- Der Nahost-Konflikt dauert seit acht Wochen an.
- Der S&P 500 hat sich auf das Vorkriegsniveau erholt.
- Die Öpreise liegen aktuell unter 100 US-Dollar pro Barrel.
- Cash in der Krise - Diese 3 Monatszahler sichern dir stabile Einnahmen! (hier klicken)
+1,10%
Der Nahost-Konflikt geht in seine achte Woche, während sich die Finanzmärkte unterschiedlich entwickeln. US-Aktienmärkte haben alle Verluste seit Kriegsbeginn wieder wettgemacht. Doch die Ölpreise bleiben extrem hoch, was Staatsanleihen und Gold (Goldkurs) belastet.
Markus Hansen, Portfoliomanager bei Vontobel, erklärte:
Die USA können einen Ölschock dieser Dauer verkraften.
Er fügte hinzu, dass die höheren Ölpreise die Zentralbanken zwingen könnten, Zinssenkungen zu verschieben. Der US-Leitindex S&P 500 hat sich mittlerweile auf das Vorkriegsniveau erholt. Dies wird durch die Hoffnung auf einen Waffenstillstand und die Wiederaufnahme der Friedensgespräche unterstützt.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Zudem zeigen Analysten von Citi und anderen Optimismus in Bezug auf US-Aktien und erwarten robuste Unternehmensgewinne, vor allem im Technologiesektor. Der März markierte den größten monatlichen Rückgang des S&P 500 seit den Zollturbulenzen im April 2025. Der VIX-Volatilitätsindex, auch als "Angstbarometer" bekannt, ist auf unter 20 gefallen und damit wieder auf dem Vorkriegsniveau.
Die Ölpreise liegen derzeit wieder unter 100 US-Dollar pro Barrel, was immer noch erheblich höher ist als Ende Februar. Allerdings zeigen die Futures für spätere Lieferungen eine gewisse Entspannung. Wells Fargo setzt die Zielpreise für das Jahresende 2026 auf 70 bis 80 US-Dollar pro Barrel für WTI und 75 bis 85 US-Dollar für Brent-Rohöl.
Der US-Dollar hat sich weitgehend wieder auf das Vorkriegsniveau stabilisiert, nachdem er zwischenzeitlich um rund 3 Prozent gestiegen war. Doch aufgrund der Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts hat der US-Dollar fast alle Gewinne wieder abgegeben. Inzwischen preisen die Märkte Zinserhöhungen in der Eurozone und Großbritannien ein, nicht jedoch in den USA, was deren Währungen stützt.
Die jüngsten Reaktionen der Anleger erwecken jedenfalls den Eindruck, als hätten die diplomatischen Fehlschläge zwischen den USA und dem Iran kaum einen nennenswerten Einfluss auf die Märkte. Viele Anleger nehmen offensichtlich die Risiken weniger ernst.
Insbesondere jüngere Anleger, die die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 nicht selbst erlebt haben, scheinen laut Barron's die Angst vor einem markanten Rückgang verloren zu haben. Diese Generation kauft sogar unter schwierigen Marktbedingungen weiter Aktien ein.
US-Präsident Donald Trump hat vor wenigen Tagen eine Blockade für die Straße von Hormus errichtet und gleichzeitig zu Verhandlungen aufgerufen. Inmitten solcher dramatischen Entwicklungen bleibt die Stimmung der Marktteilnehmer erstaunlich gelassen.
Autor: sbh-Redaktion/neb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.