- CDU-Generalsekretär Linnemann will Spitzensteuersatz anheben.
- Vorschlag: Erhöhung der Grenze auf 80.000 Euro.
- SPD-Forderungen nach neuen Sozialabgaben lehnt Linnemann ab.
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Mit Blick auf die Sozialbeiträge sagte Linnemann, dass bereits eine Stabilisierung ein Erfolg wäre. "Wenn ich jetzt hier sitze und sage, ich verspreche, dass die Beiträge sinken oder stabil bleiben, ist das schwierig." Perspektivisch müsste man "wieder Richtung 40 Prozent, denn im Moment gehen wir auf 45 Prozent zu". SPD-Forderungen nach neuen Sozialabgaben auf Miet- und Kapitaleinkünfte erteilte Linnemann kurz vor dem CDU-Parteitag, der am Freitag in Stuttgart beginnt, eine klare Absage.
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sagte dem "Handelsblatt", ein Verschieben der Grenze für den Spitzensteuersatz "brächte schon eine gewisse Entlastung". Kombiniere man dies mit einer Abflachung des Mittelstandsbauchs, würde die Entlastung größer.
Die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland, Michaela Engelmeier, begrüßte zwar, "dass nun auch die Union in die Steuerdebatte einsteigt". Sie machte aber ganz andere Vorschläge als Linnemann und forderte unter anderem eine Reform der Erbschaftssteuer, die angemessene Besteuerung großer Konzerne, ein Anheben der Spitzensteuersätze für Reiche und die Wiedereinführung der Vermögensteuer./vrb/DP/zb
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