PARIS - In Frankreich ist die vergleichsweise schwache Inflation zu Beginn des Jahres weiter gesunken. Im Januar legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 0,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung 0,7 Prozent und im November 0,8 Prozent betragen. Im Monatsvergleich fielen die französischen Verbraucherpreise im Januar um 0,4 Prozent.
ROUNDUP/Armut: 13,3 Millionen Menschen in Deutschland gefährdet
WIESBADEN/BERLIN - In Deutschland ist die Zahl der armutsgefährdeten Menschen binnen eines Jahres um 200.000 auf 13,3 Millionen gestiegen - das entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht galten 2025 sogar 17,6 Millionen Menschen oder 21,2 Prozent der Bevölkerung. Linke, BSW und Sozialverbände warnten angesichts der Zahlen vor Einschnitten ins soziale Netz.
ROUNDUP 2/Merz: Paradigmenwechsel bei Altersvorsorge
BERLIN/ESCHBORN - Bundeskanzler Friedrich Merz will das Rentensystem in Deutschland neu justieren. "Die gesetzliche Rentenversicherung wird bleiben. Aber sie wird eben nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungsniveaus werden, in dem die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersversorgung eine wesentlich größere Rolle spielen werden als bisher", sagte der CDU-Chef am gestrigen Abend beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt. Er fügte hinzu: "Dies ist ein Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik, in der deutschen Rentenpolitik."
WHO bittet um Hilfe - Millionen-Bedarf für Notlagen weltweit
GENF - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benötigt in diesem Jahr eine Milliarde Dollar (Dollarkurs) (850 Millionen Euro) für gesundheitliche Notlagen, Krankheitsausbrüche oder die Behandlung von Unterernährung. Sie hat einen Spendenaufruf gestartet und hofft auf traditionelle sowie neue potenzielle Geber, wie Chikwe Ihekweazu, Exekutivdirektor des WHO-Nothilfe-Programms, in Genf sagte. Im vergangenen Jahr waren die größten Geber für die Nothilfe nach seinen Angaben die EU, Saudi-Arabien, Deutschland, Japan, Italien und Großbritannien.
Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der EU
WIESBADEN - Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union. In keinem anderen Land der Staatengemeinschaft sind anteilig mehr Erwerbstätige im Alter zwischen 55 und 64 Jahren, wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage von Eurostat-Daten mitteilte.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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