Ottobock SE&Co KgaA

Aktie
49,05 €
-0,25 €
-0,51%
26.10.26
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Marktkapitalisierung *
3,20 Mrd. €
Streubesitz
6,05%
KGV
16,20
Dividende
0,97 €
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Ottobock SE&Co Aktie Chart

Ottobock SE&Co Unternehmensbeschreibung

Ottobock SE & Co. KGaA mit Sitz in Duderstadt zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Prothetik, Orthetik und technischen Lösungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen fokussiert sich auf hochentwickelte Hilfsmittel für die Mobilität und Teilhabe von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Für institutionelle und private Anleger ist Ottobock vor allem als spezialisierter, innovationsgetriebener Akteur im globalen Markt für Prothetik- und Orthopädietechnik relevant. Die Gesellschaft agiert als integrierter Systemanbieter mit F&E-Kompetenz, Fertigungstiefe und einem internationalen Vertriebs- und Versorgungsnetzwerk, das Fachbetriebe der Orthopädietechnik, Kliniken und Sanitätshäuser ebenso adressiert wie Endkunden über Partnerstrukturen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ottobock beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von medizintechnischen Hilfsmitteln zur funktionalen Rehabilitation. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von der biomedizinischen Forschung über mechatronische Entwicklung, Software-Integration und Materialtechnologie bis hin zu Anpassung, Service und Beratung im Versorgungsfall. Kernlogik ist ein B2B2C-Ansatz: Ottobock liefert Produkte und Systemlösungen primär an orthopädietechnische Fachbetriebe und medizinische Einrichtungen, die wiederum Patientinnen und Patienten versorgen. Ergänzend betreibt das Unternehmen eigene Versorgungszentren und Service-Hubs in ausgewählten Märkten. Wiederkehrende Erlöse resultieren aus Verschleißteilen, Ersatzkomponenten, Nachanpassungen und ergänzenden Services. Die Komplexität der Produkte, die Regulierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit zertifizierter Versorgungsprozesse schaffen hohe Markteintrittsbarrieren. Gleichzeitig ist der medizinische Nutzen der Produkte ein zentraler Faktor in der Interaktion mit Kostenträgern.

Mission und Unternehmenszweck

Die erklärte Mission von Ottobock besteht darin, die Mobilität und Lebensqualität von Menschen mit Handicap durch technologisch führende Lösungen zu verbessern. Leitgedanke ist die Kombination aus funktionaler Leistungsfähigkeit, biomechanischer Präzision und alltagspraktischer Nutzbarkeit. Das Unternehmen positioniert sich als Partner von Patientinnen und Patienten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Leistungserbringern und verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, bei dem klinische Studien, Outcome-Daten und Langzeiterfahrungen systematisch in die Produktentwicklung einfließen. Dieser Fokus auf Patientennutzen prägt regulatorische Strategie, F&E-Prioritäten und die Gestaltung von Schulungsprogrammen für Orthopädietechniker.

Produkte und Dienstleistungen

Ottobock verfügt über ein breites Portfolio an medizintechnischen Hilfsmitteln und ergänzenden Services. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Prothetik: Bein- und Armprothesen, inklusive mikroprozessorgesteuerter Kniegelenke, computergestützter Prothesenfüße, myoelektrischer Armprothesen und modularer Komponenten. Flagship-Produkte sind hochkomplexe mechatronische Systeme mit Sensorik, Aktorik und adaptiver Steuerung.
  • Orthetik: Orthesen und Bandagen zur Stabilisierung, Entlastung und Funktionsunterstützung des Bewegungsapparates. Dazu zählen Lösungen für Wirbelsäule, Knie, Sprunggelenk und obere Extremitäten.
  • Human Mobility: Rollstühle, Sitz- und Positionierungssysteme, Kinderrehatechnik und Mobilitätshilfen für den Alltag, inklusive individueller Anpasslösungen und modularer Baukastensysteme.
  • Neuro-Orthetik und Exoskelette: Funktionelle Elektrostimulation, orthopädische Lösungen für neurologische Indikationen sowie robotikunterstützte Exoskelette für Rehabilitation und unterstützte Mobilität im Arbeitsumfeld.
  • Services und digitale Lösungen: Schulungen für Orthopädietechniker, digitale Anpass- und Planungssoftware, Messsysteme für Gang- und Bewegungsanalyse sowie Beratungsleistungen für Kliniken und Versorgungszentren.
  • l>Die Vermarktung erfolgt über ein globales Netzwerk von Niederlassungen, Distributoren und Partnerwerkstätten, ergänzt um eigene Versorgungszentren insbesondere in Europa und Nordamerika.

Business Units und operative Struktur

Ottobock gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Anwendungsfelder im Reha- und Medizintechnikmarkt ausgerichtet sind. Im Zentrum steht die Business Unit Prosthetics, die das Kerngeschäft mit höherwertigen Prothesenlösungen bündelt. Daneben agiert die Business Unit Orthotics & Bracing mit Fokus auf Orthesen, Bandagen und konservative Therapiekonzepte des Bewegungsapparats. Die Einheit Human Mobility adressiert Rollstühle, Kinderreha und Mobilitätsprodukte, häufig mit stärkerem preissensitiven Charakter, aber hoher Versorgungsrelevanz. Ergänzende Segmente decken Rehabilitationsrobotik, Exoskelette und digitale Services ab. Diese Struktur erlaubt eine differenzierte Ressourcenzuteilung, Portfoliosteuerung und regionale Anpassung an Kostenträgerregime. Darüber hinaus werden zentrale Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und globaler Vertrieb weitgehend übergreifend organisiert, um Skaleneffekte und Technologietransfer zwischen den Business Units zu realisieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Position

