RTX Corp

Aktie
WKN:  A2PZ0R ISIN:  US75513E1010 US-Symbol:  RTX Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  USA
155,05 €
+1,35 €
+0,88%
12:42:01 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
205,82 Mrd. €
Streubesitz
18,35%
KGV
37,13
Dividende
2,38 EUR
Dividendenrendite
1,64%
Nachhaltigkeits-Score
54 %
Index-Zuordnung
-
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.
RTX Aktie Chart

RTX Unternehmensbeschreibung

RTX Corp, mit Hauptsitz in Arlington, Virginia, ist ein globaler Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungskonzern, der aus der Fusion von Raytheon Company und United Technologies Corporation hervorging und seit 2023 unter dem Namen RTX auftritt. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Anbietern von zivilen und militärischen Luftfahrttechnologien, Rüstungselektronik und Raumfahrtsystemen. RTX agiert als technologischer Systemintegrator mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze aus Wartung, Ersatzteilen und langfristigen Serviceverträgen. Die Aktie wird häufig als defensiver Wert mit starkem Bezug zu staatlichen Verteidigungsetats sowie zum globalen Luftverkehrszyklus eingeordnet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von RTX basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung komplexer Systeme für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Das Unternehmen kombiniert hochspezialisierte Hardware wie Triebwerke, Avionik, Radar- und Raketensysteme mit Software, Sensorik, Datenfusion und digitalen Services. Einnahmen generiert RTX über den Verkauf von Neuanlagen, über Aftermarket-Geschäfte, Modernisierungen, Upgrades und langfristige Wartungs- und Instandhaltungsverträge. Ein zentraler Baustein ist das Power-by-the-Hour- und Service-Modell im Triebwerks- und Komponentenbereich, bei dem Kunden für Verfügbarkeit und Einsatzstunden statt für einzelne Produkte zahlen. Dadurch entstehen planbare Cashflows und hohe Wechselbarrieren. RTX operiert primär im B2B- und B2G-Segment, adressiert also Flugzeughersteller, Airlines, Verteidigungsministerien, Regierungsbehörden und Sicherheitsorganisationen weltweit. Der Konzern setzt stark auf vertikale Integration, proprietäre Technologien und lange Produktlebenszyklen, was zu einem ausgeprägten Burggraben führt.

Mission und strategische Leitlinien

RTX formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von Technologien, die die Sicherheit von Staaten erhöhen, den globalen Luftverkehr effizienter machen und den Zugang zum Weltraum erweitern. Das Unternehmen fokussiert sich auf technologische Überlegenheit in Bereichen wie vernetzte Gefechtsführung, präzisionsgelenkte Wirkung, Cyber- und elektronische Kriegführung, Triebwerkseffizienz sowie satellitengestützte Kommunikation. Die strategischen Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf Kernkompetenzen in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungselektronik
  • kontinuierliche Steigerung der F&E-Intensität zur Sicherung technologischer Führungspositionen
  • Stärkung der Aftermarket-Erträge als Stabilitätsanker über Zyklen
  • disziplinierte Portfolio-Steuerung durch Desinvestitionen randständiger Aktivitäten und Fokussierung auf margenstarke Segmente
  • Integration digitaler Technologien, Datenanalyse und Vernetzung in bestehende Plattformen
  • l>Die Mission ist klar auf langfristige Partnerschaften mit Regierungen und Industriekunden ausgerichtet, mit Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit, Missionsverfügbarkeit und technologischer Dominanz.

Produkte und Dienstleistungen

RTX deckt ein breites Spektrum an Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnologien ab. Zentrale Produkt- und Servicekategorien sind:
  • Triebwerke und Antriebssysteme: zivile und militärische Turbofan-Triebwerke, Hilfstriebwerke, Komponenten und Ersatzteile, inklusive umfassender Instandhaltungs- und Overhaul-Dienstleistungen
  • Avionik und Flugzeugsysteme: Cockpit-Systeme, Flugsteuerungen, Kommunikations- und Navigationssysteme, Kabinensysteme sowie elektrische und hydraulische Komponenten
  • Sensorik und Radarsysteme: Luft- und bodengebundene Radare, Frühwarnsysteme, Luftraumüberwachungs- und Feuerleitsysteme
  • Lenkflugkörper und Raketenabwehr: Luftabwehrsysteme, Abfangraketen, Luft-Boden- und Luft-Luft-Raketen, Präzisionsmunition
  • Weltraumsysteme: Satelliten, Nutzlasten, Bodensegmente, Kommunikations- und Aufklärungssysteme für militärische und zivile Kunden
  • Cyber- und elektronische Kriegführung: Lösungen für Informationssicherheit, SIGINT, elektronische Gegenmaßnahmen, gesicherte Kommunikation
  • Aftermarket- und Lifecycle-Services: Wartung, Modernisierung, Upgrades, Flottenmanagement, Datenanalyse und Zustandsüberwachung
  • l>Die Kombination aus hochkomplexen Plattformen, Subsystemen und Services schafft eine integrierte Wertschöpfungskette mit hoher Kundeneinbindung.

