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Ölpreis legt deutlich zu - Verunsicherung bleibt hoch

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Der Ölpreis hat am Dienstag deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um 3,57 Prozent auf 107,93 Dollar (Dollarkurs). Er knüpfte so an seine deutlichen Vortagsgewinne an.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Die Unsicherheit mit Blick auf den Iran-Krieg dominiert weiter das Marktgeschehen. Kurz vor der China-Reise von US-Präsident Donald Trump herrscht weiter Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs. Trump stellte die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe." Unterdessen herrscht im Iran großes Misstrauen.

Aus Parlamentskreisen in Teheran hieß es am Dienstag, dass die iranische Regierung ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen für wahrscheinlich halte. Eine gut informierte Quelle sagte, es gebe keine Entwicklungen mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Trumps China-Reise ist aus iranischer Sicht jedoch mit der Hoffnung verbunden, dass Staatschef Xi Jinping zu einer möglichen Deeskalation beitragen könnte.

"Die Tatsache, dass die US-Regierung eine Aussetzung der Benzinsteuer in Erwägung zieht, zeigt, dass auch sie nicht unbedingt an eine schnelle Einigung zu glauben scheint", kommentierte Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht. "Für die US-Konsumenten bringt das allerdings nicht viel Entlastung, denn derzeit kostet eine Gallone Benzin (entspricht knapp 3,8 Liter) in den USA fast 4,50 US-Dollar, und nur 18,4 US-Cents davon entfallen auf die Benzinsteuer."/jsl/he


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