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Ethereum-Gründer enthüllt neue Privacy-Offensive

Mit Kohaku greift Ethereum die Privacy-Debatte frontal an. Wie das neue Framework für frische Bewegung beim ETH-Kurs sorgen könnte.
  • Ethereum-Gründer Vitalik Buterin präsentierte auf der aktuellen Devcon erstmals Kohaku – eine neue Suite an Privacy-Tools, die Privatsphäre und Sicherheit im gesamten Ethereum-Ökosystem grundlegend verbessern sollte.
  • Buterin sprach dabei von der “letzten Meile”, in der Ethereum bei der Nutzer-Privatsphäre “noch hinterhergehinkt” habe.
  • Kohaku ist als offene, modulare Architektur angelegt. Das Framework soll es Entwicklern ermöglichen, privacy-fokussierte Wallets und Sicherheitsfunktionen ohne zentrale Intermediäre aufzubauen. Perspektivisch sollten Mixnets für Netzwerk-Anonymität oder ZK-basierte Browser integriert werden.
  • Die GitHub-Repositories enthielten bereits erste Module, darunter Integrationen zu Railgun und Privacy Pools. Letztere setzten auf Association Lists, die Nutzern erlauben, ihre Mittel zu verschleiern und gleichzeitig einen Nachweis der Unschuld zu erbringen – ein Ansatz, der regulatorische Risiken reduzieren sollte.
  • Während einer Live-Demo am 16. November zeigte eine Kohaku-Wallet, wie sich ETH-Bestände über Railgun “shielden” ließen. Ziel war es, Default-Privacy in gängige Wallets wie MetaMask oder Rainbow zu bringen, ohne das Nutzererlebnis zu verschlechtern. Buterin sagte damals: “Privacy ist Freiheit.”
  • Parallel dazu hat die Ethereum Foundation ihre Privacy-Forschung massiv ausgebaut. Die neue Privacy Cluster umfasst 47 Forscher, Entwickler und Kryptografen. Ihr Auftrag ist es, Privacy als “First-Class Property” von Ethereum zu verankern.
  • Für Anleger bedeutet Kohaku weit mehr als ein technisches Upgrade: Ethereum positioniert sich damit klar im Spannungsfeld zwischen Regulierung, Dezentralität und Nutzerautonomie. Gelingt das Konzept der Default-Privacy, stärkt das das Wertversprechen von ETH als Infrastruktur-Asset – insbesondere in DeFi, DAO-Governance und der institutionellen Onchain-Finanzierung.
  • Parallel dazu gewinnt das Thema Privacy im Krypto-Sektor wieder an Bedeutung. Influencer und Brancheninsider verweisen zunehmend auf die fortschreitende Institutionalisierung des Marktes, die viele der ursprünglichen cypherpunk-orientierten Grundwerte zu verdrängen droht.
  • Gleichzeitig rücken Privacy-Coins wie Zcash und Dash erneut ins Zentrum des Marktgeschehens. Warum – und was das für Anleger bedeutet – erfahrt ihr im Beitrag: Zcash trotzt dem Krypto-Blutbad
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