Der Euro machte jedoch nur einen kleinen Teil seiner deutlichen Vortagsverluste wett. Hoffnungszeichen im Handelskonflikt hatten den Dollar gestützt. US-Präsident Donald Trump hat kurz vor den ersten Gesprächen zwischen China und den Vereinigten Staaten eine Senkung der Zölle von bisher 145 Prozent ins Gespräch gebracht. "80% Zölle auf China scheinen in Ordnung zu sein!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Das sei die Entscheidung von Scott B., fügte er hinzu. Finanzminister Scott Bessent führt an diesem Wochenende erstmals Gespräche mit chinesischen Vertretern.
Bereits am Donnerstag hatten sich die USA und Großbritannien im Zollstreit geeinigt. Für die Vereinigten Staaten ist die Vereinbarung mit den Briten die erste mit einem wichtigen Handelspartner seit der Anfang April verkündeten, weitreichenden Verhängung von US-Zöllen. Dies hatte de Dollar gestützt.
An den Märkten gibt es nun die Hoffnung, dass weitere Abkommen abgeschlossen werden. Die Zollpolitik von Trump hatte zuvor vor allem den Dollar belastet, da eine Abkühlung der US-Konjunktur befürchtet wird.
"Der Euro befindet sich zum Dollar in der Defensive, was neben den Zollhoffnungen wohl auch mit den divergierenden Zinserwartungen zu erklären ist", schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen. Während die Europäische Zentralbank auf Zinssenkungskurs bleibe, spiele die US-Notenbank auf Zeit.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84770 (0,84760) britische Pfund, 163,36 (163,45) japanische Yen und 0,9353 (0,9325) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.332 Dollar. Das waren etwa 26 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
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