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Ölpreise stabilisieren sich weiter - Deutliche Verluste auf Wochensicht

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag etwas zugelegt und damit die Stabilisierung der vergangenen Tage fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) Brent-Öl aus der Nordsee mit Lieferung im August kostete 68,07 Dollar (Dollarkurs) und damit 34 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 32 Cent auf 65,56 Dollar.

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Die Notierungen am Ölmarkt hielten sich bereits den dritten Tag in Folge vergleichsweise stabil, nachdem sie zu Beginn der Woche eingebrochen waren. Ein überraschender Waffenstillstand im Krieg zwischen Israel und dem Iran hatte die Furcht vor einer Blockade einer wichtigen Transportroute für Rohöl gedämpft und die Ölpreise auf Talfahrt geschickt.

Ein Rückgang der Ölreserven in den USA hatte die Ölpreise gestützt. In der vergangenen Woche waren die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 5,8 Millionen Barrel gesunken. Dies habe "wesentlich dazu beigetragen, dass die Ölpreise nicht spürbar unter das Niveau von vor der Eskalation des Nahost-Konflikts gerutscht sind", sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Mit der Stabilisierung haben sich die Notierungen wieder in etwa auf dem Niveau eingependelt, das sie vor Beginn des Kriegs zwischen Israel und dem Iran am 13. Juni hatten. In den kommenden Handelstagen dürften nach Einschätzung der Commerzbank-Expertin Lambrecht die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Fokus stehen. Diese könnten "ein Belastungstest für das doch noch fragile Gleichgewicht am Ölmarkt sein".

Darüber hinaus steht in den kommenden Tagen die nächste Entscheidung zur Förderpolitik der Mitgliedsländer des Ölverbunds Opec+ auf dem Programm. "Wir erwarten, dass diese ankündigen werden, ihre tägliche Produktion im August den vierten Monat in Folge um gut 400.000 Barrel zu erhöhen", sagte Lambrecht./jkr/la/stw

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