Worthington will Klöckner von der Börse nehmen - Delisting-Angebot beabsichtigt

dpa-AFX  | 
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Julia Klöckner (CDU), während der Regierungsbefragung des Bundestages (13. Januar 2021)
- ©DBT/ Simone M. Neumann

COLUMBUS (dpa-AFX) - Worthington Steel hat die Übernahme von Klöckner & Co vollzogen und will das Unternehmen nun von der Börse nehmen. Der US-Konzern habe sich rund 62 Prozent der ausstehenden Klöckner-Aktien gesichert, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch in Columbus (Ohio) mit. Im Rahmen eines geplanten Delisting-Angebots wollen die Amerikaner den noch verbliebenden Aktionären 11,00 Euro je Anteilsschein in bar zahlen. Das Angebot unterliege dabei keinen Vollzugsbedingungen und enthalte keine Mindestannahmeschwelle. Zuletzt notierte die Klöckner-Aktie wenig verändert bei 12,48 Euro.

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Hinweis

Weitere Details zum Delisting-Angebot und zum erwarteten Zeitplan will Worthington Steel mit Veröffentlichung der Angebotsunterlagen mitteilen.

Klöckner & Co hatte seinen Aktionären im Februar empfohlen, das Übernahmeangebot von Worthington Steel anzunehmen. Aufsichtsrat und Management hielten den Angebotspreis von 11 Euro je Aktie für "attraktiv, fair und angemessen". Demnach soll Klöckner weiter unabhängig von dem aktuellen Vorstand unter Konzernchef Guido Kerkhoff geführt werden. Es seien keine Standortschließungen oder Entlassungen geplant.

Der Wert des Geschäfts beläuft sich früheren Angaben zufolge auf rund 2,1 Milliarden Euro. Großaktionär Friedhelm Loh hat seinen Anteil von rund 41,5 Prozent ebenfalls angedient./err/stk

Werte aus dem Artikel:
Klöckner & Co Aktie 12,34 € -1,28%

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