Business Units und Konzernstruktur

RTX gliedert sich im Wesentlichen in drei große operative Segmente, die entlang der Wertschöpfungskette der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie positioniert sind:
  • Pratt & Whitney: Entwicklung und Produktion von zivilen und militärischen Triebwerken, einschließlich moderner Getriebefan-Triebwerke für schmalrumpfige Verkehrsflugzeuge sowie Antriebe für Kampfflugzeuge. Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag stammt aus langfristigen Wartungsverträgen und Ersatzteilumsätzen.
  • Collins Aerospace: Fokus auf Flugzeugsysteme und -komponenten, Avionik, Interieurs, Fahrwerke, elektrische Systeme, Missionssysteme und Aftermarket-Services. Collins Aerospace bedient sowohl Erstausrüstung als auch das weltweite Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für zivile und militärische Kunden.
  • Raytheon: Schwerpunkt auf Verteidigungselektronik, Lenkflugkörpern, Raketenabwehr, Sensorik, C4ISR-Systemen, Cyber- und Raumfahrtlösungen. Dieses Segment steht in enger Beziehung zu staatlichen Auftraggebern, insbesondere in den USA und verbündeten Ländern.
  • l>Die Holding RTX Corp bündelt zentrale Funktionen wie Kapitalallokation, Risiko- und Compliance-Management sowie konzernweite Forschungsinitiativen. Die Diversifikation über drei komplementäre Sparten reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Marktzyklen.

Unternehmensgeschichte

RTX Corp entstand aus einer Reihe bedeutender industrieller Transformationen. Die heutige Struktur geht auf die Fusion von Raytheon Company, einem traditionsreichen US-Rüstungselektronikkonzern mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, und United Technologies Corporation zurück, die 2020 abgeschlossen wurde. United Technologies hatte zuvor das Luft- und Raumfahrtgeschäft in eigenständigen Einheiten gebündelt und nicht zum Kerngeschäft gehörende Sparten abgespalten. Die Kombination von Raytheons Verteidigungselektronik mit den Luftfahrtaktivitäten von Pratt & Whitney und Collins Aerospace formte einen breit diversifizierten Aerospace- und Defense-Konzern. In den Folgejahren optimierte RTX sein Portfolio durch gezielte Veräußerungen randständiger oder regulatorisch sensibler Aktivitäten und verstärkte seine Fokussierung auf Hochtechnologie, Rüstung und Raumfahrt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von kontinuierlicher Konsolidierung, der Integration zahlreicher Akquisitionen sowie einer wachsenden internationalen Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

RTX verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Tiefe: Jahrzehntelange Erfahrung in Triebwerksentwicklung, Radar- und Lenkflugkörpersystemen, kombiniert mit hohen F&E-Aufwendungen, schafft technologische Eintrittsbarrieren.
  • Langfristige Plattformbindung: Militärische und zivile Plattformen bleiben oft mehrere Jahrzehnte im Einsatz. Einmal integrierte Systeme von RTX werden nur selten durch Wettbewerber ersetzt, da sicherheitskritische Zulassungen und Schnittstellentests erheblichen Aufwand verursachen.
  • Aftermarket-Dominanz: Eine große installierte Basis von Triebwerken und Systemen sorgt für wiederkehrende Service- und Ersatzteilumsätze mit hoher Planbarkeit.
  • Vertrauensbeziehungen zu Regierungen: Langjährige Zusammenarbeit mit US-Behörden und Verbündeten sichert den Zugang zu sensiblen Projekten, die aus Sicherheitsgründen nicht beliebig international ausgeschrieben werden.
  • Skaleneffekte und globale Lieferkette: Die Größe des Konzerns ermöglicht Kostenvorteile in Beschaffung, Produktion und F&E, was sich in Wettbewerbsvorteilen bei komplexen Ausschreibungen niederschlägt.
  • l>Diese Faktoren schaffen eine Kombination aus technologischen, regulatorischen und beziehungsspezifischen Moats, die neue Marktteilnehmer vor hohe Hürden stellen.

Wettbewerbsumfeld

RTX agiert in stark konzentrierten, sicherheitskritischen Märkten mit wenigen globalen Hauptakteuren. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen:
  • Lockheed Martin im Bereich Rüstung, Raketen, integrierte Waffensysteme und Raumfahrt
  • Boeing Defense, Space & Security in Verteidigung, Militärflugzeugen und Raumfahrt
  • Northrop Grumman in Radar-, Sensor- und Raumfahrtsystemen sowie in der Rüstungselektronik
  • BAE Systems und Leonardo als europäische Wettbewerber in Verteidigungselektronik und Plattformintegration
  • Safran und GE Aerospace im Triebwerks- und Komponentenmarkt für zivile und militärische Anwendungen
  • l>Der Wettbewerb ist durch oligopolistische Strukturen, starke Abhängigkeit von staatlichen Budgets und intensive Ausschreibungsverfahren geprägt. In vielen Segmenten treten die gleichen Unternehmen sowohl als Partner in Joint Ventures als auch als direkte Konkurrenten auf. Technologischer Vorsprung, Referenzprogramme, Lieferzuverlässigkeit und politische Rahmenbedingungen sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren.

Management und Strategie

Das Management von RTX verfolgt eine auf Technologie-Leadership, Risikostreuung und finanzielle Solidität ausgerichtete Strategie. Auf Konzernebene stehen Kapitaldisziplin und die Optimierung des Produktportfolios im Vordergrund. Dazu gehören:
  • Priorisierung von Investitionen in Hochtechnologiefelder wie Hyperschallabwehr, datengetriebene Wartung, Sensorfusion und weltraumgestützte Aufklärung
  • fortlaufende Effizienzprogramme zur Senkung der Produktionskosten und Stabilisierung der Lieferketten
  • strikte Compliance- und Exportkontrollprozesse, um regulatorische Risiken im Verteidigungsgeschäft zu steuern
  • aktive Steuerung von Joint Ventures und Partnerschaften mit anderen OEMs und Systemanbietern
  • l>Die Unternehmensführung betont die Bedeutung einer robusten Bilanzstruktur, um auch in Phasen geopolitischer Spannungen oder zyklischer Schwäche des Luftverkehrs handlungsfähig zu bleiben. Die Strategie zielt auf die Balance zwischen Wachstumsinvestitionen, technologischer Erneuerung und finanzieller Stabilität.

Branchen- und Regionen-Analyse

RTX ist in zwei eng verflochtenen, aber unterschiedlich zyklischen Branchen tätig: zivile Luftfahrt einerseits, Verteidigung und Raumfahrt andererseits. Die zivile Luftfahrtbranche wird langfristig von steigender Passagiernachfrage, Flottenmodernisierung und Effizienzanforderungen getrieben, ist aber konjunktur- und krisensensibel. Triebwerke und Flugzeugsysteme profitieren vom Trend zu treibstoffeffizienten Flugzeugen und erweiterten Wartungsverträgen. Die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie hingegen wird vor allem durch sicherheitspolitische Entwicklungen, NATO-Verpflichtungen, regionale Konflikte und nationale Verteidigungsstrategien beeinflusst. In mehreren Ländern, darunter die USA und verschiedene europäische Staaten, wurden Verteidigungsbudgets zuletzt erhöht, was die Nachfrage nach moderner Luftverteidigung, Raketenabwehr, Aufklärung und Cyberabwehr stärkt. Regional liegt der Schwerpunkt von RTX in Nordamerika, insbesondere auf den USA als Leitmarkt mit großen Rüstungsbudgets. Europa und der asiatisch-pazifische Raum gewinnen an Bedeutung, sowohl als Absatzmärkte als auch als Standorte für Fertigung und Forschung. Gleichzeitig unterliegt das internationale Geschäft Exportkontrollen, Sanktionsregimen und politischen Restriktionen, was den Marktzugang in bestimmten Regionen limitiert.

Sonstige Besonderheiten

RTX ist in mehreren sicherheits- und technologiepolitisch sensiblen Bereichen aktiv, was besondere Governance-Strukturen erfordert. Exportbeschränkungen, Geheimhaltungsauflagen und nationale Sicherheitsinteressen beeinflussen Vertragsgestaltung, Partnerwahl und Produktionsstandorte. Zudem steht der Konzern wie die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie unter erheblichem Druck zur Dekarbonisierung. Effizientere Triebwerke, leichteres Material, verbesserte Aerodynamik und digitale Optimierung des Flugbetriebs sollen den CO2-Fußabdruck des Luftverkehrs reduzieren. In der Verteidigungssparte muss RTX sich mit ethischen und politischen Debatten über Rüstungsexporte, Einsatzgebiete und Rüstungskontrolle auseinandersetzen. Investoren sehen ESG-Kriterien zunehmend als relevanten Faktor, insbesondere in Bezug auf Umweltbelastung, Lieferketten-Transparenz, Korruptionsprävention und Menschenrechtsrisiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen potenzielle Chancen bei RTX in mehreren strukturellen Faktoren:
  • Diversifizierte Ertragsbasis: Die Kombination aus ziviler Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt führt zu einer gewissen Glättung von Zyklen. Schwächen im Passagierverkehr können durch robuste Verteidigungsaufträge teilweise kompensiert werden.
  • Langfristige Verträge und Aftermarket: Wartungs- und Serviceverträge über lange Zeiträume sichern grundsätzlich berechenbare Zahlungsströme und erhöhen die Visibilität künftiger Erträge.
  • Technologischer Rückenwind: Steigende Anforderungen an Effizienz, Vernetzung, Luftverteidigung und Raumfahrtanwendungen stärken die Nachfrage nach Hochtechnologie-Lösungen, in denen RTX stark vertreten ist.
  • Bedeutende Position im US-Verteidigungsmarkt: Die Rolle der USA als führende Militärmacht und eine anhaltend hohe sicherheitspolitische Priorität schaffen einen wichtigen Nachfragepfeiler.
  • Moat durch Zulassungen und Sicherheitsanforderungen: Komplexe Zertifizierungsprozesse im Luftfahrt- und Verteidigungsumfeld erschweren Neueintritte und schützen bestehende Marktanteile.
  • l>Diese Faktoren können für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und Fokus auf Stabilität von Interesse sein, ohne jedoch Garantien für zukünftige Wertentwicklungen zu bieten.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Politische und regulatorische Abhängigkeit: Ein erheblicher Teil des Geschäfts hängt von Verteidigungsbudgets, Exportgenehmigungen und politischen Prioritäten ab. Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können Programme verzögern oder reduzieren.
  • Programm- und Technologierisiken: Großprogramme in Luftfahrt und Rüstung sind anfällig für Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Verzögerungen, die Margen und Reputation belasten können.
  • Konjunktur- und Krisensensitivität der zivilen Luftfahrt: Rezessionen, Pandemien oder Nachfrageeinbrüche im Flugverkehr können die Nachfrage nach neuen Flugzeugen und Aftermarket-Leistungen temporär schwächen.
  • Lieferketten- und Qualitätsrisiken: Globale Lieferketten, komplexe Bauteile und hohe Sicherheitsanforderungen machen das Unternehmen anfällig für Störungen, Qualitätsmängel und Rückrufaktionen, die Kosten und Haftungsrisiken verursachen können.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Engagement in Rüstungsprojekten kann für bestimmte Anlegergruppen problematisch sein und zu Ausschlüssen aus nachhaltigen Anlageuniversen führen.
  • l>Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist RTX ein großes, technologisch führendes, aber klar sicherheitspolitisch exponiertes Unternehmen. Die Beteiligung bietet potenziell stabile, langfristig getragene Ertragsquellen, ist jedoch gleichzeitig stark von politischen Entscheidungen, geopolitischen Entwicklungen und technologischen Erfolgen einzelner Programme abhängig. Eine gründliche individuelle Risikoanalyse und Portfoliokontext-Betrachtung ist unverzichtbar; eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 154,20 € / 155,05 €
Spread +0,55%
Schluss Vortag 153,70 €
Gehandelte Stücke 1.002
Tagesvolumen Vortag 495.993,1 €
Tagestief 153,55 €
Tageshoch 155,05 €
52W-Tief 119,02 €
52W-Hoch 189,48 €
Jahrestief 146,10 €
Jahreshoch 189,48 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.

