Dazu trug wohl eine kritische Meinung von Kepler Cheuvreux zur Bewertung bei. Das Analysehaus stufte die Papiere des Rüstungselektronik-Spezialisten auf "Reduce" ab. Laut Analyst Aymeric Poulain ist das Tempo, in dem die Hensoldt-Aktien die Zukunft vorwegnehmen, gefährlich hoch. Die gigantischen Aufrüstungspläne in Europa hätten zweifellos gute Gründe geliefert, um auf einen Umsatzschub zu setzen. Doch mittlerweile seien die Aktien "zu heiß, um sie zu halten". Auch bei Renk und Rheinmetall ging es am Freitag um 1,4 respektive 2 Prozent nach unten.
Als Treiber für die Branche hatte zuletzt die nachlassende Rückendeckung von US-Präsident Donald Trump für seine Nato-Verbündeten und der daraus resultierende Rüstungsbedarf in Europa fungiert. Diesem wollen Union und SPD als wahrscheinliche Koalitionspartner der künftigen Bundesregierung mit einem historischen Finanzpaket begegnen. Viel Geld soll dabei auch in die Infrastruktur fließen, was Werte aus diesem Bereich zuletzt ebenfalls beflügelt hatte.
Bei Renk, dessen Aktienkurs sich 2025 schon mehr als verdoppelt hat, hatte die Rally in dieser Woche zu einem Rekord gereicht. Die anderen beiden klassischen Rüstungswerte aus der Dax
Etwas Rüstungsfantasie aufgekommen ist zuletzt auch bei Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie)
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