- Der Eurokurs beträgt 1,1819 US-Dollar.
- Die EZB setzt den Referenzkurs auf 1,1794 US-Dollar.
- Schwache Industriedaten aus Deutschland belasteten den Euro nicht.
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Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1794 (Donnerstag: 1,1798) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8476) Euro.
Am Nachmittag kam ein Schub für den Euro, als an den US-Aktienbörsen wie auch bei Kryptowährungen eine Erholung einsetzte. Mit der wieder ansteigenden Risikobereitschaft, die den US-Leitindex Dow Jones Industrial erstmals über die Marke von 50.000 Punkten trieb, sank auch das Interesse am US-Dollar als sicherer Hafen, nachdem in den vergangenen Tagen vermehrt Sorgen um den Megatrend KI aufgekommen waren.
Schwache Industriedaten aus Deutschland belasteten den Euro nicht nachhaltig. In der größten Volkswirtschaft des Währungsraums war die Produktion im Dezember überraschend stark gesunken, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge gestiegen war. Ökonomen verwiesen aber auf den zuletzt kräftigen Auftragseingang in den Industriebetrieben und erwarten eine Fortsetzung der Erholung nach der langen Krise. Außerdem waren Daten zum deutschen Außenhandel im Dezember unerwartet stark ausgefallen.
Im Fokus standen auch Wirtschaftsdaten aus den USA. Dort ist das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima im Februar laut einer ersten Schätzung stärker als erwartet gestiegen. Verbessert hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage durch die Verbraucher. Die Erwartungen gaben hingegen etwas nach. Mit Spannung wird nun auf Job- und Preisdaten geblickt, die in der kommenden Woche auf der Agenda stehen./tih/he
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