Visuelle Darstellung von künstlicher Intelligenz.(Symbolbild)
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KI-Druck senkt Preise: Die besten Software-Aktien jetzt zu Schnäppchenpreisen!

Microsoft und Oracle kämpfen mit KI-Bedenken. Doch ihre Aktien sehen günstig aus. Warum diese Software-Giganten jetzt spannende Chancen bieten.
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Meta Platforms Inc 639,76 $ Meta Platforms Inc Chart -1,55%
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Microsoft Corp 401,14 $ Microsoft Corp Chart -0,17%
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Oracle Corp 160,14 $ Oracle Corp Chart +2,34%
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Palantir Technologies Inc 131,43 $ Palantir Technologies Inc Chart +1,78%
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S&P 500 6.833 S&P 500 Chart -0,02%
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Der Druck auf den Software-Sektor hat dazu geführt, dass Aktien mit soliden Fundamentaldaten derzeit zu attraktiven Preisen gehandelt werden. Zwei prominente Beispiele sind Microsoft (Microsoft Aktie) und Oracle (Oracle Aktie), deren Aktien in den letzten Monaten aufgrund von Bedenken bezüglich hoher Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) und einer möglichen Verlangsamung des Softwaregeschäfts gefallen sind.

Doch diese Rückgänge lassen die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der Aktien im Vergleich zum S&P 500 attraktiv erscheinen. Sie bieten auch deutlich bessere Zweijahresprognosen für das Umsatzwachstum als der Index insgesamt.

Verglichen mit anderen Big-Tech-Unternehmen ist Microsoft günstig. Nur Meta Platforms weist derzeit ein niedrigeres Kurs-Gewinn-Verhältnis unter den "Magnificent Seven"-Aktien auf. Laut der Bank of America (Bank of America Aktie) ist Microsoft zudem der einzige große Cloud-Anbieter, der in diesem Geschäftsjahr einen Cashflow erwirtschaften wird, der die Investitionsausgaben übersteigt.

Oracle wird derzeit unter seinem 3-jährigen durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis gehandelt. Analyst Gil Luria von D.A. Davidson zeigte sich zuversichtlich und stufte die Aktie von "neutral" auf "kaufen" hoch. Luria bezeichnete die Sorgen über die Auswirkungen von KI auf Oracle als übertrieben und betonte, dass die Produkte des Unternehmens "nicht einfach so verschwinden werden".

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Steigender Kurs
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5
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Der jüngste Rückgang könnte Anlegern einen attraktiven Einstiegspunkt in zwei Software-Giganten verschafft haben, die nun in die nächste Wachstumsphase im Bereich KI eintreten.

Palantir Technologies führt die Liste der Softwareunternehmen mit den höchsten prognostizierten jährlichen Wachstumsraten an und könnte eine Umsatzsteigerung von 51,6 Prozent zwischen 2025 und 2027 erzielen.

Doch die Aktie wird mit einem sehr hohen Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis von um die 100 gehandelt. Analyst Louie DiPalma von William Blair sieht jedoch weiterhin Potenzial und erwartet, dass die Aktie wieder auf etwa 200 US-Dollar steigen könnte.

Oracle folgt laut MarketWatch mit einer prognostizierten Umsatz-CAGR (durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Umsatzes) von 33,4 Prozent für die kommenden zwei Jahre, was weit über der Wachstumsrate des S&P 500 liegt. Die Aktien von Oracle sind jedoch von ihrem Höchststand im September um 55 Prozent gefallen. Dies spiegelt die Bedenken der Anleger hinsichtlich der Verschuldung des Unternehmens und der Zusammenarbeit mit OpenAI wider.

Nachdem Oracle kürzlich Anleihen im Wert von 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben hat, stieg die Aktie um 10 Prozent, was das Vertrauen der Anleger in die Finanzierungspläne und die Monetarisierungsziele von OpenAI stärkte. Analyst Luria betonte, dass die Bewertung von Oracle im Wesentlichen die Chancen im Cloud-Geschäft unberücksichtigt lässt.

Microsoft wird mit einer prognostizierten Umsatz-CAGR von 15,9 Prozent gehandelt und liegt mit einem Forward-KGV von 22,7 nur knapp über dem des S&P 500. Der Umsatz mit Azure stieg im letzten Quartal um 39 Prozent, doch das Cloud-Geschäft blieb hinter den Erwartungen zurück, was zu einem Kursrückgang von 14 Prozent führte.

Analyst Stefan Slowinski von BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) erwartet jedoch, dass Microsoft das Wachstum im Cloud-Bereich weiter beschleunigen wird, da mehr Kapazitäten online gehen. Zudem wird Microsofts Free-Cashflow-Profil als besonders robust eingeschätzt, was dem Unternehmen mehr Mittel für Aktienrückkäufe zur Verfügung stellt, um den Gewinn pro Aktie zu steigern.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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