- Der Frauenanteil in Vorständen beträgt 18,6 Prozent.
- 7,3 Prozent der Chefposten sind von Frauen besetzt.
- Der Frauenanteil in Dax-Vorständen stagniert bei 25,3 Prozent.
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Nur im Finanzsektor, der in der Studie gesondert betrachtet wird, stieg der Anteil. "In den 100 größten Banken ging es um gut einen Prozentpunkt auf knapp 22 Prozent nach oben", schreiben die Autorinnen und Autoren des DIW. "In den 60 größten Versicherungen stand nach einem Anstieg in ähnlicher Größenordnung unter dem Strich ein Frauenanteil in Vorständen von etwas mehr als 21 Prozent."
Kurzfristige Delle oder längere Stagnation?
Insgesamt habe sich das Wachstum beim Anteil von Frauen auf Vorstandsposten damit erstmals seit Jahren deutlich verlangsamt. In vielen Fällen sei dies aber nicht auf eine sinkende Zahl von Frauen in Vorständen zurückzuführen, sondern auf einen im Vergleich zum Vorjahr stärkeren Zuwachs männlicher Vorstandsmitglieder, so das DIW.
Auch bei den Vorstandsvorsitzen der 200 größten Unternehmen stagnierte der Anteil. Lediglich 7,3 Prozent aller Chefposten waren der Studie zufolge im vergangenen Jahr von Frauen besetzt. So war der Anteil schon im Vorjahr.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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"Noch ist unklar, ob wir es mit einer kurzfristigen Delle oder dem Beginn einer längeren Stagnation beim Frauenanteil in Spitzenpositionen zu tun haben", teilte Katharina Wrohlich, Leiterin der DIW-Forschungsgruppe Gender Economics, mit. "Klar ist aber: Die jüngste Entwicklung ist ein Warnsignal, dass Fortschritte bei der Gleichstellung in Führungspositionen kein Selbstläufer sind."
Mit Blick auf die vergangenen 20 Jahre zieht das Institut gleichwohl eine positive Bilanz. Seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2006 sei der Frauenanteil in den obersten Gremien deutlich gestiegen. Damals habe der Anteil von Frauen in Vorständen bei lediglich 1 Prozent gelegen.
Frauenanteil im Dax
Betrachtet man die 40 Konzerne im deutschen Leitindex Dax allein, stagniert auch hier der Frauenanteil, zeigt eine jüngst veröffentlichte Studie der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte (Fidar) mit Stand 1. Januar 2026. Sowohl der Frauenanteil in den Aufsichtsräten (39,6 Prozent), als auch der in den Vorständen der Dax-Konzerne (25,3) blieb gegenüber dem Vorjahr fast unverändert.
Immerhin 18 Unternehmen aus der ersten deutschen Börsenliga haben demnach zwei oder mehr Frauen im Vorstand. Vier Frauen führen einen Dax-Konzern: Belén Garijo (Merck), Helen Giza (Fresenius
Fidar-Gründungspräsidentin Monika Schulz-Strelow kritisierte die Gesamtentwicklung. Stillstand sei bei der gleichberechtigten Teilhabe keine Option. Das Ziel bleibe eine paritätische Besetzung der Führungsgremien. "Es stehen genügend qualifizierte Frauen für Aufsichtsräte und Vorstände bereit. Handeln die Unternehmen nicht engagierter, müsste der Gesetzgeber nachschärfen."/maa/als/DP/mis
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