Ottobock verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im globalen Prothetik- und Orthopädietechnikmarkt. Das Unternehmen kombiniert langjährige biomechanische Expertise mit Elektronik-, Sensorik- und Software-Know-how und ist besonders im Segment mikroprozessorgesteuerter Prothesen frühzeitig als Innovationsführer aufgetreten. Premiumprodukte zielen auf natürliche Bewegungsmuster, hohe Funktionssicherheit und Anpassungsfähigkeit im Alltag ab, was sich in differenzierten Produktgenerationen und modularen Systemarchitekturen widerspiegelt. Die Marke Ottobock gilt bei vielen Fachkräften der Orthopädietechnik als Qualitätsreferenz, was die Kundenbindung auf Ebene der Versorger stärkt. Hinzu kommt eine ausgeprägte Schulungs- und Akademiestruktur, über die Techniker, Ärztinnen, Ärzte und Therapeutinnen sowie Therapeuten kontinuierlich fortgebildet werden. In der Kombination aus Marke, klinischer Evidenz, Produktbreite und Servicekompetenz entsteht ein Leistungsbündel, das Wettbewerber nur schwer vollständig replizieren können.

Burggräben und Markteintrittsbarrieren

Die Burggräben von Ottobock resultieren aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens erfordern komplexe Prothesen und orthopädische Hightech-Lösungen substanzielle F&E-Investitionen sowie interdisziplinäres Know-how in Biomechanik, Werkstoffkunde, Mechatronik und Software. Zweitens ist der Markt stark reguliert; Zulassungsverfahren, Qualitätsnormen und Dokumentationspflichten erschweren den Eintritt neuer Anbieter. Drittens bestehen hohe Reputations- und Haftungsanforderungen, da Fehlfunktionen unmittelbare gesundheitliche Folgen haben können. Viertens wirkt ein Netzwerk aus langjährigen Beziehungen zu Orthopädietechnikerbetrieben, Kliniken und Kostenträgern als Beziehungskapital. Gerade in Europa ist die Einbindung in nationale Erstattungssysteme ein kritischer Erfolgsfaktor. Fünftens sorgt ein breites, kompatibles Komponentenportfolio für Lock-in-Effekte: Einmal etablierte Systemplattformen können zu Folgebeschaffungen innerhalb desselben Ökosystems führen. Diese strukturellen Vorteile sind typische Merkmale eines ausgeprägten Moats im spezialisierten Medizintechniksegment.

Wettbewerbsumfeld

Ottobock agiert in einem Marktumfeld mit mehreren global relevanten Wettbewerbern. Im Kernsegment Prothetik stehen Unternehmen wie Össur, Blatchford und Fillauer in direkter Konkurrenz, insbesondere bei High-End-Prothesen für Knie und Füße. In der Orthetik tritt das Unternehmen gegen internationale Medizintechnik- und Hilfsmittelanbieter an, etwa Enovis und Bauerfeind im Premiumbandagenbereich sowie diverse regionale Hersteller. In der Einheit Human Mobility konkurriert Ottobock mit Rollstuhl- und Reha-Spezialisten wie Sunrise Medical, Invacare und Permobil. Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch neue Akteure im Bereich robotischer Exoskelette und neurotechnologischer Lösungen, darunter spezialisierte Start-ups und universitätsnahe Spin-offs. Gleichzeitig intensiviert sich der Preiswettbewerb im mittleren und unteren Marktsegment durch Anbieter aus Asien. Ottobock begegnet dem durch technische Differenzierung, Markenpositionierung und Servicefokus und reagiert auf regulatorische und preisliche Rahmenbedingungen in den jeweiligen Gesundheitssystemen mit markt- und regionalspezifischen Ansätzen.

Management und Strategie

Die Unternehmensstruktur als SE & Co. KGaA verbindet familienunternehmerische Prägung mit kapitalmarktorientierten Governance-Elementen. Die Gründerfamilie bleibt strategisch einflussreich, während professionelle Managementstrukturen die operative Führung verantworten. Die langfristige Strategie zielt auf Wachstum in profitablen Kernsegmenten, verstärkte Internationalisierung und kontinuierliche Innovationsführerschaft. Managementschwerpunkte liegen in der Ausweitung der Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern, dem Ausbau digitaler Services sowie der Integration robotikunterstützter und neurotechnologischer Anwendungen in das bestehende Portfolio. Gleichzeitig fokussiert das Management auf Effizienzprogramme in der Produktion, Optimierung globaler Lieferketten und Stärkung des Qualitäts- und Compliance-Managements, insbesondere mit Blick auf regulatorische Anforderungen im MedTech-Bereich. Die Kombination aus familiengeprägter Kontinuität und professionellem Management ist ein zentrales Element der Unternehmensentwicklung und macht eine fortlaufende Beobachtung der Governance-Strukturen und Interessenausrichtungen relevant.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ottobock wurde 1919 in Deutschland gegründet und entwickelte sich aus einem handwerklich geprägten Orthopädiebetrieb zu einem internationalen Medizintechnikunternehmen. Bereits früh lag der Fokus auf Prothesenversorgung, zunächst vor allem für Kriegsversehrte. Im Verlauf der Jahrzehnte verlagerte sich der Schwerpunkt von reiner Handwerkstechnik hin zu industriell gefertigten, standardisierten und später mechatronischen Lösungen. Das Unternehmen trieb den Übergang von rein mechanischen Prothesen zu elektromechanischen und mikroprozessorgesteuerten Systemen mit voran und etablierte sich als Technologieführer. Seit den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts forcierte Ottobock die Internationalisierung, baute Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit auf und erweiterte das Portfolio um Orthetik, Rehabilitationstechnik und Human-Mobility-Produkte. Strategische Zukäufe sowie Kooperationen mit Kliniken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen flankierten diese Entwicklung. Die Umwandlung in die heutige Rechtsform SE & Co. KGaA reflektiert den Anspruch, Familienkontrolle mit Zugang zum Kapitalmarkt und moderner Unternehmensführung zu verbinden.

