dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 456

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Erholung beendet - US-Techbranche belastet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist die jüngste Erholung ins Stocken geraten. Der Leitindex Dax , der am Dienstagmorgen seine am Freitag gestartete Erholung mit einem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten fortgesetzt hatte, schloss 0,07 Prozent tiefer auf 24.780,79 Punkten. Die Gewinne bröckelten bereits im Verlauf des späteren Vormittags ab. Weiterer Druck kam auf, als vor allem die Technologiebranche in den USA nach einem freundlichen Handelsstart kräftig nachgab.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
DAX 24.780,79 DAX Chart -0,07%
Zugehörige Wertpapiere:
MDAX (Perf.) 31.537,33 MDAX (Performance) Chart +0,08%
Zugehörige Wertpapiere:

Nach den Turbulenzen am Gold- und Silbermarkt setzte unterdessen eine Beruhigung ein. Die Preise erholten sich nach ihrem kurzzeitig kräftigen Einbruch weiter. Laut Ahmad Assiri, Marktstratege beim Handelshaus Pepperstone, haben sich die Rahmenbedingungen für den Handel mit Edelmetall insgesamt wenig verändert.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,08 Prozent auf 31.537,33 Zähler zu. Europaweit schlossen die wichtigsten Börsen leicht schwächer. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,20 Prozent auf 5.995,35 Zähler nach unten. Auch außerhalb der Euroregion, in der Schweiz und in Großbritannien, wurden moderate Verluste verbucht.

In den USA gab der Dow Jones Industrial nach dem Erreichen eines Rekordhochs seine Gewinne wieder ab. Die technologielastige Nasdaq-Börse zeigte sich mit 1,2 Prozent deutlich im Minus. Am Markt wurde von einer Rotation raus aus Techwerten in Branchen der traditionellen Industrie, aber auch in den Konsumgüter- und Finanzsektor gesprochen.

Hierzulande wurden Tech-Aktien wie vor allem SAP (SAP Aktie) , aber auch Infineon (Infineon Aktie) und Atoss Software in Mitleidenschaft gezogen. SAP, die am Morgen noch von einem Analystenkommentar der spanischen Bank Santander profitiert hatten, büßten letztlich 4,6 Prozent ein. Atoss Software gaben im SDax um 8,1 Prozent nach. Die Papiere des Chipherstellers Infineon verloren 1,9 Prozent.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11JZ1 , DE000NB17QA6 , DE000NB4LTE2 , DE000NB4Z5J2 , DE000NB434N7 , DE000NB247L7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Die Anteilscheine des Online-Modehändlers Zalando (Zalando Aktie) sackten um 12,1 Prozent ab. Börsianer verwiesen auf eine Warnung der US-Bank Morgan Stanley vor aufkommender Konkurrenz durch globale Social-Media-Netzwerke wie Tiktok Shop. Der Kursrutsch sei "nicht nachvollziehbar", urteilte hingegen die DZ Bank, denn "die Transformation des E-Commerce durch Social Commerce ist eine Realität, der Zalando nicht hilflos ausgeliefert ist". Zudem sei das Unternehmen ein "aktiver Gestalter".

An der Dax-Spitze stiegen die Aktien von Daimler (Daimler Aktie) Truck um 5,9 Prozent. Unter den europäischen Lkw-Herstellern sind die Papiere der Schwaben neuer Favorit des Bank-of-America-Analysten Alexander Jones. Der Lkw-Zyklus nehme Fahrt auf, die Bewertungen seien noch günstig, und die Gewinnerwartungen hätten noch Luft nach oben, argumentierte er.

Aktien aus dem Stahlbereich waren nach ihrem jüngsten Rücksetzer wieder gefragt. Am Vortag waren sie schon mit den Metallpreisen gestiegen. Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) gewannen im MDax 6,0 Prozent. Salzgitter stiegen im SDax um 4,2 Prozent.

Zahlen und Ziele gab es vom Labor- und Pharmazulieferer Sartorius , dessen Vorzugsaktie nach einem Auf und Ab letztlich mit plus 7,7 Prozent als MDax-Spitzenreiter aus dem Tag ging. Der Hersteller von Halbleiter-Wafern Siltronic rechnet nach einem tristen Jahr 2025 mit einem weiter schwierigen Geschäftsumfeld. Der Aktie brockte das den letzten Platz im Nebenwerte-Index SDax mit minus 8,1 Prozent ein.

Evotec sprangen dort mit plus 9,5 Prozent an die Spitze. Nach Ansicht der Privatbank Berenberg könnte sich ein Kauf der Aktie lohnen. Die Hamburger seien ein weltweit anerkanntes Auftragsforschungsinstitut im Bereich pharmazeutischer Wirkstoffe. Die Bewertung der Aktie lasse zugleich viel Spielraum nach oben, selbst bei bloßer Normalisierung der Nachfrage./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend