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Ottobock SE&Co Aktie

Aktie
66,70 €
-0,3 €
-0,45%
19.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
4,15 Mrd. €
Streubesitz
-
KGV
-
Index-Zuordnung
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Ottobock SE&Co Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Ottobock SE & Co. KGaA mit Sitz in Duderstadt zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Prothetik, Orthetik und technischen Lösungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen fokussiert sich auf hochentwickelte Hilfsmittel für die Mobilität und Teilhabe von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Für institutionelle und private Anleger ist Ottobock vor allem als spezialisierter, innovationsgetriebener Nischenplayer im globalen Markt für Prothetik- und Orthopädietechnik relevant. Die Gesellschaft agiert als integrierter Systemanbieter mit F&E-Kompetenz, Fertigungstiefe und einem internationalen Vertriebs- und Versorgungsnetzwerk, das Fachbetriebe der Orthopädietechnik, Kliniken und Sanitätshäuser ebenso adressiert wie Endkunden über Partnerstrukturen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ottobock beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von medizintechnischen Hilfsmitteln zur funktionalen Rehabilitation. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von der biomedizinischen Forschung über mechatronische Entwicklung, Software-Integration und Materialtechnologie bis hin zu Anpassung, Service und Beratung im Versorgungsfall. Kernlogik ist ein B2B2C-Ansatz: Ottobock liefert Produkte und Systemlösungen primär an orthopädietechnische Fachbetriebe und medizinische Einrichtungen, die wiederum Patienten versorgen. Ergänzend betreibt das Unternehmen eigene Versorgungszentren und Service-Hubs in ausgewählten Märkten. Wiederkehrende Erlöse resultieren aus Verschleißteilen, Ersatzkomponenten, Nachanpassungen und ergänzenden Services. Die Komplexität der Produkte, die Regulierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit zertifizierter Versorgungsprozesse schaffen hohe Markteintrittsbarrieren. Gleichzeitig erhöht der medizinische Nutzen der Produkte die Verhandlungsmacht gegenüber Kostenträgern und stärkt die Preissetzungsspielräume.

Mission und Unternehmenszweck

Die erklärte Mission von Ottobock besteht darin, die Mobilität und Lebensqualität von Menschen mit Handicap durch technologisch führende Lösungen zu verbessern. Leitgedanke ist die Kombination aus funktionaler Leistungsfähigkeit, biomechanischer Präzision und alltagspraktischer Nutzbarkeit. Das Unternehmen positioniert sich als Partner von Patienten, Therapeuten und Leistungserbringern und verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, bei dem klinische Studien, Outcome-Daten und Langzeiterfahrungen systematisch in die Produktentwicklung einfließen. Dieser Fokus auf Patientennutzen dient nicht nur als Marketingnarrativ, sondern prägt regulatorische Strategie, F&E-Prioritäten und die Gestaltung von Schulungsprogrammen für Orthopädietechniker. Für konservative Anleger entsteht daraus ein relativ langfristig angelegtes, werteorientiertes Unternehmensleitbild, das auf Kontinuität und Reputation im Gesundheitssektor abzielt.

Produkte und Dienstleistungen

Ottobock verfügt über ein breites Portfolio an medizintechnischen Hilfsmitteln und ergänzenden Services. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Prothetik: Bein- und Armprothesen, inklusive mikroprozessorgesteuerter Kniegelenke, computergestützter Prothesenfüße, myoelektrischer Armprothesen und modularer Komponenten. Flagship-Produkte sind hochkomplexe mechatronische Systeme mit Sensorik, Aktorik und adaptiver Steuerung.
  • Orthetik: Orthesen und Bandagen zur Stabilisierung, Entlastung und Funktionsunterstützung des Bewegungsapparates. Dazu zählen Lösungen für Wirbelsäule, Knie, Sprunggelenk und obere Extremitäten.
  • Human Mobility: Rollstühle, Sitz- und Positionierungssysteme, Kinderrehatechnik und Mobilitätshilfen für den Alltag, inklusive individueller Anpasslösungen und modularer Baukastensysteme.
  • Neuro-Orthetik und Exoskelette: Funktionelle Elektrostimulation, orthopädische Lösungen für neurologische Indikationen sowie robotikunterstützte Exoskelette für Rehabilitation und unterstützte Mobilität im Arbeitsumfeld.
  • Services und digitale Lösungen: Schulungen für Orthopädietechniker, digitale Anpass- und Planungssoftware, Messsysteme für Gang- und Bewegungsanalyse sowie Beratungsleistungen für Kliniken und Versorgungszentren.
Die Vermarktung erfolgt über ein globales Netzwerk von Niederlassungen, Distributoren und Partnerwerkstätten, ergänzt um eigene Versorgungszentren insbesondere in Europa und Nordamerika.

Business Units und operative Struktur

Ottobock gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Anwendungsfelder im Reha- und Medizintechnikmarkt ausgerichtet sind. Im Zentrum steht die Business Unit Prosthetics, die das margenstarke Kerngeschäft mit höherwertigen Prothesenlösungen bündelt. Daneben agiert die Business Unit Orthotics & Bracing mit Fokus auf Orthesen, Bandagen und konservative Therapiekonzepte des Bewegungsapparats. Die Einheit Human Mobility adressiert Rollstühle, Kinderreha und Mobilitätsprodukte, häufig mit stärkerem preissensitiven Charakter, aber hoher Versorgungsrelevanz. Ergänzende Segmente decken Rehabilitationsrobotik, Exoskelette und digitale Services ab. Diese Struktur erlaubt eine differenzierte Ressourcenzuteilung, Portfoliosteuerung und regionale Anpassung an Kostenträgerregime. Darüber hinaus werden zentrale Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und globaler Vertrieb weitgehend übergreifend organisiert, um Skaleneffekte und Technologietransfer zwischen den Business Units zu realisieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Position

