Die Flagge der Ukraine.
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Friedensgespräche in der Ukraine? Rheinmetall-Aktie tief im Minus

Ein neuer Vorstoß der USA, in der Ukraine für Frieden zu sorgen, lässt die Aktien deutscher Rüstungskonzerne am Mittwoch purzeln. Rheinmetall fällt auf den niedrigsten Stand seit August. Langfristig sehen Analysten das Unternehmen aber klar auf Wachstumskurs.
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Die Aktien von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) haben am Mittwoch einen deutlichen Kursrutsch erlitten und fielen auf das tiefste Niveau seit Ende August. Die Papiere des Düsseldorfer Rüstungsunternehmens gaben bis zur Mittagszeit um 4,5 Prozent auf 1.639,50 Euro nach. Auch die Aktien von Renk, dem Panzergetriebe-Hersteller, sowie von Hensoldt, dem Radar-Spezialisten, zeigten schwache Kursverläufe, wenn auch in geringerem Ausmaß.

Der Verkaufsdruck auf die Rüstungswerte wurde durch die Nachricht ausgelöst, dass die USA möglicherweise eine neue Initiative zur Beendigung des Ukraine-Kriegs vorantreiben. Laut Berichten der US-Nachrichtenplattform Axios führt der US-Sondergesandte Steve Witkoff derzeit getrennte Gespräche mit der ukrainischen und russischen Seite. Diese diplomatischen Bemühungen könnten die Bedrohungslage zwar potenziell verändern, jedoch bleibt die langfristige Aussicht auf die Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit aus Sicht der Analysten unverändert.

Trotz des heutigen Kursrutsches bleibt die Einschätzung vieler Experten weiterhin positiv. So hebt die Berenberg Bank das Kursziel für die Rheinmetall-Aktien von 2.300 auf 2.340 Euro an und zeigt sich aufgrund des Kapitalmarkttages optimistisch. Analyst George McWhirter lobt die neuen Mittelfristziele des Unternehmens und erwartet für 2030 ein Umsatzwachstum von 30 Prozent. Auch die Schätzungen für das Ergebnis je Aktie und das EBIT wurden entsprechend nach oben korrigiert.

Auch Jefferies bleibt bullish und bestätigt das Kursziel von 2.250 Euro. Analystin Chloe Lemarie bezeichnet die vorgestellten Zahlen als "ansprechend" und betont, dass der geplante Jahresumsatz von 50 Milliarden Euro durch organisches Wachstum solide untermauert sei. Die angestrebte vertikale Integration und Automatisierung sollen dabei helfen, die Margen langfristig abzusichern und bis 2030 auf 21 bis 23 Prozent zu steigern.

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Die UBS wiederum bestätigt ihre Kaufempfehlung und erhöht das Kursziel auf 2.500 Euro. Analyst Sven Weier hebt hervor, dass das langfristige Wachstumspotenzial von Rheinmetall entscheidend sei und sieht das Unternehmen bis Ende der 2030er-Jahre gut aufgestellt. Trotz der aktuellen Marktschwankungen bleibt die langfristige Perspektive für Rheinmetall daher sehr vielversprechend.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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