Der Zufluss fällt damit kaum ins Gewicht. Er beendet zwar formal die längste Rücknahmeserie seit Monaten, wirkt im Verhältnis zum vorherigen Abverkauf aber eher wie statistisches Rauschen als wie eine klare Trendwende. Die gesamten Vermögenswerte der Bitcoin ETFs sanken während der Serie von 104,29 Milliarden auf 80,40 Milliarden US-Dollar.
Vor allem BlackRock konnte dem schwachen Marktumfeld trotzen. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT), der größte Fonds der Kategorie, sammelte am 4. Juni 47,7 Millionen US-Dollar ein. Auch Morgan Stanleys MSBT verzeichnete mit 9,9 Millionen US-Dollar einen Zufluss.
Bei anderen großen Produkten setzte sich die Schwäche dagegen fort. Fidelitys FBTC verlor 5,5 Millionen US-Dollar, Bitwise’ BITB 15,6 Millionen US-Dollar und Arks ARKB 20,7 Millionen US-Dollar. Auch Invescos BTCO meldete Abflüsse von 12,6 Millionen US-Dollar. Der positive Tageswert geht damit fast vollständig auf die Stärke von IBIT und MSBT zurück.
Auch auf BTC-Basis zeigt sich, wie stark die Nachfrage nachgelassen hat. Insgesamt halten die US-Spot-Bitcoin-ETFs derzeit 1,277 Millionen BTC. Damit liegen die Bestände nur knapp über dem Tief vom 23. Februar, als sie auf 1,274 Millionen BTC gefallen waren.
Ihren bisherigen Höchststand erreichten die ETF-Bestände im Oktober 2025 mit 1,376 Millionen BTC. Seitdem sank das verwaltete Bitcoin-Vermögen um rund 99.000 BTC beziehungsweise 7,2 Prozent. Der Rückgang fällt in eine Phase, in der die größte Kryptowährung weiter Federn lässt. Zuletzt rutschte Bitcoin auf rund 62.000 US-Dollar ab.
Für die Bitcoin ETFs reicht ein einzelner Zuflusstag daher noch nicht aus, um von einer nachhaltigen Erholung zu sprechen. Entscheidend wird sein, ob die Produkte in den kommenden Sitzungen wieder breiteres Kapital anziehen.
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