Ottobock verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im globalen Prothetik- und Orthopädietechnikmarkt. Das Unternehmen kombiniert langjährige biomechanische Expertise mit Elektronik-, Sensorik- und Software-Know-how und ist besonders im Segment mikroprozessorgesteuerter Prothesen frühzeitig als Innovationsführer aufgetreten. Premiumprodukte zielen auf natürliche Bewegungsmuster, hohe Funktionssicherheit und Anpassungsfähigkeit im Alltag ab, was sich in differenzierten Produktgenerationen und modularen Systemarchitekturen widerspiegelt. Die Marke Ottobock gilt bei vielen Fachkräften der Orthopädietechnik als Qualitätsreferenz, was die Kundenbindung auf Ebene der Versorger stärkt. Hinzu kommt eine ausgeprägte Schulungs- und Akademiestruktur, über die Techniker, Ärzte und Therapeuten kontinuierlich fortgebildet werden. In der Kombination aus Marke, klinischer Evidenz, Produktbreite und Servicekompetenz entsteht ein Leistungsbündel, das Wettbewerber nur schwer vollständig replizieren können.

Burggräben und Markteintrittsbarrieren

Die Burggräben von Ottobock resultieren aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens erfordern komplexe Prothesen und orthopädische Hightech-Lösungen substanzielle F&E-Investitionen sowie interdisziplinäres Know-how in Biomechanik, Werkstoffkunde, Mechatronik und Software. Zweitens ist der Markt stark reguliert; Zulassungsverfahren, Qualitätsnormen und Dokumentationspflichten erschweren den Eintritt neuer Anbieter. Drittens bestehen hohe Reputations- und Haftungsanforderungen, da Fehlfunktionen unmittelbare gesundheitliche Folgen haben können. Viertens wirkt ein Netzwerk aus langjährigen Beziehungen zu Orthopädietechnikerbetrieben, Kliniken und Kostenträgern als Beziehungskapital. Gerade in Europa ist die Einbindung in nationale Erstattungssysteme ein kritischer Erfolgsfaktor. Fünftens sorgt ein breites, kompatibles Komponentenportfolio für Lock-in-Effekte: Einmal etablierte Systemplattformen führen zu Folgebeschaffungen innerhalb desselben Ökosystems. Diese strukturellen Vorteile sind typische Merkmale eines ausgeprägten Moats im spezialisierten Medizintechniksegment.

Wettbewerbsumfeld

Ottobock agiert in einem oligopolistischen Marktumfeld mit wenigen global relevanten Wettbewerbern. Im Kernsegment Prothetik stehen Unternehmen wie Össur, Blatchford und Fillauer in direkter Konkurrenz, insbesondere bei High-End-Prothesen für Knie und Füße. In der Orthetik tritt das Unternehmen gegen internationale Medizintechnik- und Hilfsmittelanbieter an, etwa DJO/Enovis, Bauerfeind im Premiumbandagenbereich sowie diverse regionale Hersteller. Im Segment Human Mobility konkurriert Ottobock mit Rollstuhl- und Reha-Spezialisten wie Sunrise Medical, Invacare und Permobil. Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch neue Akteure im Bereich robotischer Exoskelette und neurotechnologischer Lösungen, darunter spezialisierte Start-ups und universitätsnahe Spin-offs. Gleichzeitig intensiviert sich der Preiswettbewerb im mittleren und unteren Marktsegment durch Anbieter aus Asien. Ottobock hält dem durch technische Differenzierung, Markenpositionierung und Servicefokus entgegen, muss jedoch auf regulatorische und preisliche Rahmenbedingungen in den jeweiligen Gesundheitssystemen flexibel reagieren.

Management und Strategie

Die Unternehmensstruktur als SE & Co. KGaA verbindet familienunternehmerische Prägung mit kapitalmarktorientierten Governance-Elementen. Die Gründerfamilie bleibt strategisch einflussreich, während professionelle Managementstrukturen die operative Führung verantworten. Die langfristige Strategie zielt auf Wachstum in profitablen Kernsegmenten, verstärkte Internationalisierung und kontinuierliche Innovationsführerschaft. Managementschwerpunkte liegen in der Ausweitung der Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern, dem Ausbau digitaler Services sowie der Integration robotikunterstützter und neurotechnologischer Anwendungen in das bestehende Portfolio. Gleichzeitig fokussiert das Management auf Effizienzprogramme in der Produktion, Optimierung globaler Lieferketten und Stärkung des Qualitäts- und Compliance-Managements, insbesondere mit Blick auf verschärfte regulatorische Anforderungen im MedTech-Bereich. Für konservative Anleger ist die Kombination aus familiengeprägter Kontinuität und professionellem Management ein zentrales Element der Investmentstory, verlangt aber eine genaue Beobachtung von Governance-Strukturen und Interessenausrichtungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ottobock wurde 1919 in Deutschland gegründet und entwickelte sich aus einem handwerklich geprägten Orthopädiebetrieb zu einem internationalen Medizintechnikkonzern. Bereits früh lag der Fokus auf Prothesenversorgung, zunächst vor allem für Kriegsversehrte. Im Verlauf der Jahrzehnte verlagerte sich der Schwerpunkt von reiner Handwerkstechnik hin zu industriell gefertigten, standardisierten und später mechatronischen Lösungen. Die Firma trieb den Übergang von rein mechanischen Prothesen zu elektromechanischen und mikroprozessorgesteuerten Systemen maßgeblich mit voran und etablierte sich als Technologieführer. Seit den späten 20. Jahrhundertjahren forcierte Ottobock die Internationalisierung, baute Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit auf und erweiterte das Portfolio um Orthetik, Rehabilitationstechnik und Human-Mobility-Produkte. Strategische Zukäufe sowie Kooperationen mit Kliniken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen flankierten diese Entwicklung. Die Umwandlung in die heutige Rechtsform SE & Co. KGaA reflektiert den Anspruch, Familienkontrolle mit Zugang zum Kapitalmarkt und moderner Unternehmensführung zu verbinden.