Branchenumfeld und regionale Märkte

Ottobock agiert im Schnittfeld von Medizintechnik, Reha-Industrie und Hilfsmittelversorgung. Der globale Markt für Prothetik und Orthetik wächst strukturell, getrieben durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, höhere Überlebensraten nach Unfällen und wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Gleichzeitig beeinflussen Kostendruck, Budgetrestriktionen im Gesundheitswesen und regulatorische Vorgaben die Margenentwicklung. Regional bildet Europa einen Kernmarkt mit ausgereiften Erstattungssystemen und hohem Versorgungsstandard. Nordamerika ist durch leistungsstarke private und öffentliche Kostenträger gekennzeichnet, bietet aber intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck. In Asien und Lateinamerika eröffnen wachsende Mittelschichten und der Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur zusätzliche Wachstumspotenziale, wobei die Zahlungsbereitschaft und die Strukturen der Hilfsmittelversorgung heterogen sind. Diese regionalen Unterschiede erfordern differenzierte Marktstrategien, Produktpositionierungen und Price-Access-Modelle, auf die Ottobock mit einem modularen Portfolio und lokaler Präsenz reagiert.

Sonstige Besonderheiten

Als Anbieter hochspezialisierter Medizintechnik ist Ottobock stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Normen und Klassifikationen im Hilfsmittelbereich abhängig. Die Einführung und Umsetzung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erhöht Dokumentationsaufwand und Zulassungskosten und begünstigt etablierte Anbieter mit ausgereiften Compliance-Strukturen. Gleichzeitig spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle, etwa bei Materialwahl, Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und sozialer Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Ottobock ist zudem im paralympischen Umfeld präsent und nutzt diese Plattform zur Markenpositionierung und als Testfeld für Hochleistungsprothesen. Die starke Spezialisierung des Unternehmens bedingt eine hohe Abhängigkeit von qualifizierten Fachkräften in Forschung, Entwicklung, Fertigung und in der orthopädietechnischen Versorgung. Rekrutierung und Bindung dieser Spezialistinnen und Spezialisten stellen einen strategischen Faktor dar, insbesondere in Zeiten demografischer Veränderungen im Arbeitsmarkt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren bietet ein Engagement in Ottobock Zugang zu einem strukturell wachsenden Medizintechnik- und Rehamarkt mit hohen Markteintrittsbarrieren. Zu den Chancen zählen:
  • Demografisch getriebener Nachfragezuwachs nach Prothetik, Orthetik und Reha-Lösungen in Industrie- und Schwellenländern.
  • Starke Marke und technologische Position insbesondere im Premiumsegment mikroprozessorgesteuerter Prothesen.
  • Breites, komplementäres Produktportfolio mit potenziell stabilen, teils wiederkehrenden Erlösströmen über Ersatz- und Servicegeschäft.
  • Regulatorische Hürden und Qualitätsanforderungen, die etablierte Anbieter gegenüber neuen Wettbewerbern begünstigen.
  • Potenzial aus weiteren Innovationen, Robotik, Exoskeletten und digitalen Versorgungs- und Monitoringlösungen.
  • l>Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
    • Abhängigkeit von Erstattungssystemen und Kostenträgerentscheidungen, die Preis- und Margendruck erzeugen können.
    • Regulatorische Risiken durch Auflagen, mögliche Verzögerungen bei Zulassungen und steigende Compliance-Kosten.
    • Technologischer Wettbewerb durch etablierte Medizintechnikunternehmen und neue, oft digital getriebene Marktteilnehmer.
    • Risiken aus Lieferketten, Rohstoffverfügbarkeit und Fertigungskomplexität bei Hightech-Komponenten.
    • Governance- und Strukturthemen aus der Rechtsform SE & Co. KGaA, etwa potenzielle Interessendifferenzen zwischen Familiengesellschaftern, Management und externen Investoren.
    • l>Ein Engagement in Ottobock ist mit der Erwartung langfristiger, strukturell gestützter Wachstumsperspektiven verbunden, bei gleichzeitiger Exponierung gegenüber regulatorischen Veränderungen und innovationsgetriebenem Wettbewerb.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 49,30 €
Gehandelte Stücke 22.413
Tagesvolumen Vortag 1.062.196 €
Tagestief 49,00 €
Tageshoch 52,00 €
52W-Tief 45,56 €
52W-Hoch 76,35 €
Jahrestief 45,56 €
Jahreshoch 72,25 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ottobock SE&Co Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Die Ottobock SE & Co. KGaA wird im Rahmen ihrer Expansionsstrategie weiterhin bedeutende Investitionen in den internationalen Markt tätigen.
  • Das Unternehmen zeigt ein starkes Wachstum im Bereich der digitalen Gesundheitstechnologien, was sich positiv auf die Marktposition auswirkt.
  • Durch innovative Produktentwicklungen erhöht Ottobock seine Wettbewerbsfähigkeit und führt regelmäßig neue Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten ein.
Hinweis