RTX Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die RTX Aktie heute gestiegen?

  • RTX Corp. hat kürzlich neue Aufträge im Verteidigungssektor bekannt gegeben, die das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Quartalen unterstützen könnten.
  • Das Unternehmen plant, in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien zu investieren, um die Nachhaltigkeit seiner Produkte zu erhöhen und sich auf zukünftige Marktanforderungen vorzubereiten.
  • Analysten heben hervor, dass RTX Corp. bereits signifikante Fortschritte bei der Reduzierung der Produktionskosten gemacht hat, was sich positiv auf die Gewinnmargen auswirken sollte.
Hinweis

Community: Diskussion zur RTX Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten überwiegend über positive Geschäftszahlen, angehobene Jahresziele und starke Quartalergebnisse von RTX sowie Analystenempfehlungen und Kursanstiege, die als Folge von operativem Erfolg gewertet werden.
  • Gleichzeitig werden Kursvolatilität und operative Probleme wie Pratt & Whitney‑Triebwerksrückrufe, ein Cyberangriff auf Collins Aerospace sowie vereinzelte Projektstornierungen genannt, die Risiken und zusätzliche Kosten für das Unternehmen darstellen.
  • Mehrere Posts sehen RTX zudem als Profiteur geopolitischer Spannungen (Ukraine, Naher Osten, Iran) und politischer Entscheidungen zu Verteidigungsausgaben, wobei Chancen durch steigende Rüstungsnachfrage betont und Bewertungs- sowie Wendungsrisiken von Kommentatoren und Analysten kritisch hinterfragt werden.
Hinweis
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RTX Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 80.738 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 6.670 $
Jahresüberschuss in Mio. 5.013 $
Umsatz je Aktie 59,85 $
Gewinn je Aktie 3,54 $
Gewinnrendite +8,33%
Umsatzrendite +5,91%
Return on Investment +3,08%
Marktkapitalisierung in Mio. 156.095 $
KGV (Kurs/Gewinn) 32,69
KBV (Kurs/Buchwert) 2,59
KUV (Kurs/Umsatz) 1,93
Eigenkapitalrendite +7,94%
Eigenkapitalquote +36,94%

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Hebelprodukte (41)
Faktor-Zertifikate 26
Knock-Outs 15
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,64%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 33 Jahren
Keine Senkung seit 33 Jahren
Stabilität der Dividende 0,45 (max 1,00)
Jährlicher 7,18% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,18% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 40,80% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 1,81%

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.05.2026 0,73 $
20.02.2026 0,68 $
21.11.2025 0,68 $
15.08.2025 0,68 $
23.05.2025 0,68 $
21.02.2025 0,63 $
15.11.2024 0,63 $
16.08.2024 0,63 $
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RTX Termine

30.06.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

RTX Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 153,85 -0,77%
155,05 € 09:32
Frankfurt 154,60 -0,26%
155,00 € 08:52
Hamburg 154,00 -1,91%
157,00 € 08:11
München 154,40 -1,67%
157,02 € 08:01
Stuttgart 154,20 +0,16%
153,95 € 12:24
Xetra 154,75 -0,86%
156,10 € 10.06.26
L&S RT 154,425 +0,02%
154,40 € 12:42
NYSE 177,41 $ 0 %
177,41 $ 01:00
Nasdaq 177,40 $ -2,27%
181,52 $ 10.06.26
AMEX 178,795 $ -1,46%
181,45 $ 10.06.26
Wien 154,30 -0,45%
155,00 € 11:00
SIX Swiss Exchange 138,66 ¤ 0 %
138,66 ¤ 21.05.26
Tradegate 155,05 +0,88%
153,70 € 12:42
Quotrix 154,10 -1,06%
155,75 € 07:27
Gettex 154,14 +0,20%
153,84 € 12:30
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
11.06.26 154,75 131 T
10.06.26 153,70 496 T
09.06.26 157,35 346 T
08.06.26 154,90 440 T
05.06.26 157,10 458 T
04.06.26 154,50 193 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 154,50 € +0,16%
1 Monat 151,70 € +2,01%
6 Monate 151,12 € +2,40%
1 Jahr 123,52 € +25,28%
5 Jahre 73,35 € +110,97%

Unternehmensprofil RTX

RTX Corp, mit Hauptsitz in Arlington, Virginia, ist ein globaler Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungskonzern, der aus der Fusion von Raytheon Company und United Technologies Corporation hervorging und seit 2023 unter dem Namen RTX auftritt. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Anbietern von zivilen und militärischen Luftfahrttechnologien, Rüstungselektronik und Raumfahrtsystemen. RTX agiert als technologischer Systemintegrator mit hohem Anteil wiederkehrender Umsätze aus Wartung, Ersatzteilen und langfristigen Serviceverträgen. Die Aktie wird häufig als defensiver Wert mit starkem Bezug zu staatlichen Verteidigungsetats sowie zum globalen Luftverkehrszyklus eingeordnet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von RTX basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung komplexer Systeme für Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt. Das Unternehmen kombiniert hochspezialisierte Hardware wie Triebwerke, Avionik, Radar- und Raketensysteme mit Software, Sensorik, Datenfusion und digitalen Services. Einnahmen generiert RTX über den Verkauf von Neuanlagen, über Aftermarket-Geschäfte, Modernisierungen, Upgrades und langfristige Wartungs- und Instandhaltungsverträge. Ein zentraler Baustein ist das Power-by-the-Hour- und Service-Modell im Triebwerks- und Komponentenbereich, bei dem Kunden für Verfügbarkeit und Einsatzstunden statt für einzelne Produkte zahlen. Dadurch entstehen planbare Cashflows und hohe Wechselbarrieren. RTX operiert primär im B2B- und B2G-Segment, adressiert also Flugzeughersteller, Airlines, Verteidigungsministerien, Regierungsbehörden und Sicherheitsorganisationen weltweit. Der Konzern setzt stark auf vertikale Integration, proprietäre Technologien und lange Produktlebenszyklen, was zu einem ausgeprägten Burggraben führt.

Mission und strategische Leitlinien

RTX formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von Technologien, die die Sicherheit von Staaten erhöhen, den globalen Luftverkehr effizienter machen und den Zugang zum Weltraum erweitern. Das Unternehmen fokussiert sich auf technologische Überlegenheit in Bereichen wie vernetzte Gefechtsführung, präzisionsgelenkte Wirkung, Cyber- und elektronische Kriegführung, Triebwerkseffizienz sowie satellitengestützte Kommunikation. Die strategischen Leitlinien umfassen:
  • konsequente Fokussierung auf Kernkompetenzen in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungselektronik
  • kontinuierliche Steigerung der F&E-Intensität zur Sicherung technologischer Führungspositionen
  • Stärkung der Aftermarket-Erträge als Stabilitätsanker über Zyklen
  • disziplinierte Portfolio-Steuerung durch Desinvestitionen randständiger Aktivitäten und Fokussierung auf margenstarke Segmente
  • Integration digitaler Technologien, Datenanalyse und Vernetzung in bestehende Plattformen
  • l>Die Mission ist klar auf langfristige Partnerschaften mit Regierungen und Industriekunden ausgerichtet, mit Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit, Missionsverfügbarkeit und technologischer Dominanz.

Produkte und Dienstleistungen

RTX deckt ein breites Spektrum an Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnologien ab. Zentrale Produkt- und Servicekategorien sind:
  • Triebwerke und Antriebssysteme: zivile und militärische Turbofan-Triebwerke, Hilfstriebwerke, Komponenten und Ersatzteile, inklusive umfassender Instandhaltungs- und Overhaul-Dienstleistungen
  • Avionik und Flugzeugsysteme: Cockpit-Systeme, Flugsteuerungen, Kommunikations- und Navigationssysteme, Kabinensysteme sowie elektrische und hydraulische Komponenten
  • Sensorik und Radarsysteme: Luft- und bodengebundene Radare, Frühwarnsysteme, Luftraumüberwachungs- und Feuerleitsysteme
  • Lenkflugkörper und Raketenabwehr: Luftabwehrsysteme, Abfangraketen, Luft-Boden- und Luft-Luft-Raketen, Präzisionsmunition
  • Weltraumsysteme: Satelliten, Nutzlasten, Bodensegmente, Kommunikations- und Aufklärungssysteme für militärische und zivile Kunden
  • Cyber- und elektronische Kriegführung: Lösungen für Informationssicherheit, SIGINT, elektronische Gegenmaßnahmen, gesicherte Kommunikation
  • Aftermarket- und Lifecycle-Services: Wartung, Modernisierung, Upgrades, Flottenmanagement, Datenanalyse und Zustandsüberwachung
  • l>Die Kombination aus hochkomplexen Plattformen, Subsystemen und Services schafft eine integrierte Wertschöpfungskette mit hoher Kundeneinbindung.

Business Units und Konzernstruktur

RTX gliedert sich im Wesentlichen in drei große operative Segmente, die entlang der Wertschöpfungskette der Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie positioniert sind:
  • Pratt & Whitney: Entwicklung und Produktion von zivilen und militärischen Triebwerken, einschließlich moderner Getriebefan-Triebwerke für schmalrumpfige Verkehrsflugzeuge sowie Antriebe für Kampfflugzeuge. Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag stammt aus langfristigen Wartungsverträgen und Ersatzteilumsätzen.
  • Collins Aerospace: Fokus auf Flugzeugsysteme und -komponenten, Avionik, Interieurs, Fahrwerke, elektrische Systeme, Missionssysteme und Aftermarket-Services. Collins Aerospace bedient sowohl Erstausrüstung als auch das weltweite Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für zivile und militärische Kunden.
  • Raytheon: Schwerpunkt auf Verteidigungselektronik, Lenkflugkörpern, Raketenabwehr, Sensorik, C4ISR-Systemen, Cyber- und Raumfahrtlösungen. Dieses Segment steht in enger Beziehung zu staatlichen Auftraggebern, insbesondere in den USA und verbündeten Ländern.
  • l>Die Holding RTX Corp bündelt zentrale Funktionen wie Kapitalallokation, Risiko- und Compliance-Management sowie konzernweite Forschungsinitiativen. Die Diversifikation über drei komplementäre Sparten reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Marktzyklen.

Unternehmensgeschichte

RTX Corp entstand aus einer Reihe bedeutender industrieller Transformationen. Die heutige Struktur geht auf die Fusion von Raytheon Company, einem traditionsreichen US-Rüstungselektronikkonzern mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert, und United Technologies Corporation zurück, die 2020 abgeschlossen wurde. United Technologies hatte zuvor das Luft- und Raumfahrtgeschäft in eigenständigen Einheiten gebündelt und nicht zum Kerngeschäft gehörende Sparten abgespalten. Die Kombination von Raytheons Verteidigungselektronik mit den Luftfahrtaktivitäten von Pratt & Whitney und Collins Aerospace formte einen breit diversifizierten Aerospace- und Defense-Konzern. In den Folgejahren optimierte RTX sein Portfolio durch gezielte Veräußerungen randständiger oder regulatorisch sensibler Aktivitäten und verstärkte seine Fokussierung auf Hochtechnologie, Rüstung und Raumfahrt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von kontinuierlicher Konsolidierung, der Integration zahlreicher Akquisitionen sowie einer wachsenden internationalen Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

RTX verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken:
  • Technologische Tiefe: Jahrzehntelange Erfahrung in Triebwerksentwicklung, Radar- und Lenkflugkörpersystemen, kombiniert mit hohen F&E-Aufwendungen, schafft technologische Eintrittsbarrieren.
  • Langfristige Plattformbindung: Militärische und zivile Plattformen bleiben oft mehrere Jahrzehnte im Einsatz. Einmal integrierte Systeme von RTX werden nur selten durch Wettbewerber ersetzt, da sicherheitskritische Zulassungen und Schnittstellentests erheblichen Aufwand verursachen.
  • Aftermarket-Dominanz: Eine große installierte Basis von Triebwerken und Systemen sorgt für wiederkehrende Service- und Ersatzteilumsätze mit hoher Planbarkeit.
  • Vertrauensbeziehungen zu Regierungen: Langjährige Zusammenarbeit mit US-Behörden und Verbündeten sichert den Zugang zu sensiblen Projekten, die aus Sicherheitsgründen nicht beliebig international ausgeschrieben werden.
  • Skaleneffekte und globale Lieferkette: Die Größe des Konzerns ermöglicht Kostenvorteile in Beschaffung, Produktion und F&E, was sich in Wettbewerbsvorteilen bei komplexen Ausschreibungen niederschlägt.
  • l>Diese Faktoren schaffen eine Kombination aus technologischen, regulatorischen und beziehungsspezifischen Moats, die neue Marktteilnehmer vor hohe Hürden stellen.

Wettbewerbsumfeld

RTX agiert in stark konzentrierten, sicherheitskritischen Märkten mit wenigen globalen Hauptakteuren. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen:
  • Lockheed Martin im Bereich Rüstung, Raketen, integrierte Waffensysteme und Raumfahrt
  • Boeing Defense, Space & Security in Verteidigung, Militärflugzeugen und Raumfahrt
  • Northrop Grumman in Radar-, Sensor- und Raumfahrtsystemen sowie in der Rüstungselektronik
  • BAE Systems und Leonardo als europäische Wettbewerber in Verteidigungselektronik und Plattformintegration
  • Safran und GE Aerospace im Triebwerks- und Komponentenmarkt für zivile und militärische Anwendungen
  • l>Der Wettbewerb ist durch oligopolistische Strukturen, starke Abhängigkeit von staatlichen Budgets und intensive Ausschreibungsverfahren geprägt. In vielen Segmenten treten die gleichen Unternehmen sowohl als Partner in Joint Ventures als auch als direkte Konkurrenten auf. Technologischer Vorsprung, Referenzprogramme, Lieferzuverlässigkeit und politische Rahmenbedingungen sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren.

Management und Strategie

Das Management von RTX verfolgt eine auf Technologie-Leadership, Risikostreuung und finanzielle Solidität ausgerichtete Strategie. Auf Konzernebene stehen Kapitaldisziplin und die Optimierung des Produktportfolios im Vordergrund. Dazu gehören:
  • Priorisierung von Investitionen in Hochtechnologiefelder wie Hyperschallabwehr, datengetriebene Wartung, Sensorfusion und weltraumgestützte Aufklärung
  • fortlaufende Effizienzprogramme zur Senkung der Produktionskosten und Stabilisierung der Lieferketten
  • strikte Compliance- und Exportkontrollprozesse, um regulatorische Risiken im Verteidigungsgeschäft zu steuern
  • aktive Steuerung von Joint Ventures und Partnerschaften mit anderen OEMs und Systemanbietern
  • l>Die Unternehmensführung betont die Bedeutung einer robusten Bilanzstruktur, um auch in Phasen geopolitischer Spannungen oder zyklischer Schwäche des Luftverkehrs handlungsfähig zu bleiben. Die Strategie zielt auf die Balance zwischen Wachstumsinvestitionen, technologischer Erneuerung und finanzieller Stabilität.

Branchen- und Regionen-Analyse

RTX ist in zwei eng verflochtenen, aber unterschiedlich zyklischen Branchen tätig: zivile Luftfahrt einerseits, Verteidigung und Raumfahrt andererseits. Die zivile Luftfahrtbranche wird langfristig von steigender Passagiernachfrage, Flottenmodernisierung und Effizienzanforderungen getrieben, ist aber konjunktur- und krisensensibel. Triebwerke und Flugzeugsysteme profitieren vom Trend zu treibstoffeffizienten Flugzeugen und erweiterten Wartungsverträgen. Die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie hingegen wird vor allem durch sicherheitspolitische Entwicklungen, NATO-Verpflichtungen, regionale Konflikte und nationale Verteidigungsstrategien beeinflusst. In mehreren Ländern, darunter die USA und verschiedene europäische Staaten, wurden Verteidigungsbudgets zuletzt erhöht, was die Nachfrage nach moderner Luftverteidigung, Raketenabwehr, Aufklärung und Cyberabwehr stärkt. Regional liegt der Schwerpunkt von RTX in Nordamerika, insbesondere auf den USA als Leitmarkt mit großen Rüstungsbudgets. Europa und der asiatisch-pazifische Raum gewinnen an Bedeutung, sowohl als Absatzmärkte als auch als Standorte für Fertigung und Forschung. Gleichzeitig unterliegt das internationale Geschäft Exportkontrollen, Sanktionsregimen und politischen Restriktionen, was den Marktzugang in bestimmten Regionen limitiert.