Branchenumfeld und regionale Märkte

Ottobock agiert im Schnittfeld von Medizintechnik, Reha-Industrie und Hilfsmittelversorgung. Der globale Markt für Prothetik und Orthetik wächst strukturell, getrieben durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, höhere Überlebensraten nach Unfällen und wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Gleichzeitig beeinflussen Kostendruck, Budgetrestriktionen im Gesundheitswesen und strengere regulatorische Vorgaben die Margenentwicklung. Regional bildet Europa einen Kernmarkt mit ausgereiften Erstattungssystemen und hohem Versorgungsstandard. Nordamerika ist durch leistungsstarke private und öffentliche Kostenträger gekennzeichnet, bietet aber intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck. In Asien und Lateinamerika eröffnen wachsende Mittelschichten und der Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur zusätzliche Wachstumspotenziale, wobei die Zahlungsbereitschaft und die Strukturen der Hilfsmittelversorgung heterogen sind. Diese regionalen Unterschiede erfordern differenzierte Marktstrategien, Produktpositionierungen und Price-Access-Modelle, auf die Ottobock mit einem modularen Portfolio und lokaler Präsenz reagiert.

Sonstige Besonderheiten

Als Anbieter hochspezialisierter Medizintechnik ist Ottobock stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Normen und Klassifikationen im Hilfsmittelbereich abhängig. Die Einführung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erhöht Dokumentationsaufwand und Zulassungskosten und begünstigt etablierte Anbieter mit ausgereiften Compliance-Strukturen. Gleichzeitig spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle, etwa bei Materialwahl, Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und sozialer Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Ottobock ist zudem im paraolympischen Umfeld präsent und nutzt diese Plattform zur Markenpositionierung und als Testfeld für Hochleistungsprothesen. Die starke Spezialisierung des Unternehmens bedingt eine hohe Abhängigkeit von qualifizierten Fachkräften in Forschung, Entwicklung, Fertigung und in der orthopädietechnischen Versorgung. Rekrutierung und Bindung dieser Spezialisten stellen einen strategischen Faktor dar, insbesondere in Zeiten demografischer Veränderungen im Arbeitsmarkt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet ein Engagement in Ottobock im Grundsatz Zugang zu einem strukturell wachsenden Medizintechnik- und Rehamarkt mit hohen Markteintrittsbarrieren. Zu den Chancen zählen:
  • Demografisch getriebener Nachfragezuwachs nach Prothetik, Orthetik und Reha-Lösungen in Industrie- und Schwellenländern.
  • Starke Marke und technologische Führungsposition insbesondere im Premiumsegment mikroprozessorgesteuerter Prothesen.
  • Breites, komplementäres Produktportfolio mit potenziell stabilen, teils wiederkehrenden Erlösströmen über Ersatz- und Servicegeschäft.
  • Regulatorische Hürden und Qualitätsanforderungen, die etablierte Anbieter gegenüber neuen Wettbewerbern begünstigen.
  • Potenzial aus weiteren Innovationen, Robotik, Exoskeletten und digitalen Versorgungs- und Monitoringlösungen.
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Abhängigkeit von Erstattungssystemen und Kostenträgerentscheidungen, die Preis- und Margendruck erzeugen können.
  • Regulatorische Risiken durch verschärfte Auflagen, mögliche Verzögerungen bei Zulassungen und steigende Compliance-Kosten.
  • Technologischer Wettbewerb durch etablierte Medizintechnikunternehmen und neue, oft digital getriebene Marktteilnehmer.
  • Risiken aus Lieferketten, Rohstoffverfügbarkeit und Fertigungskomplexität bei Hightech-Komponenten.
  • Governance- und Strukturthemen aus der Rechtsform SE & Co. KGaA, etwa potenzielle Interessendifferenzen zwischen Familiengesellschaftern, Management und externen Investoren.
Aus konservativer Perspektive ist ein Investment in Ottobock mit der Erwartung langfristiger, eher moderater, aber strukturell gestützter Wachstumsperspektiven verbunden, bei gleichzeitiger Exponierung gegenüber regulatorischen Veränderungen und innovationsgetriebenem Wettbewerb. Eine sorgfältige Beobachtung von Produktpipeline, Compliance-Entwicklung und strategischer Ausrichtung des Managements erscheint für risikoaverse Anleger unerlässlich, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 67,00 €
Gehandelte Stücke 28.368
Tagesvolumen Vortag 1.800.766 €
Tagestief 65,60 €
Tageshoch 67,30 €
52W-Tief -  
52W-Hoch 66,70 €
Jahrestief 64,20 €
Jahreshoch 72,25 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Ottobock SE & Co. KGaA hat kürzlich einen neuen Innovationspreis für ihre zukunftsweisenden medizinischen Produkte erhalten, was auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung hinweist.
  • Das Unternehmen plant, im kommenden Jahr seine Produktentwicklung weiter auszubauen und den Marktzugang in mehreren neuen Regionen zu forcieren, um seine internationale Präsenz zu stärken.
  • Analysten haben positive Bewertungen für die Aktie abgegeben, da sie von einem steigenden Bedarf an ihren Produkten in der Rehabilitationstechnologie ausgehen.
Hinweis