Community: Diskussion zur Ottobock SE&Co Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern eine volatile Kursentwicklung seit dem Börsengang mit deutlichen Verlusten gegenüber dem Ausgabekurs, häufigen Abverkäufen und zwiespältigen Anlegerreaktionen von Enttäuschung bis langfristigem Halten beziehungsweise Nachkäufen.
  • Gleichzeitig werden solide operative Kennzahlen und positive Analystenstimmen betont — etwa Umsatz- und EBITDA‑Zuwächse im ersten Halbjahr, eine verbesserte Verschuldungsquote sowie strategische Schritte wie die Übernahme von Fesia — was von einigen Teilnehmern als Fundament für ein langfristiges Investment gesehen wird.
  • Dem stehen erhebliche Unsicherheiten gegenüber, ausgelöst durch einen Short-Report von Grizzly Research, einen darauffolgenden Kurseinbruch und die Ankündigung rechtlicher Schritte gegen Leerverkäufer, wodurch einige Nutzer Vergleiche zu früheren Skandalen ziehen und zu Vorsicht raten.
Hinweis
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Ottobock SE&Co Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.680 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 209,30 €
Jahresüberschuss in Mio. 90,20 €
Umsatz je Aktie 26,25 €
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite +5,37%
Umsatzrendite +5,37%
Return on Investment +4,40%
Marktkapitalisierung in Mio. 3.200 €
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +23,12%
Eigenkapitalquote +19,03%

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Ottobock SE&Co Termine

28.09.2026 UBS Roadshow (NDR)
24.09.2026 15. Baader Investment Conference
23.09.2026 15. Berenberg German Corporate Conference
22.09.2026 Bank of America Global Healthcare Conference

Prognose & Kursziel

Die Ottobock SE&Co Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
75,50 € 49,65 € 52,06%
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Ottobock SE&Co Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 48,95 € -1,01%
49,45 € 26.10.26
Frankfurt 50,00 € -1,19%
50,60 € 26.10.26
Gettex 49,10 € -0,81%
49,50 € 26.10.26
Hamburg 49,50 € -0,60%
49,80 € 26.10.26
Hannover 49,50 € -0,60%
49,80 € 26.10.26
L&S RT 49,125 € -0,91%
49,575 € 26.10.26
München 50,00 € -0,20%
50,10 € 26.10.26
Quotrix 49,55 € -0,80%
49,95 € 26.10.26
Stuttgart 49,15 € -0,51%
49,40 € 26.10.26
Tradegate BSX 49,15 € -0,91%
49,60 € 26.10.26
Wien 50,40 € 0 %
50,40 € 23.10.26
Xetra 49,05 € -0,51%
49,30 € 26.10.26
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.10.26 49,50 0,66 M
23.10.26 49,30 1,06 M
22.10.26 50,00 1,30 M
21.10.26 50,40 3,22 M
20.10.26 51,10 2,16 M
19.10.26 52,20 0,83 M
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 52,20 € -5,17%
1 Monat 54,50 € -9,17%
6 Monate 58,60 € -15,53%
1 Jahr 70,00 € -29,29%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Ottobock SE&Co

Ottobock SE & Co. KGaA mit Sitz in Duderstadt zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Prothetik, Orthetik und technischen Lösungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen fokussiert sich auf hochentwickelte Hilfsmittel für die Mobilität und Teilhabe von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Für institutionelle und private Anleger ist Ottobock vor allem als spezialisierter, innovationsgetriebener Akteur im globalen Markt für Prothetik- und Orthopädietechnik relevant. Die Gesellschaft agiert als integrierter Systemanbieter mit F&E-Kompetenz, Fertigungstiefe und einem internationalen Vertriebs- und Versorgungsnetzwerk, das Fachbetriebe der Orthopädietechnik, Kliniken und Sanitätshäuser ebenso adressiert wie Endkunden über Partnerstrukturen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ottobock beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von medizintechnischen Hilfsmitteln zur funktionalen Rehabilitation. Wertschöpfung entsteht entlang der gesamten Kette von der biomedizinischen Forschung über mechatronische Entwicklung, Software-Integration und Materialtechnologie bis hin zu Anpassung, Service und Beratung im Versorgungsfall. Kernlogik ist ein B2B2C-Ansatz: Ottobock liefert Produkte und Systemlösungen primär an orthopädietechnische Fachbetriebe und medizinische Einrichtungen, die wiederum Patientinnen und Patienten versorgen. Ergänzend betreibt das Unternehmen eigene Versorgungszentren und Service-Hubs in ausgewählten Märkten. Wiederkehrende Erlöse resultieren aus Verschleißteilen, Ersatzkomponenten, Nachanpassungen und ergänzenden Services. Die Komplexität der Produkte, die Regulierung im Gesundheitswesen und die Notwendigkeit zertifizierter Versorgungsprozesse schaffen hohe Markteintrittsbarrieren. Gleichzeitig ist der medizinische Nutzen der Produkte ein zentraler Faktor in der Interaktion mit Kostenträgern.

Mission und Unternehmenszweck

Die erklärte Mission von Ottobock besteht darin, die Mobilität und Lebensqualität von Menschen mit Handicap durch technologisch führende Lösungen zu verbessern. Leitgedanke ist die Kombination aus funktionaler Leistungsfähigkeit, biomechanischer Präzision und alltagspraktischer Nutzbarkeit. Das Unternehmen positioniert sich als Partner von Patientinnen und Patienten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Leistungserbringern und verfolgt einen evidenzbasierten Ansatz, bei dem klinische Studien, Outcome-Daten und Langzeiterfahrungen systematisch in die Produktentwicklung einfließen. Dieser Fokus auf Patientennutzen prägt regulatorische Strategie, F&E-Prioritäten und die Gestaltung von Schulungsprogrammen für Orthopädietechniker.