Sonstige Besonderheiten

RTX ist in mehreren sicherheits- und technologiepolitisch sensiblen Bereichen aktiv, was besondere Governance-Strukturen erfordert. Exportbeschränkungen, Geheimhaltungsauflagen und nationale Sicherheitsinteressen beeinflussen Vertragsgestaltung, Partnerwahl und Produktionsstandorte. Zudem steht der Konzern wie die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie unter erheblichem Druck zur Dekarbonisierung. Effizientere Triebwerke, leichteres Material, verbesserte Aerodynamik und digitale Optimierung des Flugbetriebs sollen den CO2-Fußabdruck des Luftverkehrs reduzieren. In der Verteidigungssparte muss RTX sich mit ethischen und politischen Debatten über Rüstungsexporte, Einsatzgebiete und Rüstungskontrolle auseinandersetzen. Investoren sehen ESG-Kriterien zunehmend als relevanten Faktor, insbesondere in Bezug auf Umweltbelastung, Lieferketten-Transparenz, Korruptionsprävention und Menschenrechtsrisiken.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen potenzielle Chancen bei RTX in mehreren strukturellen Faktoren:
  • Diversifizierte Ertragsbasis: Die Kombination aus ziviler Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt führt zu einer gewissen Glättung von Zyklen. Schwächen im Passagierverkehr können durch robuste Verteidigungsaufträge teilweise kompensiert werden.
  • Langfristige Verträge und Aftermarket: Wartungs- und Serviceverträge über lange Zeiträume sichern grundsätzlich berechenbare Zahlungsströme und erhöhen die Visibilität künftiger Erträge.
  • Technologischer Rückenwind: Steigende Anforderungen an Effizienz, Vernetzung, Luftverteidigung und Raumfahrtanwendungen stärken die Nachfrage nach Hochtechnologie-Lösungen, in denen RTX stark vertreten ist.
  • Bedeutende Position im US-Verteidigungsmarkt: Die Rolle der USA als führende Militärmacht und eine anhaltend hohe sicherheitspolitische Priorität schaffen einen wichtigen Nachfragepfeiler.
  • Moat durch Zulassungen und Sicherheitsanforderungen: Komplexe Zertifizierungsprozesse im Luftfahrt- und Verteidigungsumfeld erschweren Neueintritte und schützen bestehende Marktanteile.
  • l>Diese Faktoren können für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont und Fokus auf Stabilität von Interesse sein, ohne jedoch Garantien für zukünftige Wertentwicklungen zu bieten.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten:
  • Politische und regulatorische Abhängigkeit: Ein erheblicher Teil des Geschäfts hängt von Verteidigungsbudgets, Exportgenehmigungen und politischen Prioritäten ab. Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können Programme verzögern oder reduzieren.
  • Programm- und Technologierisiken: Großprogramme in Luftfahrt und Rüstung sind anfällig für Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Verzögerungen, die Margen und Reputation belasten können.
  • Konjunktur- und Krisensensitivität der zivilen Luftfahrt: Rezessionen, Pandemien oder Nachfrageeinbrüche im Flugverkehr können die Nachfrage nach neuen Flugzeugen und Aftermarket-Leistungen temporär schwächen.
  • Lieferketten- und Qualitätsrisiken: Globale Lieferketten, komplexe Bauteile und hohe Sicherheitsanforderungen machen das Unternehmen anfällig für Störungen, Qualitätsmängel und Rückrufaktionen, die Kosten und Haftungsrisiken verursachen können.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Engagement in Rüstungsprojekten kann für bestimmte Anlegergruppen problematisch sein und zu Ausschlüssen aus nachhaltigen Anlageuniversen führen.
  • l>Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist RTX ein großes, technologisch führendes, aber klar sicherheitspolitisch exponiertes Unternehmen. Die Beteiligung bietet potenziell stabile, langfristig getragene Ertragsquellen, ist jedoch gleichzeitig stark von politischen Entscheidungen, geopolitischen Entwicklungen und technologischen Erfolgen einzelner Programme abhängig. Eine gründliche individuelle Risikoanalyse und Portfoliokontext-Betrachtung ist unverzichtbar; eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Stand: Mai 2026
Hinweis

RTX Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

RTX Kursziel 2026

  • Die RTX Kurs Performance für 2026 liegt bei -1,46%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 205,82 Mrd. €
Aktienanzahl 1,34 Mrd.
Streubesitz 18,35%
Währung EUR
Land USA
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,28% Vanguard Group Inc
+7,79% BlackRock Inc
+6,88% State Street Corp
+3,89% Capital Research Global Investors
+3,07% JPMorgan Chase & Co
+2,63% Dodge & Cox
+2,47% Geode Capital Management, LLC
+2,24% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,89% Bank of America Corp
+1,78% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,65% Fisher Asset Management, LLC
+1,28% NORGES BANK
+1,05% Massachusetts Financial Services Company
+0,98% FMR Inc
+0,91% Franklin Resources Inc
+0,90% Northern Trust Corp
+0,79% Capital World Investors
+0,78% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,76% The Goldman Sachs Group Inc
+0,74% UBS Group AG
+29,91% Weitere
+18,35% Streubesitz

Community-Beiträge zu RTX

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Nicht Rheinmetall, sondern diese ...
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Während die Anteile des deutschen Rüstungsprimus Rheinmetall weiter um einen klaren Trend ringen, startet die Aktie von Mitbewerber RTX am Donnerstag durch.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Nicht Rheinmetall, sondern diese wachstumsstarke Rüstungsaktie ist jetzt zum Kauf empfohlen!
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Rheinmetall-Aktie: Das reicht einfach nicht!
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Der deutsche Rüstungsprimus Rheinmetall hat einen wenig beeindruckenden Quartalsbericht vorgelegt. Die Zweifel an der hohen Unternehmensbewertung wachsen.

