- Die Symrise-Aktie fiel seit Jahresbeginn um 33,3 Prozent.
- Der Kurs erreichte den niedrigsten Stand seit Dezember 2018.
- Bullishe Divergenzen deuten auf mögliche Erholungschancen hin.
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Symrise: Keiner ist aktuell schlechter!
Mit einem Minus von 33,3 Prozent seit dem Jahreswechsel trägt die Symrise-Aktie innerhalb des Deutschen Leitindex die rote Laterne – noch vor Sportartikelhersteller Adidas, dessen Anteile im Sog von Nike 29,4 Prozent eingebüßt haben.
Ursache für die anhaltende Talfahrt ist angesichts der Krise der chemischen Industrie ein schwacher Branchentrend. Dazu kommt die Konsumzurückhaltung der Verbraucher, welche zu einer geringeren Nachfrage nach den von Symrise (Symrise Aktie) hergestellten Vorprodukten führt. Seit 6 Quartalen sind die Erlöse daher kaum vom Fleck gekommen.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
15
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Turnaround im kommenden Jahr?
In den vergangenen Tagen hat sich das Kursgeschehen nur wenig von einer langfristig bedeutenden Unterstützung entfernt stabilisiert. Das könnte bereits den Boden für eine Trendwende im kommenden Jahr darstellen.

Der Chart ist schwer angeschlagen ...
Zwar befindet sich die Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend, doch seit dem Jahreswechsel 2021/22 handelt das Papier in einer anhaltenden Korrekturbewegung, welche sich seit Oktober 2024 verschärft und wiederholt für Mehrjahrestiefs gesorgt hat.
Der Kurs hielt sich überwiegend in einem Trendkanal mit einer Breite von knapp 10 Euro auf. Ein zwischenzeitlich aussichtsreicher Ausbruchsversuch scheiterte an der 200-Tage-Linie. Damit wurde eine Trendwende vereitelt und Symrise stürzte vor wenigen Tagen auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2018 – nur wenige Cent vom Beginn eines langfristigen Unterstützungsbereichs entfernt.
Hierfür könnten auch die für Verlierer-Aktien vor dem Jahresende üblichen steuermindernden Verkäufe verantwortlich gewesen sein. Sollte Symrise nach dem Jahreswechsel zurückgekauft werden, könnte sich der Kursverlauf weiter stabilisieren oder die Aktie sogar vom Start weg Schwung aufnehmen.
... doch es gibt inzwischen Grund zur Hoffnung!
Trotz des angeschlagenen, von Schwäche geprägten Chartbilds wachsen die Chancen auf eine Trendwende oder zumindest eine anhaltende Erholungsbewegung täglich. Der Grund hierfür liegt in den bullishen Divergenzen der technischen Indikatoren RSI und MACD.
Beide befinden sich schon seit Monaten gegen den schwachen Trend der Aktie in Aufwärtsbewegungen. Kürzlich konnte der MACD sogar seine Signallinie überwinden, was auf Entspannung im Abwärtstrend der Aktie hindeutet. Der RSI hat sich unterdessen von überverkauften Niveaus erholt und zumindest zeitweise in den Bereich erster Stärke vorgeschoben. Damit ist eine solide technische Grundlage für eine Erholung geschaffen.
Zur Unterseite sichert der Bereich zwischen 64,70 und 60,20 Euro ab. Zur Oberseite gilt es für ein erstes prozyklisches Kaufsignal die 50-Tage-Linie bei 72,16 Euro zu überwinden. Anschließend stünde ein Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal sowie der Sprung über den Widerstand bei 75 Euro zur Debatte.
Fazit: Da könnte schon bald was zu holen sein
Eine Kurserholung und höhere Notierungen sind inzwischen auch mit Blick auf die Bewertung angezeigt. Für 2026 handelt Symrise mit dem 17,3-Fachen der erwarteten Gewinne. Das liegt meilenweit unter dem 10-Jahres-Mittel von 39 und zeigt, dass hier eine grundsätzliche Neubewertung stattgefunden hat.
Das EV/EBITDA-Verhältnis liegt bei moderaten 9,7. Gleichzeitig ist Symrise trotz des operativen Gegenwindes in der Lage, seinen Anlegerinnen und Anlegern Mittelzuflüsse zu generieren. Die Cashflow-Rendite soll bei etwa 5,3 Prozent liegen, als Dividendenvorschlag werden 2,0 Prozent erwartet.
Wenn ein stark angeschlagenes Chartbild auf bullishe Divergenzen, eine inzwischen attraktive Unternehmensbewertung und ein grundsätzlich solides Geschäftsmodell treffen, ist das oft eine gute Voraussetzung für eine Trendwende. Anlegerinnen und Anleger sollten mit dem Aufbau erster Positionen beginnen oder die Symrise-Aktie zumindest auf ihre Watchliste für das kommende Jahr aufnehmen.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
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