Derivate

Anlageprodukte (166)
Discount-Zertifikate 134
Aktienanleihen 32
Hebelprodukte (283)
Knock-Outs 160
Optionsscheine 116
Faktor-Zertifikate 7
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Prognose & Kursziel

Die Ottobock SE&Co Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
79,00 € 66,15 € +19,43%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 66,35 € -0,45%
66,65 € 19.01.26
Frankfurt 67,35 € +0,30%
67,15 € 19.01.26
Hamburg 66,15 € -0,60%
66,55 € 19.01.26
Hannover 66,10 € -2,07%
67,50 € 19.01.26
München 66,40 € -0,45%
66,70 € 19.01.26
Stuttgart 66,55 € -0,67%
67,00 € 19.01.26
Xetra 66,70 € -0,45%
67,00 € 19.01.26
L&S RT 66,725 € +0,49%
66,40 € 19.01.26
Wien 66,95 € -0,15%
67,05 € 19.01.26
Tradegate 66,50 € -0,82%
67,05 € 19.01.26
Quotrix 66,10 € -1,05%
66,80 € 19.01.26
Gettex 67,00 € +0,15%
66,90 € 19.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 65,85 0,77 M
16.01.26 67,00 1,80 M
15.01.26 66,45 3,31 M
14.01.26 68,55 1,40 M
13.01.26 68,35 1,52 M
12.01.26 70,95 1,26 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 70,95 € -7,19%
1 Monat 64,95 € +1,39%
6 Monate - -
1 Jahr - -
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Ottobock SE&Co KgaA

Ottobock SE & Co. KGaA mit Sitz in Duderstadt zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Prothetik, Orthetik und technischen Lösungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen fokussiert sich auf hochentwickelte Hilfsmittel für die Mobilität und Teilhabe von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Für institutionelle und private Anleger ist Ottobock vor allem als spezialisierter, innovationsgetriebener Nischenplayer im globalen Markt für Prothetik- und Orthopädietechnik relevant. Die Gesellschaft agiert als integrierter Systemanbieter mit F&E-Kompetenz, Fertigungstiefe und einem internationalen Vertriebs- und Versorgungsnetzwerk, das Fachbetriebe der Orthopädietechnik, Kliniken und Sanitätshäuser ebenso adressiert wie Endkunden über Partnerstrukturen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ottobock beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von medizintechnischen Hilfsmitteln zur funktionalen Rehabilitation. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von der biomedizinischen Forschung über mechatronische Entwicklung, Software-Integration und Materialtechnologie bis hin zu Anpassung, Service und Beratung im Versorgungsfall. Kernlogik ist ein B2B2C-Ansatz: Ottobock liefert Produkte und Systemlösungen primär an orthopädietechnische Fachbetriebe und medizinische Einrichtungen, die wiederum Patienten versorgen. Ergänzend betreibt das Unternehmen eigene Versorgungszentren und Service-Hubs in ausgewählten Märkten. Wiederkehrende Erlöse resultieren aus Verschleißteilen, Ersatzkomponenten, Nachanpassungen und ergänzenden Services. Die Komplexität der Produkte, die Regulierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit zertifizierter Versorgungsprozesse schaffen hohe Markteintrittsbarrieren. Gleichzeitig erhöht der medizinische Nutzen der Produkte die Verhandlungsmacht gegenüber Kostenträgern und stärkt die Preissetzungsspielräume.

Mission und Unternehmenszweck

Die erklärte Mission von Ottobock besteht darin, die Mobilität und Lebensqualität von Menschen mit Handicap durch technologisch führende Lösungen zu verbessern. Leitgedanke ist die Kombination aus funktionaler Leistungsfähigkeit, biomechanischer Präzision und alltagspraktischer Nutzbarkeit. Das Unternehmen positioniert sich als Partner von Patienten, Therapeuten und Leistungserbringern und verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, bei dem klinische Studien, Outcome-Daten und Langzeiterfahrungen systematisch in die Produktentwicklung einfließen. Dieser Fokus auf Patientennutzen dient nicht nur als Marketingnarrativ, sondern prägt regulatorische Strategie, F&E-Prioritäten und die Gestaltung von Schulungsprogrammen für Orthopädietechniker. Für konservative Anleger entsteht daraus ein relativ langfristig angelegtes, werteorientiertes Unternehmensleitbild, das auf Kontinuität und Reputation im Gesundheitssektor abzielt.

Produkte und Dienstleistungen

Ottobock verfügt über ein breites Portfolio an medizintechnischen Hilfsmitteln und ergänzenden Services. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Prothetik: Bein- und Armprothesen, inklusive mikroprozessorgesteuerter Kniegelenke, computergestützter Prothesenfüße, myoelektrischer Armprothesen und modularer Komponenten. Flagship-Produkte sind hochkomplexe mechatronische Systeme mit Sensorik, Aktorik und adaptiver Steuerung.
  • Orthetik: Orthesen und Bandagen zur Stabilisierung, Entlastung und Funktionsunterstützung des Bewegungsapparates. Dazu zählen Lösungen für Wirbelsäule, Knie, Sprunggelenk und obere Extremitäten.
  • Human Mobility: Rollstühle, Sitz- und Positionierungssysteme, Kinderrehatechnik und Mobilitätshilfen für den Alltag, inklusive individueller Anpasslösungen und modularer Baukastensysteme.
  • Neuro-Orthetik und Exoskelette: Funktionelle Elektrostimulation, orthopädische Lösungen für neurologische Indikationen sowie robotikunterstützte Exoskelette für Rehabilitation und unterstützte Mobilität im Arbeitsumfeld.
  • Services und digitale Lösungen: Schulungen für Orthopädietechniker, digitale Anpass- und Planungssoftware, Messsysteme für Gang- und Bewegungsanalyse sowie Beratungsleistungen für Kliniken und Versorgungszentren.
Die Vermarktung erfolgt über ein globales Netzwerk von Niederlassungen, Distributoren und Partnerwerkstätten, ergänzt um eigene Versorgungszentren insbesondere in Europa und Nordamerika.

