Konkret geht es um die 0-Prozent-Wandelanleihen mit Fälligkeit 2029. Der Bitcoin-Treasury-Gigant will davon Anleihen mit einem Nennwert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Der geschätzte Kaufpreis liegt bei etwa 1,38 Milliarden US-Dollar. Der Rückkauf ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Abwicklung soll voraussichtlich um den 19. Mai 2026 erfolgen, sofern die üblichen Abschlussbedingungen erfüllt werden.
Der endgültige Rückkaufpreis kann sich noch ändern. Er hängt unter anderem vom volumengewichteten Durchschnittskurs der Strategy-Aktie während eines vereinbarten Messzeitraums ab. Steigt oder fällt der Kurs der Class-A-Aktie in dieser Phase, kann sich auch der tatsächlich gezahlte Betrag verändern.
Finanzieren will das Unternehmen den Rückkauf aus verfügbaren Barreserven, Erlösen aus Aktienverkäufen über sein At-the-Market-Programm und/oder durch den Verkauf von Bitcoin. Naheliegend ist, dass Strategy die jüngst dank der Vorzugsaktie Stretch eingesammelten Gelder nicht in BTC steckt, sondern für diese Buybacks nutzt. Das Anlageprodukt, das eine Dividende von derzeit 11,5 Prozent verspricht, spaltet die Krypto-Community.
Für Strategy ist der Schritt vor allem bilanzstrategisch relevant. Das Unternehmen reduziert damit einen Teil seiner künftigen Verbindlichkeiten und kann seine Kapitalstruktur anpassen. Da die Finanzierung jedoch theoretisch auch über mögliche Bitcoin-Verkäufe erfolgen könnte, dürfte der Markt genau beobachten, ob der Rückkauf Auswirkungen auf die BTC-Bestände des Unternehmens hat. Auf dem jüngsten Earnings Call erklärte Saylor, dass das Unternehmen gewillt sei auch Bitcoin zu verkaufen.
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