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Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX schneidet besser ab als gedacht

ARLINGTON (dpa-AFX) - Beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX sind die Geschäfte Ende 2025 deutlich besser gelaufen als gedacht. So erzielte der konzerneigene Triebwerkshersteller Pratt & Whitney im vierten Quartal deutlich mehr Umsatz als von Analysten erwartet. Im laufenden Jahr will RTX-Chef Chris Calio Umsatz und Gewinn des Konzerns im Tagesgeschäft weiter nach oben treiben. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an: Die RTX-Aktie gewann im vorbörslichen US-Handel rund drei Prozent an Wert.

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Im vergangenen Jahr steigerte RTX den Umsatz um zehn Prozent auf 88,6 Milliarden US-Dollar (74,7 Mrd Euro). Der Überschuss wuchs um 41 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie um zehn Prozent auf 6,29 Dollar (Dollarkurs). Damit übertraf RTX die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Für 2026 fasst Calio einen bereinigten Umsatz zwischen 92 und 93 Milliarden Dollar ins Auge. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 6,60 bis 6,80 Dollar klettern.

Zu RTX gehören die Rüstungssparte Raytheon, der Luftfahrtzulieferer Collins Aerospace und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Raytheon punktet mit seinen Patriot-Luftabwehrsystemen, die auch im Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland zum Einsatz kommen. Collins Aerospace machte im vergangenen Jahr Schlagzeilen, als ein Cyberangriff auf seine Computersysteme den Berliner Flughafen und andere Airports traf.

Triebwerke von Pratt & Whitney treiben derweil etwa jeden zweiten Jet aus Airbus ' A320neo-Familie an, den meistgefragten Passagierjet der Welt. An diesen Turbinen ist auch der Münchner Triebwerkshersteller MTU beteiligt.

Wegen eines von Pratt & Whitney eingesetzten fehlerhaften Pulvermetalls müssen seit dem Jahr 2023 allerdings rund 3000 Turbinen der Reihe zurück in die Werkstätten, was RTX und MTU eine Milliardensumme kostet./stw/err/mis

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