Business Units und operative Struktur

Ottobock gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Anwendungsfelder im Reha- und Medizintechnikmarkt ausgerichtet sind. Im Zentrum steht die Business Unit Prosthetics, die das margenstarke Kerngeschäft mit höherwertigen Prothesenlösungen bündelt. Daneben agiert die Business Unit Orthotics & Bracing mit Fokus auf Orthesen, Bandagen und konservative Therapiekonzepte des Bewegungsapparats. Die Einheit Human Mobility adressiert Rollstühle, Kinderreha und Mobilitätsprodukte, häufig mit stärkerem preissensitiven Charakter, aber hoher Versorgungsrelevanz. Ergänzende Segmente decken Rehabilitationsrobotik, Exoskelette und digitale Services ab. Diese Struktur erlaubt eine differenzierte Ressourcenzuteilung, Portfoliosteuerung und regionale Anpassung an Kostenträgerregime. Darüber hinaus werden zentrale Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und globaler Vertrieb weitgehend übergreifend organisiert, um Skaleneffekte und Technologietransfer zwischen den Business Units zu realisieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Position

Ottobock verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im globalen Prothetik- und Orthopädietechnikmarkt. Das Unternehmen kombiniert langjährige biomechanische Expertise mit Elektronik-, Sensorik- und Software-Know-how und ist besonders im Segment mikroprozessorgesteuerter Prothesen frühzeitig als Innovationsführer aufgetreten. Premiumprodukte zielen auf natürliche Bewegungsmuster, hohe Funktionssicherheit und Anpassungsfähigkeit im Alltag ab, was sich in differenzierten Produktgenerationen und modularen Systemarchitekturen widerspiegelt. Die Marke Ottobock gilt bei vielen Fachkräften der Orthopädietechnik als Qualitätsreferenz, was die Kundenbindung auf Ebene der Versorger stärkt. Hinzu kommt eine ausgeprägte Schulungs- und Akademiestruktur, über die Techniker, Ärzte und Therapeuten kontinuierlich fortgebildet werden. In der Kombination aus Marke, klinischer Evidenz, Produktbreite und Servicekompetenz entsteht ein Leistungsbündel, das Wettbewerber nur schwer vollständig replizieren können.

Burggräben und Markteintrittsbarrieren

Die Burggräben von Ottobock resultieren aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens erfordern komplexe Prothesen und orthopädische Hightech-Lösungen substanzielle F&E-Investitionen sowie interdisziplinäres Know-how in Biomechanik, Werkstoffkunde, Mechatronik und Software. Zweitens ist der Markt stark reguliert; Zulassungsverfahren, Qualitätsnormen und Dokumentationspflichten erschweren den Eintritt neuer Anbieter. Drittens bestehen hohe Reputations- und Haftungsanforderungen, da Fehlfunktionen unmittelbare gesundheitliche Folgen haben können. Viertens wirkt ein Netzwerk aus langjährigen Beziehungen zu Orthopädietechnikerbetrieben, Kliniken und Kostenträgern als Beziehungskapital. Gerade in Europa ist die Einbindung in nationale Erstattungssysteme ein kritischer Erfolgsfaktor. Fünftens sorgt ein breites, kompatibles Komponentenportfolio für Lock-in-Effekte: Einmal etablierte Systemplattformen führen zu Folgebeschaffungen innerhalb desselben Ökosystems. Diese strukturellen Vorteile sind typische Merkmale eines ausgeprägten Moats im spezialisierten Medizintechniksegment.

Wettbewerbsumfeld

Ottobock agiert in einem oligopolistischen Marktumfeld mit wenigen global relevanten Wettbewerbern. Im Kernsegment Prothetik stehen Unternehmen wie Össur, Blatchford und Fillauer in direkter Konkurrenz, insbesondere bei High-End-Prothesen für Knie und Füße. In der Orthetik tritt das Unternehmen gegen internationale Medizintechnik- und Hilfsmittelanbieter an, etwa DJO/Enovis, Bauerfeind im Premiumbandagenbereich sowie diverse regionale Hersteller. Im Segment Human Mobility konkurriert Ottobock mit Rollstuhl- und Reha-Spezialisten wie Sunrise Medical, Invacare und Permobil. Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch neue Akteure im Bereich robotischer Exoskelette und neurotechnologischer Lösungen, darunter spezialisierte Start-ups und universitätsnahe Spin-offs. Gleichzeitig intensiviert sich der Preiswettbewerb im mittleren und unteren Marktsegment durch Anbieter aus Asien. Ottobock hält dem durch technische Differenzierung, Markenpositionierung und Servicefokus entgegen, muss jedoch auf regulatorische und preisliche Rahmenbedingungen in den jeweiligen Gesundheitssystemen flexibel reagieren.