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Diese Aktien könnten nach einem Iran-Frieden ...
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UBS sieht Friedenschancen als Kurstreiber für r Reise-, Konsum- und Logistikaktien, während Rüstungs- und Energiewerte verlieren könnten.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Diese Aktien könnten nach einem Iran-Frieden steigen
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Highländer49
RTX
Der Triebwerksbauer und Luftfahrt-Zulieferer RTX wird nach einem unerwartet guten Quartal optimistischer für das laufende Jahr. Der bereinigte Umsatz soll mit 92,5 bis 93,5 Milliarden US-Dollar (78,6 bis 79,4 Mrd Euro) höher ausfallen als bisher angepeilt. Für den bereinigten Gewinn je Aktie fasst Konzernchef Chris Calio mit 6,70 bis 6,90 Dollar (Dollarkurs) jeweils 10 Cent mehr ins Auge als bislang, wie RTX am Dienstag in Arlington mitteilte. Die RTX-Aktie reagierte im vorbörslichen US-Handel mit einem Kursplus von rund zwei Prozent auf die Neuigkeiten. https://www.ariva.de/aktien/rtx-corp-aktie/news/luftfahrt-und-ruestungskonzern-rtx-legt-latte-fuer-2026-hoeher-11976377
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Earnings-Alarm: Diese 3 Aktien könnten die ...
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Die Berichtssaison geht los. Morgan Stanley sieht drei Favoriten für positive Überraschungen. Wer jetzt liefert, könnte die Wall Street kalt erwischen.

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BackhandSmash
Trump freut sich,Raytheon verdient, die EU zahlt
Nach monatelangem Taktieren und wiederholten Lobeshymnen auf Kreml-Chef Wladimir Putin (72) scheint Trump die Geduld verloren zu haben. „Die Ukraine braucht dringend Schutz“, sagte er in der Nacht auf Montag auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews. „Wir schicken ihnen Patriots, aber die Europäische Union zahlt dafür. Wir zahlen nichts.“ Stattdessen werden die NATO-Staaten zur Kasse gebeten. Die Ankündigung kommt überraschend. Noch im Wahlkampf hatte Trump versprochen, den Krieg in der Ukraine „sofort“ zu beenden. Fünf Monate später tobt der Konflikt unvermindert weiter, und Russland hat seine Angriffe zuletzt massiv verschärft. Allein seit Anfang Juli setzte Moskau nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über 540 Drohnen ein, gefolgt von mehreren Angriffswellen mit hunderten weiteren Drohnen. Die Folge: Zahlreiche Tote und Verletzte, vor allem in ukrainischen Städten. -----Quelle: https://www.deraktionaer.de----- Das Flugabwehrsystem Patriot wird hauptsächlich von Raytheon Technologies (jetzt RTX) und Lockheed Martin hergestellt. Raytheon ist für die Entwicklung und Produktion der Radar- und Bodensysteme verantwortlich, während Lockheed Martin die Raketenkomponenten liefert. In Deutschland wird die Produktion von Patriot-Raketen, insbesondere des Typs GEM-T, durch ein Joint Venture von MBDA Deutschland und Raytheon in Schrobenhausen aufgebaut ----Quelle: Raytheon---------
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Häufig gestellte Fragen zur RTX Aktie und zum RTX Kurs

Der aktuelle Kurs der RTX Aktie liegt bei 155,05 €.

Für 1.000€ kann man sich 6,45 RTX Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der RTX Aktie lautet RTX.

Die 1 Monats-Performance der RTX Aktie beträgt aktuell 2,01%.

Die 1 Jahres-Performance der RTX Aktie beträgt aktuell 25,28%.

Der Aktienkurs der RTX Aktie liegt aktuell bei 155,05 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,01% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von RTX eine Wertentwicklung von -13,59% aus und über 6 Monate sind es 2,40%.

Das 52-Wochen-Hoch der RTX Aktie liegt bei 189,48 €.

Das 52-Wochen-Tief der RTX Aktie liegt bei 119,02 €.

Das Allzeithoch von RTX liegt bei 189,48 €.

Das Allzeittief von RTX liegt bei 44,40 €.

Die Volatilität der RTX Aktie liegt derzeit bei 27,74%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von RTX in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 205,82 Mrd. €

Insgesamt sind 1.349,0 Mio RTX Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,28% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2005 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von RTX bei 54%. Erfahre hier mehr

RTX hat seinen Hauptsitz in USA.

RTX gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der RTX Aktie beträgt 37,13.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von RTX betrug 80,74 Mrd $.

Die nächsten Termine von RTX sind:
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, RTX zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,73 $ (0,63 €) gezahlt.

Zuletzt hat RTX am 22.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,73 $ (0,63 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,41%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von RTX wurde am 22.05.2026 in Höhe von 0,73 $ (0,63 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,41%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,73 $ (0,63 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.