Produkte und Dienstleistungen

Ottobock verfügt über ein breites Portfolio an medizintechnischen Hilfsmitteln und ergänzenden Services. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Prothetik: Bein- und Armprothesen, inklusive mikroprozessorgesteuerter Kniegelenke, computergestützter Prothesenfüße, myoelektrischer Armprothesen und modularer Komponenten. Flagship-Produkte sind hochkomplexe mechatronische Systeme mit Sensorik, Aktorik und adaptiver Steuerung.
  • Orthetik: Orthesen und Bandagen zur Stabilisierung, Entlastung und Funktionsunterstützung des Bewegungsapparates. Dazu zählen Lösungen für Wirbelsäule, Knie, Sprunggelenk und obere Extremitäten.
  • Human Mobility: Rollstühle, Sitz- und Positionierungssysteme, Kinderrehatechnik und Mobilitätshilfen für den Alltag, inklusive individueller Anpasslösungen und modularer Baukastensysteme.
  • Neuro-Orthetik und Exoskelette: Funktionelle Elektrostimulation, orthopädische Lösungen für neurologische Indikationen sowie robotikunterstützte Exoskelette für Rehabilitation und unterstützte Mobilität im Arbeitsumfeld.
  • Services und digitale Lösungen: Schulungen für Orthopädietechniker, digitale Anpass- und Planungssoftware, Messsysteme für Gang- und Bewegungsanalyse sowie Beratungsleistungen für Kliniken und Versorgungszentren.
  • l>Die Vermarktung erfolgt über ein globales Netzwerk von Niederlassungen, Distributoren und Partnerwerkstätten, ergänzt um eigene Versorgungszentren insbesondere in Europa und Nordamerika.

Business Units und operative Struktur

Ottobock gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Anwendungsfelder im Reha- und Medizintechnikmarkt ausgerichtet sind. Im Zentrum steht die Business Unit Prosthetics, die das Kerngeschäft mit höherwertigen Prothesenlösungen bündelt. Daneben agiert die Business Unit Orthotics & Bracing mit Fokus auf Orthesen, Bandagen und konservative Therapiekonzepte des Bewegungsapparats. Die Einheit Human Mobility adressiert Rollstühle, Kinderreha und Mobilitätsprodukte, häufig mit stärkerem preissensitiven Charakter, aber hoher Versorgungsrelevanz. Ergänzende Segmente decken Rehabilitationsrobotik, Exoskelette und digitale Services ab. Diese Struktur erlaubt eine differenzierte Ressourcenzuteilung, Portfoliosteuerung und regionale Anpassung an Kostenträgerregime. Darüber hinaus werden zentrale Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und globaler Vertrieb weitgehend übergreifend organisiert, um Skaleneffekte und Technologietransfer zwischen den Business Units zu realisieren.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Position

Ottobock verfügt über mehrere wesentliche Alleinstellungsmerkmale im globalen Prothetik- und Orthopädietechnikmarkt. Das Unternehmen kombiniert langjährige biomechanische Expertise mit Elektronik-, Sensorik- und Software-Know-how und ist besonders im Segment mikroprozessorgesteuerter Prothesen frühzeitig als Innovationsführer aufgetreten. Premiumprodukte zielen auf natürliche Bewegungsmuster, hohe Funktionssicherheit und Anpassungsfähigkeit im Alltag ab, was sich in differenzierten Produktgenerationen und modularen Systemarchitekturen widerspiegelt. Die Marke Ottobock gilt bei vielen Fachkräften der Orthopädietechnik als Qualitätsreferenz, was die Kundenbindung auf Ebene der Versorger stärkt. Hinzu kommt eine ausgeprägte Schulungs- und Akademiestruktur, über die Techniker, Ärztinnen, Ärzte und Therapeutinnen sowie Therapeuten kontinuierlich fortgebildet werden. In der Kombination aus Marke, klinischer Evidenz, Produktbreite und Servicekompetenz entsteht ein Leistungsbündel, das Wettbewerber nur schwer vollständig replizieren können.

Burggräben und Markteintrittsbarrieren

Die Burggräben von Ottobock resultieren aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens erfordern komplexe Prothesen und orthopädische Hightech-Lösungen substanzielle F&E-Investitionen sowie interdisziplinäres Know-how in Biomechanik, Werkstoffkunde, Mechatronik und Software. Zweitens ist der Markt stark reguliert; Zulassungsverfahren, Qualitätsnormen und Dokumentationspflichten erschweren den Eintritt neuer Anbieter. Drittens bestehen hohe Reputations- und Haftungsanforderungen, da Fehlfunktionen unmittelbare gesundheitliche Folgen haben können. Viertens wirkt ein Netzwerk aus langjährigen Beziehungen zu Orthopädietechnikerbetrieben, Kliniken und Kostenträgern als Beziehungskapital. Gerade in Europa ist die Einbindung in nationale Erstattungssysteme ein kritischer Erfolgsfaktor. Fünftens sorgt ein breites, kompatibles Komponentenportfolio für Lock-in-Effekte: Einmal etablierte Systemplattformen können zu Folgebeschaffungen innerhalb desselben Ökosystems führen. Diese strukturellen Vorteile sind typische Merkmale eines ausgeprägten Moats im spezialisierten Medizintechniksegment.

Wettbewerbsumfeld

Ottobock agiert in einem Marktumfeld mit mehreren global relevanten Wettbewerbern. Im Kernsegment Prothetik stehen Unternehmen wie Össur, Blatchford und Fillauer in direkter Konkurrenz, insbesondere bei High-End-Prothesen für Knie und Füße. In der Orthetik tritt das Unternehmen gegen internationale Medizintechnik- und Hilfsmittelanbieter an, etwa Enovis und Bauerfeind im Premiumbandagenbereich sowie diverse regionale Hersteller. In der Einheit Human Mobility konkurriert Ottobock mit Rollstuhl- und Reha-Spezialisten wie Sunrise Medical, Invacare und Permobil. Darüber hinaus entsteht Wettbewerb durch neue Akteure im Bereich robotischer Exoskelette und neurotechnologischer Lösungen, darunter spezialisierte Start-ups und universitätsnahe Spin-offs. Gleichzeitig intensiviert sich der Preiswettbewerb im mittleren und unteren Marktsegment durch Anbieter aus Asien. Ottobock begegnet dem durch technische Differenzierung, Markenpositionierung und Servicefokus und reagiert auf regulatorische und preisliche Rahmenbedingungen in den jeweiligen Gesundheitssystemen mit markt- und regionalspezifischen Ansätzen.