Management und Strategie

Die Unternehmensstruktur als SE & Co. KGaA verbindet familienunternehmerische Prägung mit kapitalmarktorientierten Governance-Elementen. Die Gründerfamilie bleibt strategisch einflussreich, während professionelle Managementstrukturen die operative Führung verantworten. Die langfristige Strategie zielt auf Wachstum in profitablen Kernsegmenten, verstärkte Internationalisierung und kontinuierliche Innovationsführerschaft. Managementschwerpunkte liegen in der Ausweitung der Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern, dem Ausbau digitaler Services sowie der Integration robotikunterstützter und neurotechnologischer Anwendungen in das bestehende Portfolio. Gleichzeitig fokussiert das Management auf Effizienzprogramme in der Produktion, Optimierung globaler Lieferketten und Stärkung des Qualitäts- und Compliance-Managements, insbesondere mit Blick auf verschärfte regulatorische Anforderungen im MedTech-Bereich. Für konservative Anleger ist die Kombination aus familiengeprägter Kontinuität und professionellem Management ein zentrales Element der Investmentstory, verlangt aber eine genaue Beobachtung von Governance-Strukturen und Interessenausrichtungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ottobock wurde 1919 in Deutschland gegründet und entwickelte sich aus einem handwerklich geprägten Orthopädiebetrieb zu einem internationalen Medizintechnikkonzern. Bereits früh lag der Fokus auf Prothesenversorgung, zunächst vor allem für Kriegsversehrte. Im Verlauf der Jahrzehnte verlagerte sich der Schwerpunkt von reiner Handwerkstechnik hin zu industriell gefertigten, standardisierten und später mechatronischen Lösungen. Die Firma trieb den Übergang von rein mechanischen Prothesen zu elektromechanischen und mikroprozessorgesteuerten Systemen maßgeblich mit voran und etablierte sich als Technologieführer. Seit den späten 20. Jahrhundertjahren forcierte Ottobock die Internationalisierung, baute Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit auf und erweiterte das Portfolio um Orthetik, Rehabilitationstechnik und Human-Mobility-Produkte. Strategische Zukäufe sowie Kooperationen mit Kliniken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen flankierten diese Entwicklung. Die Umwandlung in die heutige Rechtsform SE & Co. KGaA reflektiert den Anspruch, Familienkontrolle mit Zugang zum Kapitalmarkt und moderner Unternehmensführung zu verbinden.

Branchenumfeld und regionale Märkte

Ottobock agiert im Schnittfeld von Medizintechnik, Reha-Industrie und Hilfsmittelversorgung. Der globale Markt für Prothetik und Orthetik wächst strukturell, getrieben durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, höhere Überlebensraten nach Unfällen und wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Gleichzeitig beeinflussen Kostendruck, Budgetrestriktionen im Gesundheitswesen und strengere regulatorische Vorgaben die Margenentwicklung. Regional bildet Europa einen Kernmarkt mit ausgereiften Erstattungssystemen und hohem Versorgungsstandard. Nordamerika ist durch leistungsstarke private und öffentliche Kostenträger gekennzeichnet, bietet aber intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck. In Asien und Lateinamerika eröffnen wachsende Mittelschichten und der Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur zusätzliche Wachstumspotenziale, wobei die Zahlungsbereitschaft und die Strukturen der Hilfsmittelversorgung heterogen sind. Diese regionalen Unterschiede erfordern differenzierte Marktstrategien, Produktpositionierungen und Price-Access-Modelle, auf die Ottobock mit einem modularen Portfolio und lokaler Präsenz reagiert.

Sonstige Besonderheiten

Als Anbieter hochspezialisierter Medizintechnik ist Ottobock stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Normen und Klassifikationen im Hilfsmittelbereich abhängig. Die Einführung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erhöht Dokumentationsaufwand und Zulassungskosten und begünstigt etablierte Anbieter mit ausgereiften Compliance-Strukturen. Gleichzeitig spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle, etwa bei Materialwahl, Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und sozialer Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Ottobock ist zudem im paraolympischen Umfeld präsent und nutzt diese Plattform zur Markenpositionierung und als Testfeld für Hochleistungsprothesen. Die starke Spezialisierung des Unternehmens bedingt eine hohe Abhängigkeit von qualifizierten Fachkräften in Forschung, Entwicklung, Fertigung und in der orthopädietechnischen Versorgung. Rekrutierung und Bindung dieser Spezialisten stellen einen strategischen Faktor dar, insbesondere in Zeiten demografischer Veränderungen im Arbeitsmarkt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet ein Engagement in Ottobock im Grundsatz Zugang zu einem strukturell wachsenden Medizintechnik- und Rehamarkt mit hohen Markteintrittsbarrieren. Zu den Chancen zählen:
  • Demografisch getriebener Nachfragezuwachs nach Prothetik, Orthetik und Reha-Lösungen in Industrie- und Schwellenländern.
  • Starke Marke und technologische Führungsposition insbesondere im Premiumsegment mikroprozessorgesteuerter Prothesen.
  • Breites, komplementäres Produktportfolio mit potenziell stabilen, teils wiederkehrenden Erlösströmen über Ersatz- und Servicegeschäft.
  • Regulatorische Hürden und Qualitätsanforderungen, die etablierte Anbieter gegenüber neuen Wettbewerbern begünstigen.
  • Potenzial aus weiteren Innovationen, Robotik, Exoskeletten und digitalen Versorgungs- und Monitoringlösungen.
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Abhängigkeit von Erstattungssystemen und Kostenträgerentscheidungen, die Preis- und Margendruck erzeugen können.
  • Regulatorische Risiken durch verschärfte Auflagen, mögliche Verzögerungen bei Zulassungen und steigende Compliance-Kosten.
  • Technologischer Wettbewerb durch etablierte Medizintechnikunternehmen und neue, oft digital getriebene Marktteilnehmer.
  • Risiken aus Lieferketten, Rohstoffverfügbarkeit und Fertigungskomplexität bei Hightech-Komponenten.
  • Governance- und Strukturthemen aus der Rechtsform SE & Co. KGaA, etwa potenzielle Interessendifferenzen zwischen Familiengesellschaftern, Management und externen Investoren.
Aus konservativer Perspektive ist ein Investment in Ottobock mit der Erwartung langfristiger, eher moderater, aber strukturell gestützter Wachstumsperspektiven verbunden, bei gleichzeitiger Exponierung gegenüber regulatorischen Veränderungen und innovationsgetriebenem Wettbewerb. Eine sorgfältige Beobachtung von Produktpipeline, Compliance-Entwicklung und strategischer Ausrichtung des Managements erscheint für risikoaverse Anleger unerlässlich, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 4,15 Mrd. €
Aktienanzahl 63,99 Mio.
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Community-Beiträge zu Ottobock SE&Co KgaA

