Im Januar 2026 war Solana zeitweise sogar das volumenstärkste DEX-Ökosystem der gesamten Krypto-Industrie und ließ die Konkurrenz klar hinter sich. Mit rund 118 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen verzeichnete das Netzwerk ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vormonat, während Transaktionen und Aktivität neue Rekorde erreichten. In der Spitze entfiel fast ein Drittel des dezentralen Handelsvolumens auf Solana.
Trotzdem setzte der SOL-Kurs seinen Abwärtstrend fort und verlor innerhalb weniger Tage rund 20 Prozent. Diese wachsende Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Kursentwicklung macht Solana aktuell besonders spannend, sodass sich ein genauer Blick auf die technische Ausgangslage lohnt.
In den vergangenen 12 bis 24 Stunden pendelte der SOL-Kurs zwischen einem Tageshoch bei 99,67 US-Dollar und einem Tief bei 94,17 US-Dollar. Auf Basis der letzten 4-Stunden-Kerzen liegt der aktuelle Schlusskurs bei 94,83 US-Dollar. Damit verlor Solana gegenüber dem Vortagesschluss von 102,56 US-Dollar rund 7,7 US-Dollar beziehungsweise 7,5 Prozent an Wert. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf etwa 54,2 Milliarden US-Dollar. Auffällig: In mehreren roten Kerzen zog das Handelsvolumen deutlich an – ein klares Indiz für erhöhten kurzfristigen Verkaufsdruck.

Technisch bleibt das Bild angeschlagen. Der Kurs notiert klar unter dem EMA-20 bei 101,94 US-Dollar und setzt die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs fort. Wichtige Unterstützungen finden sich zunächst am Tagestief bei 94,17 US-Dollar sowie im Bereich des unteren Bollinger-Bands um 95,42 US-Dollar. Auf der Oberseite warten erste Hürden am EMA-20 und am Fibonacci-Level bei 116,89 US-Dollar. Solange SOL unter dem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt bleibt, dominiert das bearishe Szenario.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit rund 33 Punkten nahe am überverkauften Bereich, was die hohe Dynamik der Abwärtsbewegung unterstreicht. Gleichzeitig beschleunigt sich der negative Impuls im Histogramm – ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck kurzfristig noch nicht nachgelassen hat.
Auch die Bollinger-Bänder spiegeln die angespannte Lage wider: Mit einer Bandbreite von rund 11,8 US-Dollar sind die Schwankungen erhöht, ohne bereits extreme Ausmaße anzunehmen. Der Kurs bewegt sich aktuell am beziehungsweise leicht unter dem unteren Band, was auf eine akute Abwärtsphase bei gleichzeitig hoher Unsicherheit hindeutet.
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Kurzfristig bleibt das Chartbild neutral bis klar bärisch. Auf der Unterseite fungiert das aktuelle Tief bei 94,17 US-Dollar als erste wichtige Unterstützung, darunter rückt der Bereich um 89,00 US-Dollar als nächste relevante Auffangzone in den Fokus. Widerstände warten weiterhin am EMA-20 bei 101,94 US-Dollar sowie in der Fibonacci-Zone um 116,89 US-Dollar.
Ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 101,94 US-Dollar könnte für eine erste technische Entspannung sorgen und einen Anlauf auf die Zone um 116,89 US-Dollar ermöglichen. Rutscht der Kurs hingegen unter 94,17 US-Dollar, dürfte sich das Abwärtsmomentum weiter verschärfen. Angesichts der erhöhten Volatilität ist ein konsequentes Risiko- und Positionsmanagement derzeit besonders wichtig.

Disclaimer: Die charttechnischen Informationen wurden mit Hilfe von Softwaretools und KI-Systemen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen.
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