Management und Strategie

Die Unternehmensstruktur als SE & Co. KGaA verbindet familienunternehmerische Prägung mit kapitalmarktorientierten Governance-Elementen. Die Gründerfamilie bleibt strategisch einflussreich, während professionelle Managementstrukturen die operative Führung verantworten. Die langfristige Strategie zielt auf Wachstum in profitablen Kernsegmenten, verstärkte Internationalisierung und kontinuierliche Innovationsführerschaft. Managementschwerpunkte liegen in der Ausweitung der Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern, dem Ausbau digitaler Services sowie der Integration robotikunterstützter und neurotechnologischer Anwendungen in das bestehende Portfolio. Gleichzeitig fokussiert das Management auf Effizienzprogramme in der Produktion, Optimierung globaler Lieferketten und Stärkung des Qualitäts- und Compliance-Managements, insbesondere mit Blick auf regulatorische Anforderungen im MedTech-Bereich. Die Kombination aus familiengeprägter Kontinuität und professionellem Management ist ein zentrales Element der Unternehmensentwicklung und macht eine fortlaufende Beobachtung der Governance-Strukturen und Interessenausrichtungen relevant.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ottobock wurde 1919 in Deutschland gegründet und entwickelte sich aus einem handwerklich geprägten Orthopädiebetrieb zu einem internationalen Medizintechnikunternehmen. Bereits früh lag der Fokus auf Prothesenversorgung, zunächst vor allem für Kriegsversehrte. Im Verlauf der Jahrzehnte verlagerte sich der Schwerpunkt von reiner Handwerkstechnik hin zu industriell gefertigten, standardisierten und später mechatronischen Lösungen. Das Unternehmen trieb den Übergang von rein mechanischen Prothesen zu elektromechanischen und mikroprozessorgesteuerten Systemen mit voran und etablierte sich als Technologieführer. Seit den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts forcierte Ottobock die Internationalisierung, baute Produktions- und Vertriebsstandorte weltweit auf und erweiterte das Portfolio um Orthetik, Rehabilitationstechnik und Human-Mobility-Produkte. Strategische Zukäufe sowie Kooperationen mit Kliniken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen flankierten diese Entwicklung. Die Umwandlung in die heutige Rechtsform SE & Co. KGaA reflektiert den Anspruch, Familienkontrolle mit Zugang zum Kapitalmarkt und moderner Unternehmensführung zu verbinden.

Branchenumfeld und regionale Märkte

Ottobock agiert im Schnittfeld von Medizintechnik, Reha-Industrie und Hilfsmittelversorgung. Der globale Markt für Prothetik und Orthetik wächst strukturell, getrieben durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, höhere Überlebensraten nach Unfällen und wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Gleichzeitig beeinflussen Kostendruck, Budgetrestriktionen im Gesundheitswesen und regulatorische Vorgaben die Margenentwicklung. Regional bildet Europa einen Kernmarkt mit ausgereiften Erstattungssystemen und hohem Versorgungsstandard. Nordamerika ist durch leistungsstarke private und öffentliche Kostenträger gekennzeichnet, bietet aber intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck. In Asien und Lateinamerika eröffnen wachsende Mittelschichten und der Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur zusätzliche Wachstumspotenziale, wobei die Zahlungsbereitschaft und die Strukturen der Hilfsmittelversorgung heterogen sind. Diese regionalen Unterschiede erfordern differenzierte Marktstrategien, Produktpositionierungen und Price-Access-Modelle, auf die Ottobock mit einem modularen Portfolio und lokaler Präsenz reagiert.

Sonstige Besonderheiten

Als Anbieter hochspezialisierter Medizintechnik ist Ottobock stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Normen und Klassifikationen im Hilfsmittelbereich abhängig. Die Einführung und Umsetzung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) erhöht Dokumentationsaufwand und Zulassungskosten und begünstigt etablierte Anbieter mit ausgereiften Compliance-Strukturen. Gleichzeitig spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle, etwa bei Materialwahl, Lebenszyklusbetrachtung von Produkten und sozialer Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette. Ottobock ist zudem im paralympischen Umfeld präsent und nutzt diese Plattform zur Markenpositionierung und als Testfeld für Hochleistungsprothesen. Die starke Spezialisierung des Unternehmens bedingt eine hohe Abhängigkeit von qualifizierten Fachkräften in Forschung, Entwicklung, Fertigung und in der orthopädietechnischen Versorgung. Rekrutierung und Bindung dieser Spezialistinnen und Spezialisten stellen einen strategischen Faktor dar, insbesondere in Zeiten demografischer Veränderungen im Arbeitsmarkt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren bietet ein Engagement in Ottobock Zugang zu einem strukturell wachsenden Medizintechnik- und Rehamarkt mit hohen Markteintrittsbarrieren. Zu den Chancen zählen:
  • Demografisch getriebener Nachfragezuwachs nach Prothetik, Orthetik und Reha-Lösungen in Industrie- und Schwellenländern.
  • Starke Marke und technologische Position insbesondere im Premiumsegment mikroprozessorgesteuerter Prothesen.
  • Breites, komplementäres Produktportfolio mit potenziell stabilen, teils wiederkehrenden Erlösströmen über Ersatz- und Servicegeschäft.
  • Regulatorische Hürden und Qualitätsanforderungen, die etablierte Anbieter gegenüber neuen Wettbewerbern begünstigen.
  • Potenzial aus weiteren Innovationen, Robotik, Exoskeletten und digitalen Versorgungs- und Monitoringlösungen.
  • l>Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
    • Abhängigkeit von Erstattungssystemen und Kostenträgerentscheidungen, die Preis- und Margendruck erzeugen können.
    • Regulatorische Risiken durch Auflagen, mögliche Verzögerungen bei Zulassungen und steigende Compliance-Kosten.
    • Technologischer Wettbewerb durch etablierte Medizintechnikunternehmen und neue, oft digital getriebene Marktteilnehmer.
    • Risiken aus Lieferketten, Rohstoffverfügbarkeit und Fertigungskomplexität bei Hightech-Komponenten.
    • Governance- und Strukturthemen aus der Rechtsform SE & Co. KGaA, etwa potenzielle Interessendifferenzen zwischen Familiengesellschaftern, Management und externen Investoren.
    • l>Ein Engagement in Ottobock ist mit der Erwartung langfristiger, strukturell gestützter Wachstumsperspektiven verbunden, bei gleichzeitiger Exponierung gegenüber regulatorischen Veränderungen und innovationsgetriebenem Wettbewerb.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

