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Ottobock-Aktien unter Druck – Ausblick enttäuscht Anleger

Nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen zum Jahr 2025 verlieren Ottobock-Aktien an Wert. Trotz starkem Umsatzwachstum drückt ein enttäuschender Ausblick auf die Stimmung.
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Die Aktie von Prothesenhersteller Ottobock hat am Dienstag nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen zum Jahr 2025 deutlich nachgegeben. Zwar ging es im frühen Handel noch um fast 9 Prozent aufwärts, bevor ein enttäuschender Ausblick für das laufende Jahr drückte die Papiere rund 5 Prozent ins Minus auf rund 54,50 Euro. 

Seit dem Börsengang im Oktober 2025, bei dem die Aktie zu einem Preis von 66 Euro angeboten wurde, hat Ottobock nun rund 15 Prozent an Wert verloren. Die Aktien notierten am Dienstag mit 56 Euro, was in der Nähe des Rekordtiefs von 54,85 Euro aus der Vorwoche liegt.

Trotz des Kursrückgangs konnte Ottobock im vergangenen Jahr beachtliche Wachstumszahlen vorweisen. Der Umsatz im Kerngeschäft stieg um 11,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wovon das organische Wachstum 10,6 Prozent ausmachte. Besonders positiv war die Entwicklung des bereinigten Ebitda, das um fast 30 Prozent auf 415 Millionen Euro anwuchs. Die Ebitda-Marge legte um 3,6 Prozentpunkte auf nunmehr 26 Prozent zu. Ottobock bestätigte seine Prognose und zeigte sich mit den Ergebnissen des Jahres 2025 zufrieden.

"Wir sind stolz auf die Erfolge im vergangenen Jahr und haben unsere Marktführerschaft weiter ausgebaut2, erklärte CEO Oliver Jakobi. Für 2026 strebt der Prothesenhersteller ein weiteres Wachstum von 5 bis 8 Prozent an und will eine Ebitda-Marge von über 26,5 Prozent erreichen.

Dennoch sorgte der Ausblick für das laufende Jahr an der Börse für Enttäuschung. Analyst Richard Felton von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) bemängelte, dass die Umsatzprognose leicht hinter den Erwartungen zurückbleibe. Zwar halte er das Ziel für konservativ, in Verbindung mit einem schwachen vierten Quartal könnte dies jedoch zu einer negativen Marktreaktion führen.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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