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Highländer49
Ottobock
Anfang Oktober gab die Ottobock-Aktie ihr Börsendebüt bei 66 €. Inzwischen ist der Kurs des Prothesenherstellers auf 74 € gestiegen. Hat die Aktie noch weiteres Potenzial und sollten Anleger mit dabei sein? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/67019787-ottobock-aktie-bald-dreistellige-kurse-486.htm
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ARIVA.DE
IPO-Flaute hält an – doch Thyssenkrupp zündet ...
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Der geplante Börsengang von ISS Stoxx wird voraussichtlich frühestens 2026 stattfinden – trotz positiver Signale wie dem Ottobock-IPO. Währenddessen bringt Thyssenkrupp seine Marinesparte TKMS an den Markt – mit vollen Auftragsbüchern und ehrgeizigen Renditezielen.

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Vermeer
super Analyse
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Tamakoschy
the market
https://themarket.ch/unternehmen/ottobock-boersengang-guenstig-im-notverkauf-durch-schillernden-eigentuemer-ld.15023 Es gibt zwei Sichtweisen auf den Prothesenhersteller Ottobock aus Duderstadt, der seit Montag (29. September) seine Aktien zur Zeichnung anbietet und am 9. Oktober damit in den Börsenhandel starten will. Die erste Sicht präsentieren die Analysten des Co-Konsortialführers Deutsch Bank: «Globaler Leader bei Prothesen und Orthesen, der Patienten die Bewegung ermöglicht», so die Überschrift ihrer Studie. Ottobock-Eigentümer Hans Georg Näder Ottobock-Eigentümer Hans Georg Näder ZVG Die zweite Sicht zeigt ein Familienunternehmen, das vom für seinen luxuriösen Lebensstil bekannten Patriarchen Hans Georg Näder als Aufsichtsratsvorsitzender und Eigentümer beherrscht wird. Zu ihm heisst es auf Seite 225 des Wertpapierprospekts: «Prof. Hans Georg Näder ist derzeit das Ziel strafrechtlicher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Vorwurfs schwerer Steuerhinterziehung von deutscher Mehrwertsteuer.» Die Ermittlungen betreffen den Kauf von zwei Schiffen durch Jacht- und Werftbesitzer Näder («Baltic Yachts»). Laut Beratern des Ottobock-Eigentümers habe dieser im Einklang mit dem deutschen Recht gehandelt. Näder verteidige sich weiterhin gegen die Vorwürfe, heisst es im Prospekt weiter. Zwei Sprecher von Ottobock wollten die Informationen nicht kommentieren und verwiesen auf den Prospekt sowie auf das Näder Family Office. Bei Letzterem war bis Redaktionsschluss niemand zu erreichen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt die Ermittlungen. «Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig sind Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb zweier Schiffe gegen Herrn Prof. Näder geführt worden», teilt Oberstaatsanwalt Christian Wolters The Market mit. Weitere Auskünfte könnten aufgrund des Steuergeheimnisses nicht erteilt werden. Ausserdem geht aus dem Börsenprospekt hervor, dass Ottobock im Geschäftsjahr 2024 mehr als 25 Mio. € an Unternehmen der Familie Näder gezahlt hat. Die Summe liegt nicht weit unter dem Jahresüberschuss von 28 Mio. € für 2024 (Periodenergebnis, laut Prospekt). Gemessen am «Underlying Ebitda» von 326 Mio. € sind es immer noch 7,8%. Das Gebaren von Eigentümer Näder hat auch Vorteile für Investoren beim anstehenden Börsengang. Denn der Patron ist erheblich verschuldet, so dass er grosses Interesse am Gelingen der Emission haben dürfte, auch wenn er dafür im ersten Schritt Zugeständnisse bei Preis und Bewertung machen muss. Der Hintergrund: Im März 2024 kaufte die Näder Upside Vermögensverwaltungs GmbH 20% der Ottobock-Aktien zurück, die sie einst an die Private-Equity-Gesellschaft EQT veräussert hatte. Der Kredit dafür und alle bis dahin auflaufenden Zinsen müssen bis zum 31. März 2030 zurückgezahlt werden. Selbst wenn alle von der Familie Näder beim IPO angebotenen Aktien zu 64 € je Titel platziert würden, bleibe eine Verpflichtung aus dem Kredit von 1,02 Mrd. €, heisst es im Prospekt. «Das ist ein Notverkauf, weil Näder den Rückkauf refinanzieren muss, und das weiss jeder am Markt», sagt ein Fondsmanager. Die Bewertung von Ottobock zur Preisspanne sei günstig, auch im Vergleich zur Nummer zwei bei Prothesen, dem isländischen Hersteller Embla. Gewinnprognosen und Bewertung der Deutschen Bank Bei einem Börsenwert des Eigenkapitals von 4 Mrd. € ist Ottobock mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20,5 bewertet, schätzen die Deutsche-Bank-Analysten (KGV, Gewinn geschätzt für 2026). Zum für 2025 prognostizierten Gewinn beträgt das KGV 26. