Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
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Ölpreise steigen um rund drei US-Dollar - Iran-Risiko treibt

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag die höchsten Stände seit fünf Monaten erreicht. Vor allem die Erwartungen eines Angriffs der USA auf das Opec-Mitglied Iran beflügelt die Preise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 71,56 US-Dollar. Das waren 3,16 Dollar (Dollarkurs) mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 2,96 Dollar auf 66,17 Dollar zu.

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Höher standen die Notierungen am Ölmarkt zuletzt Anfang August des vergangenen Jahres. US-Außenminister Marco Rubio hat dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. "Wenn wir Hinweise darauf haben, dass tatsächlich ein Angriff auf unsere Truppen in der Region bevorsteht, handeln wir zur Verteidigung unseres Personals in der Region", sagte Rubio während einer Senatsanhörung am Mittwoch (Ortszeit). Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte unterdessen US-Präsident Donald Trump vor den Folgen eines Angriffs.

Nachdem sich die US-Drohungen zunächst gegen das harte Vorgehen der Führung in Teheran bei der Niederschlagung der Massenproteste gerichtet haben, rückte zuletzt das iranische Atomprogramm wieder stärker in den Mittelpunkt.

Am Ölmarkt wird ein Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die ölreiche Region am Persischen Golf befürchtet. Ein US-Angriff auf den Iran könnte zu Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus führen und damit die Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten gefährden. Tanker mit Öl (Rohöl) und Flüssigerdgas passieren diese Meerenge, um ihre Waren in die ganze Welt zu liefern./jsl/jkr/he


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