Ethereum mit "explosivem Potenzial": ETH-Reserven auf Börsen sinken auf 3-Jahres-Tief
In Folge der institutionellen Akkumulation sinken ETH-Bestände auf Exchanges auf einen historischen Tiefstand. Setzt sich die Ethereum-Rallye also bald fort?
Laut Daten von CryptoQuant sind die Ethereum-Reserven auf zentralen Börsen auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen. Seit dem Höchststand von rund 28,8 Millionen ETH im September 2022 haben sich die Bestände demnach um fast 10,7 Millionen ETH reduziert.
Die ETH-Reserven auf Coinbase, Kraken und Co. liegen jetzt bei etwa 17,4 Millionen ETH, wobei allein in den letzten drei Monaten etwa 2,5 Millionen ETH die Exchanges verlassen haben.
Die im Juli 2024 aufgelegten börsengehandelten Spot-ETH-ETFs haben nach Angaben von CoinGlass seither Nettozuflüsse von mehr als 13 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Davon entfallen mehr als 10 Milliarden US-Dollar auf den Juni bis August dieses Jahres.
Auch die Ethereum-Treasury-Unternehmen treiben die Nachfrage weiter an. Der Wettlauf wird derzeit von Tom Lees Bitmine Immersion Technologies (rund 1.800.000 ETH) und Joe Lubins SharpLink Gaming (rund 800.000 ETH) angeführt.
Im Markt-Update der On-Chain-Optionsbörse Derive.xyz wird ETH ein “explosives Potenzial für das vierte Quartal” zugesprochen. Derive-Gründer Nick Forster erklärt: “SERs [Strategic Ethereum Reserves] halten nun fast 4 Prozent des gesamten ETH-Angebots und holen schnell zu den 5,5 Prozent auf, die von ETFs gehalten werden”.
Angesichts der erwarteten Zinssenkungen könnten deren ETH-Bestände ihm zufolge bis zum Jahresende 6-10 Prozent des ETH-Angebots erreichen.
Derive wies jedoch auch daraufhin, dass eine baldige Kursexplosion von ETH nicht in Stein gemeißelt ist. Die kurzfristige implizite Volatilität für ETH-Optionen sank in der vergangenen Woche nämlich von 75 Prozent auf 63 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass die Märkte “eine gleichmäßigere, allmählichere Erholung einpreisen”, heißt es in der Analyse.
Laut Kalkulationen des Unternehmens hat ETH eine 30-prozentige Chance, bis Ende Oktober 6.000 US-Dollar zu erreichen. Bis Jahresende liegen die Aussichten auf diesen Kurs bei 44 Prozent.
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