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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax klettert wieder über 25.000 Punkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Mittwoch erneut über die 25.000-Punkte-Hürde gestiegen. Anleger konnten die Zollunsicherheit, die US-Präsident Donald Trump zu Wochenbeginn wieder in den Markt gebracht hatte, vorerst verdrängen. Dabei rückten die am Abend erwarteten Resultate des US-Chipriesen Nvidia (Nvidia Aktie) in den Fokus, nachdem Anleger zuletzt vermehrt mögliche Bedrohungen durch Künstliche Intelligenz und hohe Investitionen in diese Technologien hinterfragt hatten.

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Laut dem Marktanalysten Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets ließ sich der Dax von einer gewissen Vorfreude anstecken, denn auch in New York war die Tendenz am Mittwoch freundlich. Mit diesem Rückenwind legte der deutsche Leitindex am Ende um 0,76 Prozent auf 25.175,94 Punkte zu. Er schlug sich damit deutlich besser als der MDax , der mit 31.431,62 Punkten nur um 0,07 Prozent stieg.

In einem Kommentar von Index-Radar hieß es, Nvidia gelte als "Seismograf für die Investitionsbereitschaft im KI-Komplex". Angesichts der massiven Investitionsprogramme der großen Tech-Konzerne liege die Messlatte aber hoch. Ausgewertet wurde am Mittwoch auch die Rede zur Lage der Nation von Donald Trump. In dieser widmete sich der US-Präsident aber hauptsächlich der Situation im eigenen Land.

Auch in Deutschland ging die Bilanzsaison am Mittwoch munter weiter. Die Aktien von Fresenius (Fresenius Aktie) schafften es nach durchwachsenen Neuigkeiten, mit 1,5 Prozent ins Plus zu drehen. Analyst Sven Kürten von der DZ Bank schrieb im Verlauf, der auf den ersten Blick enttäuschende Margenausblick sei "nicht dramatisch". Er betonte die Rolle der Medizintochter Kabi als Wachstumsmotor.

Beim Baustoffhersteller Heidelberg Materials reichten ordentliche Zahlen nicht, um das zuletzt von der Debatte über Klimaschutzmaßnahmen getrübte Stimmungsbild zu wandeln. Kritik gab es vor allem am Zielkorridor für das operative Ergebnis, doch die Aktien konnten ihr Minus auf weniger als ein halbes Prozent reduzieren. Die JPMorgan-Analystin Elodie Rall verwies am Nachmittag auf ermutigende Kommentare im Rahmen einer Telefonkonferenz.

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Zu einem Top-Wert stiegen nach Jahreszahlen die Aktien von Eon auf. Mit einem Plus von letztlich 3,5 Prozent schüttelten sie in einem positiven Branchenumfeld ihr anfängliches Minus ab. Der Kurs erreichte den höchsten Stand seit 2012 und näherte sich der 20-Euro-Marke, die letztmals 2011 überschritten worden war. Das Management sei zuversichtlich, dass die anstehenden regulatorischen Vorgaben eine Grundlage für wertsteigernde Investitionen seien, urteilte Analyst Pavan Mahbubani von JPMorgan.

Im MDax gab es bei Auto1 nach zunächst noch solidem Start einen Kursrutsch um 18 Prozent. Die Titel setzten ihren freien Fall so mit dem tiefsten Stand seit April 2025 fort, obwohl an den vorgelegten Resultaten kaum etwas moniert wurde. Mit Blick auf den jüngsten Abverkauf bei Internet-Werten hieß es am Markt, die Titel seien in diesen Tagen wieder beliebt bei Spekulanten, die auf fallende Kurse setzen.

Dagegen sprangen die Titel von Nordex als MDax-Spitzenreiter um 17,4 Prozent hoch. Jefferies-Experte Constantin Hesse attestierte dem Windturbinenbauer ein "hervorragendes viertes Quartal". Auch der Jahresausblick sowie die mittelfristige Prognose für die Geschäftsentwicklung seien besser als gedacht.

Schlusslicht im Nebenwerte-Index SDax war der IT-Dienstleister Nagarro mit einem fast zehn Prozent großen Kursrutsch. Triftige Gründe machten Händler dafür nicht aus. Ähnlich wie bei Auto1 wurde auf einen wohl gestiegenen Anteil an Leerverkäufern verwiesen.

Auf europäischer Ebene schloss der EuroStoxx am Mittwoch 0,93 Prozent höher bei 6.173,32 Punkten. Außerhalb der Eurozone verbuchte der schweizerische SMI mehr als ein Prozent zu. In New York hob sich vor den Nvidia-Zahlen vor allem der Nasdaq 100 mit einem Anstieg um mehr als ein Prozent positiv hervor./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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