BBVA tritt Euro-Stablecoin-Projekt bei – Angriff auf Tether und Co.
Gemeinsam mit anderen Großbanken will die BBVA einen Euro-Stablecoin entwickeln, der den US-dominierten Markt herausfordern soll,
Die spanische Großbank BBVA ist einem europäischen Bankenkonsortium beigetreten, das die Ausgabe eines gemeinsamen, an den Euro gekoppelten Stablecoins plant. Das geht aus einer Mitteilung der Bank hervor.
Die Kryptowährung soll Zahlungen zwischen Banken beschleunigen und die Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte ermöglichen. Konkret geht es um grenzüberschreitende Zahlungen zwischen Geschäftskunden sowie die effiziente Abwicklung digitaler Finanzinstrumente.
Die beteiligten Institute haben zu diesem Zweck das Joint Venture Qivalis gegründet, das seinen Sitz in Amsterdam hat und als E-Geld-Institut zugelassen werden soll. Neben BBVA gehören dem Konsortium unter anderem BNP Paribas, ING, UniCredit, CaixaBank, DZ BANK, KBC, SEB, Danske Bank, DekaBank, Banca Sella und Raiffeisen Bank International an.
Nach Angaben der Beteiligten soll die wertstabile Kryptowährung innerhalb eines regulierten Rahmens ausgegeben werden und den Vorgaben der europäischen Krypto-Regulierung MiCA entsprechen. Der operative Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen, vorbehaltlich technischer und regulatorischer Freigaben.
Euro-Stablecoins können allgemein helfen, Abhängigkeiten zu US-Zahlungsdienstleistern zu verringern. Im Juli vergangenen Jahres warnte die EZB in diesem Zusammenhang vor der rapiden Verbreitung US-denominierten Stablecoins.
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