GameStop-CEO: "Bitcoin ist unser Schutz gegen Inflation"
Erstmals spricht Ryan Cohen von GameStop über seine Bitcoin-Strategie. Warum er Tausende BTC kauft, aber Michael Saylor kein Vorbild ist.
Lange blieb GameStop eine Antwort auf seine Bitcoin-Strategie schuldig. Nun äußert sich Unternehmenschef Ryan Cohen öffentlich dazu. Bitcoin bezeichnet er als wichtigen Schutz vor Inflation und als Absicherung gegen die zunehmende Geldmengen-Ausweitung weltweit.
Das erläutert der GameStop-CEO gegenüber CNBC. Und fügt hinzu, dass Anleger seine Firma nicht als einen weiteren Klon von Michael Saylor’s Unternehmen Strategy sehen sollten. Stattdessen habe man einen ganz individuellen BTC-Plan.
“Wir haben unsere eigene, einzigartige Strategie, und wir haben eine sehr starke Bilanz von über 9 Milliarden US-Dollar an Cash und marktfähigen Wertpapieren”, meint Cohen. Dieses Kapital wolle man einsetzen “so wie ich mein eigenes Kapital einsetzen würde”.
Ende Mai verkündete GameStop den ersten Kauf von 4.710 Bitcoin im Wert von 513 Millionen US-Dollar. Würde man die kompletten 9 Milliarden US-Dollar investieren, könnte das Unternehmen damit sogar rund 75.000 BTC erwerben.
Die Bitcoin-Position von GameStop ist ein Teil von Cohens Bemühungen, den Betrieb zu stabilisieren. Das Unternehmen hat seine Geschäftsaktivitäten verlagert und konzentriert sich inzwischen stärker auf Sammelkarten und Sammlerstücke.
Auch Zahlungen mit BTC und anderen Kryptowährungen sollen eine Rolle spielen: “Es gibt eine Möglichkeit, Sammelkarten zu kaufen und dies mit Krypto zu tun. Wir werden also sehen, wie groß die tatsächliche Nachfrage nach dieser Art von Produkt ist.”
Bislang setzen vor allem Unternehmen auf Bitcoin-Käufe, die als zombifiziert gelten und entweder einen negativen Cash-Flow oder einen stagnierenden Aktienkurs aufweisen. Mit Strategy, Metaplanet und Semler hat GameStop daher einige erfolgreiche Vorbilder.
Die GameStop-Aktie profitierte bislang allerdings kaum von dem neuen Krypto-Fokus. Der GME-Kurs steht derzeit bei 23,2 US-Dollar, was einem Verlust von 26 Prozent seit dem Jahresanfang entspricht.
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