Ottobock SE&Co Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Ottobock SE&Co Kursziel 2026

  • Die Ottobock SE&Co Kurs Performance für 2026 liegt bei -24,14%. Die Performance der Benchmark SDAX (Performance) liegt bei +6,91%. Underperformance: Die Ottobock SE&Co Kurs Performance ist um -31,05 Prozentpunkte niedriger als die Performance des SDAX (Performance).
  • 4 Analysten haben die Ottobock SE&Co Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 75,50 €. Das Kursziel ist somit um 52,06% höher als der aktuelle Kurs der Ottobock SE&Co Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 83,00 (+67,17% ggü. dem aktuellen Ottobock SE&Co Kurs); das niedrigste bei 66,00 (+32,93% ggü. dem aktuellen Ottobock SE&Co Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 4 Analysten haben Ottobock SE&Co eingestuft: 3 Analysten empfehlen Ottobock SE&Co zum Kauf, 1 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Ottobock SE&Co Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 52,06%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Ottobock SE&Co Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 3,20 Mrd. €
Streubesitz 6,05%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Medizinische Instrumente & Zubehör
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+11,504% Institutionelle Aktionäre
+82,444% Insider Aktionäre
+6,052% Streubesitz

Community-Beiträge zu Ottobock SE&Co

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BackhandSmash
Glückwunsch,...1 Jahr Börsennotierung
hm micht der Reiser bis dahin, wir warten ab ob sich da irgendwann was tut,....
The trend ist your friend
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Kasa.damm
Es tut sich was
Der Kurs steigt langsam aber stetig
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Highländer49
Ottobock
Die Analysten der Deutschen Bank sind mit den jüngsten Zahlen von Otto Bock zufrieden. Im ersten Halbjahr steigt der Umsatz im Kerngeschäft um 7,7 Prozent auf 818,5 Millionen Euro an. Organisch ergibt sich ein Plus von 6,7 Prozent. Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft legt um 18,1 Prozent auf 207,0 Millionen Euro zu. Das entspricht einer Marge von 25,3 Prozent. https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=stock&ID=191766
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Kasa.damm
#40 und was macht die Aktie?
- sie taucht ab. bin z.Z. enttäuscht von dem Unternehmen. Mit viel Tam Tam an die Börse und jetzt nach fast 9 Monaten ein Underperformer. Werde weiter halten obwohl 2,5% Depotgröße. Mal sehen wo wir in einem Jahr stehen.
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Highländer49
Ottobock
Die Aktien von Ottobock sind am Dienstag nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen unter Druck geraten. Als Stimmungsbremse erwies sich der Ausblick für das neue Jahr. Die Papiere des Prothesenherstellers hatten sich im frühen Handel zunächst um fast 9 Prozent auf 62,90 Euro erholt, der Schwung ließ aber schnell nach. Bei einem Kurs von 56,05 Euro notierten sie zuletzt gut drei Prozent im Minus. Das Rekordtief von 54,85 Euro aus der Vorwoche rückt damit wieder näher. Seit dem Börsengang im Oktober 2025 zu einem Ausgabepreis von 66 Euro haben die Anteilsscheine nun rund 15 Prozent verloren. Experten lobten zwar grundsätzlich die Resultate, Analyst Richard Felton von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) störte jedoch der Umsatzausblick für 2026. Er liege leicht unter den Erwartungen und dem mittelfristig vom Unternehmen angestrebten Wachstumstempo. Der Analyst hält das Ziel zwar eher für vernünftig und konservativ, in Verbindung mit dem trägen vierten Quartal könnte es aber zu Korrekturen am Konsens führen. Quelle: dpa-AFX
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maurer0229
Heute noch nicht, aber kommt noch.
Börsenneuling liefert Rekordergebnis Neue Produkte und vorteilhaftere Erstattungsregeln etwa in den USA haben dem Prothesenhersteller Ottobock 2025 einen Rekordgewinn beschert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) legte nach ersten Berechnungen um fast 30 Prozent auf 415 Millionen Euro zu, während der Umsatz im Kerngeschäft um knapp zwölf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro stieg, wie das seit Herbst börsennotierte Unternehmen mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 26,0 Prozent und erreichte damit die eigene Prognose. "Wir haben unsere Position als Marktführer mit zweistelligen organischen Wachstumsraten weiter ausgebaut und einen Profitabilitätssprung erreicht", kommentierte Firmenchef Oliver Jakobi die Jahresbilanz. OTTOBOCK SE+CO.KGAA O.N. OTTOBOCK SE+CO.KGAA O.N. 55,80 Zum Wachstum trugen neue Produkte wie etwa die Weiterentwicklung eines künstlichen Kniegelenks bei sowie neue Erstattungsregeln für Prothesen in den USA, Frankreich und Japan. Zudem trieb das Unternehmen den Ausbau seines Versorgungsnetzwerks mit Zukäufen in Belgien und Australien voran.
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Trendliner
Ottobock seriös?
Was läuft denn hier heute ab??? Superzahlen, Kursziel durch Jefferies auf 84 € erhöht, Kurs steigt kurz auf über 62 € und bricht dann ca. 10 % ein. Was ist das für ein Laden? Unfassbar!
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moneywork4me
Auch heute wieder bockstark!
Neues Hoch
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Highländer49
Ottobock
Anfang Oktober gab die Ottobock-Aktie ihr Börsendebüt bei 66 €. Inzwischen ist der Kurs des Prothesenherstellers auf 74 € gestiegen. Hat die Aktie noch weiteres Potenzial und sollten Anleger mit dabei sein? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/67019787-ottobock-aktie-bald-dreistellige-kurse-486.htm
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Häufig gestellte Fragen zur Ottobock SE&Co Aktie und zum Ottobock SE&Co Kurs

