und die Aufwärtsrisiken seien begrenzt. "Ich halte es für sinnvoll, den Leitzins in zwei Wochen um 25 Basispunkte zu senken", sagte Waller.
Zuvor hatten sich mehrere US-Notenbanker für einen unveränderten Leitzins ausgesprochen. Auch Notenbankchef Jerome Powell hatte nach dem jüngsten Zinsbeschluss eine abwartende Haltung signalisiert. Er wolle erst die möglichen Folgen der US-Zollpolitik für die Preisentwicklung begutachten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86560 (0,86440) britische Pfund, 172,94 (172,28) japanische Yen und 0,9324 (0,9323) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.354 Dollar. Das waren 16 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
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