- Galeria am Alexanderplatz hat bis März 2027 Bestand.
- Rund 350 Beschäftigte arbeiten an diesem Standort.
- Commerz Real strebt eine Mischnutzung an.
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Mit der Vereinbarung gibt es nun mehr Zeit für den Berliner Senat, um mit Commerz Real eine langfristige Lösung für den Standort zu entwickeln, die auch Galeria beinhalten soll. Seit Monaten ringen die drei Seiten um die Zukunft des Warenhauses in dem Gebäude am Alexanderplatz.
Zieht doch die Landesbibliothek ein?
Commerz Real strebt eine Mischnutzung an und wünscht sich unter anderem den Einzug der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB). Dieser Option steht der Senat offen gegenüber, bislang scheiterte eine Einigung dem Vernehmen nach aber an der Miethöhe.
Für die dringend sanierungsbedürftige Zentral- und Landesbibliothek, die bisher an zwei Standorten am Blücherplatz und in der Breiten Straße untergebracht ist, wird seit Jahren ein neuer Standort gesucht. Neben dem Warenhaus am Alexanderplatz wurde zwischenzeitlich auch über einen Einzug in das ehemalige Lafayette-Gebäude an der Friedrichstraße diskutiert. Der damalige Kultursenator Joe Chialo (CDU) hatte sich dafür stark gemacht. Auch diese Idee scheiterte nicht zuletzt aus Kostengründen.
"Wir arbeiten intensiv daran, für den Standort Berlin Alexanderplatz auch über den 31. März 2027 hinaus eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive zu entwickeln. Voraussetzung hierfür sind realistische Rahmenbedingungen, die einen langfristigen Betrieb ermöglichen", sagte Tilo Hellenbock, Geschäftsführer von Galeria, laut einer Mitteilung. Commerz Real teilte mit, dass für die Zeit der Nutzungsvereinbarung die Miete bei der derzeit geltenden Höhe bleibt. Gleichzeitig appellierte Commerz Real an die Eigentümer von Galeria, stärker als bisher ihrer Betreiberverantwortung nachzukommen, zum Beispiel bei Instandhaltungen und dringend notwendigen Renovierungen./maa/DP/he
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