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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Iran-Krieg belastet Kurse schwer

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt auf Talfahrt geschickt. Der Grund: die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag im frühen Handel 2,5 Prozent auf 24.664 Punkte ein und rutschte wieder unter 25.000 Zähler. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen.

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Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,7 Prozent auf 30.726 Zähler. Hier droht ein Rückfall unter die Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um gut zwei Prozent.

Ein Blick zurück auf die vergangenen 40 Jahre zeige, dass die Dauer militärischer Konflikte entscheidend sei für die Verluste an den Finanzmärkten, schrieb Stratege Scott Chronert von der Citigroup. Die Aussagen der US-Regierung deuteten darauf hin, dass diese eine "kurze Aktion" präferiere. Viel hänge allerdings davon ab, ob ein Weg zu Verhandlungen gefunden werden kann und ob weitere Staaten in den Konflikt hineingezogen werden.

Verluste erlitten am Morgen unter anderen die Aktien der Reise- und Touristikbranche. So büßten Lufthansa und Tui jeweils 6,5 Prozent ein. Der starke Ölpreisanstieg belastete Papiere aus dem Chemiesektor wie BASF (BASF Aktie) , Evonik , Wacker Chemie und Lanxess (Lanxess Aktie) . Bis zu 4 Prozent reichten hier die Verluste. Höhere Kosten für Öl drohen die Gewinne zu schmälern.

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Profitieren von der Nachrichtenlage konnten dagegen die Papiere aus der Rüstungsbranche. So legten die Kurse von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt , Renk gegen die allgemeine Marktschwäche um 4 bis 6 Prozent zu. Anteile des Marineschiffbauers TKMS gewannen 1 Prozent./bek/mis

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