Der aktuelle Kurs der Ottobock SE&Co Aktie liegt bei 49,05 €.

Für 1.000€ kann man sich 20,39 Ottobock SE&Co Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Ottobock SE&Co Aktie beträgt aktuell -9,17%.

Die 1 Jahres-Performance der Ottobock SE&Co Aktie beträgt aktuell -29,29%.

Der Aktienkurs der Ottobock SE&Co Aktie liegt aktuell bei 49,05 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -9,17% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Ottobock SE&Co eine Wertentwicklung von -10,65% aus und über 6 Monate sind es -15,53%.

Das 52-Wochen-Hoch der Ottobock SE&Co Aktie liegt bei 76,35 €.

Das 52-Wochen-Tief der Ottobock SE&Co Aktie liegt bei 45,56 €.

Das Allzeithoch von Ottobock SE&Co liegt bei 76,35 €.

Das Allzeittief von Ottobock SE&Co liegt bei 45,56 €.

Die Volatilität der Ottobock SE&Co Aktie liegt derzeit bei 37,08%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ottobock SE&Co in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 75,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 52,06%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 75,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 52,06%.

4 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ottobock SE&Co Kursziel beträgt 75,50 €. Das ist 52,06% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ottobock SE&Co 3 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

4 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Ottobock SE&Co Kursziel beträgt 75,50 €. Das ist 52,06% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Ottobock SE&Co 3 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

4 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 75,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 52,06%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Ottobock SE&Co Aktie bei 75,50 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Ottobock SE&Co Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 3,20 Mrd. €

Insgesamt sind 64,0 Mio Ottobock SE&Co Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +11,504% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Ottobock SE&Co hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Ottobock SE&Co gehört zum Sektor Medizinische Instrumente & Zubehör.

Das KGV der Ottobock SE&Co Aktie beträgt 16,20.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Ottobock SE&Co betrug 1.679.900.000 €.

Die nächsten Termine von Ottobock SE&Co sind:
  • 28.09.2026 - UBS Roadshow (NDR)
  • 24.09.2026 - 15. Baader Investment Conference
  • 23.09.2026 - 15. Berenberg German Corporate Conference
  • 22.09.2026 - Bank of America Global Healthcare Conference
  • 09.09.2026 - 23. Goldman Sachs Annual European Medtech and Healthcare Services Conference
  • 07.09.2026 - KeplerCheuvreux Roadshow (NDR)
  • 03.09.2026 - KeplerCheuvreux Roadshow (NDR)
  • 25.08.2026 - Deutsche Bank Roadshow (NDR)
  • 13.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 05.08.2026 - Roadshow Kanada
  • 24.06.2026 - Jefferies German & Swiss Corporate Conference 2026
  • 09.06.2026 - Goldman Sachs 47th Annual Global Healthcare Conference 2026
  • 03.06.2026 - Jefferies Global Healthcare Conference
  • 27.05.2026 - dbAccess European Champions Conference
  • 19.05.2026 - Hauptversammlung
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 16.04.2026 - METZLER Small Cap Days
  • 31.03.2026 - Roadshow Kanada
  • 30.03.2026 - Roadshow USA
  • 25.03.2026 - Jefferies Pan-European Mid Cap Conference
  • 24.03.2026 - BNP Paribas Exane Healthcare Conference
  • 23.03.2026 - Roadshow
  • 20.03.2026 - Virtuelle Roadshow
  • 19.03.2026 - Veröffentlichung der Geschäftsjahreszahlen 2025
  • 17.02.2026 - Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftsjahreszahlen 2025
  • 05.02.2026 - 15. Hamburger Investorentage (HIT)
  • 20.01.2026 - 25. German Corporate Conference (UniCredit KeplerCheuvreux)
  • 13.01.2026 - J.P Morgan Healthcare Conference
  • 26.11.2025 - Deutsches Eigenkapitalforum
  • 21.11.2025 - SEB Roadshow
  • 18.11.2025 - Jefferies Global Healthcare Conference
  • 13.11.2025 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Ja, Ottobock SE&Co zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 20.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,97 € gezahlt.

Zuletzt hat Ottobock SE&Co am 20.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,97 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,95%.

Die letzte Dividende von Ottobock SE&Co wurde am 20.05.2026 in Höhe von 0,97 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,95%.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 20.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,97 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Weitere Vorteile:

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