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen Ende Juni 1,1 Mrd. €. Ottobock wird zur Preisspanne also bewertet wie der Rivale Embla, obwohl das deutsche Unternehmen die klare Nummer eins nach Marktanteilen ist und zudem eine deutlich höhere Marge erzielt (gemessen am bereinigten Ebitda, geschätzt für 2025). Die Deutsche-Bank-Analysten trauen dem Unternehmen zu, dass der Umsatz 2025 um 11,9% wächst, also zweistellig wie in den beiden Vorjahren. Auch 2028 und 2029 soll er um mehr als 8% zulegen. Das Deutsche-Bank-Analystenteam Falko Friedrichs, Jan Koch, Fynn Scherzler und Sachin Gadilingappa erwartet, dass der Gewinn auf Stufe des bereinigten Ebitda bis 2028 jährlich mit zweistelligen Prozentraten steigt. Das Unternehmen hat die Zusage eines prominenten Investors vorliegen: Die Kühne Holding des Multimilliardärs Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) wird für bis zu 125 Mio. € Aktien ordern. Auch ein Small-Cap-Fonds des US-Fondsanbieters Capital Group hat sich zum Investment von maximal 115 Mio. € verpflichtet. Das Börsendebüt ist eine Kaufchance für Mutige Ottobock ist ein wachstumsstarker, profitabler Marktführer. Die Bewertung ist moderat. Das grösste Risiko für Investoren ist die kaum begrenzte Macht des Haupteigentümers und Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Georg Näder. Für den Kauf der Aktie spricht, dass Näder aufgrund des Milliardenkredits grosses Interesse am Gelingen des Börsengangs haben dürfte. Die Bewertung zur Preisspanne legt nahe, dass er dafür auf einen Bewertungsaufschlag zum kleineren Rivalen Embla verzichtet. Dabei sollte Ottobock durchaus höher bewertet sein als der Wettbewerber, aufgrund des grösseren Marktanteils und der höheren Marge. Ottobock wird nicht nur relativ zu den Vergleichswerten eher günstig angeboten: Noch dazu wird die europäische Gesundheitsbranche derzeit so tief bewertet wie nie, so dass die Gelegenheit zum Einstieg günstig ist. Das Börsendebüt des Prothesenherstellers ist daher eine Kaufchance für Mutige, die mit dem Haupteigentümer verbundene Risiken in Kauf nehmen wollen.
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BackhandSmash
na klingt doch gut von 66 auf jetzt 70
und was kommt wird man sehen,....
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Terminator100
aktuell bei L&S 72,40, kann also morgen schnell
mal bis 80 hochlaufen.
* an der Börse ist alles möglich, auch das unmögliche !
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BackhandSmash
Tja Tittel ist die Werbung der Firma
Und passt eben, was die Aktie macht mal sehen Auf alle Fälle gibt es dafür im Zukunft ( meine Meinung) einen größeren Bedarf
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Vermeer
Die Werbung auf Ariva
für den Börsengang, also für die Zeichnung der Aktie ist sehr aufdringlich. Das hat mein Interesse an der Aktie zerstört. Sehr starke Werbung für Aktien ist ja nie ein gutes Zeichen.
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BackhandSmash
(62) bis 66 EUR sollensie kosten
Quelle: dpa-AFX IPO/Ottobock bietet Aktien in Spanne von 62 bis 66 Euro an DUDERSTADT (dpa-AFX) - Das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock hat konkrete Details zu seinem geplanten Börsengang mitgeteilt. Die Aktien sollen in einer Preisspanne von 62 bis 66 Euro angeboten werden, was einer Marktkapitalisierung von 4,0 bis 4,2 Milliarden Euro entspricht, wie das Unternehmen aus Duderstadt am Montagmorgen mitgeteilt hat. Der erste Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 9. Oktober 2025 geplant. Das Angebotsvolumen soll bei rund 766 bis 808 Millionen Euro liegen.
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BackhandSmash
Ottobock. das Unternehmen das mobil macht
Geht an die Börse Ein Unternehmen, das mobil macht. Egal ob es um Prothesen, Orthesen, Rollstühle oder Exoskelette geht – bei uns stehen die Menschen, die dadurch Unterstützung erhalten, im Mittelpunkt. Quelle Webseite der Firma Mal sehen wie sich das entwickelt
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Häufig gestellte Fragen zur Ottobock SE&Co Aktie und zum Ottobock SE&Co Kurs

Der aktuelle Kurs der Ottobock SE&Co Aktie liegt bei 66,70 €.

Für 1.000€ kann man sich 14,99 Ottobock SE&Co Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Ottobock SE&Co Aktie beträgt aktuell 1,39%.

Das Allzeithoch von Ottobock SE&Co liegt bei 76,35 €.

Das Allzeittief von Ottobock SE&Co liegt bei 63,10 €.

Die Volatilität der Ottobock SE&Co Aktie liegt derzeit bei 32,49%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ottobock SE&Co in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 79,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +19,43%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 79,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +19,43%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ottobock SE&Co Kursziel beträgt 79,00 €. Das ist +19,43% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ottobock SE&Co 1 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

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Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 79,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +19,43%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Ottobock SE&Co Aktie bei 79,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Ottobock SE&Co Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 4,15 Mrd. €

Ottobock SE&Co hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Ottobock SE&Co gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Ottobock SE&Co gibt. Es handelte sich dabei um einen Kauf der Ottobock SE&Co Aktie

Nein, Ottobock SE&Co zahlt keine Dividenden.