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Ölpreise: Brent steigt auf knapp 105 US-Dollar

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen und haben damit die Aufwärtsbewegung der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Ein Ende des Iran-Kriegs ist weiterhin nicht in Sicht. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 104,61 US-Dollar bezahlt und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Das Hoch lag vor einer Woche bei knapp 120 Dollar (Dollarkurs). Zum Vergleich: Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran lag der Preis Ende Februar nur bei rund 73 Dollar.

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Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump von Nato-Verbündeten Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus am Persischen Golf gefordert. Der Schiffsverkehr in der für den internationalen Transport von Öl (Rohöl) und Flüssiggas wichtigen Meerenge ist wegen des Kriegs stark beeinträchtigt.

Die Freigabe von Ölreserven durch führende Industriestaaten konnte die Ölpreise zuletzt nicht bremsen. Am Wochenende hatte die Internationale Energieagentur (IEA) Details zur Freigabe von strategischen Reserven bekannt gegeben. Demnach sind die freigegebenen Ölreserven in Asien umgehend verfügbar. Hier warten Käufer dringend auf Ersatz von Lieferungen, die derzeit durch die Straße von Hormus blockiert sind. Die Erklärung der IEA erfolgte, nachdem in der vergangenen Woche die Freigabe von Reserven in einem Rekordvolumen 400 Millionen Barrel gemeldet wurde.

"Dies führt zu einem beispiellosen zusätzlichen Ölangebot auf dem Markt ab dem 16. März", kommentierte IEA-Direktor Fatih Birol in einem Beitrag auf der Online-Plattform X. Seiner Einschätzung nach sei die Öffnung der Straße von Hormus "unerlässlich für eine Rückkehr zu stabilen Lieferströmen"./jkr/stk


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