- Microsoft-Aktie verlor bis Ende März 34 Prozent.
- In fünf Handelstagen legte das Papier um 11 Prozent zu.
- Analysten sehen Potenzial im Cloud-Geschäft mit Azure.
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Nach Monaten massiver Verluste mehren sich die Anzeichen, dass die Aktie von Microsoft ihren Tiefpunkt erreicht haben könnte. Während Investoren zuletzt zunehmend an der Rolle des Konzerns im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zweifelten, sehen einige Analysten nun wieder attraktives Aufwärtspotenzial.
KI-Revolution stellt Softwareindustrie infrage
Besonders die jüngsten Entwicklungen rund um das KI-Modell "Claude Mythos" von Anthropic haben die Zweifel an der Zukunft klassischer Softwaremodelle im Zuge des KI-Booms verschärft.
Laut Analyst Ishan Majumdar von Progressive (Progressive Aktie) Capital beschleunigt die Technologie einen strukturellen Wandel: "Die Frage ist nicht mehr, wer von KI profitiert, sondern ob Software als Kategorie überhaupt ihren Wert behält."
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Agentenbasierte Systeme könnten demnach künftig komplette Software-Workflows ersetzen.
Aktie mit heftiger Korrektur
Die Folgen dieser Unsicherheit spiegelten sich deutlich im Kursverlauf wider. Seit ihrem Rekordhoch von 542,07 US-Dollar Ende Oktober verlor die Microsoft-Aktie bis Ende März rund 34 Prozent und fiel auf ein Jahrestief von 356,77 US-Dollar.
Doch zuletzt zeigt sich eine Gegenbewegung: Innerhalb von fünf Handelstagen legte das Papier um etwa 11 Prozent zu. Trotz dieser Erholung steht seit Jahresbeginn weiterhin ein Minus von rund 14,3 Prozent zu Buche.
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Tiefpunkt erreicht?
Für Bernstein Research-Analyst Mark Moerdler ist die aktuelle Situation dennoch eine Chance. Er sieht die Aktie in einer Bodenbildungsphase: "Angesichts der Unsicherheit wirkt es, als würde die Aktie entlang eines Tiefpunkts verlaufen."
Moerdler argumentiert, dass die bislang enttäuschende Monetarisierung der massiven Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur nachvollziehbar sei. Microsoft investiere derzeit stark in eigene Modelle sowie in Anwendungen wie Office und Copilot.
Laut Moerdler dauert es etwa sechs Monate, bis neue Hardware – etwa Server – tatsächlich Umsätze generiert.
Wachstum könnte folgen
Diese Übergangsphase könnte nun überwunden sein. "Wir glauben, dass Microsoft schon bald beginnen wird, die Früchte dieser Investitionen zu ernten", erklärte der Analyst. Insbesondere das Cloud-Geschäft rund um Azure dürfte in den kommenden Quartalen wieder an Dynamik gewinnen.
Strukturelle Stärke trotz Branchenzweifeln
Auch das Investmenthaus Piper Sandler zeigt sich zuversichtlich. Analyst Billy Fitzsimmons hebt hervor, dass Microsoft trotz der aktuellen Skepsis zu den robustesten Akteuren im Softwaresektor zählt.
Ein entscheidender Vorteil sei die Fähigkeit, den KI-Boom direkt zu monetarisieren – insbesondere über die stark nachgefragte Cloud-Infrastruktur. Die steigende Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Anwendungen könnte sich damit zunehmend als Wachstumstreiber erweisen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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